Tradition und Innovation
Strategien für die Zukunft der Sozialwirtschaft- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Edition Sozialwirtschaft, Band 40
- Verlag:
- 08.12.2015
Zusammenfassung
Welche Strategien können helfen, um für die Zukunft Tradition und Innovation erfolgreich miteinander zu verbinden? Mit dieser Frage beschäftigte sich der 9. Kongress der Sozialwirtschaft im April 2015 in Magdeburg.
Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft steht vor dem Hintergrund einer weiter zunehmenden Ökonomisierung mehr und mehr unter dem Zwang, nicht nur innovationsfähig zu bleiben, sondern vermehrt und gezielter aktiv Innovationen einzuleiten. Dies beeinflusst nicht unerheblich Angebotsstrukturen und Leistungsprozesse in verschiedenen Geschäftsfeldern. Dabei müssen oft auch liebgewordene Traditionen in Frage gestellt werden. Zugleich bilden Traditionen vielfach das Wertefundament für die Arbeit. Ein Spannungsfeld tut sich auf.
Im Ergebnis bleibt festzuhalten: Tradition und Innovation müssen kein Widerspruch sein. Sie können sich sinnvoll ergänzen und befruchten, Tradition kann sogar eine Voraussetzung für soziale Innovationen sein. Ob ein gutes Zusammenspiel gelingt, ist eine Frage der Herangehensweise und hängt von den konkreten Bedingungen des Einzelfalls ab.
Auch bei diesem Kongress der Sozialwirtschaft nutzten wiederum rund 400 Führungs- und Leitungskräfte aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft den Kongress als Plattform zum kollegialen Informationsaustausch.
Träger des Kongresses sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), die Bank für Sozialwirtschaft (BFS) und die Nomos Verlagsgesellschaft in Zusammenarbeit mit den bundeszentralen Akademien der Wohlfahrtsverbände und dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge.
Mit Beiträgen von:
Matthias Borchers (Curacon GmbH), Urs Bürkle (Vorstand VAUBANaise eG), Thomas Eisenreich (Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland), Prof. Dr. Oliver Fehren (Alice-Salomon Hochschule Berlin), Dr. Peter Gitschmann (BAG überörtliche Sozialhilfe), Prof. Johanna Mair, PhD (Hertie School of Governance, Berlin), Dirk Müller-Remus (Geschäftsführer auticon GmbH), Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (Präsident der BAGFW e.V.), Stefan Spieker (Geschäftsführer Fröbel Gruppe e.V.) und Andreas Thürmer (Leiter Vorstandsbüro Berliner Stadtreinigung).
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- Erscheinungsdatum
- 08.12.2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-2475-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6555-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Edition Sozialwirtschaft
- Band
- 40
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 263
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Rolf Rosenbrock
- Wer ist ‚wir‘? Was ist die Freie Wohlfahrtspflege (FW), und wer ist das? Kein Zugriff Rolf Rosenbrock
- Die offensive Akzentuierung der Werte, die wir vertreten, hat – wenn wir sie in Verbandspolitik übersetzen – mindestens vier Implikationen. Kein Zugriff Rolf Rosenbrock
- Johanna Mair
- Literatur Kein Zugriff Johanna Mair
- Müssen die Finanzierungsstrukturen in der Sozialwirtschaft innovationsfeindlich sein? Kein Zugriff Seiten 35 - 42 Peter Gitschmann
- Stefan Spieker
- Am Beispiel der (Zuwendungs-) Finanzierung für Kindertageseinrichtungen – eine Provokation Kein Zugriff Stefan Spieker
- Thomas Eisenreich
- Umbrüche in der Sozialwirtschaft Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Wie das Internet die Branche verändert Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Neue Geschäftsmodelle in „verteilten“(?) Märkten Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Nachhaltige Unternehmensstrategie entwickeln Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Unterschiedliche Anforderungen in unterschiedlichen Phasen Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Scheitern und Aufstehen Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Von der Marktakzeptanz… Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- … zur Marktdurchdringung Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Wie kann dieser Innovationsprozess kreativ finanziert werden? Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Finanzierung vorbereiten Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Fazit Kein Zugriff Thomas Eisenreich
- Oliver Fehren
- Literatur: Kein Zugriff Oliver Fehren
- Stefan Fröba
- Netzwerke, Regionalisierung, Dezentralisierung Kein Zugriff Stefan Fröba
- REGSAM - REGionale Netzwerke für Soziale Arbeit in München Kein Zugriff Stefan Fröba
- Organisationsstruktur von REGSAM Kein Zugriff Stefan Fröba
- Die Facharbeitskreise (FAK) Kein Zugriff Stefan Fröba
- Die regionale Arbeitsgemeinschaft (RAGS) Kein Zugriff Stefan Fröba
- Das Kuratorium Kein Zugriff Stefan Fröba
- Was hat REGSAM mit Empowerment zu tun? Kein Zugriff Stefan Fröba
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Stefan Fröba
- Ulrich Niehoff
- Ulrich Niehoff
- 1.1 Im Wohnraum, in der Nachbarschaft, im Gemeinwesen und in der Welt zuhause sein und teilhaben Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 1.2 Wohnmöglichkeiten für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung: Sozialraumorientierung und Personenorientierung Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- Ulrich Niehoff
- 2.1 Das Projekt ‚Unter Dach und Fach’ Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.2 Die Projektpartner Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- Ulrich Niehoff
- 2.3.1 Verständigung über Grundlagen der Entwicklung Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- Ulrich Niehoff
- 2.3.2.1 Projektgruppe gründen und miteinander die Zusammenarbeit vereinbaren Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.3.2.2 Über die gemeinsamen Motive zur Zusammenarbeit/ Veränderung sprechen Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.3.2.3 Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation erstellen Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.3.2.4 Ziele festlegen und Umsetzung planen Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.3.2.5 Umsetzung – Wir handeln! Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.3.2.6 Bewertung/ Fortführung Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.3.2.7 Dokumentation von hilfreichen ‚Prüffragen’ als Grundlage zur Erstellung des Index Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.4 Von der Sozialraumanalyse zur konkreten Entwicklung Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- Ulrich Niehoff
- 2.5.1 Ausgangspunkte und Weiterentwicklung Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- 2.5.2 Ein Index für Inklusion zum Wohnen in der Gemeinde Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- Ulrich Niehoff
- Literatur: Kein Zugriff Ulrich Niehoff
- Freek A.L. Lapré
- Unterschiede zwischen Nord- und Südeuropa Kein Zugriff Freek A.L. Lapré
- Private oder öffentliche Sozialmärkte? Kein Zugriff Freek A.L. Lapré
- Paradigmenwechsel Kein Zugriff Freek A.L. Lapré
- Literatur: Kein Zugriff Freek A.L. Lapré
- Wilfried Schlüter
- Themenaufriss Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- „Europa 2020“ – eine Strategie für das Wachstum der Europäischen Union Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Wilfried Schlüter
- Die Kernziele der Strategie „Europa 2020“ Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Die 7 Leitinitiativen der Strategie „Europa 2020“ Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Die Bedeutung des sozialen Sektors Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Handlungsansätze für das Alter und die Langzeitpflege Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Wilfried Schlüter
- Integrierte Leitlinien Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Intergeneratives Miteinander Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Europäischer Sozialfonds (ESF) Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Fazit Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Wilfried Schlüter
- Quellen Kein Zugriff Wilfried Schlüter
- Matthias Borchers, Jörn von der Lieth, Harald Frei
- Studie zu Führungs- und Aufsichtsstrukturen Kein Zugriff Matthias Borchers, Jörn von der Lieth, Harald Frei
- Passende Zusammensetzung Kein Zugriff Matthias Borchers, Jörn von der Lieth, Harald Frei
- Effizientes Arbeiten Kein Zugriff Matthias Borchers, Jörn von der Lieth, Harald Frei
- Interessenkonflikte Kein Zugriff Matthias Borchers, Jörn von der Lieth, Harald Frei
- Best-Practise-Unternehmen Kein Zugriff Matthias Borchers, Jörn von der Lieth, Harald Frei
- Harald Frei
- Welchen Stellenwert hat Innovation? Kein Zugriff Harald Frei
- Wie kann Innovation gelingen? Kein Zugriff Harald Frei
- Corporate Governance und Innovation Kein Zugriff Harald Frei
- Kenntnis des Unternehmens, seiner Produkte, der Leitenden Kein Zugriff Harald Frei
- Zusammensetzung des Aufsichtsgremiums Kein Zugriff Harald Frei
- Größe des Aufsichtsgremiums Kein Zugriff Harald Frei
- Ausreichendes Zeitbudget als Schlüsselqualifikation Kein Zugriff Harald Frei
- Planungshorizont, Fehlerkultur und Denkfreiheit Kein Zugriff Harald Frei
- Schlusswort Kein Zugriff Harald Frei
- Literatur Kein Zugriff Harald Frei
- Lutz Schumacher
- 1. Einleitung Kein Zugriff Lutz Schumacher
- Lutz Schumacher
- 2.1 Unternehmenskultur – ein komplexes Phänomen Kein Zugriff Lutz Schumacher
- 2.2 Funktionen der Unternehmenskultur Kein Zugriff Lutz Schumacher
- 2.3 Merkmale einer innovations- und erfolgsförderlichen Unternehmenskultur Kein Zugriff Lutz Schumacher
- 3. Fazit Kein Zugriff Lutz Schumacher
- Lutz Schumacher
- Internetquellen Kein Zugriff Lutz Schumacher
- Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 1) Kurzvorstellung des AWO-Bezirksverbands Braunschweig e.V. Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 2) Unsere Herausforderungen damals und heute Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 3) Aktivitäten der Personalentwicklung, welche zur Schaffung einer innovations-freundlichen Kultur beigetragen haben Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 1. Maßnahmen zur Stärkung der Führungs- und Unternehmenskultur (Beispiel: Leitsätze, Führungsgrundsätze, Führungskräfteforum, audit berufundfamilie®) Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 2. Stärkung von Eigeninitiative und Engagement (Beispiel: Gesundheitszirkel, Betriebliches Vorschlagswesen, Ehrenamtsarbeit) Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 3. Gestaltungs- und Handlungsspielräume auf allen Ebenen (Beispiel: Positive Fehlerkultur im Rahmen des QM, Mitarbeitergespräche, Partizipative Betriebskultur) Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 4. Unterstützung von Innovationen und neuen Ideen (Beispiel: Niedrigseilgarten, Pflegenotaufnahme, neues ESF-Projekt zum Thema Innovation) Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 5. Risikobereitschaft, Experimentierlust und Veränderungsbereitschaft (Beispiel: Führungsförderungsprogramm) Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- 6. Hierarchieübergreifende Kommunikation Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- Einführung eines internen Innovationsmanagements ab 2015 Kein Zugriff Rifat Fersahoglu-Weber, Nadine Steinhardt
- Mezzanine-Kapital für die (gemeinnützige) Sozialwirtschaft Kein Zugriff Seiten 167 - 176 Ulrich Schartow
- Urs Bürkle
- Zentrale Fragestellung und Herausforderung der Zukunft: Demographische Entwicklung und Inklusion: Kein Zugriff Urs Bürkle
- Demographische Entwicklung Kein Zugriff Urs Bürkle
- Inklusion Kein Zugriff Urs Bürkle
- Veränderung der Nachfrage Kein Zugriff Urs Bürkle
- Individuelle Bedarfsermittlung - das Persönliche Budget Kein Zugriff Urs Bürkle
- Urs Bürkle
- Urs Bürkle
- Wohnungskontingente Kein Zugriff Urs Bürkle
- Urs Bürkle
- Wohngemeinschaft für fünf junge BewohnerInnen mit hohem Assistenzbedarf Kein Zugriff Urs Bürkle
- Einzelwohnungen für sechs junge Erwachsene mit geringem Assistenzbedarf Kein Zugriff Urs Bürkle
- Wohngruppe VAUBANaise Plus (Betreuung und Pflege) Kein Zugriff Urs Bürkle
- Freie Vergabe und Gruppe „Milan“ Kein Zugriff Urs Bürkle
- Studentisches Wohnen Kein Zugriff Urs Bürkle
- Gemeinschaftsraum und Vernetzung Kein Zugriff Urs Bürkle
- Urs Bürkle
- Finanzierung Kein Zugriff Urs Bürkle
- Urs Bürkle
- Motivation und Rendite der Anlegerinnen und Anleger Kein Zugriff Urs Bürkle
- Die Rendite für die Bewohnerinnen und Bewohner Kein Zugriff Urs Bürkle
- Norbert Kunz
- Gesellschaftliche Herausforderungen Kein Zugriff Norbert Kunz
- Die Social Impact gGmbH & Social Impact Labs Kein Zugriff Norbert Kunz
- Was ist ein Social Entrepreneur – wer wird von der Social Impact gGmbH unterstützt? Kein Zugriff Norbert Kunz
- Das Social Impact Start Programm Kein Zugriff Norbert Kunz
- Ergebnisse Kein Zugriff Norbert Kunz
- Manuela Maurer
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- Inhalte der Beratung-Phase II (Monate 5-8) Kein Zugriff Manuela Maurer
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- Dirk Müller-Remus
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- 1.1 auticon Kein Zugriff Dirk Müller-Remus
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- 1.2.1 Aus Sicht der Mitarbeiter: Unterstützung durch Job Coaches Kein Zugriff Dirk Müller-Remus
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- Zusammenfassung Kein Zugriff Dirk Müller-Remus
- Themen / Teilnehmer/-innen: Kein Zugriff Seiten 215 - 218
- Innovation und Tradition – eine erfolgreiche Strategie der Sozialwirtschaft Kein Zugriff Seiten 217 - 222 Moderierte Streitgespräche
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- Die Situation der BSR nach der Wiedervereinigung und der Fusion der beiden Stadtreinigungsunternehmen aus Ost- und Westberlin Kein Zugriff Andreas Thürmer
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- Schlusswort Kein Zugriff Seiten 233 - 236 Martin Reichinger
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- innatura schlägt die Brücke zwischen Spenderunternehmen und sozialen Organisationen Kein Zugriff Juliane Kronen, Diana Ochs
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- Aussteller / Verbände / Institutionen Kein Zugriff Seiten 259 - 260
- Kongressleitung Kein Zugriff Seiten 261 - 263





