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Europäische Demokratie in guter Verfassung?

Tagungsband zum Kolloquium von Mehr Demokratie e.V. und der Demokratie-Stiftung an der Universität z
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Am 1. Dezember 2009 ist der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten. Bereits im Vorfeld hatten Kritiker eine Ratifikation durch Volksabstimmungen in allen Ländern der Europäischen Union gefordert und bemängelt, dass mit dem Vertrag das institutionelle Demokratiedefizit der EU nicht behoben sei. Die Befürworter sahen dagegen (z.B. durch die Stärkung der Rechte des direkt gewählten Europäischen Parlaments, oder die Verankerung des direktdemokratischen Elementes,) in dem Vertragswerk einen wichtigen Schritt in Richtung Demokratisierung Europas.

Auf dem von Mehr Demokratie e.V. und der Demokratie-Stiftung an der Universität zu Köln im Juni 2009 veranstalteten Kolloquium „Europäische Demokratie in guter Verfassung?“ wurde Fragen und Voraussetzungen einer möglichen Ausgestaltung von Demokratie auf supranationaler europäischer Ebene nachgegangen: Lassen sich unsere Anforderungen an eine Demokratie ohne weiteres auf die „Organisationsform EU“ übertragen? Wie könnte ein demokratisches Verfahrensrecht für ein historisch einzigartiges Staatsgebilde aussehen?

Das vorliegende Buch dokumentiert die Referate und die Abschlussdiskussion und bietet damit eine Grundlage für die weiteren Diskussionen über die direkte Demokratie in Europa.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2010
Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5789-6
ISBN-Online
978-3-8452-2438-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
175
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 13
    Autor:innen:
  3. Autor:innen:
    1. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Institutionelle Anforderungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Normative Anforderungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Konnex mit dem Staat Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Schwierigkeiten bei der Übertragung in überstaatliche Räume Kein Zugriff
        Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Normative Anforderungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Institutionelle Anforderungen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Konnex mit dem Staat Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Schwierigkeiten bei der Übertragung in überstaatliche Räume Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Zur Maßstäblichkeit der Begriffe Kein Zugriff
      Autor:innen:
  4. Autor:innen:
    1. Geringe Akzeptanz der Europawahlen Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Notwendigkeit einer Konturierung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Kein übergreifendes Verfassungsprinzip Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Überprüfungsbedürftigkeit des Status quo Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Divergenz von nationaler und unionaler Ebene Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Unterschiede zwischen Bundesstaat und Staatenverbund Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Der Rat, nicht das Europäische Parlament als Gravitationszentrum der EU Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. Die Verfassungen der Mitgliedstaaten als Grundlage der EU Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Ebenenübergreifende Kooperation als Strukturmerkmal der EU Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. Autor:innen:
      1. Zusammenspiel von Europäischem Parlament und nationalen Parlamenten Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Begrenzte Legitimationskraft des Europäischen Parlaments Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Exkurs Kein Zugriff
        Autor:innen:
    6. Folgerungen Kein Zugriff
      Autor:innen:
  5. Autor:innen:
    1. Die Fragestellung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Regelungen in den Verträgen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Erklärungen und Protokolle zu den Verträgen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Zwischenbilanz Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Art. 23 GG Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Übersicht zu ausgewählten Verfassungen anderer Mitgliedstaaten Kein Zugriff
          Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Der EU-Verfassungsvertragsentwurf als Zwischenschritt Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Übergang zum Vertrag von Lissabon Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. Das Verständnis demokratischer Legitimation und die Rolle der Parlamente Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Konsequenzen für die Beurteilung der Mitwirkung nationaler Parlamente am Europäischen Rechtsetzungsprozess Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. Das Modell einer zweiten Kammer Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. Ausblick Kein Zugriff
      Autor:innen:
    7. Erklärungen zum Gründungsvertrag der Europäichen Union (1992) Kein Zugriff
      Autor:innen:
    8. Protokoll über die Rolle der einzelstaatlichen Parlamente in der Europäischen Union Kein Zugriff
      Autor:innen:
    9. Protokoll über die Rolle der nationalen Parlamente in der Europäischen Union Kein Zugriff
      Autor:innen:
  6. Autor:innen:
    1. Stellung des tschechischen Verfassungsgerichtes und des Europäischen Gerichtshofes hinsichtlich ihrer Legitimationsgrundlage und einige ihre wechselseitige Beziehung beeinflussende Faktoren Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Fragen des Vorrangs des sekundären Europarechts vor der Verfassungsordnung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Immunität des umgesetzten Europarechts gegen eine verfassungsgerichtliche Überprüfung? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Gelten Verfassungsgerichte als Gerichte im Sinne des Art. 234 des EG-Vertrags? Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Verfassungsgerichtliche Prüfung des primären Europarechts Kein Zugriff
      Autor:innen:
    4. Fazit Kein Zugriff
      Autor:innen:
  7. Autor:innen:
    1. Grundzüge der »reinen« Gewaltenteilung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Gesetzgebung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Politische (Gesamt-)Leitung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verwaltung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Rechtsprechungsfunktion Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Zusammenfassung Kein Zugriff
        Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. System von »Checks and Balances«? Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Konzept des »institutionellen Gleichgewichts« Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Verschiebungen im institutionellen Gleichgewicht durch Lissabon Kein Zugriff
          Autor:innen:
    4. Schlussbetrachtung Kein Zugriff
      Autor:innen:
  8. Autor:innen:
    1. Vorbemerkung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Demokratie, Volk und Staat Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Demokratische Legitimation und Repräsentation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Demokratische Grundsätze und direkte Demokratie – der methodische Ansatz Kein Zugriff
          Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Von den nationalen Parlamenten zum Rat Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Repräsentation der Bürger im europäischen Parlament Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Legitimationsdefizite und Ergänzungsfunktion direkter Demokratie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Demokratische Legitimation auf Zeit Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Parteienstaatliche Demokratie – Opposition Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Defizite Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Rechtfertigungsversuche Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Demokratische Selbstbestimmung und Wahlen zum europäischen Parlament Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Direkte Demokratie als zusätzliche Legitimationskette Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Direkte Demokratie als demokratische Begrenzung von Herrschaft Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Direkte Demokratie und demokratische Öffentlichkeit Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. Vereinbarkeit mit nationalem Verfassungsrecht Kein Zugriff
      Autor:innen:
    6. Autor:innen:
      1. Bürgerbegehren und -Entscheid, Referendum, Plebiszit Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Quoren und Mehrheiten Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Obligatorisches Vertragsreferendum Kein Zugriff
        Autor:innen:
  9. Autor:innen:
    1. Einführung Kein Zugriff
      Autor:innen:
    2. Autor:innen:
      1. Die Europäische Union als staatsähnliche Supranationale Union Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Einfache Reform, grundlegende Reform, Verfassunggebung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Reform im Verfahren der Regierungskonferenz, im Konventsverfahren und im vereinfachten Verfahren Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Die noch ausstehende Verfassung der Europäischen Union Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Unmöglichkeit der verfassunggebenden Gewalt des Volkes in einer Supranationalen Union Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Das Erfordernis der stärkstmöglichen demokratischen Legitimierung der Verfassung einer demokratischen Supranationalen Union Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Wer ist das »Volk« bei der Verfassunggebung in einer Supranationalen Union? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Europa auf dem Weg zur Regierungendiktatur? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die Relevanz der Stärke der demokratischen Legitimation Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Der Grad der Vermittlung und die Sachnähe der Legitimierenden als Kriterien für die Stärke der demokratischen Legitimation Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Die Existenz eines Volkes auf der Ebene der Union Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Europäisches Unionsvolk, Staatsvölker der Mitgliedstaaten und Regionalvölker der Gliedstaaten und Regionen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Legitimierung der Reformen durch das europäische Volk und die Völker der Mitgliedstaaten Kein Zugriff
          Autor:innen:
    3. Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Mehr Transparenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Mehr Rationalität Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Mehr Offenheit und Bürgernähe Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Möglichkeit der Volksvertretung auf mehreren Ebenen und der Verbindung von unmittelbarer Repräsentation und Expertenwissen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. Mehr Aufwand Kein Zugriff
          Autor:innen:
        6. Längere Dauer Kein Zugriff
          Autor:innen:
        7. Geringere Steuerbarkeit durch die Eliten und größeres »politisches Risiko« Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Der demokratische Mehrwert des Konventverfahrens Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Das Konventsverfahren als demokratisches Erfordernis bei der Ausarbeitung einer demokratischen Unionsverfassung Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Das Konventsverfahren als demokratisches Desiderat bei der Vorbereitung sonstiger grundlegender Reformen der Union Kein Zugriff
        Autor:innen:
    4. Autor:innen:
      1. Zusammensetzung des europäischen Konventes Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Arbeitsweise des europäischen Konventes Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Begleitung der Konventsarbeit durch unionsweite öffentliche Reformdiskussion Kein Zugriff
        Autor:innen:
      4. Insbesondere: Überwindung der Sprachbarriere in der Reformdiskussion Kein Zugriff
        Autor:innen:
      5. Maßgeblichkeit des Reformvorschlages des europäischen Konventes Kein Zugriff
        Autor:innen:
    5. Autor:innen:
      1. Das unionsweite Referendum als zwingendes Erfordernis demokratischer Verfassunggebung in einer demokratischen Supranationalen Union Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Das unionsweite Referendum als demokratisches Desiderat bei sonstigen grundlegenden Reformen der Union Kein Zugriff
        Autor:innen:
      3. Ausgestaltung als europäisches und nationales Doppelreferendum Kein Zugriff
        Autor:innen:
    6. Die Erforderlichkeit der Regelung des Reformverfahrens in einem Vorvertrag Kein Zugriff
      Autor:innen:
    7. Ausblick Kein Zugriff
      Autor:innen:
    8. Literaturauswahl Kein Zugriff
      Autor:innen:
  10. Ein möglicher Weg zu Mehr Demokratie in der Union Kein Zugriff Seiten 142 - 151
    Autor:innen:
  11. Protokoll der Podiumsdiskussion vom 18.6.2009 Kein Zugriff Seiten 152 - 174
  12. Referentinnen und Referenten Kein Zugriff Seiten 175 - 175

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