, to see if you have full access to this publication.
Monograph No access

Die Flexibilität des Pflichtteilsrechts

Ein Gedankenexperiment zu einer Reform des deutschen Rechts im Lichte des französischen, belgischen und österreichischen Pflichtteilsrechts
Authors:
Publisher:
 2026

Summary

This work examines reforms of the law of compulsory shares (forced heirship) in Germany's neighboring countries. It compares various regulations and reforms with the rules of German law in order to ultimately propose a reform of the German system. To this end, German law is compared with French, Belgian, and Austrian law. These legal systems were chosen because Austria and Belgium have already reformed their laws on compulsory shares, and an expert opinion has already been obtained in France. Accordingly, the jurisdictions examined provide an indication of what legislators consider necessary and useful for the future.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-2540-4
ISBN-Online
978-3-7489-7369-0
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht
Volume
62
Language
German
Pages
301
Product Type
Monograph

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
    2. Abkürzungsverzeichnis No access
      1. I. Gegenstand und Zweck der Rechtsvergleichung No access
      2. II. Methodik der Rechtsvergleichung No access
    1. B. Zur konkreten Höhe des Pflichtteilsrechts No access
    2. C. Zum Aufbau der vorliegenden Arbeit No access
          1. A. Regeln über die Enterbung und Übergehung von sog. Hauserben No access
          2. B. Ergänzung des ius civile durch die Regeln einer prätorischen Erbfolge gegen das Testament No access
          3. C. Entwicklung einer Klage wegen pflichtwidrigen Testaments No access
        1. §2 Justinianische Reformen: Die Novelle 115 von 542 n. Chr. und die aus ihr resultierenden Streitfragen No access
          1. A. Das germanische Gewohnheitsrecht und das römische Recht No access
          2. B. Die Auswirkungen der französischen Revolution auf den Code civil No access
          3. C. Ausbreitung über die französischen Grenzen hinaus – Die Geltung des Code civil in Belgien und weiteren französischen Nachbarstaaten No access
        1. §2 Entwicklung des französischen Pflichtteilsrechts in der Folge No access
          1. A. Geltung des römischen Noterbenrechts mit Modifikationen No access
          2. B. Besonderheit in Tirol No access
          3. C. Die Normen des ABGB von 1811 No access
          4. D. Nachfolgende Entwicklung der ABGB-Normen zum Pflichtteilsrecht No access
            1. 1. Das Spannungsfeld der familiären Solidarität und der Testierfreiheit No access
            2. 2. Das französische Noterbenrecht und andere Modelle in den Partikularstaaten No access
          1. B. Die konkrete Ausgestaltung des Pflichtteilsrechts im BGB des Jahres 1900 No access
        1. §3 Die Entwicklung des deutschen Pflichtteilsrechts seit Beginn des 20. Jahrhunderts No access
        1. §1 Etymologie der Flexibilität No access
          1. A. Vorschläge zur Reform des Erbrechts, 1981 No access
          2. B. 64. Deutscher Juristentag (DJT), 2002 No access
          3. C. Reformfragen des Pflichtteilsrechts: Symposium von 2006 No access
          4. D. Das Gesetz zur Änderung des Erb- und Verjährungsrechts 2009 No access
          5. E. Reformvorschlag zur Änderung des Pflichtteilsrechts, 2013 No access
          6. F. Zwingender Angehörigenschutz im Erbrecht, 2022 No access
          1. A. Das Erbrechtsänderungsgesetz (ErbRÄG) in Österreich von 2015 No access
          2. B. Die Reform des belgischen Pflichtteilsrechts von 2018 No access
          3. C. Vorschlag einer Reform des französischen Rechts aus 2020 No access
          4. D. Wertung No access
        1. §1 Die familiäre Solidarität No access
        2. §2 Die Versorgungsfunktion No access
        3. §3 Die Vermögensverteilungsfunktion No access
        4. §4 Der Erhalt von Vermögensgegenständen in der Familie No access
        5. §5 Der Schutz nichtehelicher Kinder oder der Kinder aus erster Ehe No access
        6. §6 Die Tradition als Begründung No access
        1. §1 Die moralische Bedeutung des Pflichtteilsrechts für das enterbte Familienmitglied No access
          1. A. Entwicklung der Gehälter und des durchschnittlichen Vermögens No access
          2. B. Auswirkungen auf das Pflichtteilsrecht No access
      1. Unterabschnitt 1: Die unterschiedliche Wahrnehmung des Pflichtteilsrechts in Frankreich, Belgien, Deutschland und Österreich No access
      2. Unterabschnitt 2: Betroffene (Grund-) Rechte der beteiligten Personen No access
          1. A. Zum Verfahren 1 BvR 1644/00 No access
          2. B. Zum Verfahren 1 BvR 188/03 No access
          3. C. Zusammenfassung No access
        1. §2 Die besonders hervorgehobene Rolle direkter Nachkommen No access
          1. A. Allgemeine Anforderungen No access
            1. 1. Die Einführung eines materiellen Noterbrechts für Nachkommen No access
            2. 2. Die Vorgaben für Pflichtteilsentziehungsgründe No access
            3. 3. Pauschale Absage an eine allgemeine Zerrüttungs- oder Entfremdungsklausel No access
            4. 4. Zusammenfassung No access
        1. § 2. Die konkrete Höhe des Pflichtteilsanspruches No access
        2. § 3. Keine Äußerung des BVerfG über andere pflichtteilsberechtigte Personen No access
      1. Unterabschnitt 4: Wertung und Ausblick No access
            1. 1. Die Anspruchsberechtigung No access
            2. 2. Wer ist Anspruchsgegner? No access
            3. 3. Die notwendige Schenkung an einen Dritten No access
            4. 4. Die Berechnung des Ergänzungsanspruchs No access
            5. 5. Zehnjahresfrist und Pro-Rata-Regelung No access
            6. 6. Anspruch gegen den Beschenkten, § 2329 BGB No access
            1. 1. Die Voraussetzung einer Schenkung No access
            2. 2. Die Verringerung des Vermögens durch den Erblasser No access
            3. 3. Das Niederstwertprinzip No access
            4. 4. Zusammenfassung No access
          1. C. Gerichtliche Geltendmachung des materiellen Anspruches No access
            1. 1. Die Hinzurechnung gemäß § 782 ABGB No access
            2. 2. Die Ausnahme der Hinzurechnung, § 784 ABGB No access
            3. 3. Die Haftung des Beschenkten, §§ 789 ff. ABGB No access
            4. 4. Prozessuales No access
          2. E. Zusammenfassung No access
            1. 1. Die Anrechnung von Freigiebigkeiten No access
            2. 2. Berechtigte Personen No access
            3. 3. Die Einschränkungen des Antrages No access
            1. 1. Die Reihenfolge der Reduktion No access
            2. 2. Die Art der Herabsetzung No access
        1. §3 Zusammenfassung No access
          1. A. Voll anrechnungsfähige Schenkungen von Stiftungen an Privatpersonen No access
          2. B. Leistungen des Erblassers an die Stiftung No access
          3. C. Zusammenfassung No access
          1. A. Die Privilegierung der gemeinnützigen Stiftung No access
          2. B. Die Familienstiftung als alternative Begünstigung pflichtteilsberechtigter Angehöriger? No access
          3. C. Rein tatsächliche Umgehungsmöglichkeiten No access
          1. A. Die französischen libéralités graduelles und libéralités résiduelles No access
          2. B. Zuwendungen an Privatstiftungen im österreichischen Recht No access
          3. C. Güterstände als Mittel der Umgehung von Pflichtteilsansprüchen No access
          4. D. Lebensversicherungen als nicht anrechnungsfähige Zuwendungen im französischen Recht No access
        1. §4 Bewertung und Ausblick No access
        1. §1 Die rechtsgeschäftliche Verfügung von Todes wegen als Ausgangspunkt No access
        2. §2 Grundsätzliche Unentziehbarkeit des Pflichtteilsrechts No access
        3. §3 Fehlende Dispositionsmöglichkeiten des Erblassers: Die Pflichtteilsentziehung des § 2333 BGB No access
      1. Unterabschnitt 2: Das Pflichtteilsrecht im Lichte des ordre public international No access
      2. Unterabschnitt 3: Bedeutung des zwingenden Rechts - Zusammenfassung No access
      1. Unterabschnitt 1: Die Universalsukzession gegen den schuldrechtlichen Anspruch No access
      2. Unterabschnitt 2: Die französische Action en réduction als Vindikationsklage? No access
        1. §1 Die Einwirkung des Erblassers No access
        2. §2 Die Bedeutung und die Rolle von Zweifelsregeln No access
      1. Unterabschnitt 2: Auswirkungen auf die anderen Pflichtteilsberechtigten No access
      2. Unterabschnitt 3: Zusammenfassung - Die Folgen der Schenkungsanrechnung für die Flexibilität No access
          1. A. Der Verzicht auf den künftigen Erwerb von Todes wegen No access
          2. B. Der Verzicht auf eine künftige Chance No access
          3. C. Weitere Ansichten No access
          4. D. Der Erbverzicht im österreichischen Recht No access
          5. E. Stellungnahme No access
          1. A. Die Wirkung des Erbverzichts No access
          2. B. Die Erhöhung der Quote anderer Pflichtteilsberechtigter im Falle eines Pflichtteilsverzichts No access
          3. C. Die nachträgliche Beseitigung des Verzichtes No access
        1. §3 Die Renonciation anticipée à l’action en réduction (RAAR): Verzicht auf die gerichtliche Klage in französischsprachigen Rechtsordnungen No access
          1. A. Das Verhältnis zwischen Abfindung und Verzichtserklärung No access
          2. B. Die Schenkungsanrechnung für die Abfindung No access
        1. §2 Vereinbarung des Verzichts zu Lebzeiten des Erblassers: Erhöhung der Flexibilität für alle Beteiligten No access
        1. §1 Das Unterlassen der Handlungen gegen den Erblasser No access
          1. A. Die Notwendigkeit einer Anfechtungsklage in den deutschsprachigen Rechtsordnungen No access
          2. B. Die Beurteilung der strafrechtlichen Handlung durch den Zivilrichter (in Österreich und Deutschland) No access
          3. C. Der Vorbehalt der strafrichterlichen Entscheidung im französischen Recht No access
      1. Unterabschnitt 2: Die mögliche Entscheidung des Erblassers über die Unwürdigkeit: Die Verzeihung No access
      2. Unterabschnitt 3: Zusammenfassung No access
      1. Unterabschnitt 1: Das europäische Nachlasszeugnis (ENZ) No access
      2. Unterabschnitt 2: Die Rechtswahl im Erbrecht als Mittel zur Steigerung der Flexibilität? No access
      3. Unterabschnitt 3: Die EuErbVO als Zeichen für die Unmöglichkeit eines einheitlichen europäischen Erbrechts No access
    1. Abschnitt 7: Abschließende Würdigung No access
      1. Unterabschnitt 1: Das Pflichtteilsrecht als subjektives oder als objektives Recht? No access
          1. A. Pro subjektives Pflichtteilsrecht No access
          2. B. Contra subjektives Pflichtteilsrecht No access
          3. C. Österreichisches Recht No access
          4. D. Abschließende Stellungnahme No access
        1. §1 Die Geltendmachung des subjektiven Pflichtteilsrechts No access
        2. §2 Der umstrittene Pflichtteilsverzicht als Indiz für das subjektive Pflichtteilsrecht? No access
        3. §3 Zusammenfassung No access
        1. §1 Der schuldrechtliche Pflichtteilsanspruch als feststehende Quote des Vermögens des Erblassers in der deutschen und der österreichischen Rechtsordnung No access
        2. §2 Die Aufteilung eines feststehenden Anteils des Vermögens unter allen Pflichtteilsberechtigten zu gleichen Teilen: Die französische und die belgische Herangehensweise No access
      1. Unterabschnitt 2: Entwicklung zu einer feststehenden, einheitlichen Quote im deutschen Recht? No access
          1. A. Der Gesetzeswortlaut No access
          2. B. Schwierigkeit der Bestimmung einer „guten Absicht“ No access
          3. C. Praktische Handhabung und Gestaltungsmöglichkeiten No access
          4. D. Zusammenfassung No access
          1. A. Die Pflichtteilsentziehung des § 2333 BGB: Eine Minderung als argumentum a maiore ad minus? No access
          2. B. Die wissenschaftliche Diskussion No access
          3. C. Auswirkung einer impliziten Regelung auf die Einführung einer expliziten Pflichtteilsminderung No access
          1. A. Der status quo ante: Die Rechtslage vor dem Erbrechtsänderungsgesetz von 2015 No access
              1. 1. Grundsatz No access
              2. 2. Ausnahme No access
            1. II. Rechtsfolge und gerichtliche Geltendmachung No access
          1. A. Konkurrenz zur Pflichtteilsentziehung und zur Erbunwürdigkeit No access
          2. B. Wertung vor dem Hintergrund der Verfassungsmäßigkeit einer Mindestbeteiligung direkter Nachkommen am Nachlass No access
          3. C. Stellungnahme No access
            1. I. „Ehrloser und unsittlicher Lebenswandel“ No access
            2. II. Sichtweise des Erblassers, begrenzt durch objektive Wertvorstellungen No access
          1. B. Erforderlichkeit des Verschuldens No access
        1. §2 Handhabung in der Rechtsprechung und in der Praxis: Beispielsfälle No access
        2. §3 Erkennbare Tendenz zur Stärkung der Position des Pflichtteilsberechtigten No access
        1. §1 Praktische Relevanz der Pflichtteilsentziehungsgründe No access
        2. §2 Probleme der Darlegungs- und Beweislast sowie Prozessuales No access
            1. I. Der Tatbestand im österreichischen Modell No access
            2. II. Rechtsfolge und Ausnahmen No access
          1. B. Status quo des deutschen Rechts: Erfolglose Reformversuche No access
          2. C. Konkurrenz zu bestehenden Pflichtteilsentziehungsgründen und zu einer eventuellen Pflichtteilsminderung No access
        1. §2 Zusammenfassung No access
        1. §1 Die österreichische Reform aus 2015 No access
        2. §2 Die Reformdiskussion in Deutschland No access
        3. §3 Zusammenfassung No access
            1. I. Die Rechtslage in Belgien vor der Reform No access
            2. II. Entwicklung im belgischen Recht No access
            3. III. Der heutige Unterhaltsanspruch als Kompensation für die Streichung des Pflichtteilsrechts No access
          1. B. Übertragung auf das deutsche Recht No access
            1. I. Der Status quo No access
            2. II. Die Reformdiskussion bezüglich des Rückfallrechts No access
            1. 1. Die Anspruchsgrundlage No access
            2. 2. Die Rechtsfolge No access
            3. 3. Auswirkungen auf das Pflichtteilsrecht No access
          1. C. Zusammenfassung No access
      1. Unterabschnitt 3: Konkurrenzen und Zusammenfassung No access
          1. A. Die güterrechtliche und die erbrechtliche Lösung sowie die ihnen inhärenten Widersprüche No access
          2. B. Begrenzung der güterrechtlichen Lösung auf die Höhe der erbrechtlichen Lösung No access
            1. 1. Das belgische Pflichtteilsrecht des Ehegatten No access
            2. 2. Das französische Wahlrecht des Ehegatten No access
          1. B. Die Reformdiskussion im französischen Recht No access
        1. §1 Berechnung des Pflichtteils im Todeszeitpunkt unabhängig vom Zeitpunkt der Ehescheidung No access
        2. §2 Problemkonstellationen bei Wiederheirat des Erblassers No access
        3. §3 Der Widerspruch zu Unterhaltsansprüchen als höchstpersönlichen Ansprüchen No access
        1. §1 Ersatzlose Streichung: Der mögliche Untergang des Anspruchs mit Tod des Anspruchsgegners No access
        2. §2 Die Begrenzung der Höhe des Anspruchs No access
    1. Abschnitt 3: Abschließende Würdigung No access
  1. Kapitel 5: Thesen und Vorschlag einer neuen Fassung des Textes No access Pages 275 - 286
      1. Kommentare No access
      2. Lehrbücher & Monografien No access
      3. Aufsätze & Beiträge No access
      4. Beiträge in Festschriften No access
      1. Kommentare No access
      2. Lehrbücher & Monografien No access
      3. Aufsätze & Beiträge No access
      1. Lehrbücher & Monografien No access
      1. Lehrbücher & Monografien No access
      2. Aufsätze & Beiträge No access
      3. Beiträge in Festschriften No access

Similar publications

from the series "Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht"