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Edited Book No access

Neutralität im Zeitalter des UN-Rechts

Unter besonderer Berücksichtigung des Ukrainekonflikts
Editors:
Publisher:
 2026

Summary

The war in Ukraine has tested core elements of contemporary international law. Against this backdrop, the continued viability of neutrality under international law has come under renewed scrutiny. This volume brings together experts from Austria, Switzerland, Germany, and Italy to examine the issue from the perspectives of international, public, and European law, as well as history. They conclude that, within the United Nations peace-law framework, states are obliged to show solidarity with the victim of aggression, and that neutrality may ultimately jeopardize even the security of neutral states.
With contributions by Markus Beham | Thomas Cottier | Ulrike Haider-Quercia | Peter Hilpold | Ralph Janik | Marco Jorio | Markus Mohler | Stefan Oeter | René Rhinow | Urs Saxer | Daniel Woker

Keywords



Bibliographic data

Copyright year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3542-7
ISBN-Online
978-3-7489-6606-7
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Völkerrecht, Europarecht und Vergleichendes Öffentliches Recht – International Law, European Law and Comparative Public Law
Volume
33
Language
German
Pages
424
Product type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
    1. Vorwort No access
  1. Einführung No access Pages 9 - 16
  2. Peter Hilpold
    1. Abstract No access
    2. I. Einführung No access
    3. II. Grundlagen im allgemeinen Völkerrecht – unter besonderer Berücksichtigung des Haager Rechts No access
      1. 1. Ausgangspunkt No access
      2. 2. Moskauer Memorandum und Staatsvertrag von Wien – beide aus 1955 No access
      3. 3. Die verfassungsrechtliche Dimension No access
    4. IV. Die fünf Phasen der Entwicklung des österreichischen Neutralitätsrechts No access
    5. V. Die Auswirkungen des EU-Beitritts auf das österreichische Neutralitätsrecht No access
    6. VI. Aktuelle österreichische Praxis im Kontext der EU und im Verhältnis zur NATO No access
    7. VII. Die Schweizer Neutralität No access
    8. VIII. Die „Sky Shield“-Initiative („European Sky Shield Initiative – ESSI“) No access
    9. IX. Schlussfolgerungen: Neutralität Österreichs und der Schweiz gegenwärtig weniger völkerrechtlicher als autopoietischer Natur No access
  3. René Rhinow
    1. Abstract No access
    2. 1. Einleitung No access
    3. 2. Neutralität als Dreiecksverhältnis No access
    4. 3. Neutralität basiert auf Vertrauen No access
    5. 4. Prekäre Lage der gewöhnlichen Neutralität No access
    6. 5. Einsame dauernde Neutralität No access
    7. 6. Schillernde Neutralitätspolitik No access
    8. 7. Verzicht auf die Dauerhaftigkeit No access
    9. 8. Zum Schluss No access
  4. Markus Mohler
    1. Einleitung No access
    2. I. Woher das Neutralitätsrecht? No access
      1. 1. 1966 (Rhodesien) No access
      2. 2. 1990 (Irak) No access
      3. 3. 1998/1999 (Kosovo) No access
      4. 4. 2002 (Beitritt der Schweiz zur UNO) No access
      1. 1. Generell No access
      2. 2. Zum „Prinzip der Unterscheidung“ (principle of separation) und zu „qualifizierter Neutralität“ (qualified neutrality) No access
      3. 3. Zu Art. 103 der UNO-Charta und Art. 30 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge No access
    3. IV. Zu den Regelungen in den Articles on Responsibility of States for Internationally Wrongful Acts (ARSIWA) No access
      1. 1. Bundesrat No access
      2. 2. Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SiK-N) No access
      3. 3. Der Völkerrechtsdirektor des EDA an Völkerrechts-Tagung No access
      4. 4. Der Beschluss des Ständerates betreffend Ausfuhr von Kriegsmaterial vom 11. Juni 2025 No access
      5. 5. Die Beratung der Neutralitäts-Initiative und des Gegenvorschlages im Ständerat am 19. Juni 2025 No access
      6. 6. Die neu ausgerichtete Rüstungspolitische Strategie 2025 No access
      1. 1. In der Praxis No access
        1. a) Ein Blick auf seinen Ursprung No access
        2. b) Aktuell No access
      2. 3. In Bezug auf andere völkerrechtliche Pflichten No access
      3. 4. In Bezug auf die ethischen Verantwortbarkeit No access
      4. 5. Im Verhältnis zur Bundesverfassung No access
      1. 1. Zur Unterscheidung militärisch/nicht-militärisch bzw. wirtschaftlich bei Sanktionen No access
      2. 2. Diskrepanzen zwischen behördlichen Aussagen und Verhalten No access
    4. VIII. Neutralitätshaltung umgekehrt No access
    5. IX. Fazit No access
  5. Marco Jorio
    1. Abstract No access
    2. I. Einführung No access
    3. II. Die Anfänge der Neutralität No access
    4. III. Die Schweiz wahrt keine Neutralität (14.-17. Jahrhundert) No access
    5. IV. Die Schweiz entdeckt die dauernde Neutralität (1618-1714) No access
    6. V. Die Schweiz geniesst ihre Neutralität (1714-1798) No access
    7. VI. Die Schweiz verliert ihre Neutralität und gewinnt sie wieder (1798-1815) No access
    8. VII. Die Schweiz entwickelt ihre Neutralität (1815-1914) No access
    9. VIII. Die Schweiz pendelt zwischen integraler und differenzieller Neutralität (1914-1938) No access
    10. IX. „Die Schweiz hat die Neutralität einigermaßen durchgehalten“ No access
    11. X. Die Schweiz übertreibt mit ihrer Neutralität (1945-1990) No access
    12. XI. Die Schweiz (ver)zweifelt an ihrer Neutralität No access
    13. XII. Und nun? Wie weiter? No access
  6. Daniel Woker
    1. Abstract No access
    2. 1. Einführung No access
    3. 2. Die Neutralen in der KSZE No access
    4. 3. CoCom und Neutralität No access
    5. 4. Die UNO, drinnen und doch draußen No access
    6. 5. Schwedische Neutralität sui generis No access
    7. 6. Europäische Zeitenwende 1989/90 No access
    8. 7. Beim Nachbar wirtschaftlich wichtig, politisch aber nicht No access
    9. 8. ‘Genf’ als Ersatz für neutrale Nichtteilnahme No access
    10. 9. Die schöne, reiche und verschwiegene, nicht die neutrale Schweiz als Vorbild No access
    11. 10. Australien No access
    12. 11. Neutralität als Dogma No access
    13. 12. Ukraine und Trump – das endgültige Ende der Neutralität No access
  7. Urs Saxer
    1. Abstract No access
    2. 1. Geltungsebenen der Völkerrechtsordnung No access
      1. a) Anfänge: Grotius und die Neutralität No access
      2. b) Neutralität und die Lehre vom gerechten Krieg No access
      3. c) Statusfragen No access
      4. d) Neutralitätsrecht als das Koexistenzrecht modifizierender Normenkomplex No access
      1. a) Zur Kompatibilität von Neutralität und internationaler Kooperation No access
      2. b) Gewaltverbot und Neutralität No access
      3. c) Das System kollektiver Sicherheit und die Neutralität No access
      4. d) Die Neutralität und die Unterstützung des (rechtswidrig) angegriffenen Staates No access
      1. a) Die partielle Auflösung des Neutralitätsrechts im UNO-Koexistenzrecht No access
      2. b) Der Einfluss des UNO-Systems der kollektiven Sicherheit No access
      3. c) Die Neutralität im Fall des Versagens des UNO-Systems der kollektiven Sicherheit; das Verhalten der Schweiz No access
    3. 5. Die Neutralität und die völkerrechtliche Integrationsebene No access
    4. 6. Fazit: Was von der Neutralität noch bleibt No access
  8. Thomas Cottier
    1. Abstract No access
    2. I. Einleitung No access
      1. A. Grundlagen No access
      2. B. Das Kriegsmaterialgesetz No access
      1. A. WTO-Recht und nationale Sicherheit No access
      2. B. Der UN-Vertrag über den Handel mit Waffen No access
      3. C. Europarecht No access
      1. A. Die Neutralität in der Verfassung No access
      2. B. Neutralität und Kriegsmaterialgesetz No access
      3. C. Die Haager Abkommen von 1907 No access
      1. A. Der Paradigmenwechsel No access
      2. B. Vorrang des Gewaltverbotes No access
      3. C. Qualifizierte Neutralität No access
      4. D. Unmittelbare Anwendbarkeit No access
      5. E. Völkerrechtskonforme Auslegung No access
      6. F. Zuständigkeiten No access
      1. A. Wiederausfuhr von Kriegsmaterial No access
      2. B. Die Ausfuhr von Kriegsmaterial No access
    3. VII. Ausrichtung auf Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit No access
    4. VIII. Einheitliches Güterkontrollrecht No access
    5. IX. Notwendigkeit internationaler Abkommen zur Rüstungskooperation in Europa No access
  9. Ralph Janik
    1. Abstract No access
    2. I. Einleitung No access
      1. Die Anfänge: De Vattel No access
      2. Das klassische Neutralitätsrecht: von Martens No access
      3. Krieg als souveränes Vorrecht: Wheaton No access
      4. Völkerrecht und Rechtspositivismus: Oppenheim No access
    3. III. Vom Völkerbund zum Kellogg-Briand-Pakt No access
    4. IV. Das endgültige Ende des Neutralitätsrechts: Die Satzung der Vereinten Nationen No access
    5. V. Das Ende des Kalten Krieges: Abgesänge auf die Neutralität No access
    6. VI. 9/11 und Irak 2003: Krieg, Terror und Neutralität No access
    7. VII. Neutralität nach dem 24. Februar 2022: rechtliches Ende und (politisches) Comeback? No access
    8. VIII. Schluss No access
  10. Ulrike Haider-Quercia
    1. Abstract No access
    2. 1. Einleitung No access
      1. a. Die verfassungsrechtliche Relevanz der irischen Neutralität No access
      2. b. Die Verankerung in den europäischen Verträgen No access
      3. c. Die Nutzung des Flughafens Shannon durch die USA: Konturen einer Auslegung der Neutralität in der Rechtsprechung No access
      4. d. Zur Rolle der flexiblen Neutralität bei der militärischen Unterstützung der Ukraine durch die EU No access
      5. e. Die geplante Reform des Triple Lock: Wandel und aktuelle Kontroversen um die irische Neutralität No access
      1. a. Die Entstehung der maltesischen Neutralität: Geopolitische und wirtschaftliche Grundlagen No access
      2. b. Die völker- und verfassungsrechtliche Architektur: Von bilateralen Verträgen zum detaillierten Verfassungsprinzip No access
      3. c. Die Anpassung der maltesischen Neutralitätsbindung im Rahmen der EU-Mitgliedschaft No access
      4. d. Aktive Neutralität Maltas im Kontext der Ukraine-Krise No access
      5. e. Aktuelle Diskussionen zur Neuausrichtung der maltesischen Neutralität No access
    3. 4. Ausblick: Zukunft der europäisierten Neutralität in Irland und Malta No access
  11. Stefan Oeter
    1. Abstract No access
    2. I. Einleitung No access
    3. II. Gewalt und Recht: Das Gewaltverbot als Zentralnorm der modernen Friedensordnung No access
      1. 1) Art. 53 WVK: Gewaltverbot als ‚jus cogens‘ No access
      2. 2) Art. 52 WVK: Gebietsabtretung unter dem Druck rechtswidriger Gewalt No access
      3. 3) Art. 53 WVK: Selbstbestimmungsrecht als ‚jus cogens‘ No access
    4. IV. Neutralität vs. Solidarität: Die Pflichten der Drittstaaten im Umgang mit durch Gewalt erzwungenen Gebietsveränderungen No access
      1. 1) Mögliche Ex-Post-Validierung ungültiger Friedensverträge durch den UN-Sicherheitsrat No access
      2. 2) Waffenstillstandsvereinbarung als notwendiges Präludium jeder Gebietsverfügung No access
    5. VI. Abschließende Überlegungen No access
  12. Markus P. Beham
    1. Abstract No access
    2. I. Einleitung No access
    3. II. Der Friede von Madrid 1526 No access
      1. A. Gewaltverbot No access
      2. B. Rechtsfolgen für Friedensverhandlungen No access
      3. C. Zwischenergebnis No access
      1. A. Beendigung der Gewalt und Rückgabe annektierter Gebiete No access
      2. B. Anwendungsbereich der Wiener Vertragsrechtskonvention No access
      3. C. Waffenstillstände No access
      4. D. Sicherheitsrat No access
      5. E. Kein Normenkonflikt No access
    4. V. Vertragsbeendigung als „law and economics“ No access
    5. VI. Schluss No access
  13. Schlussbemerkungen No access Pages 417 - 420
  14. Zu den Autoren No access Pages 421 - 424

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