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Sammelband Kein Zugriff

"Ne bis in idem" in Europa

Praxis, Probleme und Perspektiven des Doppelverfolgungsverbots
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Das Verbot, zweimal wegen derselben Tat verfolgt oder bestraft zu werden (ne bis in idem), wird in der Europäischen Union auf mehreren Ebenen bei unterschiedlicher Reichweite gewährleistet. Mit dem Inkrafttreten der Grundrechtecharta hat die Vielschichtigkeit des Verbots zugenommen. Der Tagungsband greift zentrale Auslegungsfragen von ne bis in idem auf: Ist der Tatbegriff faktisch oder normativ zu bestimmen? Bedarf es eines autonom-europäischen Begriffs der Rechtskraft? Welche Voraussetzungen bestehen für die transnationale Wiederaufnahme von Strafverfahren? Lassen sich Einschränkungen des transnationalen ne bis in idem aufrechterhalten? Welche Rolle spielt die abweichende Handhabung durch den EuGH im Wettbewerbsrecht?

Die Autoren untersuchen die Judikatur des EuGH und EGMR und zeigen Divergenzen auf. Diese werden zum Anlass genommen, eigene Lösungskonzepte zu entwickeln.

Mit Beiträgen von:

Prof. Dr. Martin Böse, Prof. Dr. Robert Esser, Prof. Dr. Martin Heger, Prof. Dr. Gudrun Hochmayr, Prof. Dr. Kurt Schmoller, Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schomburg, Hon.-Prof. Dr. Fritz Zeder


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8487-1887-0
ISBN-Online
978-3-8452-5952-9
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften des Frankfurter Instituts für das Recht der Europäischen Union
Band
6
Sprache
Deutsch
Seiten
194
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. bis in idem. Vom Auslieferungshindernis zum internationalen strafrechtlichen Doppelverfolgungsverbot als EU-Grundrecht. Eine Einführung anhand von Texten Kein Zugriff Seiten 9 - 26 Wolfgang Schomburg
  3. Das Doppelverfolgungsverbot in der Rechtsprechung des EGMR (Art. 4 des 7. ZP EMRK). Divergenzen und Perspektiven Kein Zugriff Seiten 27 - 64 Robert Esser
  4. Der Tatbegriff („idem“) des EuGH in Strafsachen. Notwendigkeit einer Normativierung? Kein Zugriff Seiten 65 - 88 Martin Heger
  5. Europäische Rechtskraft oder gegenseitige Anerkennung. Anforderungen an die Bestandskraft der Erledigung Kein Zugriff Seiten 89 - 114 Gudrun Hochmayr
  6. bis in idem und die Wiederaufnahme des Strafverfahrens Kein Zugriff Seiten 115 - 144 Kurt Schmoller
  7. bis in idem als (ältestes) Grundrecht: Kritischer Blick auf die Judikatur des EuGH im Wettbewerbsrecht und bei bestimmten Sanktionen Kein Zugriff Seiten 145 - 170 Fritz Zeder
  8. Einschränkungen des transnationalen ne bis in idem – notwendiges Korrektiv oder Anachronismus? Kein Zugriff Seiten 171 - 184 Martin Böse
  9. Diskussionsbericht zur Tagung „‘Ne bis in idemʼ in Europa. Praxis, Probleme und Perspektiven des Doppelverfolgungsverbots“ am 12. Juni 2014 Kein Zugriff Seiten 185 - 192 Carolin Schmidt
  10. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 193 - 194

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