Die Duldungspflicht im rechtfertigenden Notstand
- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zum Strafrecht, Band 53
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Das Werk beschäftigt sich mit der Begründung der Duldungspflicht im rechtfertigenden Notstand. Es wird dabei von dem streng rechtlichen Konflikt zwischen Recht und Wohl anhand der Hegelschen Rechtsphilosophie ausgegangen. Die Ermittlung des legitimen Anwendungsbereichs des Notstands soll den Unterschied zwischen sozialstaatlichen und genuinen Notstandsrisiken berücksichtigen; die Güterabwägung soll insofern mit bestimmten Grenzen ausgeübt werden.
Als Folge dieser rechtlichen Betrachtung wird dem Angriffsadressaten eine Pflicht des Inhalts auferlegt, durch die Duldung des Angriffs Einbußen in der Rechtspersonenqualität des Angreifers zu vermeiden und dadurch bei deren Aufrechterhaltung mitzuwirken; jeder Bürger ist insofern Garant für die Bewältigung existentieller und konkreter Notlagen in der Gemeinschaft.
Die Rechtspflichten in Notsituationen – so die These des Autors – passen als Bestandteil allgemeiner Verkehrsverhältnisse in den Rahmen einer modernen Garantenstellungslehre hinein. In der Arbeit wird auch eine Abgrenzung zu anderen traditionellen Figuren der Garantenstellung vorgenommen.
Die grundlegende Studie richtet sich an Strafrechtswissenschaftler und Rechtsphilosophen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6285-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3365-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zum Strafrecht
- Band
- 53
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 62
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Einleitung: Notwehr und Notstand in Abwägungsnot Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- Über die Kantischen und Hegelschen Beiträge zur Notwehrbegründung: Klare normative Zuständigkeitsaussagen Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- Der Notstand bei Kant und Hegel und sein Einfluss in der strafrechtlichen Diskussion, auch über unterlassene Hilfeleistung Kein Zugriff Seiten 19 - 25
- Lebensnotstand als Aufrechterhaltung der abstrakten Persönlichkeit Kein Zugriff Seiten 26 - 35
- Freiheit, Solidarität oder beides? Kein Zugriff Seiten 36 - 37
- Die Person als Träger einer negativen Duldungspflicht Kein Zugriff Seiten 38 - 41
- Die Duldungspflicht wird für den konkreten Fall ermittelt Kein Zugriff Seiten 41 - 42
- Abgrenzung der Duldungspflicht von anderen Garantenpflichten Kein Zugriff Seiten 42 - 46
- Die Rechtsfolge der Duldungspflichtverletzung Kein Zugriff Seiten 46 - 53
- Abschließende Bemerkungen: Einige dogmatische und systematische Folgen der dargestellten These Kein Zugriff Seiten 54 - 56
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 57 - 62





