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Werte und das Recht

Individualistische und kollektivistische Deutungen des Wertbegriffs im Neukantianismus
Authors:
Publisher:
 23.06.2008


Bibliographic data

Publication year
2008
Publication date
23.06.2008
ISBN-Print
978-3-8329-3509-2
ISBN-Online
978-3-8452-0949-4
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Volume
48
Language
German
Pages
282
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 14
    1. Radbruch, Kelsen und der juristische Neukantianismus No access Pages 15 - 17
    2. Der Wertbegriff in der Rechtsphilosophie No access Pages 17 - 18
    3. Individualistische und kollektivistische Auffassungen vom Rechtswert No access Pages 18 - 19
    4. Der Zusammenhang zwischen wertphilosophischer Debatte und Weimarer „Methoden- und Richtungsstreit“ No access Pages 19 - 22
    5. Der Einfluss des südwestdeutschen Neukantianismus auf die deutschsprachige Rechtsphilosophie No access Pages 22 - 23
    6. Die Würdigung des juristischen Neukantianismus in der Rechtsphilosophie nach 1945 No access Pages 23 - 24
    7. Zum gegenwärtigen Forschungsstand No access Pages 24 - 26
    8. Gang der Untersuchung No access Pages 26 - 28
        1. Anknüpfung an Kant, Erkenntniskritik No access
        2. Wissenschaftstheorie No access
        3. Methodendualismus No access
        1. Die Marburger Richtung No access
        2. Die südwestdeutsche Richtung No access
        1. Der Neukantianismus zwischen Metaphysik und Relativismus No access
        2. Der Dualismus von Wert und Wirklichkeit No access
        3. Die aktive Rolle des Subjekts im Erkenntnisprozess No access
        4. Der Gegenstandsbegriff No access
        5. Der subjektive und der objektive Weg der Erkenntnistheorie No access
        6. Die Verselbständigung der Werte gegenüber der Wertung No access
        1. Erkennen als Urteilen No access
        2. Wahrheit als theoretischer Wert No access
          1. Das kollektive Begreifen der Wahrheit No access
          2. Werte als bestimmende Motive im kausalgesetzlichen Denkprozess No access
          3. Windelbands theoretischer Freiheitsbegriff No access
        3. Logische Notwendigkeit und Evidenzgefühl No access
        1. Von der Erkenntnistheorie zur Wertphilosophie: Die Pluralisierung der Werte No access
          1. Die Beurteilung als „Urteil über ein Urteil“ (1882) No access
          2. Beurteilung als konstitutives Element jedes Urteils No access
          3. Die Allgemeingültigkeit der Beurteilungen No access
          4. Das „Normalbewusstsein“ No access
          5. Die normative Umdeutung von Kants „transzendentaler Einheit des Selbstbewusstseins“ No access
          6. Die Verankerung der Wertgeltung im Glauben No access
          1. Die Geschichte als einzige Grundlagenwissenschaft für die Philosophie No access
          2. Windelbands teleologischer Geschichtsbegriff No access
          3. Der Einfluss Fichtes No access
          4. Der Einfluss Hegels No access
          5. Die Verbindung von Geschichte und Kultur No access
          6. Das Vernünftige im Wirklichen No access
        1. Immanente Wirklichkeit und transzendenter Wert No access
        2. Das erkenntnistheoretische Subjekt No access
          1. Subjektiver und objektiver Sinn No access
          2. Transzendenter Wert und transzendentes Sollen No access
        3. Allgemeingültigkeit der Werte No access
        4. Gewissheit, Evidenz und der Glaube an absolute Wahrheiten No access
      1. Der objektive Weg der Erkenntnistheorie bei Heinrich Rickert und sein Verhältnis zum subjektiven Ansatz No access Pages 86 - 88
      2. Die Unbegründbarkeit transzendenter Werte No access Pages 88 - 89
        1. Die Normativität des Werts No access
        2. Die Pflicht zum richtigen Denken No access
        3. Der Streit um den „Primat der praktischen Vernunft“ No access
        1. Theoretischer Sinn als Form-Material-Gefüge No access
        2. Die Lehre von der Bedeutungsdifferenzierung No access
        3. Die Unterscheidung von gegenständlicher und nicht-gegenständlicher Sphäre No access
          1. Das Subjekt als dem Gelten „hingegeben“ No access
          2. Die Maßstäblichkeit der Gegenstandssphäre No access
      3. Die Rezeption der theoretischen Philosophie in der Rechtsphilosophie No access Pages 102 - 103
      1. Windelbands Unterscheidung von nomothetischen und idiographischen Wissenschaften No access Pages 103 - 106
        1. Das Material der Begriffsbildung: vorwissenschaftliche und wissenschaftliche Begriffsbildung No access
        2. Die Prinzipien der Begriffsbildung No access
        3. Die generalisierende Begriffsbildung und ihre Grenzen No access
        4. Die individualisierende Begriffsbildung und Rickerts Geschichtsbegriff No access
        5. Die Objektivität der Begriffsbildung: Allgemeines Gesetz und allgemeingültiger Wert No access
        6. Die historische Individualität No access
        7. Der theoretische Wertbezug No access
        8. Der Begriff des Wertbezugs bei Windelband No access
        9. Die allgemeine Bedeutung des Individuellen No access
      2. Das Konzept der „Wertindividualität“ beim frühen Lask No access Pages 119 - 120
      3. Übergänge zum juristischen Neukantianismus No access Pages 120 - 121
        1. Die Verankerung der Ethik im Pflichtbewusstsein No access
          1. Die ursprüngliche Gemeinschaftsgebundenheit des Individuums No access
          2. Individuum und Persönlichkeit No access
          3. Der Wert der Gesellschaft und die Pflicht der sozialen Gesinnung No access
          4. Das Kultursystem der Gesellschaft als Bezugspunkt der Ethik No access
          5. Die historische Relativierung der Vernunft No access
          6. Der antidemokratische Hintergrund No access
        2. Sittliche Autonomie und rechtliche Freiheit: Die Verschmelzung von Legalität und Moralität No access
        1. Die Geltung der atheoretischen Werte und die autonome Persönlichkeit No access
        2. Die Bestimmung des Individuums durch die Gemeinschaft No access
        3. Die Nation als Bezugspunkt der ethischen Pflicht No access
      1. Philosophische Theorie und weltanschaulicher Hintergrund No access Pages 143 - 144
      2. Übergänge zur Rechtsphilosophie No access Pages 144 - 146
        1. Die logizistische Tradition: Stammler No access
        2. Die normativistische Tradition: Georg Jellinek No access
        3. Die werttheoretische Tradition: Lask No access
        4. Die Vermischung von „Marburger“ und „südwestdeutschen“ Einflüssen in der Rechtsphilosophie No access
        1. Juristischer Neukantianismus und Methodendualismus No access
        2. Gegenstandserzeugender Standpunkt und Wissenschaftstheorie No access
        3. „Wert“ und „Kultur“ als formale Begriffe No access
          1. Erscheinungsformen des Rechtspositivismus No access
          2. Positivistische und nichtpositivistische Modelle im juristischen Neukantianismus No access
        4. Juristischer Neukantianismus und Wertrelativismus No access
      1. Periodisierung des neukantianischen Einflusses auf die deutschsprachige Rechtsphilosophie No access Pages 161 - 162
      2. Zum weiteren Vorgehen No access Pages 162 - 164
        1. Jellineks Wertrelativismus No access
        2. Die Unterscheidung von Kausal- und Normativwissenschaften No access
        3. Windelbands und Rickerts Einfluss auf Jellineks Theorien No access
          1. Gegenstand und Ding an sich No access
          2. Die aktive Rolle des erkennenden Subjekts No access
          3. Die Verbindung der unterschiedlichen wissenschaftlichen Gegenstände No access
        4. Abgrenzung zum staatsrechtlichen Positivismus Gerbers und Labands No access
          1. Walter Jellinek No access
          2. Hans Nawiasky No access
          3. Richard Thoma No access
          4. Rudolf von Laun No access
          5. Zweifelsfälle: Anschütz, Preuß und Kelsen No access
        1. Zur Interpretation der „Rechtsphilosophie“ (1905) No access
        2. Empirische Rechtswissenschaft und kritische Rechtsphilosophie. No access
        3. Historische und systematische Kulturwissenschaften No access
        4. Der Dualismus von Sozialtheorie und Normwissenschaft No access
        5. Wertbezug und normative Wissenschaft No access
        6. Kulturwissenschaft ohne Kultur? No access
        7. Lasks Verhältnis zum Positivismus: juristischer und philosophischer Rechtsbegriff No access
        1. Die Rechtswissenschaft als Seinswissenschaft No access
        2. Die Rechtswissenschaft als Kulturwissenschaft No access
        3. Kultur als wertbezogene Wirklichkeit No access
        4. Kultur als Resultat der wertbeziehenden Haltung des Bewusstseins No access
        5. Kultur als eigene Sphäre des Sinnes No access
        6. Radbruchs Begriff des „Wertbezugs“ No access
        7. Der Wertbezug als ontologische Wechselbeziehung: Radbruchs Rezeption der „Lehre von der Bedeutungsdifferenzierung“ No access
        8. Radbruchs Rechtsbegriff No access
        9. Radbruchs Verhältnis zum Positivismus (vor 1945) No access
        1. Periodisierung: Binders neukantianische Phase No access
        2. Die Rechtswissenschaft als interpretative Kulturwissenschaft No access
        3. Das Verhältnis von Rechtsbegriff und Rechtsidee No access
        4. Die Ideenbedingtheit der Wirklichkeit No access
      1. Kulturwissenschaft als besonderer Teil der Wertlehre bei Max Ernst Mayer No access Pages 208 - 211
      2. Wirkungen in die Strafrechtsdogmatik No access Pages 211 - 212
      3. Verbindungen zur Freirechtslehre (Kantorowicz) No access Pages 212 - 213
      4. Wertbeziehende Begriffsbildung und Rechtswert No access Pages 213 - 213
        1. Der Eigenwert der sozialen Verbände No access
        2. Rechtswert und Idee der Gerechtigkeit No access
        3. Lasks Verhältnis zum Relativismus No access
        4. Das Verhältnis von Individuum und Gesamtheit No access
          1. Der frühe Radbruch: Gerechtigkeit als abgeleiteter Wert No access
          2. Der mittlere und späte Radbruch: Gerechtigkeit als eigenständiger Wert No access
          3. Die „doppelte Umkleidung mit Wertcharakter“ No access
          1. Individualwerte und individualistische Weltanschauungen No access
          2. Der „soziale Individualismus“ No access
          3. Kollektivwerte und überindividualistische Weltanschauung No access
          4. Werkwerte und transpersonale Weltanschauung No access
          5. Die Konsistenz der relativistischen Theorie No access
        1. Die Bedeutung von Radbruchs Relativismus für seine Theorie No access
        1. Die Unterscheidung von Norm und Idee in „Rechtsbegriff und Rechtsidee“ No access
        2. Idee und Wert in der „Philosophie des Rechts“ No access
        3. Binders Transpersonalismus No access
        1. Rechtsidee und Wertbegriff No access
        2. „Kritischer Relativismus“ No access
        3. Das Humanitätsideal No access
      1. Die dialektische Auflösung des Gegensatzes von Individuum und Kollektiv No access Pages 241 - 243
        1. Erich Kaufmanns Kritik der neukantianischen Rechtsphilosophie No access
        2. Binders Wendung zum Neuhegelianismus No access
      1. Sauers Theorie von den Wertmonaden No access Pages 247 - 249
      1. Grundannahmen nationalsozialistischer Rechtslehren No access Pages 249 - 250
      2. Übergänge vom Neukantianismus zum Nationalsozialismus No access Pages 250 - 255
        1. „Der Positivismus hat die Juristen wehrlos gemacht“ No access
        2. „Wer Kantianer war, konnte nicht Nationalsozialist werden“ No access
        3. Der Stellenwert des Kollektivismus No access
      1. Radbruchs Verhältnis zum Positivismus (nach 1945) No access Pages 261 - 263
      2. Radbruchs Entscheidung für den Individualismus No access Pages 263 - 282

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