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Verschuldung im Mehrebenensystem

Authors:
Publisher:
 2008


Bibliographic data

Copyright year
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3615-0
ISBN-Online
978-3-8452-0970-8
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Studien und Materialien zur Verfassungsgerichtsbarkeit
Volume
105
Language
German
Pages
454
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis No access Pages 2 - 18
  2. Abkürzungsverzeichnis No access Pages 19 - 24
    1. Kreditaufnahmen: Eine Einnahmeart mit Sonderstellung No access Pages 25 - 30
    2. Mehrebenenübergreifendes Regelungsregime der öffentlichen Verschuldung No access Pages 30 - 34
    3. Gang der Untersuchung No access Pages 34 - 36
          1. Aufnahme von Krediten No access
          2. Ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung – Bestimmtheitsgrundsatz No access
          1. Verhältnis von Art. 109 Abs. 2 GG und Art. 115 Abs. 1 Satz 2 GG No access
            1. Verpflichtung aus Art. 109 Abs. 2 GG No access
            2. Schuldenrechtliche Vorgaben No access
                1. Einnahmen aus Krediten No access
                2. Veranschlagte Investitionen No access
              1. Geltung des Art. 115 Abs. 1 Satz 2 Hs. 1 GG auch für die Exekutive No access
                1. Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts No access
                2. Überschreitung zur Abwehr einer Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts No access
                3. Weitere einschränkende Erfordernisse – Geltung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit? No access
              1. Einschätzungs- und Beurteilungsspielraum No access
              2. Darlegungslast No access
              3. Vertretbarkeitskontrolle No access
          1. Art. 110 Abs. 1 Satz 2 GG – Haushaltsausgleich No access
          2. Grenzen aus dem Sozialstaatsprinzip? No access
          3. Zusätzliche Grenzen aus dem Demokratieprinzip? No access
          4. Begrenzung der Staatsverschuldung durch Grundrechte? No access
          1. Verpflichtung aus Art. 109 Art. 2 GG No access
          2. Geltung der Vorgaben des Art. 115 Abs. 1 GG – Bedeutung des Ausnahmevorbehalts des Art. 115 Abs. 2 GG No access
          1. Verpflichtung aus Art. 109 Abs. 2 GG No access
          2. Keine Geltung des Art. 115 Abs. 1 GG No access
          3. Dennoch: Erfordernis einer gesetzlichen Ermächtigung zur Kreditaufnahme No access
          4. Einfach-gesetzliche Kreditgrenzen No access
          1. Ausgangslage: Haushaltsautonomie der Länder (Art. 109 Abs. 1 GG) No access
          2. Keine Geltung des Art. 115 GG – Reichweite des Homogenitätsgebots No access
          3. Einschränkung der Haushaltsautonomie durch Art. 109 Abs. 2 GG No access
          4. Einschränkung der Haushaltsautonomie durch Art. 109 Abs. 4 GG No access
            1. § 13 Abs. 1 HGrG: Bestimmtheit der Kreditermächtigung No access
            2. § 10 Abs. 3 Nr. 2 HGrG: Investitionsbegriff No access
              1. Aufnahme von Krediten No access
              2. Ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung – Bestimmtheitsgrundsatz No access
            1. Subsidiarität der Kreditaufnahme (Berlin) No access
                1. Einnahmen aus Krediten No access
                  1. Investitionsbegriff No access
                  2. Problematik der so genannten Doppelzählungen No access
                2. Geltung auch für die Exekutive No access
                  1. Bezugsgröße des Ausnahmetatbestandes – Störung des „gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts“ auch bei einer landesweiten Störungslage? No access
                  2. Beurteilungs- und Einschätzungsspielraum des Landes No access
                  3. Zulässigkeit einer Berücksichtigung der natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen des Ausnahmetatbestandes (Brandenburg) No access
                  4. Darlegungslast No access
                  1. Zur Überwindung einer schwerwiegenden Störung der Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung des Landes (Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen) No access
                  2. Zur Abwehr einer akuten Bedrohung der natürlichen Lebensgrundlagen (Niedersachsen) No access
                  3. Bei Vorliegen eines außerordentlichen Bedarfs (Saarland) No access
                    1. Das Urteil des Verfassungsgerichtshofes des Landes Berlin vom 31. Oktober 2003 No access
                    2. Analyse und Kritik No access
              1. Beschaffung von Geldmitteln – insbesondere zur Frage der Geltung des Brutto- oder Nettoprinzips No access
              2. Ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung – Bestimmtheitsgrundsatz No access
              1. Beschaffung von Geldmitteln – insbesondere zur Frage der Geltung des Brutto- oder Nettoprinzips No access
                1. Ausgaben für Investitionen No access
                2. Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts als „außerordentlicher Bedarf“ No access
                  1. Das Urteil des Staatsgerichtshofes des Landes Hessen vom 12. Dezember 2005 No access
                  2. Analyse und Kritik No access
              1. Kreditbeschaffungen No access
              2. Ausdrückliche gesetzliche Ermächtigung – Bestimmtheitsgrundsatz No access
              1. „Beschaffung von Geldmitteln“ No access
                1. Ausgaben für Investitionen No access
                2. Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts als „außerordentlicher Bedarf“ No access
              2. Einfach-gesetzliches Ziel des materiellen Haushaltsausgleichs No access
          1. Zusammenfassung und Bewertung No access
        1. Rechtlich unselbstständige Nebenhaushalte No access
        2. Rechtlich selbstständige Nebenhaushalte – Juristische Personen des öffentlichen Rechts No access
      1. Ausgangslage: Finanzhoheit als Teil der Selbstverwaltungsgarantie No access Pages 169 - 171
        1. Verpflichtung aus Art. 109 Abs. 2 GG No access
        2. Einschränkungen aufgrund Art. 109 Abs. 3 und 4 GG No access
          1. Vom kameralistischen Haushaltswesen zur Haushaltswirtschaft mit doppelter Buchführung No access
            1. Grundsatz der gesicherten Aufgabenerfüllung No access
            2. Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit No access
            3. Haushaltsausgleich No access
            4. Berücksichtigung der Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts No access
            5. Sicherstellung der Liquidität der Gemeinde einschließlich der Finanzierung der Investitionen (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt) No access
            6. Verbot der Überschuldung (Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt) No access
          1. Voraussetzungen und Grenzen für die Aufnahme von Kassenkrediten bzw. Krediten zur Liquiditätssicherung No access
            1. Subsidiarität der Kreditaufnahme No access
            2. Zweckbindung: Kredite nur für Investitionen, Investitionsförderungsmaßnahmen und zur Umschuldung No access
            3. Wahrung einer geordneten Haushaltswirtschaft – insbesondere: Vereinbarkeit der Kreditaufnahme mit der dauernden Leistungsfähigkeit der Gemeinde No access
            4. Veranschlagungspflicht No access
                1. Maßstab der staatlichen Kontrolle: Vereinbarkeit der Kreditaufnahme mit einer geordneten Haushaltswirtschaft, insbesondere mit der dauernden Leistungsfähigkeit No access
                2. Umfang der staatlichen Kontrolle: reine Rechtmäßigkeitsaufsicht oder auch eine umfassende Zweckmäßigkeitskontrolle? No access
                  1. Genehmigungserteilung – Genehmigung eines Teilbetrages No access
                  2. Erteilung einer Genehmigung unter Bedingungen und Auflagen No access
                  3. Versagung der Genehmigung – Genehmigungserteilung trotz Vorliegens von Versagungsgründen No access
                1. Einzelgenehmigung im Falle einer Kreditlimitierung gemäß §§ 19 ff. StabG No access
                2. Einzelgenehmigung im Falle einer Empfehlung des Konjunkturrates gemäß § 18 Abs. 2 StabG (Bayern, Thüringen) No access
                3. Einzelgenehmigung im Falle eines Vorbehalts wegen einer möglichen ungünstigen Beeinflussung der Entwicklung am Kreditmarkt oder einer Störung der Versorgung der Gemeinden mit wirtschaftlich vertretbaren Krediten (Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) No access
                4. Einzelgenehmigung im Falle eines Vorbehalts wegen einer (möglichen) Gefährdung der dauernden Leistungsfähigkeit der Gemeinde (Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) No access
                5. Einzelgenehmigung im Falle eines Vorbehalts im Rahmen eines Haushaltssicherungskonzeptes (Brandenburg) No access
                6. Einzelgenehmigung im Falle der vorläufigen Haushaltsführung No access
            5. Besicherungsverbot No access
          2. Exkurs: Voraussetzungen und Grenzen für kreditähnliche Geschäfte No access
      1. Erfordernis einer Koordinierung – Grenzen einer Koordinierung No access Pages 241 - 243
      2. Gesetzgebungskompetenz des Bundes zur Koordinierung der Schuldenpolitik No access Pages 243 - 246
          1. Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung No access
          2. Jahreswirtschaftsbericht No access
          1. Auskunftspflicht No access
          2. Konjunkturrat – Ausschuss für Kreditfragen No access
          3. Finanzplanungsrat – mehrjährige Finanzplanung No access
            1. Voraussetzung für den Erlass einer Kreditlimitierungsverordnung: Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts No access
            2. Zuständigkeit – Zusammenspiel von Bundesregierung, Bundesrat und Bundestag beim Erlass bzw. bei der Aufhebung einer Kreditlimitierungsverordnung No access
            3. Adressaten der Kreditlimitierungsverordnung No access
            4. Erfasste Kreditformen No access
              1. Beschränkung auf einen Höchstbetrag No access
              2. Kreditaufnahmen nur nach Maßgabe eines Zeitplanes und nur unter Einhaltung von Kreditbedingungen No access
          1. Verpflichtung der Länder, die Einhaltung der Kreditlimitierungsverordnungen durch die Gemeinden sicherzustellen No access
          2. Praktische Relevanz von Kreditlimitierungsverordnungen? No access
      3. Zusätzlicher Regelungsbedarf? No access Pages 268 - 271
        1. Primärer vertikaler Finanzausgleich No access
        2. Primärer horizontaler Finanzausgleich No access
        3. Sekundärer horizontaler Finanzausgleich No access
        4. Sekundärer vertikaler Finanzausgleich No access
      1. Kommunaler Finanzausgleich No access Pages 283 - 287
        1. Entwicklung des Instituts der „extremen Haushaltsnotlage“ in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und in der Praxis No access
          1. Bundesergänzungszuweisungen zum Zwecke der Sanierungshilfe als „Fremdkörper“ innerhalb des Finanzausgleichs – Betonung der Eigenverantwortlichkeit der Länder No access
            1. „Extreme Haushaltsnotlage“ im absoluten Sinne: Existenzbedrohung No access
            2. „Extreme Haushaltsnotlage“ im relativen Sinne No access
              1. Eigenanstrengungen No access
              2. Darlegungs- und Begründungslast No access
              3. Ausschluss durch vorangegangenes Fehlverhalten? No access
            3. Sanierungsprogramm No access
              1. Gemeinschaftsaufgaben No access
              2. Investitionshilfen No access
              3. Ausgleich für Sonderbelastungen gemäß Art. 106 Abs. 8 GG No access
              4. Standortentscheidungen No access
            4. Zeitliche Grenzen No access
            5. Gleichbehandlungsgebot No access
        2. Verfassungsrechtliche Verankerung des Instituts der „extremen Haushaltsnotlage“? No access
        3. Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung einer extremen Haushaltsnotlage No access
      1. Das Institut der „extremen Haushaltsnotlage“ im landesverfassungsrechtlichen Kontext: zu den Verknüpfungen mit der Bundesebene No access Pages 317 - 320
        1. Primärrecht: Art. 104 EG No access
        2. Das Protokoll (Nr. 20) über das Verfahren bei einem übermäßigen Defizit – Verordnung Nr. 3605/93 des Rates vom 22. November 1993 über die Anwendung des dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft beigefügten Protokolls über das Verfahren bei einem übermäßigen Defizit No access
          1. Die Entschließung des Europäischen Rates über den Stabilitäts- und Wachstumspakt vom 17. Juni 1997 No access
          2. Verordnung Nr. 1466/97 des Rates vom 7. Juli 1997 über den Ausbau der haushaltspolitischen Überwachung und der Überwachung und Koordinierung der Wirtschaftspolitiken No access
          3. Verordnung Nr. 1467/97 des Rates vom 7. Juli 1997 über die Beschleunigung und Klärung des Verfahrens bei einem übermäßigen Defizit No access
        3. Verordnung Nr. 2223/96 des Rates vom 25. Juni 1996 zum Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen No access
        1. Verpflichtung zur Vermeidung übermäßiger Defizite (Art. 104 Abs. 1 EG) – Begriff des „übermäßigen (öffentlichen) Defizits“ No access
          1. Die Defizit- und Schuldenstandsquote – die Referenzwerte von 3 % und 60 % No access
          2. Ausnahmen beim Defizitkriterium No access
          3. Ausnahmen beim Schuldenstandskriterium No access
          1. Der Bericht der Kommission (Art. 104 Abs. 3 EG) No access
          2. Stellungnahme des Wirtschafts- und Finanzausschusses (Art. 104 Abs. 4 EG) No access
          3. Stellungnahme und Empfehlung der Kommission (Art. 104 Abs. 5 EG) No access
        2. Feststellung eines übermäßigen Defizits durch den Rat (Art. 104 Abs. 6 EG) No access
          1. Empfehlungen des Rates und ihre Veröffentlichungen (Art. 104 Abs. 7 und 8 EG) No access
          2. Die Inverzugsetzung des Mitgliedstaates (Art. 104 Abs. 9 EG) No access
        3. Sanktionen (Art. 104 Abs. 11 EG) No access
        4. Die Aufhebung von Ratsentscheidungen gemäß Art. 104 Abs. 6 bis 9, 11 (Art. 104 Abs. 12 EG) No access
        5. Das „Ruhen des Verfahrens“ gemäß dem Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt No access
        6. Das Eilverfahren gemäß dem Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt No access
        1. Unterschiedliche Regelungsgegenstände von Art. 104 EG i.V.m. dem Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakt und den innerstaatlichen Kreditbegrenzungsvorschriften No access
          1. Art. 109 Abs. 2 GG im Lichte des Europarechts No access
          2. Auswirkungen auf die Kreditaufnahmetätigkeit No access
        1. Ausgangslage: Adressaten des europarechtlichen Regelungsregimes – Erfordernis einer innerstaatlichen Umsetzung No access
        2. Grenzen einer innerstaatlichen Umsetzung No access
            1. Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium der Finanzen No access
            2. Bundesministerium der Finanzen No access
            3. Länder No access
            4. Karl-Bräuer-Institut No access
                1. Gesetzgebungskompetenz gemäß Art. 109 Abs. 4 GG? No access
                2. Gesetzgebungskompetenz gemäß Art. 109 Abs. 3 GG? No access
                3. Gesetzgebungskompetenz gemäß Art. 109 Abs. 2 GG? No access
                4. Gesetzgebungskompetenz gemäß Art. 23 GG? No access
                5. Gesetzgebungskompetenz aus dem Grundsatz des bundesfreundlichen Verhaltens? No access
                6. Gesetzgebungskompetenz aus Art. 2 des Gesetzes zum Vertrag vom 7. Februar 1992 über die Europäische Union? No access
                  1. Gesetzgebungskompetenz kraft Natur der Sache No access
                  2. Gesetzgebungskompetenz kraft Sachzusammenhangs No access
                7. Ergebnis No access
              1. Mangelnde Legitimationswirkung einer staatsvertraglichen Lösung No access
              2. Der Kompromiss des Gesetzgebers: Freiwillige Absprachen – § 51a HGrG und der Finanzplanungsrat No access
              3. Bewertung No access
              1. Gesetzgebungskompetenz des Bundes: Art. 109 Abs. 5 GG No access
              2. Einfachgesetzliche Konkretisierung: Sanktionszahlungs-Aufteilungsgesetz (SZAG) No access
              3. Bewertung No access
  3. Zusammenfassung und Ausblick No access Pages 403 - 426
  4. Literaturverzeichnis No access Pages 427 - 448
  5. Sachregister No access Pages 449 - 454

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