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Monographie Kein Zugriff

Geschlechteregalität - mehr Schein als Sein

Geschlecht, Arbeit und Interessenvertretung in der Informations- und Telekommunikationsindustrie
Autor:innen:
Verlag:
 2006

Zusammenfassung

Die Informations- und Telekommunikationsindustrie (ITK) gilt als eine Art Leitsektor hinsichtlich der Umsetzung neuer Formen der Unternehmens- und Arbeitsorganisation sowie der Interessenvertretung. Sind die ITK-Unternehmen zugleich auch Pioniere, was die Überwindung traditioneller Geschlechterdifferenzierungen und -diskriminierungen betrifft? Gerade Unternehmen, die der Wissensökonomie zugerechnet werden, vermitteln oft gern selbst den Eindruck, dass Inklusion keine Frage des Geschlechts sei (Motto: allein die Kompetenz zählt) und klassische Geschlechterstereotypen keine Rolle mehr spielten. Dieses Buch geht empirisch der Frage nach, ob die betriebliche Wirklichkeit dem Postulat einer neuen Qualität der Geschlechterverhältnisse gerecht wird oder ob hier am Ende doch nur ein »Egalitätsmythos« – mehr Schein als Sein – verbreitet wird. Den Ausgangspunkt bildet dabei die These der »De-Institutionalisierung der Geschlechterdifferenz«. In der alltäglichen Arbeitspraxis kleiner und großer Unternehmen und auf der Ebene der Interessenvertretung wird verfolgt, inwieweit mit dem Wandel der Arbeitsbeziehungen auch ein Wandel der Geschlechterbeziehungen einhergeht und welche Typen von Geschlechterkultur auszumachen sind.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2006
ISBN-Print
978-3-8360-8674-5
ISBN-Online
978-3-8452-6858-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS)
Band
74
Sprache
Deutsch
Seiten
265
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 8 - 9
      1. 1.1.1 Die ITK-Branche: Wissensökonomie „en miniature“? Kein Zugriff
      2. 1.1.2 Ambivalenter Wandel Kein Zugriff
      1. 1.2.1 Geschlechterverhältnisse in der ITK-Industrie: Wandel oder Persistenz traditioneller Geschlechterdifferenzierungen? Kein Zugriff
      2. 1.2.2 Geschlecht, Arbeit und die Frage der Interessenvertretung Kein Zugriff
    1. 1.3 Ziele und Aufbau der Studie Kein Zugriff
    2. 1.4 Schlaglichter auf unsere Befunde Kein Zugriff
  3. 2. Methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 38 - 47
    1. 3.1 Die ITK-Industrie: Zur Entstehung einer kohärenten Branche Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Charakteristika der untersuchten Unternehmen Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Wirtschaftliche und personelle Entwicklung Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Qualifikationsstruktur und Karriere Kein Zugriff
      4. 3.2.4 Arbeitsorganisation und Arbeitsbedingungen Kein Zugriff
      5. 3.2.5 Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von „Arbeit und Leben“ Kein Zugriff
      6. 3.2.6 Formen der Interessenvertretung und Partizipation Kein Zugriff
      7. 3.2.7 Chancengleichheit: Unternehmerische Sensibilität versus strukturelle Verankerung Kein Zugriff
      1. 4.1.1 „Alpha“ – Nur das Wissen zählt? Kein Zugriff
      2. 4.1.2 „Beta“ – Technozentrismus als Maßstab aller Dinge Kein Zugriff
      3. 4.1.3 „Gamma“ – Arbeit ist teilbar und hat kein Geschlecht Kein Zugriff
      4. 4.1.4 „Delta“ – Qualifikation ist (nicht) alles Kein Zugriff
      5. 4.1.5 Resümee Kein Zugriff
      1. 4.2.1 „Epsilon“ – Technik ist Männerdomäne Kein Zugriff
      2. 4.2.2 „Zeta“ – Wir machen eigentlich keine Unterschiede Kein Zugriff
      3. 4.2.3 „Omega“ – Traditionelle Strukturen im neuen Gewand Kein Zugriff
      4. 4.2.4 Resümee Kein Zugriff
    1. 5.1 Die symbolisch-egalitäre Geschlechterkultur Kein Zugriff
    2. 5.2 Die ambivalent-egalitäre Geschlechterkultur Kein Zugriff
    3. 5.3 Die reflexiv-egalitäre Geschlechterkultur Kein Zugriff
    4. 5.4 Mythos „Egalität“: Eine neo-institutionalistische Interpretation Kein Zugriff
    1. 6.1 Kleinunternehmen – Individualisierte gleich gendersensible Interessenvertretung? Kein Zugriff
    2. 6.2 Großunternehmen – Gleichberechtigung durch Institutionalisierung? Kein Zugriff
    3. 6.3 Fazit Kein Zugriff
  4. 7. Fazit: ITK-Unternehmen – wissensbasiert und vergeschlechtlicht? Kein Zugriff Seiten 228 - 243
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 244 - 257
  6. Anhang Kein Zugriff Seiten 258 - 261
  7. Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 262 - 265

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