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Monographie Kein Zugriff

Die offene Koordinierung in der EU

Bestandsaufnahme, Probleme und Perspektiven
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Auf seiner Sondertagung in Lissabon im März 2000 hat der Europäische Rat mit der Begründung der sog. "Lissabon-Strategie" eine neue Form der Politgestaltung eingeführt, die potentiell das Regieren in Europa langfristig substantiell und nachhaltig verändern wird. Die "offene Methode der Koordinierung" bewirkt insbesondere eine Verlagerung der Rechtsetzung auf die Exekutive und ist hinsichtlich ihrer demokratischen Legitimation defizitär sowie rechtsstaatlich bedenklich. Diese "offene" Politikmethode birgt in vielerlei Hinsicht rechtlichen und rechtspolitischen Sprengstoff. Die "offene Koordinierung" gehört zu den rechtlich wie politisch spannendsten, komplexesten und vielschichtigsten Vorgängen in der EU von heute.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2391-4
ISBN-Online
978-3-8452-0007-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Recht
Band
504
Sprache
Deutsch
Seiten
264
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 16
    Autor:innen:
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 20
    Autor:innen:
  3. Vorbemerkung und einleitender Überblick Kein Zugriff Seiten 21 - 24
    Autor:innen:
      1. Begriffsbestimmung Kein Zugriff Seiten 25 - 31
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Prozessgesteuerte Systemkonvergenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zielorientiertheit und Ranking Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Verfahrensmäßige Ausgestaltung Kein Zugriff Seiten 35 - 40
        Autor:innen:
      1. Offene (Methode der) Koordinierung und die im EG-Vertrag vorgesehenen Handlungsinstrumente der Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 40 - 43
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Verstärkte Zusammenarbeit Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Strukturierter Dialog Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Abgrenzung der offenen (Methode der) Koordinierung von anderen Verfahren mit konsultativen Elementen auf Gemeinschaftsebene Kein Zugriff Seiten 50 - 55
        Autor:innen:
      4. Offene (Methode der) Koordinierung zwischen Gemeinschaftsmethode und intergouvernementaler Zusammenarbeit Kein Zugriff Seiten 55 - 59
        Autor:innen:
      1. Zur Vorgeschichte Kein Zugriff Seiten 60 - 63
        Autor:innen:
      2. Der Vertrag von Amsterdam Kein Zugriff Seiten 63 - 64
        Autor:innen:
      1. Die Union als wettbewerbsfähigster und dynamischster Wirtschaftsraum der Welt (»Lissabon-Strategie«): Entscheidung über die Einführung der offenen (Methode der) Koordinierung als ein neues Politikinstrument – Der Europäische Rat von Lissabon am 23. und 24. März 2000 – Kein Zugriff Seiten 64 - 71
        Autor:innen:
      2. Weiterentwicklung der offenen (Methode der) Koordinierung und Ausweitung von deren Anwendungsbereichen: Präzisierung und Fortentwicklung der Beschlüsse von Lissabon – Der Europäische Rat in Feira am 19. und 20. Juni 2000 – Kein Zugriff Seiten 71 - 75
        Autor:innen:
      3. Einführung der offenen (Methode der) Koordinierung im Rahmen der Europäischen Sozialagenda – Der Europäische Rat von Nizza, am 07., 08. und 09. Dezember 2000 – Kein Zugriff Seiten 75 - 78
        Autor:innen:
      4. Einführung der offenen (Methode der) Koordinierung im Bereich der Bildungs- und Ausbildungssysteme – Der Europäische Rat von Stockholm am 23. und 24. März 2001 – Kein Zugriff Seiten 78 - 80
        Autor:innen:
      5. Einführung der offenen (Methode der) Koordinierung im Bereich des Gesundheitswesens und der Alten(langzeit)-pflege / Ergänzung um eine umweltpolitische Dimension – Der Europäische Rat von Göteborg am 15. und 16. Juni 2001 – Kein Zugriff Seiten 80 - 81
        Autor:innen:
      6. Vereinfachung des politischen Instrumentariums der Union und Verfassungsauftrag bezüglich der offenen (Methode der) Koordinierung – Der Europäische Rat von Laeken am 14. und 15. Dezember 2001 – Kein Zugriff Seiten 81 - 82
        Autor:innen:
      7. Einführung der offenen (Methode der) Koordinierung im Bereich Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung und ihre Verfestigung im Bereich der Gesundheits- und Rentenpolitik / Das neue Primat der Nachhaltigkeit – Der Europäische Rat von Barcelona am 15. und 16. März 2002 – Kein Zugriff Seiten 82 - 83
        Autor:innen:
      8. Konkretisierung der offenen (Methode der) Koordinierung für die Bereiche der Forschungs-, Bildungs-, Beschäftigungs-, Renten- und Gesundheitspolitik – Der Europäische Rat von Brüssel am 20. und 21. März 2003 – Kein Zugriff Seiten 83 - 85
        Autor:innen:
      9. Intensivierung der offenen (Methode der) Koordinierung in den Bereichen Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik – Der Europäische Rat von Thessaloniki am 19. und 20. Juni 2003 – Kein Zugriff Seiten 85 - 85
        Autor:innen:
      10. Wachstumsinitiative und Sicherung der Rentensysteme – Der Europäische Rat von Brüssel am 16. und 17. Oktober 2003 – Kein Zugriff Seiten 85 - 87
        Autor:innen:
      11. Bestandsaufnahme der Umsetzung der ›Lissabon-Strategie‹ – Der Europäische Rat von Brüssel am 15. und 16. März 2004 – Kein Zugriff Seiten 87 - 88
        Autor:innen:
      12. Thematisierung der offenen (Methode der) Koordinierung im Kontext der Terrorbekämpfung – Der Europäische Rat von Brüssel am 17. und 18. Juni 2004 – Kein Zugriff Seiten 88 - 88
        Autor:innen:
      13. Kritische Halbzeitbewertung der Umsetzung der ›Lissabon-Strategie‹ / Verfahrensmäßige Straffung und Optimierung der offenen (Methode der) Koordinierung – Der Europäische Rat von Brüssel am 22. und 23. März 2005 – Kein Zugriff Seiten 88 - 91
        Autor:innen:
      14. Integrierte Leitlinien für Wachstum und Beschäftigung / Anwendungs- und Umsetzungskontrolle der offenen (Methode der) Koordinierung – Der Europäische Rat von Brüssel am 16. und 17. Juni 2005 – Kein Zugriff Seiten 91 - 91
        Autor:innen:
      15. Umsetzung der Halbzeitbewertung der Lissabon-Strategie und intensivierter multilateraler Überwachungsprozess – Der Europäische Rat von Brüssel am 23. und 24. März 2006 – Kein Zugriff Seiten 91 - 92
        Autor:innen:
      16. Zusammenfassende Betrachtung der Beschlüsse des Europäischen Rates und ihre Relevanz für die offene (Methode der) Koordinierung Kein Zugriff Seiten 92 - 95
        Autor:innen:
      1. Hintergrund Kein Zugriff Seiten 95 - 98
        Autor:innen:
      2. Zentrale Argumentations- und Kritiklinien Kein Zugriff Seiten 98 - 101
        Autor:innen:
      3. Die Feststellungen der Arbeitsgruppen des Konvents Kein Zugriff Seiten 101 - 103
        Autor:innen:
      4. Die Haltung des Präsidiums Kein Zugriff Seiten 103 - 105
        Autor:innen:
      5. Bewertung Kein Zugriff Seiten 105 - 108
        Autor:innen:
      1. Der Rahmen für Aktionen Kein Zugriff Seiten 109 - 110
        Autor:innen:
      2. Bewertungsindikatoren Kein Zugriff Seiten 110 - 112
        Autor:innen:
      3. Der Beschäftigungsausschuss Kein Zugriff Seiten 112 - 113
        Autor:innen:
      4. Das Verfahren, insbesondere der »peer review« Kein Zugriff Seiten 113 - 114
        Autor:innen:
      5. Die Entwicklung der Europäischen Beschäftigungsstrategie seit Amsterdam Kein Zugriff Seiten 114 - 116
        Autor:innen:
      6. Betrachtung der bisherigen Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 116 - 119
        Autor:innen:
      1. Erste Anwendungsphase 2001-2003 Kein Zugriff Seiten 119 - 121
        Autor:innen:
      2. Zweite Anwendungsphase 2003-2005 Kein Zugriff Seiten 121 - 123
        Autor:innen:
      3. Das Vorgehen Deutschlands Kein Zugriff Seiten 123 - 123
        Autor:innen:
      4. Bewertung Kein Zugriff Seiten 123 - 126
        Autor:innen:
      1. EU-Unternehmenspolitik vor Lissabon Kein Zugriff Seiten 126 - 128
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Industriepolitik Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verbesserung der Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Mehrjahresprogramm für Unternehmen und unternehmerische Initiative (2001-2005) – BEST Prozess Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Verbesserung des Unternehmensumfelds – Definition quantitativer Ziele Kein Zugriff
          Autor:innen:
      1. Der Auftrag des Europäischen Rates von Lissabon – März 2000 Kein Zugriff Seiten 135 - 137
        Autor:innen:
      2. Bericht des Ausschusses für Wirtschaftspolitik (Oktober 2000) »Der Einfluss der alternden Bevölkerung auf die Rentensysteme« Kein Zugriff Seiten 137 - 138
        Autor:innen:
      3. Mitteilung der Kommission vom Oktober 2000 »Die Entwicklung des Sozialschutzes in Langzeitperspektive: Zukunftssichere Renten« sowie Mitteilung der Kommission vom 03. Juli 2001 »Unterstützung nationaler Strategien für zukunftssichere Renten durch eine integrierte Vorgehensweise« Kein Zugriff Seiten 138 - 139
        Autor:innen:
      4. Der Ausschuss für Sozialschutz und der Ausschuss für Wirtschaftspolitik: »Qualität und zuverlässige Renten – gemeinsamer Bericht über Ziele und Arbeitsmethoden auf dem Gebiet der Renten: Anwendung der offenen Koordinierungsmethode« vom 23. November 2001 Kein Zugriff Seiten 139 - 140
        Autor:innen:
      5. Der Frühjahrs-Gipfel 15. und 16. März 2002 in Barcelona Kein Zugriff Seiten 140 - 140
        Autor:innen:
      6. Gemeinsamer Bericht von Rat und Kommission über angemessene und nachhaltige Renten vom März 2003 und Reaktion des Europäischen Parlaments Kein Zugriff Seiten 140 - 141
        Autor:innen:
      7. Mitteilung der Kommission zur Stärkung der sozialen Dimension der Lissabonner Strategie vom Mai 2003 Kein Zugriff Seiten 141 - 142
        Autor:innen:
      8. Indikatoren Kein Zugriff Seiten 142 - 143
        Autor:innen:
      9. Neuester Stand Kein Zugriff Seiten 143 - 144
        Autor:innen:
    1. Asyl- und Migrationspolitik Kein Zugriff Seiten 144 - 146
      Autor:innen:
    2. Jugendpolitik Kein Zugriff Seiten 146 - 154
      Autor:innen:
    3. Bildungspolitik Kein Zugriff Seiten 154 - 157
      Autor:innen:
    4. Gesundheitspolitik: Gesundheitsversorgung und Alten-/Langzeitpflege Kein Zugriff Seiten 157 - 161
      Autor:innen:
    5. Forschungspolitik Kein Zugriff Seiten 161 - 163
      Autor:innen:
    6. »eEurope« Kein Zugriff Seiten 163 - 165
      Autor:innen:
    7. Zusammenfassende Betrachtung und Wertung Kein Zugriff Seiten 165 - 173
      Autor:innen:
      1. Das Konzept des »New Governance« Kein Zugriff Seiten 174 - 178
        Autor:innen:
      2. Die Einbindung der offenen (Methode der) Koordinierung Kein Zugriff Seiten 178 - 183
        Autor:innen:
    1. Offene (Methode der) Koordinierung im Widerstreit mit den Bemühungen um eine schärfere Kompetenzabgrenzung Kein Zugriff Seiten 183 - 186
      Autor:innen:
    2. Offene (Methode der) Koordinierung und die Vermischung von Verantwortlichkeiten Kein Zugriff Seiten 186 - 187
      Autor:innen:
    3. Bedenken hinsichtlich einer möglichen Aushöhlung der Gemeinschaftsmethode Kein Zugriff Seiten 187 - 188
      Autor:innen:
      1. Die Konzeption des »soft law« im Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 189 - 192
        Autor:innen:
      2. Gegenwartsanalyse einer strikten Trennung zwischen rechtlich bindenden Verträgen und bloß »politischen« Verpflichtungen im Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 192 - 195
        Autor:innen:
      3. Die Bedeutung von soft law im Rahmen der EU Kein Zugriff Seiten 195 - 197
        Autor:innen:
      4. Folgerungen für die offene Methode der Koordinierung Kein Zugriff Seiten 197 - 201
        Autor:innen:
      1. Prinzip der Einzelermächtigung und ungeschriebene Zuständigkeiten Kein Zugriff Seiten 201 - 203
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Faktische Bindungswirkung und vertragliche Kompetenzaufteilung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Zustimmungsgesetz und offene (Methode der) Koordinierung aus der Sicht des Bundesverfassungsgerichts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Sanktionsmittel und faktischer Zwang im Rahmen der offenen (Methode der) Koordinierung sowie Fortentwicklung der Rechtsprechung des EuGH Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Leitlinienprozesse im Rahmen der offenen (Methode der) Koordinierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Mögliche Verletzung der Rechte der deutschen Länder Kein Zugriff Seiten 213 - 216
      Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Aktuelle Form der Mitwirkung des Europäischen Parlaments an der offenen (Methode der) Koordinierung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Bericht über die Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Entschließung zur Analyse der offenen Koordinierungsmethode im Bereich Beschäftigung und soziale Angelegenheiten und die Zukunftsaussichten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Entschließung vom 24.09.2003 zum Gemeinsamen Bericht der Kommission und des Rates über angemessene und nachhaltige Renten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Jöns-Bericht zum Berichtsentwurf der Kommission »Gesundheitsversorgung und Altenpflege« Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Im Hinblick auf Beschlüsse des Europäischen Rats Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Im Hinblick auf Beschlüsse des Rats zur offenen (Methode der) Koordinierung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Reformvorschläge, insbesondere im Hinblick auf den Konvent Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Verbleib substanzieller Rechte beim Bundestag Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Ergänzende und langfristig zunehmende Vermittlung demokratischer Legitimation durch das Europäische Parlament Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Vermittlung demokratischer Legitimation durch Beteiligung der »Zivilgesellschaft« Kein Zugriff Seiten 227 - 230
        Autor:innen:
    1. Bisherige Erfolge und Defizite der offenen (Methode der) Koordinierung Kein Zugriff Seiten 231 - 233
      Autor:innen:
    2. Mögliche Reformen und Weiterungen der offenen (Methode der) Koordinierung in der Zukunft Kein Zugriff Seiten 233 - 235
      Autor:innen:
    3. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 235 - 240
      Autor:innen:
  4. Zusammenfassung in Thesenform Kein Zugriff Seiten 241 - 244
    Autor:innen:
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 245 - 264
    Autor:innen:

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