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Strafrecht gegen Korruption im Sport?

Erscheinungsformen des Match Fixing und Legitimation ihrer Kriminalisierung über die §§ 265c, 265d StGB
Authors:
Publisher:
 2021


Bibliographic data

Copyright year
2021
ISBN-Print
978-3-8487-8098-3
ISBN-Online
978-3-7489-2516-3
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Studien zum Wirtschaftsstrafrecht - Neue Folge
Volume
18
Language
German
Pages
444
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 22 Download chapter (PDF)
    1. A. ProblemstellungPages 23 - 27 Download chapter (PDF)
    2. B. Gang der UntersuchungPages 28 - 30 Download chapter (PDF)
    1. A. Gesetzgebungshistorischer HintergrundPages 31 - 34 Download chapter (PDF)
    2. Download chapter (PDF)
        1. 1. Übereinstimmung in Aufbau, Täterkreis und Tathandlungsalternativen
        2. 2. Unrechtsvereinbarung und subjektive Anforderungen des Sportwettbetrugs‌‌ gemäß § 265c StGB
        3. 3. Unrechtsvereinbarung und subjektive Anforderungen der Manipulation berufssportlicher Wettbewerbe gemäß § 265d StGB
      1. II. Besonders schwere Fälle (§ 265e StGB) und flankierende prozessuale und strafanwendungsrechtliche Anpassungen
    1. Download chapter (PDF)
        1. 1. Herleitung der Begriffsbestimmung und offene Definition der Sportmanipulation
        2. 2. Verhältnis zur Korruption im Sport
        3. 3. Verhältnis zu Match Fixing
        1. 1. Abgrenzung der erfassten direkten Wettbewerbsmanipulation zur indirekten Sportkorruption
        2. 2. Abgrenzung der erfassten gegnerbegünstigenden Schlechtleistung zur Manipulation zum eigenen Wettbewerbsvorteil
          1. a) Schonung von Kräften als sportimmanenter Zweck der Leistungsreduzierung
          2. b) Indirekte Belohnung von Niederlagen durch den Wettbewerbsmodus
          3. c) Die sog. „Stallorder“ als Grenzfall
          4. d) Sportinterner Umgang und Spiegelung der Differenzierung in den §§ 265c, 265d StGB
        3. 4. Abgrenzung der erfassten Bestechungsprämien von eigens erstrebten Wettgewinnen und der Weitergabe von Insiderinformationen aus Gefälligkeit
          1. a) Bestechungsprämie zwecks Wettgewinnen
          2. b) Bestechungsprämie zwecks sportlicher Erfolge
        4. 6. Zusammenfassung
            1. aa) Wachstumsexplosion infolge Deregulierung und neuer Technologien
            2. bb) Ableitung für die Gefahr des Match Fixing
            1. aa) Kennzahlen
            2. bb) Ableitungen für die Gefahr des Match Fixing
          1. c) Verbandsinterne Verfolgung und Sanktionierung von Match Fixing
          1. a) Ansätze auf Basis der Annahme der Rational Choice
          2. b) Theoretische Ableitungen für die Manipulationsanfälligkeit bestimmter Sportarten und empirische Belege
          3. c) Grenzen und Potenziale
        1. 1. Methodische Probleme einer Quantifizierung
        2. 2. Hellfeld
        3. 3. Dunkelfeld
      1. V. Ergebnis
    2. Download chapter (PDF)
          1. a) Zum Nachteil des eigenen Vereins bzw. der Teamkollegen
          2. b) Zum Nachteil eines konkurrierenden Drittvereins
          3. c) Zum Nachteil der Zuschauer
          4. d) Zum Nachteil des Veranstalters
          1. a) Zum Nachteil des betroffenen Vereins
          2. b) Zum Nachteil des Verbands
          3. c) Zum Nachteil der Zuschauer
        1. 3. Zwischenergebnis
          1. a) Sportakteure als Angestellte oder Beauftragte eines Unternehmens
          2. b) Bevorzugung beim Bezug von Waren im geschäftlichen Verkehr
          3. c) Zwischenergebnis
          1. a) Missbrauch einer Verfügungs- oder Verpflichtungsbefugnis und Verletzung einer Vermögensbetreuungspflicht
          2. b) Vermögensnachteil
          3. c) Zwischenergebnis
          1. a) Täuschung
          2. b) Vermögensschaden
          3. c) Zwischenergebnis
        1. 2. Strafbarkeit des Wettspielers wegen Computerbetrugs zum Nachteil des Wettanbieters (§ 263a StGB)
        2. 3. Strafbarkeit des Wettspielers wegen Betrugs zum Nachteil der redlichen Wettteilnehmer (§ 263 StGB)
        3. 4. Beteiligung des Sportakteurs
      1. IV. Ergebnis und Abgleich mit dem Anwendungsbereich der §§ 265c, 265d StGB
    1. Download chapter (PDF)
        1. 1. Kriminalisierungspflicht kraft internationaler Vereinbarungen
          1. a) Eingriff in einen materiell strafrechtsfreien Bereich
            1. aa) Schwächung der Sportgerichtsbarkeit durch prozessuale Konflikte
            2. bb) Zwangsläufiger Verstoß gegen den Grundsatz der Doppelbestrafung
        2. 3. Zwischenergebnis
            1. aa) Darstellung
            2. bb) Kritik
            3. cc) Wertung
            1. aa) Darstellung
            2. bb) Kritik und Wertung
            1. aa) Darstellung
            2. bb) Kritik und Wertung
            1. aa) Darstellung
            2. bb) Kritik und Wertung
          1. a) Schärfung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes durch den Rechtsgutsbegriff
          2. b) Ergänzende Begrenzungskriterien
      1. III. Zusammenfassung und Folgen für den weiteren Verlauf der Untersuchung
    2. Download chapter (PDF)
        1. 1. Der Sport als solcher
        2. 2. Bekämpfung von Korruption
        3. 3. Erweiterung prozessualer Befugnisse
        4. 4. Überwindung von Nachweisschwierigkeiten
          1. a) Gesetzgebungsmaterialien
          2. b) Wissenschaftliche Rezeption
            1. aa) Integrität
            2. bb) Sport
          1. b) Bestehender strafrechtlicher Integritätsschutz
            1. aa) Der zugrunde gelegte Sportbegriff
              1. (1) Das Sportethos als spezifischer Wertekodex
              2. (2) Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Sports als Wertevermittler
              3. (3) Die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Sports als Wirtschaftsfaktor
            2. cc) Zusammenfassung und Einordnung in das „Integritätsstrafrecht“
              1. (1) Fair Play im Sport
              2. (2) Fairness als (Straf-)Rechtsbegriff
              3. (3) Vergleich und Einordnung des Gesetzentwurfs
              4. (4) Kritik
              5. (5) Zwischenergebnis
            1. bb) Leistungsbereitschaft
              1. (1) Voraussetzungen eines legitimen strafrechtlichen Vertrauensschutzes
              2. (2) Konkrete Einordnung und Kritik
              3. (3) Zwischenergebnis
          2. e) Zusammenfassung
        1. 3. Vermögen
          1. a) Schutz des Sports als durch Wettkampfregeln konstituierte Institution
            1. aa) Kommerzialisierung als Anknüpfungspunkt
            2. bb) Kritik
          2. c) Zwischenergebnis
        2. 5. Ergebnis
    3. Download chapter (PDF)
            1. aa) Systembedingte Untauglichkeit zur Förderung sportethischer Werte
            2. bb) Konkretisierte Zweifel an der generalpräventiven Wirkung des Strafrechts bei Match Fixing
            3. cc) Zwischenergebnis
              1. (1) Ausschluss tauglicher Täter
              2. (2) Einschränkung auf Manipulationen leistungssportlicher bzw. berufssportlicher Wettbewerbe
              3. (3) Einschränkung auf Manipulationen zugunsten des Wettbewerbsgegners
                1. α) Die Unterkategorie des Kumulationsdelikts
                2. β) Die Unterkategorie des Vorbereitungsdelikts
              1. (2) Hinreichende Gefahrenwirkung der einzelnen Tathandlungen der §§ 265c, 265d StGB
              2. (3) Verletzungswirkung über den Kumulationsgedanken
              3. (4) Einseitig bleibende Tathandlungen als Kumulations- oder Vorbereitungsdelikte?
          1. a) Vermögensschutz durch § 265c StGB
          2. b) Vermögensschutz durch § 265d StGB
        1. 3. Zwischenergebnis
              1. (1) Schulungs- und Informationsprogramme
              2. (2) Überwachung des Sportwettenmarkts durch Frühwarnsysteme
              3. (3) Wettverbote für Sportakteure
              4. (4) Schieds-, kampf- und wertungsrichterbezogene Maßnahmen
              5. (5) Kritik des widersprüchlichen Verhaltens
              6. (6) Zwischenergebnis
              1. (1) Rechtsgrundlagen und Verfahren
              2. (2) Eingriffsintensität verbandsinterner Sanktionen
                1. (α) Fehlen strafprozessualer Ermittlungsbefugnisse
                2. (β) Beschränkte Bindungswirkung
                3. (γ) Machtlosigkeit gegenüber der Organisierten Kriminalität
                4. (δ) Signalwirkung der Kriminalstrafe
              3. (4) Zwischenergebnis
          1. b) Soziale Kontrolle und Substitute der Norminternalisierung
          2. c) Etablierung des Ordnungswidrigkeitenrechts
            1. aa) Intendierter Integritätsschutz durch den Glücksspielstaatsvertrag
            2. bb) Ausbleibender Vollzug und zweifelhafte Geeignetheit
            3. cc) Verbesserter Integritätsschutz durch alternative Regulierungsmodelle
          1. a) Effektivierung des strafrechtlichen Vermögensschutzes durch § 265c StGB?
          2. b) Außerstrafrechtlicher Vermögensschutz im Berufssport
        1. 3. Zwischenergebnis
        1. 1. Hinsichtlich der Integrität des Sports
          1. a) Ausmaß der Vorverlagerung und Ausgleich in § 265c StGB
          2. b) Ausreichend objektiv-abstrakte Gefährdung in § 265d StGB
          3. c) Proportionalität von Tatbestand und Strafrahmen
        2. 3. Zwischenergebnis
      1. IV. Ergebnis
    4. Download chapter (PDF)
        1. 1. Sportler
        2. 2. Einem Trainer gleichgestellte Personen
      1. II. Berufssportlicher Wettbewerb i.S.d. § 265d StGB
  2. Zusammenfassung und FazitPages 409 - 414 Download chapter (PDF)
  3. LiteraturverzeichnisPages 415 - 444 Download chapter (PDF)

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