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Die Macht der Emotionen

Arbeit, Geschlecht und Diversität in der spätmodernen Arbeitswelt
Editors:
Publisher:
 2026

Summary

We live in times of polycrisis in which emotions and affects—from anger and outrage to fear, passion, and empathy—play a central role. They shape not only private relationships but also politics, universities, and the economy. Emotions have long become embedded in the late-modern world of work and have condensed into emotional regimes that significantly shape work structures and organizational cultures. At the same time, emotions are deliberately mobilized, regulated, and economically exploited. This volume explores the power of emotions and affects in organizations and work contexts and analyzes their mobilization, instrumentalization, and economization from a sociology of work and organizations as well as a gender- and diversity-critical perspective.
With contributions by Nele Borchers | Maria Funder | Nina Hossain | Birgit Sauer This title is also available as Open Access.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright Year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-1962-5
ISBN-Online
978-3-7489-5140-7
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Arbeit, Organisation und Diversität in Wirtschaft und Gesellschaft. Schriftenreihe zur Geschlechter- und Diversitätsforschung
Volume
8
Language
German
Pages
319
Product Type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Download chapter (PDF)
    1. Vorwort
  2. Authors:
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    1. Einleitung
    2. Literatur
    1. Authors:
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      1. 1 Einleitung
        1. Emotionsregime
        2. Emotionsregimes in bisherigen Studien
        3. Definition mehrdimensionaler Emotionsregime
      2. 3 Die deutsche Gaming-Industrie: Emotionen und Feldbeschreibung
      3. 4 Methode
        1. I) Komplexe Emotionen: vielschichtig und ambivalent
        2. II) Individualisierte Emotionen
        3. III) Kommerzialisierte Emotionen
        4. IV) Digital vermittelte Emotionen
        5. V) Reflexives Emotionsmanagement
      4. 6 Paradoxien des spätmodernen Emotionsregimes
      5. 7 Fazit
      6. Literatur
    2. Authors:
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      1. 1 Einleitung
      2. 2 Emotionen, Organisationen und Frauen in Führungspositionen
      3. 3 Emotionale Reflexivität in Organisationen
      4. 4 Emotionale Reflexivität und Quiet Quitting
      5. 5 Frauen in Führungspositionen: Die Managerinnen der Quiet Quitter?
      6. 6 Fazit
      7. Literatur
    3. Authors:
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      1. 1 Einleitung: Vielfalt als Affekt
        1. 2.1 Diversity als Regierungsprogramm mit…
        2. 2.2 … biopolitischer Ausrichtung
      2. 3 Affekte und Emotionen als Elemente im Diversity-Dispositiv
        1. 4.1 Emotionen vs. Zahlen?
        2. 4.2 Strategiepapiere als affirmatives, affektives Regierungsprogramm
        3. 4.3 „Zwischen dem Schmerz der Diskriminierung und der Feier der Vielfalt“
        4. 4.4 Sag- und Sichtbarkeiten im Affektif
      3. 5 Fazit und Ausblick
      4. Literatur
    4. Authors:
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      1. 1 Einleitung
        1. 2.1 Was sind Mythen? Eine erste Annäherung und soziologische Sichtweisen
        2. 2.2 Konturen einer mehrdimensionalen Erklärungsheuristik
        1. 3.1 Anmerkungen zum methodischen Vorgehen
          1. 3.2.1 Zur Wirkungsmacht des Liberalitäts- und Kreativitätsmythos auf Arbeitsstrukturen und -praktiken
          2. 3.3.2 Zur Wirkungsmacht des Liberalitäts- und Kreativitätsmythos auf Geschlechterbeziehungen und Diversität
          3. 3.2.3 Myths matter – ever?
      2. 4 Fazit: Anhaltende Wirkungsmacht spätmoderner Mythen
      3. Literatur
    1. Authors:
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      1. 1 Einleitung
      2. 2 Methodische Vorbemerkungen
        1. Das große Versprechen: Love, Fun und Teamspirit
        2. Anspruch trifft auf Betriebsrealität oder: Was die Leidenschaft übertüncht und wo der Spaß aufhört
        3. Geldverdienen ist (nicht so) wichtig
      3. 4 Fazit
      4. Literatur
    2. Authors:
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      1. 1 Einleitung
      2. 2 Ein kurzer Überblick zur Entwicklung der Gaming-Industrie
      3. 3 Die Arbeitssituation in Indie-Studios: Im Spannungsfeld zwischen kreativer Autonomie und ökonomischer Prekarität
      4. 4 Crunch-Kultur als Motor für Gemeinschaft und Selbstaufopferung
      5. 5 Crunch Time als Praxis der Solidarität und Selbstausbeutung
      6. 6 Resümee und Ausblick
      7. Literatur
    3. Authors:
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      1. 1 Einleitung
        1. 2.1 Die Gaming-Industrie: Verbundenheit in Neogemeinschaften
        2. 2.2 Traditionelle kollektive Solidarität: Chancenlos in der Gaming-Industrie?
        1. 3.1 Feldbeschreibung
        2. 3.2 Methodisches Design
          1. 3.3.1 Gemeinsame Leidenschaft
          2. 3.3.2 Gemeinsame Werte in Spiel und Arbeitskultur
          3. 3.3.3 Neogemeinschaft statt traditioneller Solidarität?
            1. 1. Arbeitsbedingungen: Freiwillige Überstunden bis zur Erschöpfung
            2. 2. Instrumentalisierung von Neogemeinschaften
            3. 3. Zwanghafte Neo-Vergemeinschaftung?
            4. 4. Fehlende emotionale Abgrenzung
      2. 4 Resümee: Die Tücken der Neo-Gemeinschaft
      3. Literatur
    4. Authors:
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      1. 1 Einleitung
        1. Warum werden Tech-Start-ups als starke Wettbewerber wahrgenommen?
        2. Was zeichnet Tech-Start-ups aus? Ein Blick auf die Arbeitsorganisation
        3. Welche Hürden stehen deutschen OEMs bei der Anpassung an spätmoderne Arbeitsstrukturen im Weg?
      2. 3 Methode
        1. 4.1 Ignoranz – Angst – Abkehr: Emotionale Reaktionen auf neue Konkurrenz
        2. 4.2 Start-ups oder: die Organisation der Teamarbeit
      3. 4.3 Automotive groups: Zwischen traditioneller und spätmoderner Arbeitsorganisation
      4. 5 Fazit
      5. Literatur
    1. Authors:
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      1. 1 Einleitung: Die Gaming-Industrie zwischen Diversitätsansprüchen und sexistischen Skandalen
        1. 2.1 Genese der Gaming-Industrie: vom ‚Jungenspielzeug‘ zum Familienevent
          1. Diverse Gamer:innen
          2. Diversität in Spielen
          3. Diversität in der Gaming-Industrie
        2. 2.3 Diversität im Feld der Gaming-Industrie: empirische Einblicke in widersprüchliche Entwicklungen
          1. Fallbeispiel I: Indie II – Diversität aus ethischer Verantwortung
          2. Fallbeispiel II: AAA-Studio – Diversität aus ökonomischem Kalkül
          3. Vergleichende Analyse: Stellenwert von Diversität
        1. 3.2 Hat Diversität eine Chance? Initiativen für mehr Diversität
      2. 4 Fazit und Perspektiven
      3. Literatur
    2. Authors:
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      1. 1 Einleitung
        1. 2.1 Das Feld der Gaming-Industrie
        2. 2.2 Forschungsstand: Arbeitsbedingungen, Care und Diversität in der Gaming-Industrie
      2. 3 Methodisches Vorgehen
        1. 4.1 Zur Bedeutung von Diversität – nicht mehr als ein symbolisches Zeichen von Toleranz, Aufgeschlossenheit, Modernität
        2. 4.2 Subjektivierung von Arbeit und Neo-Vergemeinschaftung: Care im Spannungsfeld von Selbstentfaltung und Teamorientierung
      3. 5 Diskussion und Schlussfolgerungen
      4. Literatur
    3. Authors:
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      1. 1 Einleitung
        1. 2.1 Relationales Sorgeverständnis
        2. 2.2 Psychodynamische Perspektive
        1. 3.1 Material und Methode
          1. 3.2.1 Abgewehrte und artikulierte Sorgen
          2. 3.2.2 Zwischen emotionaler Begleitung und Widerspruch: Sorgeleistungen der Partnerinnen
          3. 3.2.3 Zwischen praktischer Unterstützung und Lernrhetorik: Sorgeleistungen der Partner
      2. 4 Sorgende Partner:innen. Ein Resümee
      3. Literatur
    1. Authors:
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      1. 1 Einleitung: Kontext und Problemstellung
      2. 2 Affekte, Affizierung und affektive Gouvernementalität: Theoretisch-begriffliche Grundlegungen
      3. 3 Transformation von Geschlechterregimen in der neoliberalen Ära
      4. 4 Affektive Arbeit. Die neoliberale Produktivität von Affekten im Kontext geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung
      5. 5 Affektive Gouvernementalität und Geschlecht in der Erwerbsarbeit
      6. 6 Angst und Unsicherheit als Steuerungsmechanismen neoliberaler Vergesellschaftung
      7. Literatur
  3. AutorinnenangabenPages 317 - 318 Download chapter (PDF)

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