Methodenlehre der Normwirkung
Die Normwirkung als Maßstab der Rechtsgewinnung- Autor:innen:
- Reihe:
- Nomos Universitätsschriften - Recht, Band 575
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Jeder, der sich professionell mit dem Recht auseinanderzusetzen hat, muss ohne Unterlass über Sachverhalte entscheiden, zu denen dem Gesetz kein zweifelsfreies Ergebnis zu entnehmen ist. Mit der Theorie der Normwirkung entwirft der Autor eine eigenständige Methodenlehre, welche die Urteilsfindung in effektiverer Weise gestalten soll, als dies mittels der klassischen Auslegungselemente geschieht. Hierzu beschreibt der Autor in einem gänzlich neuen System sämtliche Verfahrensschritte der Rechtsgewinnung anhand der Normwirkung als verfassungsrechtlich gebotenem Maßstab für die Rechtsanwendung und richterliche Rechtsfortbildung. Der Normzweck oder andere Auslegungsmittel dienen dabei lediglich der Feststellung der Normwirkung. Als Ergebnis definiert der Autor die Normwirkung in einer Formel der Rechtsgewinnung. Diese steht im Zentrum der interdisziplinär entwickelten Methodenlehre. Neben Erkenntnissen aus der Sprachphilosophie, der Erkenntnistheorie und der Denkpsychologie bilden insbesondere die vom Autor spezifizierten drei Grenzen der Rechtsgewinnung die Grundlage der Methodenlehre der Normwirkung.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3635-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-1122-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Nomos Universitätsschriften - Recht
- Band
- 575
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 433
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei Kein Zugriff Seiten 2 - 8Autor:innen:
- Inhaltsübersicht Kein Zugriff Seiten 9 - 12Autor:innen:
- Vorbemerkung: Gegenstand und Ziel der Methodenlehre der Normwirkung Kein Zugriff Seiten 13 - 14Autor:innen:
- Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 28Autor:innen:
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 29 - 30Autor:innen:
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 31 - 34Autor:innen:
- Kapitelüberblick: Wesentliche Inhalte und Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 35 - 37Autor:innen:
- Wortlaut und Wortsinn Kein Zugriff Seiten 38 - 39Autor:innen:
- Die Kandidatenterminologie Kein Zugriff Seiten 39 - 40Autor:innen:
- Die semantische Dreiteilung nach Jellinek als Erweiterung der Heckschen Zweiteilung Kein Zugriff Seiten 40 - 42Autor:innen:
- Die Ausschließlichkeit des Drei-Bereiche-Modells Kein Zugriff Seiten 42 - 42Autor:innen:
- Die Allgemeingültigkeit des Drei-Bereiche-Modells Kein Zugriff Seiten 42 - 44Autor:innen:
- Rechtsprechung und Sprachgebrauch Kein Zugriff Seiten 44 - 45Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die semantische Struktur von Zahlbegriffen und Eigennamen Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Grad der Vagheit Kein ZugriffAutor:innen:
- Leerformeln Kein ZugriffAutor:innen:
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- Das Auftreten von nicht hinreichend Gemeinsamkeiten und zugleich nicht genügend Unterschieden Kein ZugriffAutor:innen:
- Die willkürliche Beziehung der zwei Grundeigenschaften des sprachlichen Zeichens Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der Wortsinn als Abgrenzungskriterium zwischen Rechtsanwendung und Rechtsfortbildung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Verwendung von Wörterbüchern und sprachwissenschaftlichen Gutachten durch die Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- Der herrschende Sprachgebrauch als Voraussetzung einer Abgrenzung der Kandidatenbereiche Kein ZugriffAutor:innen:
- Aussagen zu der Möglichkeit einer Abgrenzung der Kandidatenbereiche unter Berücksichtigung des Kriteriums des herrschenden Sprachgebrauchs Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Begriffsbestimmung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die beschreibende Bedeutungskomponente als semantische Grundlage des Drei-Bereiche-Modells Kein ZugriffAutor:innen:
- Die beschreibende Bedeutungskomponente innerhalb der wertausfüllungsbedürftigen Begriffe Kein ZugriffAutor:innen:
- Die beschreibende Bedeutungskomponente als Grundlage einer Tatsachenfeststellung im Rahmen der Wortsinnermittlung Kein ZugriffAutor:innen:
- Mehrdeutige Begriffe Kein Zugriff Seiten 75 - 79Autor:innen:
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- Typusbegriffe Kein ZugriffAutor:innen:
- Prognosebegriffe Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Irrelevanz der Unterteilung in Begriffsarten Kein Zugriff Seiten 80 - 82Autor:innen:
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- Die formale Grundstruktur des kategorischen Syllogismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Der kategorische Syllogismus innerhalb der Methodenlehre Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Sollensanordnung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Geltungsanordnung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die formale Struktur jeder Norm als hypothetischer Syllogismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Konditional- und Zweckprogramme Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Bestimmung von Tatbestand und Rechtsfolge Kein ZugriffAutor:innen:
- Die formale Grundstruktur des hypothetischen Syllogismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Der hypothetische Syllogismus innerhalb der Methodelehre Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Anteil der Deduktion an der Rechtsgewinnung erste Betrachtung Kein Zugriff Seiten 103 - 104Autor:innen:
- Aus philosophischer Sicht: Der Universalienstreit Kein Zugriff Seiten 104 - 107Autor:innen:
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- Die Grundstruktur der Wahrnehmung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die verallgemeinernde Wahrnehmung innerhalb der Methodenlehre Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Relevanz der Abgrenzung in Kandidatenbereiche Kein Zugriff Seiten 112 - 114Autor:innen:
- Die Mehrdeutigkeit des Auslegungsbegriffs Kein Zugriff Seiten 114 - 117Autor:innen:
- Die Einteilung des Verfahrens der Rechtsgewinnung unter semantischem, denkpsychologischem und methodischem Aspekt Kein Zugriff Seiten 117 - 119Autor:innen:
- Gleichsetzungs- und Subsumtionsmodell Kein Zugriff Seiten 120 - 121Autor:innen:
- Der Vergleich innerhalb der Wortsinnermittlung Kein Zugriff Seiten 121 - 123Autor:innen:
- Der Theorienstreit Kein Zugriff Seiten 124 - 127Autor:innen:
- Die subjektive Theorie Kein Zugriff Seiten 127 - 129Autor:innen:
- Die objektive Theorie Kein Zugriff Seiten 129 - 132Autor:innen:
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- Willensargument Kein ZugriffAutor:innen:
- Formargument Kein ZugriffAutor:innen:
- Vertrauensargument Kein ZugriffAutor:innen:
- Ergänzungsargument Kein ZugriffAutor:innen:
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- Leerformelargument Kein ZugriffAutor:innen:
- Willkürargument Kein ZugriffAutor:innen:
- Urheberargument Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Vereinigungstheorien Kein Zugriff Seiten 151 - 156Autor:innen:
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- Das Bundesverfassungsgericht Kein ZugriffAutor:innen:
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- Der Bezug zur Wirklichkeit als einzig gemeinsamer Aspekt der Auslegungstheorien und die aus deren Kritik folgenden Anforderungen an ein einheitliches Verfahren der Rechtsgewinnung Kein Zugriff Seiten 168 - 170Autor:innen:
- Der Begriff der Normwirkung Kein Zugriff Seiten 170 - 173Autor:innen:
- Zirkelprobleme Kein Zugriff Seiten 173 - 174Autor:innen:
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- Die Wirkung des Rechts als dessen Funktion an sich Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Vergleichsdreieck der Normwirkung Kein ZugriffAutor:innen:
- Der paradoxe Ausgangspunkt der Auslegungstheorien Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Normwirkung und der Gleichheitssatz Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die teleologische Reduktion (Einschränkung) des § 400 BGB Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die teleologische Reduktion (Einschränkung) des § 613 a I 1 BGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Analogie (Erweiterung) des § 164 I 1 BGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Das ungeschriebene Tatbestandsmerkmal Kein ZugriffAutor:innen:
- Normwirkung und Gerechtigkeit in aller Kürze Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Beschäftigung der Rechtswissenschaft mit dem Denken Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Selbstbezüglichkeit des Denkens Kein ZugriffAutor:innen:
- Historischer Abriss der Denkpsychologie Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Terminologie innerhalb der Denkpsychologie Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Wechselwirkung zwischen kognitiven und emotionalen Prozessen Kein ZugriffAutor:innen:
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- Bewusstes Denken Kein ZugriffAutor:innen:
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- Zeitgleiches unterbewusstes und bewusstes Denken Kein ZugriffAutor:innen:
- Zeitungleiches unterbewusstes und bewusstes Denken Kein ZugriffAutor:innen:
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- Der Intuitionsbegriff zwischen Philosophie und Psychologie Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Struktur der Intuition Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Intuition als mittelbare Folge bewussten Denkens Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Allgegenwärtigkeit der Intuition Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Begünstigung der Intuition durch Motivation: Der Denkprozess als autopoietisches System Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Definition der Intuition Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Analyse Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Synthese Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Vergleich Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Abstraktion Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Assoziation Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Abduktion Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Analogieschluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Deduktion Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Induktion Kein ZugriffAutor:innen:
- Das Zusammenwirken der Denkebenen und Denkarten Kein ZugriffAutor:innen:
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- Der historische Hintergrund der Abduktion: Die Strabo-Geschichte Kein ZugriffAutor:innen:
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- Abduktion und Syllogistik Kein ZugriffAutor:innen:
- Die bewusste und die intuitive Abduktion Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die Definition der Abduktion Kein ZugriffAutor:innen:
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- Die vermeintliche Berufung auf einen Normzweck als Feststellung der Normwirkung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die mögliche Differenz von Zweck und Wirkung Kein ZugriffAutor:innen:
- Äußerungen des Gesetzgebers, das Rechtsgefühl, der Normzweck und anderes als abduktives Material für die Feststellung der Normwirkung Kein ZugriffAutor:innen:
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- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 427 - 433Autor:innen:





