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Kriegsverbrechen gegen Eigentum

Ihre Verankerung im Statut des Internationalen Strafgerichtshofes und die Umsetzung in das deutsche Völkerstrafgesetzbuch
Authors:
Publisher:
 28.07.2020


Bibliographic data

Publication year
2020
Publication date
28.07.2020
ISBN-Print
978-3-8487-6745-8
ISBN-Online
978-3-7489-0817-3
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Kölner Schriften zum Friedenssicherungsrecht - Cologne Studies on International Peace and Security Law - Études colonaises sur le droit de la paix et de la sécurité internationale
Volume
12
Language
German
Pages
337
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 1 - 22
    1. A) Kriegsverbrechen gegen Eigentum – ein Verbrechen gegen Menschen No access
    2. B) Ziel und Aufbau der Arbeit No access
      1. I) Die primäre Anwendung des Statuts und die Verbrechenselemente als Auslegungshilfe zu Art. 8 No access
      2. II) Das Recht der bewaffneten Konflikte als Interpretationshilfe No access
      1. I) Der Schutz des Eigentums in der Haager Landkriegsordnung No access
        1. 1) Die Errichtung des Internationalen Militärgerichtshofs und die Strafbarkeit wegen Kriegsverbrechen gegen Eigentum nach dem Statut No access
        2. 2) Die Verurteilung wegen Kriegsverbrechen gegen Eigentum No access
        1. 1) Der Flick-Prozess No access
        2. 2) Der I.G.-Farben-Prozess No access
        3. 3) Das Krupp-Urteil No access
        1. 1) Überblick über die Normen der Genfer Abkommen von 1949 und der Zusatzprotokolle von 1977 mit Eigentumsbezug No access
        2. 2) Die Eigentumsverletzung als „schwere Verletzung“ im Sinne der Genfer Abkommen von 1949 No access
          1. a) Überblick über die Rechtsprechung des JStGH zu der Zerstörung oder Aneignung von Eigentum als schwere Verletzung der Genfer Abkommen nach Art. 2 d) JStGH-Statut No access
          2. b) Überblick über die Rechtsprechung des JStGH zu Art. 3 b) und 3 e) JStGH-Statut No access
        1. 2) Die Plünderung im Statut und der Rechtsprechung des RStGH No access
      2. VI) Die Plünderung in der Rechtsprechung des Sondergerichtshof für Sierra Leone No access
        1. 1) Die Systematik der Kriegsverbrechen gegen Eigentum im IStGH-Statut No access
          1. a) Das Konzept der schweren Verletzungen der Genfer Abkommen No access
          2. b) Die Verbrechenselemente des Art. 8 Abs. 2 a) iv) No access
          1. a) Der Bezug der Normen zur HLKO No access
          2. b) Die Verbrechenselemente der Art. 8 Abs. 2 b xiii) und Art. 8 Abs. 2 e) xii) No access
          1. a) Das Verbot der Plünderung in der HLKO und den Genfer Abkommen von 1949 No access
          2. b) Die Verbrechenselemente des Art. 8 Abs. 2 b) xvi) und Art. 8 Abs. 2 e) v) No access
          1. a) Darfur No access
          2. b) Kongo No access
          3. c) Mali No access
          4. d) Uganda No access
          5. e) Zentralafrikanische Republik No access
        1. 2) Weitere Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen gegen Eigentum No access
        1. 1) Der Angriffsbegriff des Art. 8 Abs. 2 b) ii) No access
        2. 2) Das zivile Objekt in Abgrenzung zum militärischen Objekt No access
      1. II) Das in Art. 8 Abs. 2 b) iv) verankerte Verbot des unverhältnismäßigen Angriffs No access
    1. B) Das Verhältnis des Eigentumsschutzes zum Kulturgüterschutz No access
      1. I) Die Zerstörung und Plünderung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Rechtsprechung des IMG und des amerikanischen Militärtribunals in Nürnberg No access
      2. II) Die Zerstörung von Häusern und Dörfern als Mittel der Verfolgung und Vertreibung No access
        1. 1) Der bewaffnete Konflikt No access
          1. a) Kein Erfordernis einer formalen Kriegserklärung No access
          2. b) Die „Definition“ des internationalen bewaffneten Konflikts No access
            1. (i) Nationale Befreiungskriege No access
            2. (ii) Unterstützung durch einen anderen Staat No access
          1. a) Der Organisationsgrad der bewaffneten Gruppen No access
          2. b) Die Abgrenzung des innerstaatlichen bewaffneten Konflikts zu sonstigen innerstaatlichen Auseinandersetzungen No access
          3. c) Die Voraussetzung des lang anhaltenden bewaffneten Konflikts („protracted armed conflict“) No access
        1. 1) Zeitlicher und örtlicher Zusammenhang No access
        2. 2) Der funktionale Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt No access
          1. a) Die Zerstörung von Eigentum als schwere Verletzung der Genfer Abkommen in Abgrenzung zu dem Angriff auf zivile Objekte und besonders geschützte Einrichtungen No access
            1. (i) Die Bedeutung des Art. 23 g) HLKO für die Auslegung des Art. 8 Abs. 2 b) xiii) und Abs. 2 e) xii) No access
            2. (ii) Die Diskussion um die Einfügung der Formulierung „in the custody or control“ No access
            3. (iii) Die Gefahr der Einführung eines Verbotes des Angriffs auf zivile Objekte im nichtinternationalen Konflikt „durch die Hintertür“ No access
            4. (iv) Die Rechtsprechung des JStGH No access
            5. (v) Die bisherige Rechtsprechung des IStGH No access
            6. (vi) Stellungnahme: Das Merkmal der Kontrolle als Abgrenzungskriterium der Eigentumsdelikte zum Angriff auf zivile Objekte No access
          1. a) Die Beschlagnahme und Zerstörung feindlichen Eigentums im Gebiet des Krieg führenden Staates No access
          2. b) Die Anwendbarkeit des Art. 8 Abs. 2 b) xiii) auf besetzte Gebiete No access
      1. II) Der Eigentumsbegriff im Recht der bewaffneten Konflikte No access
      2. III) Bewegliches und unbewegliches, öffentliches und privates Eigentum No access
        1. 1) Die Objekte, die nach den Genfer Abkommen besonders geschützt sind No access
        2. 2) Das Eigentum der eigenen Streitpartei No access
          1. a) Wann ist eine Besetzung des Gebietes gegeben? No access
          2. b) Die Problematik im Hinblick auf eine so genannte „prolonged occupation“ No access
          3. c) Die Haltung Israels zur Anwendbarkeit des Rechts des bewaffneten Konflikts in den besetzten Gebieten Palästinas No access
          1. a) Grenzen des Schutzes der nach den Genfer Abkommen besonders geschützten Objekte No access
            1. (i) Die Regelungen der HLKO zum öffentlichen Eigentum No access
            2. (ii) Die Regelungen der HLKO zum privaten Eigentum No access
          2. c) Die durch das Völkergewohnheitsrecht erlaubte Kriegsbeute No access
          3. d) Kann der Eigentumsschutz durch einen Vorbehalt der militärischen Sicherheit beschränkt werden? No access
        3. 5) Das Eigentum Kriegsgefangener No access
        1. 1) Eigentum des Feindes No access
        2. 2) Eigentum des Gegners No access
        3. 3) Die Forderung der Verbrechenselemente nach dem besonderen Schutz des Eigentums nach dem internationalen Recht No access
      3. VI) Die Zerstörung No access
        1. 1) Die Aneignung, Art. 8 Abs. 2 a) iv) No access
        2. 2) Die Beschlagnahme, Art. 8 Abs. 2 b) xiii) und Art. 8 Abs. 2 e) xii) No access
        1. 1) Das Tatbestandsmerkmal „in großem Ausmaß“ in Art. 8 Abs. 2 a) iv) No access
        2. 2) Die Bedeutung des Ausmaßes der Tat zur Tatbestandsverwirklichung des Art. 8 Abs. 2 b) xiii) bzw. Abs. 2 e) xii) No access
        1. 1) Der Ursprung des Gedankens der „military necessity“ No access
        2. 2) Die militärischen Erfordernisse in den Verbrechenselementen – ein einheitlicher Standard für Art. 8 Abs. 2 a) iv) und Art. 8 Abs. 2 b) xiii) bzw. Abs. 2 e) xii)? No access
        3. 3) Das Verständnis der militärischen Erfordernisse im Hinblick auf nach den Genfer Abkommen absolut geschützte Güter und im Hinblick auf Einschränkungen des Eigentumsschutzes auf Tatbestandsebene No access
          1. a) Die Rechtsprechung in den Nachfolgeprozessen No access
            1. (i) Der Siedlungsbau No access
            2. (ii) Häuserzerstörungen als Mittel der Terrorismusbekämpfung No access
            3. (iii) Der Bau der Grenzanlage No access
          2. c) Die militärischen Erfordernisse in der Rechtsprechung des JStGH No access
          3. d) Der Ansatz der bisherigen Rechtsprechung des IStGH zu den militärischen Erfordernissen No access
          4. e) Stellungnahme: Die Bedeutung der militärischen Erfordernisse für die Eigentumsdelikte No access
        4. 5) Die maßgebliche Blickrichtung im Hinblick auf das Vorliegen der militärischen Erfordernisse No access
      1. I) Die Tatobjekte No access
          1. a) Die unterschiedlichen Definitionsansätze No access
          2. b) Die Unbeachtlichkeit einer Gegenleistung No access
        1. 2) Die Plünderung in den Urteilen des JStGH No access
        2. 3) Die Rechtsprechung des RStGH zur Plünderung No access
          1. a) Die Inbrandsetzung als Plünderung No access
          2. b) Der private Nutzen No access
        3. 5) Die Rechtsprechung des IStGH No access
        4. 6) Beinhaltet der Begriff „pillage“ ein Element der Gewaltanwendung? No access
        5. 7) Zwischenergebnis zur Definition des „Plünderns“ No access
      2. III) Die Abgrenzung des Plünderungsdelikts zu den Aneignungstatbeständen No access
      3. IV) Das Ausmaß der Tat No access
      4. V) Das absolute Verbot der Plünderung No access
        1. 1) Intent and knowledge No access
        2. 2) Conduct, consequences und circumstances No access
        3. 3) Umfasst Art. 30 den dolus eventualis? No access
        4. 4) Die sog. „Default Rule“ No access
          1. a) Art. 8 Abs. 2 a) iv) – „wantonly“ No access
          2. b) Art. 8 Abs. 2 b) xiii) bzw. Abs. 2 e) xii) – „wantonly“ oder der Standard des Art. 30? No access
          1. a) Das subjektive Element bezüglich des Zusammenhangs der Tat mit dem bewaffneten Konflikt No access
          2. b) Der besondere Schutz des Eigentums No access
        1. 3) Der Vorsatz bezüglich des Ausmaßes der Tat No access
          1. a) Irrtum hinsichtlich der Tatumstände No access
          2. b) Die Relevanz eines Irrtums in Bezug auf die militärischen Erfordernisse No access
      1. III) Der subjektive Tatbestand der Plünderung No access
      1. I) Allgemeine Erwägungen zur Zulässigkeit kumulativer Verurteilungen No access
      2. II) Kumulative Verurteilungen wegen Kriegsverbrechen gegen Eigentum und Verbrechen gegen die Menschlichkeit No access
        1. 1) Das Verhältnis der Zerstörungsdelikte zu dem Kriegsverbrechen des Angriffs auf zivile Ziele und bestimmte Gebäude No access
        2. 2) Das Verhältnis der Eigentumsdelikte zu dem Kriegsverbrechen gegen Kulturgüter No access
      1. I) Das Verhältnis von Art. 8 Abs. 2 a) iv) zu Art. 8 Abs. 2 b) xiii) und Abs. 2 e) xii) No access
      2. II) Das Verhältnis der Aneignung bzw. Beschlagnahme zur Plünderung No access
      3. III) Das Verhältnis der Aneignung bzw. Beschlagnahme und Plünderung zur Zerstörung No access
    1. C) Fazit: No access
    1. A) Allgemeines zur Verabschiedung des Völkerstrafgesetzbuches No access
    2. B) Die mangelnde Erfassung der Völkerstraftaten durch das StGB No access
    3. C) Die Strafbarkeit wegen Völkerstraftaten im Lichte des Bestimmtheitsgrundsatzes No access
    4. D) Das Weltrechtsprinzip vor dem Hintergrund staatsanwaltlichen Ermessens No access
    5. E) Überlegungen zur Auslegung des § 9 Abs. 1 VStGB No access
      1. I) Der Zusammenhang der Tat mit einem bewaffneten Konflikt No access
      2. II) Das Tatobjekt No access
        1. 1) Das Plündern No access
          1. a) Die Zerstörung No access
          2. b) Die Aneignung und die Beschlagnahme No access
        2. 3) Der Umfang der Tat No access
      3. IV) Der subjektive Tatbestand des § 9 Abs. 1 VStGB No access
      4. V) Die Völkerrechtswidrigkeit der Aneignung, Beschlagnahme und Zerstörung No access
      5. VI) Die Rechtsfolgen des Kriegsverbrechens gegen Eigentum nach dem VStGB No access
      6. VII) Fazit: No access
  2. Schlussbetrachtung No access Pages 304 - 308
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 309 - 320
    1. Internationaler Strafgerichtshof No access
    2. Jugoslawien-Strafgerichtshof No access
    3. Ruanda-Strafgerichtshof No access
    4. Sondergerichtshof für Sierra Leone No access
    5. Internationaler Militärgerichtshof No access
    6. Amerikanischer Militärgerichtshof in Nürnberg No access
    7. Französische Militärgerichtshöfe No access
    8. Internationaler Gerichtshof No access
    9. Supreme Court of Israel No access
    10. Deutsche Gerichte und Behörden No access
    1. Bundesgesetzblatt und Bundestagsdrucksachen No access
    2. Preparatory Commission No access
    3. United Nations No access
    4. Internationales Kommitee vom Roten Kreuz No access
    5. Sonstiges No access

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