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Monographie Kein Zugriff

Arbeitsmarktpolitik im deutschen Föderalismus

Ist die Zentralisierung zu weit gegangen?
Autor:innen:
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Welche staatliche Ebene sollte im Föderalismus für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zuständig sein? Dieses Buch beantwortet die Frage am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland: Während der Bund weiterhin die Arbeitslosenversicherung bereit stellen sollte, sprechen im Falle der Versorgung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen sowohl wohlfahrtsökonomische als auch bürokratietheoretische Argumente für eine weitgehende Dezentralisierung. Damit nimmt der Verfasser eine klare Position zur arbeitsmarktpolitischen Kompetenzverteilung in Deutschland ein, wie sie seit „Hartz IV“ besteht: Die Zusammenarbeit von Kommunen und Bundesagentur in den so genannten „Arbeitsgemeinschaften“ ist nachteilig, eine alleinige Zuständigkeit der Landkreise und kreisfreien Städte würde sich auf Effizienz und Effektivität der Arbeitsmarktpolitik positiv auswirken. Je kleiner nämlich die zuständige Einheit, desto besser kann sie Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen, weil die Betreuung und Versorgung von Langzeitarbeitslosen abnehmende Skalenerträge aufweist. Zudem sind die kommunalen Sozialämter eher als die Bundesagentur in der Lage, innerbehördliche Prinzipal-Agent-Konflikte zu entschärfen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2795-0
ISBN-Online
978-3-8452-0376-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
227
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
  2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 15
  3. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 16 - 16
  4. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 18
  5. Fragestellung, These und methodischer Ansatz der Arbeit Kein Zugriff Seiten 19 - 22
    1. Arbeitsmarktpolitik und ökonomische Theorie des Föderalismus: Institutionen und geographische Entfernungen beeinflussen Politikergebnisse Kein Zugriff Seiten 23 - 24
      1. Entwicklung auf gesamtstaatlicher Ebene Kein Zugriff Seiten 24 - 25
        1. Ursachen für räumliche Arbeitsmarkt-Disparitäten Kein Zugriff
        2. Räumliche Disparitäten zwischen den Bundesländern und im Ost-West-Vergleich Kein Zugriff
        1. Mobilität und Migration: Begriffsbestimmungen Kein Zugriff
        2. Mikro- und makroökonomische Erklärungsansätze für Migration Kein Zugriff
        3. Mobilität und Migration in Deutschland Kein Zugriff
        4. Alter und Qualifikation als Mobilitätsdeterminanten Kein Zugriff
      2. Räumliche Abgrenzung von Arbeitsmärkten Kein Zugriff Seiten 36 - 38
      1. Grundstrukturen des deutschen Föderalismus Kein Zugriff Seiten 38 - 40
        1. Arbeitsmarktordnungspolitik, Arbeitsmarktausgleichspolitik und Lohnersatzleistungspolitik Kein Zugriff
        2. Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigungspolitik Kein Zugriff
      2. Historische Entwicklung der föderalen Kompetenzverteilung im Bereich der Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 43 - 45
      3. Passive Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 45 - 47
      4. Aktive Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 47 - 48
      5. Die Diskussion über Effizienz und Effektivität arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen Kein Zugriff Seiten 48 - 50
    2. Zusammenfassung: Stilisierte Fakten der Arbeitslosigkeit und der Arbeitsmarktpolitik im deutschen Föderalismus Kein Zugriff Seiten 50 - 51
    1. Die traditionelle ökonomische Theorie des Föderalismus Kein Zugriff Seiten 52 - 53
    2. Allokationstheoretische Grundlagen: Arbeitsmarktpolitik im Dienste der gesellschaftlichen Wohlfahrtssteigerung Kein Zugriff Seiten 53 - 58
    3. Stabilisierungstheoretische Grundlagen: Arbeitsmarktpolitik im Dienste der Stabilisierung regionaler Schocks Kein Zugriff Seiten 58 - 63
    4. Distributionstheoretische Grundlagen: Arbeitsmarktpolitik und das Prinzip der Gleichbehandlung im Föderalismus Kein Zugriff Seiten 63 - 65
    1. Mobilitätsannahmen und allokationstheoretische Föderalismustheorie Kein Zugriff Seiten 66 - 67
      1. Grundannahmen und Aussage des Dezentralisierungstheorems Kein Zugriff Seiten 67 - 68
        1. Interregional differierende Präferenzen aufgrund des Public Values Effect Kein Zugriff
        2. Interregional differierende Präferenzen aufgrund des Homo Oeconomicus Effect Kein Zugriff
        1. Skalenerträge als Argument gegen Dezentralisierung Kein Zugriff
        2. Steigende Skalenerträge im Bereich der Arbeitsvermittlung? Kein Zugriff
        3. Steigende Skalenerträge im Bereich der Arbeitslosenversicherung? Kein Zugriff
        4. Steigende Skalenerträge bei der Beratung, Betreuung und Versorgung von Langzeitarbeitslosen? Kein Zugriff
        5. Größenvor- und -nachteile und die Ansiedlung arbeitsmarktpolitischer Kompetenzen im Föderalismus Kein Zugriff
        1. Die geographische Wirkungsreichweite arbeitsmarktpolitischer Leistungen Kein Zugriff
        2. Räumliche Wirkungsreichweite der Verminderung von Unvollkommenheiten des Arbeitsmarktes durch aktive Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff
        3. Räumliche Reichweite der positiven externen Effekte arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen Kein Zugriff
    2. Optimale Bereitstellung arbeitsmarktpolitischer Leistungen im Föderalismus bei Mobilität der Individuen: Tiebouts Abstimmung mit den Füßen Kein Zugriff Seiten 91 - 95
    3. Einbeziehung der Finanzierungsseite: Herstellung der Identität von Nutzern und Zahlern bei Dezentralisierung der Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 95 - 99
    1. Theoretische Grundlagen der Stabilisierung regionaler Schocks durch die Ausgaben für Arbeitsmarktpolitik und ihre Finanzierung Kein Zugriff Seiten 100 - 105
      1. Beitragsfinanzierte passive Arbeitsmarktpolitik: Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosengeld I) Kein Zugriff Seiten 105 - 109
      2. Steuerfinanzierte passive Arbeitsmarktpolitik: Versorgung Langzeitarbeitsloser (Arbeitslosengeld II) Kein Zugriff Seiten 109 - 112
        1. Unterschiede in der Struktur der Ausgaben Kein Zugriff
        2. Unterschiede bei der Ermittlung der regionalen Budgetinzidenz: Modifizierung der Annahmen über den jährlichen Budgetausgleich Kein Zugriff
      1. Ermittlung der insgesamt für aktive Arbeitsmarktpolitik verfügbaren Mittel Kein Zugriff Seiten 115 - 117
      2. Regionale Mittelverteilung durch die Bundesagentur für Arbeit Kein Zugriff Seiten 117 - 118
      3. Regionale Budgetinzidenz der aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 118 - 119
    2. Empirische Betrachtung der regionalen Stabilisierungswirkungen von aktiver und passiver Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 119 - 124
    3. Zusammenfassung: Ableitung von Hypothesen über die regionale Verteilung der für aktive Arbeitsmarktpolitik verfügbaren Mittel Kein Zugriff Seiten 124 - 129
    1. Interregionale Gerechtigkeit und Arbeitsmarktpolitik im Föderalismus Kein Zugriff Seiten 130 - 134
      1. »Equal Treatment« und Arbeitslosenversicherung Kein Zugriff Seiten 134 - 135
        1. Finanzierungsseite Kein Zugriff
        2. Leistungsseite Kein Zugriff
      2. »Equal Treatment« und aktive Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 140 - 144
      1. Interregionale Mittelströme aufgrund der zentral bereitgestellten Arbeitslosenversicherung Kein Zugriff Seiten 144 - 151
      2. Interregionale Mittelströme aufgrund der zentralen Versorgung Langzeitarbeitsloser Kein Zugriff Seiten 151 - 154
      3. Interregionale Mittelströme aufgrund der zentralen aktiven Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 154 - 155
    2. »Equal Treatment for Equals« und dezentrale Verantwortung für Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 155 - 157
  6. Ein erstes Fazit: Arbeitsmarktpolitik im Föderalismus aus der Perspektive der ökonomischen Theorie des Föderalismus Kein Zugriff Seiten 158 - 159
    1. Arbeitsmarktpolitik im Dienste der persönlichen Ziele eigennutzorientierter Politiker und Bürokraten Kein Zugriff Seiten 160 - 162
        1. Zentrale aktive Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff
        2. Zentrale passive Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff
        1. Isolierte Betrachtung der aktiven Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff
        2. Einbeziehung der passiven Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff
      1. Das Medianwählermodell Kein Zugriff Seiten 169 - 171
        1. Entscheidung des Medianwählers über die Parameter der zentralen Arbeitslosenversicherung Kein Zugriff
        2. Entscheidung des Medianwählers über die Parameter der zentralen aktiven Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff
      2. Entscheidung des regionalen Medianwählers über die dezentrale aktive Arbeitsmarktpolitik bei Existenz einer zentralen Arbeitslosenversicherung Kein Zugriff Seiten 173 - 175
      1. Besonderheiten der demokratischen Entscheidungsfindung in Zweikammersystemen Kein Zugriff Seiten 175 - 176
      2. Formalisierung von Bundesratsentscheidungen mit Hilfe des Medianwählermodells Kein Zugriff Seiten 176 - 180
    2. Zusammenfassung und Ausblick auf mögliche Erweiterungen der Untersuchung Kein Zugriff Seiten 180 - 182
    1. Prinzipal-Agent-Theorie und Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 183 - 184
      1. Die ökonomische Theorie der Bürokratie Kein Zugriff Seiten 184 - 188
      2. »Sponsoren« und »Chefbürokraten« in der deutschen Arbeitsmarktpolitik Kein Zugriff Seiten 188 - 191
        1. Zulassung von Konkurrenz zwischen Büros Kein Zugriff
        2. Installation geeigneter Anreizsysteme Kein Zugriff
        3. Marktalternativen Kein Zugriff
      1. Die X-Effizienz-Theorie Kein Zugriff Seiten 198 - 201
      2. Prinzipale und Agenten in Bundesagentur und Sozialämtern Kein Zugriff Seiten 201 - 203
        1. Markt- und Wettbewerbssituation Kein Zugriff
          1. Horizontale Beziehungen und traditionelle Bindungen Kein Zugriff
          2. Materielle und immaterielle Anreizsysteme Kein Zugriff
          3. Befehlssystem Kein Zugriff
    2. Konsequenzen für die Kompetenzverteilung im Föderalismus Kein Zugriff Seiten 209 - 209
  7. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff Seiten 210 - 214
  8. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 215 - 227

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