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Die Energiewende in den eigenen vier Wänden
Alltägliche Heizpraktiken im Wandel- Authors:
- Series:
- Umweltsoziologie, Volume 8
- Publisher:
- 2020
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6309-2
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0414-4
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Umweltsoziologie
- Volume
- 8
- Language
- German
- Pages
- 576
- Product type
- Book Titles
Table of contents
ChapterPages
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 20 Download chapter (PDF)
- ZusammenfassungPages 21 - 26 Download chapter (PDF)
- SummaryPages 27 - 30 Download chapter (PDF)
- 1.1 Theoretischer und politischer Kontext: Klimawandel und Energieverbrauch
- 1.2 Energienutzung in Gebäuden: das Heizen als besonders relevanter Faktor der CO2-Produktion
- 1.3 Reduktion des Energieverbrauchs für Heizen – mehr als eine technische Frage
- 1.4 Die typische sozialwissenschaftliche Herangehensweise zur Erforschung des Energiekonsums in Privathaushalten
- 1.5 Der Ansatz sozialer Praktiken als forschungsleitende Perspektive
- 1.6 Die Anwendung des Praktiken-Ansatzes anhand von zwei Fallbeispielen: Heizen im Passivhaus und im SmartHome
- 1.7 Methodischer Ansatz: qualitative Interviews
- 1.8 Forschungsziele und konkrete Fragestellungen
- 1.9 Zum Aufbau der Arbeit
- 1.10.1 Passivhaus – was ist der Passivhausstandard?
- 1.10.2 Worum handelt es sich bei einem SmartHome?
- 2.1.1.1 Praktiken als elementare Einheit des Sozialen
- 2.1.1.2 Soziale Praktiken als koordinierte Einheit von Aktivitäten
- 2.1.1.3 Das besondere Verständnis von ‚Materialität‘
- 2.1.1.4 Konzeption und Position des handelnden Subjekts
- 2.1.2 Begriffsbestimmung und Konzeption sozialer Praktiken
- 2.1.3.1 ‚Dispersed‘ und ‚integrative practices‘ – verstreute, weit verbreitete und integrative Praktiken
- 2.1.3.2 ‚Compound practices‘ – komplexe, zusammengesetzte Praktiken
- 2.1.4.1 Praktiken überschreiten raumzeitliche Grenzen
- 2.1.4.2 Die körperliche Darstellung und Verankerung von Praktiken
- 2.1.4.3 Praktiken als untrennbar verknüpfte routinisierte Formen körperlicher Performances und sinnhafter Verstehensleistungen
- 2.1.4.4 Die besondere Betonung der Materialität sozialer Praktiken
- 2.1.4.5 Die Geschichtlichkeit und kulturelle Kontingenz sozialer Praktiken
- 2.1.4.6 Die Stabilität und Wandel(barkeit) bzw. Offenheit sozialer Praktiken
- 2.1.5 Das Konzept sozialer Praktiken in der soziologischen Konsumforschung
- 2.1.6 Konsum als (Neben-)Folge von Praktikenvollzügen
- 2.1.7 Energie als ein Bestandteil sozialer Praktiken und Energiekonsum als Nebenprodukt praktischer Vollzüge
- 2.2.1 Energieintensive Gebäude- bzw. Raumheizung im Fokus
- 2.2.2 Die grundsätzliche Bedeutung von Wärme für Menschen – Heizen als essentielle Praktik
- 2.2.3 Heizen – eine geregelte Alltagsroutine
- 2.2.4.1 Geschichte des Heizens
- 2.2.4.2 Sozialwissenschaftliche Reflexion der Geschichte des Heizens
- 2.2.5 Heizen als soziale Praktik – Versuch einer genaueren Bestimmung und Einordnung
- 2.3.1 Die soziologische Debatte zum (Thema) Praktikenwandel
- 2.3.2.1 Ausgangspunkte für Wandel
- 2.3.2.2 Ausmaß und Formen des Wandels von Praktiken
- 2.4 Praktiken – ein differenzierter und vielversprechender Forschungsansatz
- 3.1 Die Wahl eines qualitativen Ansatzes: Eine vom Erkenntnisinteresse geleitete Entscheidung
- 3.2 Dokumentarische Methode als methodologische (und methodische) Entsprechung zur gewählten theoretischen Perspektive
- 3.3 Methodisches Forschungsdesign
- 3.4 Begründete Auswahl der beiden Fallbeispiele
- 3.5 Auswahl der Interviewpartner*innen
- 3.6.1 Leitfadengestützte Interviews
- 3.6.2 Expert*inneninterviews
- 3.7 Feldzugang
- 3.8 Entwicklung und Erprobung der Interviewleitfäden
- 3.9 Materialbilanzierung
- 3.10.1 Die formulierende Interpretation
- 3.10.2 Die reflektierende Interpretation
- 3.10.3 Sinn- und soziogenetische Typenbildung
- 3.11.1 Zur formulierenden Interpretation
- 3.11.2 Zur reflektierenden Interpretation
- 3.11.3 Modifizierter Abschluss der dokumentarischen Interpretation
- 4.1.1.1 „[I]ch hab zusätzlich[e Heizkörper] ja. Die benutz ich jetzt nich ähm aber […] wenn’s richtig kalt ist […]“ – Frau Rosental
- 4.1.1.2 „Äh also es war so klapperkalt es war so schrecklich im Winter dass ich mir das [ohne zusätzliche Heizkörper] nicht vorstellen konnte“ – Frau Schulze
- 4.1.1.3 „Also manchmal hab ich mich gesehnt wenn’s draußen kalt war und ich kam hierher dass ich irgendwo meine kalten Füße an 'n Heizkörper halten kann“ – Frau Köhler
- 4.1.1.4 „Also wenn ich bei meinen Kindern bin […] die haben ’nen Ofen das finde ich dann immer herrlich“ – Frau Kirsch
- 4.1.1.5 „Und na was ich super attraktiv fand tatsächlich […] war dass sie gesagt haben dass es so was (klopft gegen den Heizkörper) nich mehr gibt“ – Herr Frings
- 4.1.1.6 „Aber wir haben die [Heizkörper] überall und konnten die auch nicht wegdiskutieren“ – Herr Thomsen
- 4.1.1.7 Einfluss und Lernen der Expert*innen im Prozess des Passivhausbaus (mit neuer Heizlösung) – Herr Frings, Frau Rosental, Herr Lehmann und Herr Meier
- 4.1.2.1 [D]ass sich mir auch jetzt wo ich das nutze immer weniger erschließt warum es einfacher sein soll“ – Frau Huber
- 4.1.3 Vergleichendes Kapitelfazit
- 4.2.1 Die Befreiung von der „Last des Lüftens“ – Frau Möller
- 4.2.2 (Fenster-)Lüftung als „Wissenschaft“ – Frau Rosental
- 4.2.3 „[E]ntweder ich geh' auf die Straße zum Rauchen oder ich leb' mit dem Gestank jetzt“ – Frau Fischer
- 4.2.4 Zum Umgang mit Regeln, die das Lüften im Passivhaus betreffen – Herr Frings und Frau Greiner
- 4.2.5 Von Fensterlüftung zu kontrollierter Be- und Entlüftung – ein „schleichender Gewöhnungsprozess“ – Herr Lehmann
- 4.2.6 Vergleichendes Kapitelfazit
- 4.3.1 Im Winter komme ich mir oft vor „wie in ’nem Iglu“ – Frau Köhler
- 4.3.2 „Also dieses ganz Konstante […] es ist nicht mein Ding“ – Frau Köhler
- 4.3.3 Von „Leben mit den Jahreszeiten“ zu „’n bisschen raumschiffmäßig“ – Herr Thomsen
- 4.3.4 „So ’ne Wärme […] dass man [sich] im gesamten Haus wohl fühlt […] das ist so ’n Gefühl das hat so ’ne Gleichmäßigkeit im ganzen Haus. Das gibt so ’n Freiheitsgefühl“ – Frau Möller
- 4.3.5 „Es is […] 'ne andere Wärme also 'ne gleichmäßigere“ – Frau Rosental
- 4.3.6 Trockene Raumluft im Passivhaus
- 4.3.7 Veränderungen im Behaglichkeits- und Komforterleben im Fall der SmartHomes
- 4.3.8 Vergleichendes Kapitelfazit
- 4.4.1.1 „Bis die [Heizung] auf das reagiert was ich gerne möchte bis dahin weiß ich schon nich mehr was ich gestern eigentlich wollte“ – Frau Lutz
- 4.4.1.2 „[E]s macht’s die Technik es macht’s jetzt der Computer“ – Frau Köhler
- 4.4.1.3 „Also ich sag ja mit dem Scheiß bin ich absolut unzufrieden“ – Herr Martens
- 4.4.2.1 „[M]an ist halt jetzt auch so von dieser Technik so abhängig“ – Frau Fiedler
- 4.4.2.2 „Hab ich ’n bisschen-bisschen doller gedrückt. Und dann sagte es ‚Knack‘“ – Herr Martens
- 4.4.2.3 „Und da hab ich gedacht wir sind komplett abhängig“ – Herr Frings
- 4.4.2.4 „Wir sind halt so 'n bisschen Versuchstiere und müssen mal gucken wie wir damit klarkommen“ – Frau Fiedler
- 4.4.3.1 „‚[A]lle von der Firma [haben] Einsicht […] das sind ja nur 20, 30 Mitarbeiter‘. Da habe ich schon so gedacht ‚Oh das reicht mir eigentlich schon‘“ – Frau Fiedler
- 4.4.3.2 „Äh wieso kann jetzt irgendwo in irgendeiner Zentrale die ich überhaupt nicht kenne […] jemand […] meine Heizungsnutzung […] ablesen? Wozu? Mit welcher Berechtigung? Finde ich Scheiße“ – Herr ...
- 4.4.4 Vergleichendes Kapitelfazit
- 4.5.1.1 „[D]ass das nun 'n Passivhaus wurde war nun gerade Zufall“ – Herr Werner (und seine zwei Töchter)
- 4.5.1.2 „Also das [Passivhaus] erlebe ich als dermaßenen Sprung in der Lebensqualität bezogen jetzt auf so ʹn Altbau – Herr Barth
- 4.5.1.3 „Ja also ich würde wahrscheinlich jetzt nich in einen Altbau einziehen […] würde ich jetzt nich mehr machen. Wenn ich es mir leisten könnte“ – Herr Frings
- 4.5.1.4 „@Und@ für meine Tochter war das ganz @witzig@. […] Also die musste sich viel stärker umstellen“ – Frau Greiners Tochter
- 4.5.1.5.1 „[D]er größte gemeinsame Wunsch dieser Gruppe war ein Sonnenhaus zu planen“ – Baugemeinschaft und Wohnprojektgruppe A
- 4.5.1.5.2 „[W]enn wir schon neu bauen dann für die Zukunft bauen und das sollte dann ein Passivhaus sein und auch nicht Niedrigenergie, sondern wirklich ʹn Passivhaus“ – Baugemeinschaft und Wohnprojek...
- 4.5.1.6.1 „Und Passivhaus ist sowieso […] so ’n blöder Name“ – Herr Wirth
- 4.5.1.6.2 Der Name ‚Passivhaus‘ geht auf Wissenschaftler*innenkreise zurück, Marketingspezialist*innen waren an der Namensgebung sicher nicht beteiligt – Frau Schulze
- 4.5.2.1 „So 'n bisschen von hinten durch die Brust […] weil der direkte Weg funktioniert äh doch nicht so einfach“ – Herr Thiel
- 4.5.2.2 „[S]o 'ne […] Tupperparty […] das würde die Zeit geben und wär 'n schöner Rahmen um das mal wirklich dezidiert vorzustellen“ – Herr Thiel
- 4.5.2.3 „[W]ir [als Energieversorgungsunternehmen] sagen wir wissen [nicht] alles. Also wir sind sehr intensiv auch auf das Feedback der Kunden angewiesen“ – Herr Thiel
- 4.5.2.4 „Wir suchen […] aktiv nach Lead-Usern […] das sind eher Nicht-Kunden […] die sich dadurch auszeichnen dass sie selbst aktiv geworden sind“ – Herr Koch
- 4.5.3 Vergleichendes Kapitelfazit
- 5.1.1 Arbeiten mit dem (Drei-)Elemente-Modell
- 5.1.2 Die (historischen) Entwicklungsverläufe von Praktiken
- 5.1.3 Die Verflechtung von Praktiken
- 5.1.4 Die Klassifizierung von Praktiken
- 5.1.5 Unterschiedliche Formen und das Ausmaß von Praktikenwandel
- 5.2.1 ‚History matters‘
- 5.2.2 Entkopplung und die Wandlung von Elementen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
- 5.2.3 Koevolution
- 5.2.4 ‚Distributed agency‘ – (ungleich) verteilte Wirkmacht
- 5.2.5 ‚Heterogeneous engineers‘ und ‚heterogeneous engineering‘
- 5.2.6 Nicht-intendierte Folgen
- 5.3.1 Komplexität berücksichtigen
- 5.3.2 Richtiges Timing und Gelegenheitsfenster schaffen
- 5.3.3 Die Bedeutung der Bedeutungen-Komponente
- 5.3.4 Allianzen aufbauen
- 5.3.5 Als Vorbild agieren
- 5.4 Praktiken – die Transzendierung von Verantwortung
- 5.5 Bedarf und Potenzial für weitere Forschung
- LiteraturverzeichnisPages 539 - 568 Download chapter (PDF)
- Online-QuellenPages 569 - 572 Download chapter (PDF)
- A: Kurzbeschreibung der untersuchten Passivhaus-Wohnprojekte
- B: Interviewübersicht




