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Monographie Kein Zugriff

Gesellschaft gemeinsam gestalten

Islamische Vereinigungen als Partner in Baden-Württemberg
Autor:innen:
Verlag:
 06.10.2008

Zusammenfassung

Mit dem Generationenwandel orientieren sich islamische Vereinigungen seit einigen Jahren verstärkt auf das Einwanderungsland Deutschland und die deutsche Sprache hin. Islamische und deutsche Identität sehen sie nicht als Widerspruch. Dennoch fehlt es ihnen noch vielfach an Zugang zu Strukturen und Ressourcen der Mehrheitsgesellschaft. Was ermöglicht, was behindert die Zusammenarbeit von islamischen Vereinigungen, Kirchen und Kommunen? Welche neuen Prozesse können in den Bereichen Bildung, Soziales und interreligiöser Dialog angestoßen werden? Mit welchen islamischen Vereinigungen können Kirchen und Kommunen kooperieren?

Das in dieser Form bislang einmalige Forschungsprojekt „Gesellschaft gemeinsam gestalten – Islamische Vereinigungen als Partner in Baden-Württemberg“ wurde von der Akademie des Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Förderung der Robert Bosch Stiftung von Februar 2006 bis März 2008 durchgeführt. Erstmals wurden in Baden-Württemberg Dialoge zwischen islamischen Vereinigungen, Kommunen und Kirchen ausfindig gemacht und wissenschaftlich ausgewertet. Auf der Basis schriftlicher und mündlicher Befragungen ist so ein breites Panorama des Dialogs entstanden. Eine Fülle von Interview-Zitaten muslimischer wie nicht-muslimischer Akteure gibt Einblick in Befindlichkeiten, Möglichkeiten und Grenzen des Dialogs. Daraus ergibt sich eine neue Arbeitsgrundlage für die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Kirchen und Moscheevereinen.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2008
Erscheinungsdatum
06.10.2008
ISBN-Print
978-3-8329-3979-3
ISBN-Online
978-3-8452-1127-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
305
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    1. Günther H. Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, „Ein Schatz an Vergleichsfällen“ Kein Zugriff Seiten 9 - 11
    2. Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, „Muslime partnerschaftlich einbeziehen“ Kein Zugriff Seiten 11 - 12
    3. Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, „Wissen für das Zusammenleben fruchtbar machen“ Kein Zugriff Seiten 12 - 12
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 16
    1. „Gesellschaft gemeinsam gestalten“ – Leitfragen und Ausgangshypothesen Kein Zugriff Seiten 17 - 21
      1. Islamische Vereinigungen im Fokus Kein Zugriff Seiten 21 - 23
      2. Aufgaben, Funktionen und Potenziale islamischer Vereinigungen Kein Zugriff Seiten 23 - 25
      3. Islamische Organisationsstrukturen in Deutschland und Baden-Württemberg Kein Zugriff Seiten 25 - 29
      4. Neue Entwicklungen, Bildungs- und Dialoginitiativen Kein Zugriff Seiten 29 - 30
      5. Imame als religiöse Funktionsträger Kein Zugriff Seiten 30 - 32
      1. Dialog: Kontakt – Austausch – Zusammenarbeit Kein Zugriff Seiten 32 - 34
      2. Partnerschaft – sinnvoll und wünschenswert? Kein Zugriff Seiten 34 - 36
      3. Integration: Wege zur Partnerschaft Kein Zugriff Seiten 36 - 37
      4. Kirchliche, kommunale und andere Einrichtungen als Partner Kein Zugriff Seiten 37 - 39
      1. Landespolitische Rahmenbedingungen Kein Zugriff Seiten 39 - 43
      2. Ein Meilenstein: Start des Modellversuchs „Islamischer Religionsunterricht“ Kein Zugriff Seiten 43 - 45
      3. Dialogarbeit der Kirchen Kein Zugriff Seiten 45 - 48
    1. Tiefe versus Breite: Modifikationen der ursprünglichen Projektidee Kein Zugriff Seiten 49 - 52
    2. Kontaktaufnahmen, Einbeziehung islamischer Dachverbände und Gespräche mit Experten Kein Zugriff Seiten 52 - 54
    3. Schriftliche Befragungen: Erstellung der Fragebögen, Versand und Rücklauf Kein Zugriff Seiten 54 - 56
    4. Auswahlkriterien für die Kommunen Kein Zugriff Seiten 56 - 58
    5. Auswahl der Fälle – Typologie der Einbindung Kein Zugriff Seiten 58 - 60
    6. Mündliche Befragungen: „Tiefenbohrungen“ und Leitfadeninterviews Kein Zugriff Seiten 60 - 68
    7. Auswertungsverfahren für die Fragebögen und Leitfadeninterviews Kein Zugriff Seiten 68 - 69
    8. Zwischen Anonymisierung und Veröffentlichung: Zum Umgang mit den Daten Kein Zugriff Seiten 69 - 70
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 71 - 76
      2. Stellung und Potenziale der größten Moschee Deutschlands: Die „Yavuz-Sultan-Selim-Moschee“ (DITIB) Kein Zugriff Seiten 76 - 80
      3. Heraus aus dem Schatten: Die „Fatih-Moschee“ (IGMG) Kein Zugriff Seiten 80 - 86
      4. Divergierende Sichtweisen: Versuch eines Dialogs zwischen Schulen und dem VIKZ-Wohnheim Kein Zugriff Seiten 86 - 90
      5. Alevitischer Religionsunterricht: Emanzipationscharakter für das „Alevitische Kulturzentrum in Mannheim“ (AABF) Kein Zugriff Seiten 90 - 94
      6. Fazit Kein Zugriff Seiten 94 - 95
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 95 - 102
      2. Tragfähige und nachhaltige Zusammenarbeit? Die „Feuerbacher Moschee“ (DITIB) und die Polizei Kein Zugriff Seiten 102 - 109
      3. Ausrichtung auf Deutschland: Die „Islamische Gemeinschaft Stuttgart“ (VIGB) Kein Zugriff Seiten 109 - 114
      4. Ausschluss vom kommunalen Dialog: Das „Islamische Zentrum Stuttgart“ (IGD) Kein Zugriff Seiten 114 - 118
      5. Fazit Kein Zugriff Seiten 118 - 120
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 120 - 124
      2. Ausdruck eines neuen Phänomens „Freiburger Zentralmoschee“? Das „Islamische Zentrum Freiburg“ Kein Zugriff Seiten 124 - 127
      3. Von „allzeit bereit“ zur „Auswahl“ der Anfragen: Kooperationserfahrungen des „Unabhängigen muslimischen Frauenkreises“ Kein Zugriff Seiten 127 - 129
      4. Bildung als Motor für die kommunale Integration: Die „Akademische Plattform“ Kein Zugriff Seiten 129 - 133
      5. Fazit Kein Zugriff Seiten 133 - 134
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 134 - 137
      2. Hauptadressat kommunaler Einbindung: Die „Yunus-Emre-Moschee“ (DITIB) Kein Zugriff Seiten 137 - 140
      3. Aktivierung durch Stadtteilarbeit: Die „Mevlana-Moschee“ im Viertel „Tübinger Vorstadt“ (ADÜTDF) Kein Zugriff Seiten 140 - 146
      4. Modellhaft für handlungsorientierten Dialog: „Muslimische und Christliche Frauen im Dialog“ Kein Zugriff Seiten 146 - 148
      5. Suche nach Öffentlichkeit: Die „Ahmadiyya Muslim Jamaat“ (AMJ) Kein Zugriff Seiten 148 - 150
      6. Erfahrungen und Grenzen eines unabhängigen Vereins: Die „Internationale islamische Gemeinschaft“ Kein Zugriff Seiten 150 - 151
      7. Fazit Kein Zugriff Seiten 151 - 152
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 152 - 155
      2. Übernahme sozialer Verantwortung versus Parallelgesellschaft: Die „Sehitler-Merkez-Moschee“ (DITIB) Kein Zugriff Seiten 155 - 159
      3. Ohne Imam nichts los: Die „Islamische Gemeinschaft Schwäbisch Gmünd“ (VIGB) zwischen Krisenbewältigung und Selbstbehauptung Kein Zugriff Seiten 159 - 161
      4. Kein Handlungsbedarf für Dialog: Das „Alevitisches Kulturzentrum“ Kein Zugriff Seiten 161 - 162
      5. Fazit Kein Zugriff Seiten 162 - 163
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 163 - 166
      2. Religiöser, kommunaler und schulischer Dialog: Die „Innenstadt-Moschee“ (VIKZ) auf dem Weg in die Öffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 166 - 169
      3. Der Imam als Führungspersönlichkeit einer islamischen Vereinigung: Die „Mehmet-Akif-Moschee“ (DITIB) Kein Zugriff Seiten 169 - 171
      4. Deutungsversuche für die ausbleibende Resonanz: Das „Haus der islamischen Jugend“ (IGMG) Kein Zugriff Seiten 171 - 174
      5. Fazit Kein Zugriff Seiten 174 - 174
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 174 - 177
      2. Heimat und wenig Zukunft: Die „Osmanh-Moschee“ (DITIB) Kein Zugriff Seiten 177 - 181
      3. Veraltete Informationen, falsche Zuschreibungen, abgebrochene Aktivitäten: Weitere islamische Vereinigungen in Calw Kein Zugriff Seiten 181 - 182
      4. Fazit Kein Zugriff Seiten 182 - 183
      1. Kommunale Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 183 - 186
      2. Standortvorteile durch einen guten Draht zur Stadt: Das „Alevitische Kulturzentrum Wiesloch“ (AABF) Kein Zugriff Seiten 186 - 188
      3. Mehr Dialog durch institutionelle Verankerung? Die Frauenabteilung der „Kanuni-Sultan-Süleyman-Moschee“ (DITIB) Kein Zugriff Seiten 188 - 190
      4. Suche nach Partnern: Die „Mevlana-Moschee“ (IGMG) in Walldorf Kein Zugriff Seiten 190 - 194
      5. Fazit Kein Zugriff Seiten 194 - 195
    1. Zusammenschau: Förderliche und hinderliche Bedingungen für Dialog und Einbindung Kein Zugriff Seiten 195 - 201
      1. Ziele und Formen des interreligiösen Dialogs Kein Zugriff Seiten 202 - 206
      2. Bewertungen und Kritik des Dialogs Kein Zugriff Seiten 206 - 211
      3. Dialog als Weg zu einem vertieften gegenseitigen Kennenlernen? Kein Zugriff Seiten 211 - 214
      4. Zusammenspiel zwischen interreligiösem Dialog und Integration Kein Zugriff Seiten 214 - 217
      1. Wege zu einer größeren Transparenz Kein Zugriff Seiten 217 - 222
      2. Primäre Ausrichtung auf die Binnenöffentlichkeit Kein Zugriff Seiten 222 - 226
      3. Moscheebau – Chance für den Dialog Kein Zugriff Seiten 226 - 231
      4. Erwartungen islamischer Vereinigungen an Kommunen und Kirchen Kein Zugriff Seiten 231 - 232
      1. Vielfältige Einschätzungen islamischer Vereinigungen zum IRU/ARU Kein Zugriff Seiten 232 - 238
      2. Mittel zur Assimilation oder Chance? Die Deutschsprachigkeit des IRU Kein Zugriff Seiten 238 - 241
      3. Konkurrenz oder Komplementarität? Zum Verhältnis zwischen „Koranschulen“ und IRU Kein Zugriff Seiten 241 - 243
      4. Konsolidierung des IRU durch Dialoge, politische Schritte und verstärkte Verantwortungsübernahme islamischer Vereinigungen Kein Zugriff Seiten 243 - 245
      1. Aufbrüche durch die Jugend? Kein Zugriff Seiten 245 - 249
      2. (K)ein Platz für Frauen? Kein Zugriff Seiten 249 - 252
      3. Kaum im Blick: Muslimische Senioren Kein Zugriff Seiten 252 - 254
      4. Zielgruppenarbeit – Zeichen von sozialer Verantwortung oder Schritt zu Parallelgesellschaften? Kein Zugriff Seiten 254 - 256
      5. Zielgruppenarbeit als ein mögliches Feld der Zusammenarbeit Kein Zugriff Seiten 256 - 259
      1. Ausbildung und Herkunft der Imame in den untersuchten Vereinigungen Kein Zugriff Seiten 259 - 262
      2. Rolle und Stellung der Imame in islamischen Vereinigungen Kein Zugriff Seiten 262 - 264
      3. Außenrolle: Imame als Dialogakteure und Integrationslotsen? Kein Zugriff Seiten 264 - 267
      4. Qualifikationsmöglichkeiten: Strukturelle Veränderungen und lokale Lösungsansätze Kein Zugriff Seiten 267 - 268
      1. ... in den islamischen Vereinigungen Kein Zugriff Seiten 269 - 276
      2. ... in den Kirchen Kein Zugriff Seiten 276 - 278
      3. ... in den Kommunen Kein Zugriff Seiten 278 - 280
    1. Dialog mit wem? Zur Auswahl der Gesprächspartner am Beispiel der IGMG Kein Zugriff Seiten 280 - 286
      1. Voraussetzungen für den Dialog Kein Zugriff Seiten 286 - 290
      2. Zielsetzung und Inhalte des Dialogs Kein Zugriff Seiten 290 - 291
      3. Nachhaltigkeit des Dialoggeschehens Kein Zugriff Seiten 291 - 291
  3. Fazit und Handlungsempfehlungen Kein Zugriff Seiten 292 - 296
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 297 - 303
  5. Glossar und Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 304 - 305

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