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Monographie Kein Zugriff

Bewusstseins- und Verhaltensänderungen durch die ''Flexibilisierung'' des Arbeitsrechts

Eine Gouvernementalitäts-Studie
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Wie verhält sich ‘Flexibilität" in der Arbeit zu dem alten Traum nach Selbstbestimmung? Die Autorin verwendet die Analysewerkzeuge Michel Foucaults für eine Untersuchung des neuen Arbeitsrechts, das auf mehr ‘Flexibilität‘ zielt. Wenn es als Teil einer Gouvernementalität betrachtet wird, geraten Formen der Regierung Anderer und Formen der Selbstregierung in den Blick. Das erlaubt es, den Umgang mit den vom Arbeitsrecht zunehmend gewährten Freiräumen zu betrachten und in den größeren Möglichkeiten der Selbstregierung eine Fortsetzung der ehemaligen Fremdregierung durch das Recht zu sehen. Betrachtet man die Logik der Deregulierung in den Bereichen Arbeitszeit, Arbeitsmarkt und Tarifautonomie, wird das deutlich.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3324-1
ISBN-Online
978-3-8452-0692-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Nomos Universitätsschriften - Recht
Band
558
Sprache
Deutsch
Seiten
284
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
  2. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 14
  3. . Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 16
    1. Zur Aktualität von Michel Foucault Kein Zugriff Seiten 17 - 21
      1. Das Auftreten des Rechts als Machtausgleich Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      2. Die marxistische Kritik der Macht und Foucaults Machtverständnis als Abgrenzung hiervon Kein Zugriff Seiten 24 - 27
      3. Die Anwendung von Wissen über den Menschen in Institutionen und Anstalten Kein Zugriff Seiten 27 - 34
      1. Die gesellschaftliche Steuerung des vermeintlich Privaten Kein Zugriff Seiten 34 - 39
      2. Das Recht als Teil einer „Gouvernementalität“ Kein Zugriff Seiten 39 - 42
      3. Die Säkularisierung der christlichen Beichttechnik Kein Zugriff Seiten 42 - 46
      4. Der Versuch, ein Objekt zu kontrollieren Kein Zugriff Seiten 46 - 47
      5. Der Verzicht auf die Suche nach einem „Außen“ Kein Zugriff Seiten 47 - 48
      1. Archäologie und Genealogie Kein Zugriff Seiten 49 - 54
      2. Die Gouvernementalität und die Technologien des Selbst Kein Zugriff Seiten 54 - 57
      1. Die historische Herkunft des modernen Staates Kein Zugriff Seiten 57 - 61
      2. Die historische Herkunft des modernen Subjekts Kein Zugriff Seiten 61 - 66
    1. Politische und rechtliche Zusammenhänge Kein Zugriff Seiten 67 - 93
    2. Wissenschaftliche Zusammenhänge Kein Zugriff Seiten 93 - 94
    3. Privatwirtschaftliche Zusammenhänge Kein Zugriff Seiten 94 - 100
    4. Die Forderung und das Versprechen von „Flexibilität“ Kein Zugriff Seiten 100 - 103
  4. . Die „Flexibilisierung“ der Arbeitszeiten, des Arbeitsmarktes und der Tarifautonomie – Überblick über die folgenden Kapitel Kein Zugriff Seiten 104 - 108
      1. Ergebnisorientierung als Lösung für die „Überstundenproblematik“ Kein Zugriff Seiten 109 - 114
      2. Gruppenarbeit Kein Zugriff Seiten 114 - 116
      3. Zielvereinbarungen Kein Zugriff Seiten 116 - 118
      4. Arbeit als Erwerbsquelle oder als Lebensinhalt Kein Zugriff Seiten 118 - 120
      1. Ansatzmöglichkeiten zur Arbeitsmarktbeeinflussung Kein Zugriff Seiten 120 - 124
      2. Die Verbesserung der Unternehmensbedingungen im Namen des Gemeinwohls Kein Zugriff Seiten 124 - 127
      1. Die Rücksichtnahme der Unternehmen auf private Belange Kein Zugriff Seiten 127 - 132
      2. Die Aufforderung zur permanenten Verbesserung Kein Zugriff Seiten 132 - 132
      3. Kritische Beurteilungen „flexibler“ Arbeitszeiten und Arbeitsorganisation Kein Zugriff Seiten 132 - 135
      1. Die Reflexion eigener Wünsche Kein Zugriff Seiten 135 - 136
      2. Das Unternehmen als Clan Kein Zugriff Seiten 136 - 140
    1. Beurteilungen neuer Arbeitsorganisation im Hinblick auf den Unternehmenserfolg und im Hinblick auf die Selbstbestimmung des Erwerbstätigen Kein Zugriff Seiten 140 - 145
      1. Das Kostenargument und der Abschied vom Arbeitsrecht Kein Zugriff Seiten 146 - 148
      2. Der Arbeitsvertrag als besonderer Austauschvertrag Kein Zugriff Seiten 148 - 150
      3. Das Umgehungsverbot Kein Zugriff Seiten 150 - 151
      4. Die strukturelle Ungleichheit Kein Zugriff Seiten 151 - 153
      5. Das Normalarbeitsverhältnis Kein Zugriff Seiten 153 - 154
      6. Befristungen Kein Zugriff Seiten 154 - 159
      7. Leiharbeit Kein Zugriff Seiten 159 - 168
      8. Mini-Jobs Kein Zugriff Seiten 168 - 170
      1. Der Schluss von der Beschäftigungssituation auf die Schutzbedürftigkeit Kein Zugriff Seiten 170 - 174
      2. Das Arbeitsrecht als Ordnungspolitik Kein Zugriff Seiten 174 - 177
      3. Die weltanschauliche Zurückhaltung des Gesetzgebers Kein Zugriff Seiten 177 - 179
      4. Die persönliche Abhängigkeit Kein Zugriff Seiten 179 - 180
      5. Die wirtschaftliche Abhängigkeit Kein Zugriff Seiten 180 - 183
      6. Das Versäumen der Verabschiedung eines Arbeitsgesetzbuchs Kein Zugriff Seiten 183 - 184
      1. Die Scheinselbständigkeit Kein Zugriff Seiten 184 - 189
      2. Der Verzicht auf einen Schutz des Arbeitnehmers vor sich selbst Kein Zugriff Seiten 189 - 191
      3. Versuch einer Abgrenzung zur „großen Selbständigkeit“ Kein Zugriff Seiten 191 - 194
      1. Die Verwandlung von Ansprüchen in Interessen Kein Zugriff Seiten 194 - 201
      2. Wirtschaftsfreiheit, Selbstbestimmung und Privatautonomie Kein Zugriff Seiten 201 - 204
      3. Eigenverantwortung, Selbständigkeit und unternehmerische Fähigkeiten Kein Zugriff Seiten 204 - 206
      4. Die Eigenverantwortung im Alltag Kein Zugriff Seiten 206 - 209
      1. Die Hilfestellungen zum Erlernen von Eigenverantwortung Kein Zugriff Seiten 209 - 211
      2. Die Kritik an der Auflösung fester Strukturen Kein Zugriff Seiten 211 - 214
    1. Der eigenverantwortliche Arbeitslose Kein Zugriff Seiten 214 - 221
    1. Die „Beschäftigungsorientierung“ der Gewerkschaften Kein Zugriff Seiten 222 - 231
    2. Die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch die Gewerkschaften Kein Zugriff Seiten 231 - 238
    1. Der zweifelhafte Autonomiegewinn durch „Flexibilität“ Kein Zugriff Seiten 239 - 243
    2. Die Wandlung des Arbeitsrechts vom Autonomieschutz zum Autonomiehindernis Kein Zugriff Seiten 243 - 246
    3. Der Wunsch, nicht im Namen dieser Prinzipien, zu solchen Zwecken und mit solchen Verfahren regiert zu werden Kein Zugriff Seiten 246 - 249
    1. Vertretene Formen der Erwerbstätigkeit Kein Zugriff Seiten 250 - 264
      1. Spaß und Erfüllung Kein Zugriff Seiten 264 - 265
      2. Unerwünschte Arbeitsbedingungen Kein Zugriff Seiten 265 - 266
      3. Der Umgang mit den unerwünschten Bedingungen Kein Zugriff Seiten 266 - 267
      4. „Flexibilität“ Kein Zugriff Seiten 267 - 268
    2. Die widersprüchliche Freiheit Kein Zugriff Seiten 268 - 270
  5. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 271 - 284

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