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Das Arzt-Patient-Verhältnis im ''modernen'' Gesundheitssystem

Eine rechtsvergleichende Untersuchung auf Grundlage der Loi n° 2002-303 du 4 mars 2002 relative aux droits des malades et à la qualité du système de santé
Authors:
Publisher:
 2007


Bibliographic data

Copyright year
2007
ISBN-Print
978-3-8329-2444-7
ISBN-Online
978-3-8452-0177-1
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Saarbrücker Studien zum Internationalen Recht
Volume
35
Language
German
Pages
337
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 16
  2. Einleitung No access Pages 17 - 25
        1. Der Mensch im Zentrum einer ganzheitlich-naturalistischen Medizin No access
        2. "Similia similibus curantur" und Beobachtung – Die Therapie bei Hippokrates No access
        3. Ein Fundament für die Zukunft: Die hippokratische Empirie als „méthode générale des sciences“ No access
        1. Die Öffnung des menschlichen Körpers – das Zeitalter der klinischen- Anatomie No access
          1. Bernards Epistemologie – eine neue Dimension medizinischer Wissenschaft? No access
          2. Neue Dimensionen der Macht des Menschen über die Natur - die Methode der experimentellen Physiologie No access
          3. Die rationale „Zerlegung“ und „Reduzierung“ des menschlichen Lebens No access
          4. Wissenschaft, Philosophie und Religion – Konzept einer wissenschaftlichen Moral? No access
        1. Die Entwicklung des französischen Krankenhauswesens – allgemeine historische Hintergründe No access
        2. Die Evaluation Tenons - Beispiel europäischer Solidarität No access
        3. Der Krankenhauspatient bei Tenon No access
        4. Das Konzept des modernen Krankenhauses No access
        5. Fazit No access
        1. Die Wurzeln der nationalen Gesundheitsfürsorge No access
          1. Staatliche Einrichtungen No access
          2. Die Rolle der Sozialversicherung No access
          3. Private und öffentliche Gesundheitsversorgung No access
          4. Fazit No access
      1. Arzt und Patient in Antike, Frühchristentum und Mittelalter No access Pages 56 - 58
      2. Der Einfluss einer Krankheitsauffassung auf das Arzt-Patient-Verhältnis am Beispiel der Artenmedizin No access Pages 58 - 58
      3. Arzt und Patient in der Medizin der Neuzeit No access Pages 58 - 60
      1. Das Modell des ärztlichen Paternalismus bei Louis Portes No access Pages 60 - 61
        1. Die Psyche des Kranken und ärztliche Einwirkungsmöglichkeiten No access
        2. Das Bild des Arztes No access
        3. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient No access
        4. Vertrauen in der Arzt Patient Beziehung No access
          1. Die Aufklärungspflicht No access
          2. Die Autonomie des Patienten – der Mythos des "consentement libre et éclairé" No access
          3. Der Status des Patienten No access
          1. Vertrauen und ärztliches Gewissen als Steuerungsfaktoren No access
          2. Die Unzulänglichkeit des Rechts im Hinblick auf die Erfassung des Arzt-Patient-Verhältnisses aus ärztlicher Sicht No access
          3. Der ärztliche Paternalismus aus juristischer Sicht No access
          4. Eine pro- paternalistische Rechtsprechung? No access
          5. Fazit No access
      1. Vom ärztlichen Gewissen zur Ethik in der Medizin No access Pages 75 - 77
      2. Ethik in der Medizin an der Grenze zum Recht No access Pages 77 - 81
      1. Allgemeine Rechtsquellen No access Pages 81 - 84
      2. Spezialgesetzliche Regelungen in Frankreich No access Pages 84 - 85
    1. Paternalistisch oder partnerschaftlich? No access Pages 85 - 88
        1. Organisation der "États généraux" No access
        2. Der Tenor der Bürgerbeteiligung No access
      1. Die „legislative Übersetzung“ der "États généraux" durch die Arbeitsgruppe Caniard No access Pages 92 - 93
      2. Bilanz des Gesetzgebungsprozesses No access Pages 93 - 94
      3. Exposé des motifs, Inkrafttreten und Reform der Reform No access Pages 94 - 95
        1. "Titre I, Solidarité envers les personnes handicapées" No access
        2. "Titre II, Démocratie sanitaire" No access
        3. "Titre III, Qualité du système de santé" No access
        4. "Titre IV, Réparation des conséquences des risques sanitaires" No access
      1. Ein kurzer Gesamteindruck No access Pages 99 - 100
      1. "L’administré malade" – der unmündige Bürger No access Pages 101 - 103
      2. Die Emanzipation der Bürger No access Pages 103 - 103
      3. Rechtstheoretische Hintergründe: Gesetzespositivismus, Institutionentheorie und Rechtsstand No access Pages 103 - 105
      4. Auf der Suche nach einer Grundlage für eine Rechtspersönlichkeit: Menschenwürde als Fundament? No access Pages 105 - 106
      5. Rechtsprechung als Motor für Herstellung des Gleichgewichts im Staat-Bürger-Verhältnis No access Pages 106 - 107
      6. Der Bürger als Nutzer ("usager") No access Pages 107 - 108
      7. Fazit No access Pages 108 - 109
      1. Die individuellen Grundfreiheiten als Fundament der subjektiven Rechte No access Pages 109 - 111
      2. Allgemein zum theoretischen Konzept der subjektiven Rechte No access Pages 111 - 113
      3. "Droits und intérêts" – die inhaltliche Entwicklung der subjektiven Rechte in Frankreich No access Pages 113 - 115
      4. Charakteristika der subjektiven Rechte aus heutiger Sicht No access Pages 115 - 118
      5. Grenzen subjektiver Rechte No access Pages 118 - 119
      6. Fazit No access Pages 119 - 121
      1. "Démocratie sanitaire" und subjektive Rechte No access Pages 121 - 122
      2. "Die démocratie sanitaire" im Rahmen der "États généraux" No access Pages 122 - 122
      3. Einige Eindrücke zur "démocratie sanitaire" aus dem französischen Schrifttum No access Pages 122 - 124
      4. "Démocratie sanitaire" nach der Gesetzgebung vom 4. März 2002 No access Pages 124 - 125
          1. Im Spannungsfeld von Individual- und Kollektivinteressen – "une notion relationnelle"? No access
          2. Die Negativkonzeption der Menschenwürde – Empirie moralischer Zerstörung? No access
          1. Die institutionalisierte Menschenwürde - ein Prinzip von Verfassungsrang No access
          2. Die Ausformulierung der Menschenwürde in der neuen Gesetzgebung No access
          1. Internationale Vorgaben No access
          2. Französische Quellen des Rechts auf Schutz der Gesundheit No access
          3. Die individuelle Konzeption des Rechts auf Schutz der Gesundheit No access
          4. Die kollektive Konzeption des Rechts auf Schutz der Gesundheit No access
          5. Die Bilanz: Eine Referenz von Verfassungsrang No access
          1. Die (neuen) Adressaten No access
          2. Gleichberechtigter Zugang zu Versorgungsleistungen: Altbekannte Größe mit neuer Dimension? No access
          3. Die inhaltliche Bestimmung des Rechts auf Schutz der Gesundheit No access
          4. Die Bilanz: Ein konstruktiver Beitrag zum Modell der subjektiven Rechte No access
      1. Die Vertrauensperson – rechtliches und tatsächliches Standbein für den Status des Einzelnen No access Pages 150 - 151
        1. Der Vormarsch der Kollektive No access
        2. Die Voraussetzungen der Rechtsfähigkeit von Kollektiven No access
          1. Kollektive im Strafprozess No access
          2. Die Partizipationsrechte der Kollektive in verschiedenen Instanzen des Gesundheitssystems No access
        3. Legitimitätsgrenzen der Bürgerbeteiligung? No access
      1. Der Patient im zivilrechtlichen Verhältnis No access Pages 156 - 159
      2. Der Patient im öffentlichen Krankenhaus No access Pages 159 - 160
      3. Öffentlich-rechtliches contra privatrechtliches Behandlungsverhältnis No access Pages 160 - 161
          1. Art. 16 Code civil: Positivrechtlicher Ausdruck eines Status des menschlichen Körpers No access
          2. Körper und Person im Zivilrecht und öffentlichen Recht Frankreichs No access
          3. Fazit: Positivrechtliche Anerkennung der Einheit von Körper und Person als Ausgangspunkt für die Entfaltung der Autonomie No access
          1. Die "ordre public"-Anbindung des Strafrechts No access
          2. Die rechtliche "Aktivierung" der Einwilligung durch gesetzliche Ermächtigung No access
        1. Die Abgrenzung von „consentement contractuel“ und „consentement permissif“ No access
        2. Die Finalität ärztlichen Handelns: vom „but thérapeutique“ zur „nécessité médicale“ No access
            1. Verankerung der Aufklärungspflicht im französischen Recht No access
            2. Formularmäßige Aufklärung zwischen Beweisvorsorge und Schutz des Selbstbestimmungsrechts No access
            3. Inhaltliche Dimensionen der Aufklärungspflicht No access
          1. Die Gesetzgebung von 2002: Von der Aufklärungspflicht zum Recht auf Aufklärung No access
          1. Gesetzliche Konturen einer partnerschaftlichen Arzt-Patient-Beziehung No access
          2. Im Zentrum der Arzt-Patient-Beziehung: Die Einwilligung No access
          1. Beispiel für eine neue Dimension des ärztlichen Handlungsspielraums No access
          2. Entwicklung der rechtlichen Ausgestaltung der Arzt-Patient-Beziehung No access
          3. Das neue Regelungspaket No access
          1. Vor der Gesetzgebung von 2002: Selbstbestimmungsrecht vs ärztliche Hilfeleistung I No access
          2. Nach der Gesetzgebung von 2002: Selbstbestimmungsrecht vs ärztliche Hilfeleistung II No access
          1. Kurzer Überblick zur Rechtslage im Bereich der Euthanasie in Frankreich No access
          2. Tendenzen zum liberaleren Umgang mit der Sterbehilfe in Frankreich No access
          3. Möglichkeiten der Stärkung einer „Einwilligung zum Sterben“ aus dogmatischer Sicht No access
          4. Das Zögern des französischen Gesetzgebers No access
          5. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe: Das Gesetz vom 12. April 2005 No access
      1. Le "secret médical" im französischen Recht – eine Konstante mit Tradition No access Pages 216 - 218
      2. Le "secret médical" – ein Konzept im Wandel? No access Pages 218 - 220
        1. Die Basis No access
        2. Die Neuzugänge im Kreis der Pflichtigen No access
          1. Die Schweigepflicht vor dem Hintergrund der "ordre public" - Bezogenheit des Strafrechts No access
          2. Gemeinwohlinteressen und Individualinteressen als Grundlagen für die Durchbrechung der Schweigepflicht No access
          3. Die Durchbrechung der Schweigepflicht in der neuen Gesetzgebung No access
        3. Fazit: Ein historischer Kern in modernem Gewand No access
        4. Ein Epilog: Das Arztgeheimnis vor den Herausforderungen der Biomedizin No access
      1. Gesundheit im Strafvollzug vor der Neuregelung No access Pages 230 - 232
      2. Die vorzeitige Entlassung von Maurice Papon – ein umstrittener Anwendungsfall der Neuregelung No access Pages 232 - 234
      1. Die Jahrhunderte der Haftungsfreistellung – ärztliche Verantwortung als „embryon de la justice“ No access Pages 235 - 238
      2. Art. 1382, 1383 Code civil als Kernstück der Deliktshaftung No access Pages 238 - 240
        1. Komponenten der „faute“ No access
        2. Die „faute lourde“ – „Schwere“ als geeignetes Anknüpfungskriterium? No access
        3. Wissenschaft oder Gewissen als Maßstab für die „faute“? No access
      3. Die vertragliche Haftung No access Pages 244 - 246
      4. Das Sonderproblem der „unité des fautes“ No access Pages 246 - 248
      5. Fazit mit rechtsvergleichender Perspektive No access Pages 248 - 251
        1. Regelbildung und Rechtsfortbildung der höchstinstanzlichen Gerichte No access
        2. Die Zweiteilung der prozessualen Zuständigkeit No access
          1. Überlegungen zur formellen Begriffbestimmung No access
            1. Allgemeine Kriterien der "faute technique" bei der medizinischen Behandlung No access
            2. Medizinische Handlungsstandards bzw. Leitlinien als Kriterien der "faute technique" und das Kontrollorgan "Haute autorité de santé" No access
          1. Auf der Grenze zwischen Schaden und Kausalität: die "perte de chances (de survie ou de guérison)" No access
          2. Die Dimension des ersatzfähigen Schadens am Beispiel der Schäden im Zusammenhang mit der Geburt No access
        1. Die Kausalität No access
          1. Das Zivilverfahren No access
          2. Das Strafverfahren No access
          3. Das verwaltungsrechtliche Verfahren No access
        2. Haftungserleichterungen No access
            1. Positivierung eines Klassikers No access
            2. Das Ende der Rechtsprechung „Perruche“ – eine legislative Innovation? No access
            1. Die Haftung für medizinische Produkte No access
            2. Die „Karriere“ der Krankenhausinfektionen No access
          1. Die Mission der „solidarité nationale“ nach der Gesetzgebung vom 4. März 2002: Entschädigung der „aléas thérapeutiques“ No access
          2. Die Mission der „solidarité nationale“ nach der Gesetzgebung vom 30. Dezember 2002: Gerechte Schadensverteilung? No access
          1. Tradition und Innovation No access
          2. Versäumnisse No access
          3. Beschränkungen No access
          4. Konfusionen No access
        1. "Les commissions régionales de conciliation et d’indemnisation" No access
        2. Begutachtungsverfahren No access
          1. Der ONIAM– ein nationaler Garantiefonds No access
          2. Die "Assurance obligatoire de la responsabilité médicale"-Die Pflichthaftpflichtversicherung No access
        3. Fazit No access
    1. Die Form des Ansatzes No access Pages 303 - 304
    2. Zur Notwendigkeit der (Neu-) Regelung der rechtlichen Beziehungen No access Pages 304 - 307
      1. Zur Strukturfrage No access Pages 307 - 310
        1. Gesetzgebung im Spannungsfeld von Autonomie, Lebensschutz und medizinischen Handlungsidealen No access
        2. Das Arzt-Patient-Verhältnis im Haftungsregime No access
    3. Abschließender Gesamteindruck No access Pages 320 - 322
  3. Literaturverzeichnis No access Pages 323 - 337

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