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Die Akzeptanz der Ergebnisse sozialrechtlicher Schiedsstellen

Ein Beitrag zur interdisziplinären Rechtsforschung mit Fokus auf Akteure der Eingliederungshilfe und der Sozialen Pflegeversicherung
Authors:
Publisher:
 2026

Summary

Why are decisions of social law arbitration boards accepted – even in the face of major conflicts of inter-est? This book offers a well-founded and practice-oriented answer at the intersection of legal and social sciences. Based on expert interviews and an analysis of literature and case law, the study develops a model—using the examples of integration assistance and long-term care—that explains the acceptance of procedural outcomes through legitimising mechanisms within arbitration boards, coordination processes, network resources and dynamics, as well as broader environmental factors. Michael Beyerlein conducts research at the University of Kassel in the fields of social and health law, as well as rehabilitation and disability law.

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2026
Copyright year
2026
ISBN-Print
978-3-7560-4055-1
ISBN-Online
978-3-7489-6981-5
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Wirtschafts- und Sozialpolitik
Volume
32
Language
German
Pages
344
Product type
Book Titles

Table of contents

ChapterPages
  1. Download chapter (PDF)
    1. Vorwort
    2. Abkürzungsverzeichnis
  2. Download chapter (PDF)
    1. I. Problemstellung – Konfliktlösung im Korporatismus
    2. II. Erkenntnisinteresse – Warum funktionieren Schiedsverfahren im Sozialrecht?
    3. III. Unterfragestellungen
    4. IV. Gang der Untersuchung
  3. Download chapter (PDF)
    1. I. Experteninterviews als Erhebungsmethode
    2. II. Sampling und Datenerhebung
    3. III. Datenerfassung und Transkription
    4. IV. Datenanalyse und Datenschutz
      1. 1. Aussagekraft der Ergebnisse
      2. 2. Eignung der gewählten Methodik
      3. 3. Erhebung über Videotelefonie
      4. 4. Zusammensetzung des Samples
  4. Download chapter (PDF)
      1. 1. Definition und Abgrenzung
      2. 2. Verschiedene Typen von Wohlfahrtsstaaten
      1. 1. Subsidiaritätsprinzip
      2. 2. Korporatismus
      3. 3. Subsidiärer und regulierter Wohlfahrtskorporatismus
      1. 1. Kaiserreich und Weimarer Republik
      2. 2. Weitere Entwicklung in der Bundesrepublik
      3. 3. Wiedervereinigung und Steuerungswandel durch New Public Management
        1. a) Leistungsträger - Sicherstellungsauftrag und Kooperationsgebot
        2. b) Leistungserbringer
        3. c) Leistungsberechtigte und das Verhältnis zum Leistungsträger
          1. aa) Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen in der Eingliederungshilfe
          2. bb) Versorgungsvertrag und Pflegesatzverfahren nach SGB XI
          3. cc) Landesrahmenverträge
        4. e) Das Erfüllungsverhältnis
      1. 2. Akteurnetzwerke
      2. 3. Verhandlungen
      3. 4. (Quasi-)Markt
        1. a) Pflege
        2. b) Eingliederungshilfe
      4. 6. Hierarchie
    1. V. Zusammenfassung und Fazit
  5. Download chapter (PDF)
    1. I. Entstehung und historische Wurzeln
      1. 1. Schiedsstelle nach § 76 SGB XI
      2. 2. Für die Eingliederungshilfe zuständige Schiedsstelle, insbesondere nach § 133 SGB IX
    2. III. Rechtlicher Charakter der Schiedsstellen
    3. IV. Modus der Konfliktlösung
    4. V. Verfahrensgrundsätze
      1. 1. Reichweite des Beurteilungsspielraums
      2. 2. Grenzen des Beurteilungsspielraums
      3. 3. Pflicht zur Sachverhaltsermittlung
      4. 4. Gesteigerte Mitwirkungspflichten der Parteien
    5. VII. Gerichtliche Kontrolle von Schiedssprüchen
    6. VIII. Anforderungen an Schiedssprüche
    7. IX. Mögliche Probleme
      1. 1. Unterschiede
      2. 2. Gemeinsamkeiten
        1. a) Klärung von Entgeltfragen
        2. b) Klärung von Grundsatzfragen
        3. c) Legitimation von Ausgaben nach innen
        4. d) Schiedsverfahren als Drohkulisse in der Verhandlung
        5. e) Schiedsverfahren als Möglichkeit der Fristwahrung
        6. f) Schiedsverfahren als Möglichkeit Recht durchzusetzen und Augenhöhe herzustellen
        1. a) Schiedsverfahren als Streitlösungsmechanismus und Vertragshilfeorgan zum Interessenausgleich
        2. b) Schiedsverfahren als Ort des Austauschs mit großer Sachnähe
        3. c) Schiedsverfahren als niedrigschwelliger und schneller Konfliktlösungsmechanismus
        1. a) Mehrheitlich Zufriedenheit mit Möglichkeiten, sich in das Verfahren einzubringen
        2. b) Vereinzelt Unzufriedenheit mit der Möglichkeit, sich in das Verfahren einzubringen
        3. c) Sondersituation durch Pandemie
        4. d) Defizite des Verfahrens
    8. XII. Zusammenfassung
  6. Download chapter (PDF)
    1. I. Akzeptanzgewähr als Ziel des Schiedsverfahrens
    2. II. Der Begriff Akzeptanz
      1. 1. Legitimität als Rechtmäßigkeit von Herrschaft
      2. 2. Empirische Legitimitätskonzepte
      3. 3. Normative Legitimitätskonzepte
      1. 1. Demokratische Legitimation
      2. 2. Legitimation durch Deliberation
      3. 3. Legitimation durch Verfahren
      4. 4. Legitimation durch Charisma
      5. 5. Mehrdimensionale Legitimation
      1. 1. Bewertung der Entscheidung
      2. 2. Netzwerke und Kontaktsysteme
    3. VI. Fazit
  7. Download chapter (PDF)
        1. a) Literatur und Rechtsprechung
        2. b) Empirische Erkenntnisse
        3. c) Zusammenfassung
        1. a) Literatur und Rechtsprechung
        2. b) Empirische Erkenntnisse
        3. c) Zusammenfassung
        1. a) Literatur und Rechtsprechung
          1. aa) Erfahrungen bzw. Kenntnisse im speziellen Leistungsbereich
          2. bb) Betriebswirtschaftliche Kenntnisse
          3. cc) Rechtliches Verständnis
        2. c) Zusammenfassung
        1. a) Literatur und Rechtsprechung
          1. aa) Offenheit bzw. Unvoreingenommenheit
          2. bb) Sachlichkeit
          3. cc) Gewisse Neutralität
          4. dd) Klare Rolle
          5. ee) Parteilichkeit
          6. ff) Unterstützung
          7. gg) Zuverlässigkeit
          8. hh) Geschlossenheit
        2. c) Zusammenfassung
        1. a) Akteurnetzwerke als Grundlage für die Konfliktlösung
        2. b) Akteurnetzwerke als mögliche Vertrauensressource
        3. c) Zusammenfassung
      1. 6. Zusammenfassung
      1. 1. Schiedsverordnungen, Literatur und Rechtsprechung
          1. aa) Juristische Fachkompetenz
          2. bb) Leistungsspezifische Kenntnisse
          3. cc) Verhandlungsführung und -strukturierung
        1. b) Vermittlungskompetenz
        2. c) Neutralität
          1. aa) Gemeinsame Bestimmung des Vorsitzenden ist wichtig
          2. bb) Alternativen zur gemeinsamen Bestimmung sind denkbar
          3. cc) Probleme der gemeinsamen Bestimmung
        3. e) Ausstrahlung
      2. 3. Zusammenfassung
      1. 1. Literatur und Rechtsprechung
      2. 2. Empirische Erkenntnisse zu Erwartungen an die Entscheidungsfindung der Schiedsstelle
      3. 3. Zusammenfassung
        1. a) Nichtöffentlichkeit als verbreitetes Konstruktionsmerkmal von sozialrechtlichen Schiedsverfahren
        2. b) Schiedsverfahren als Verwaltungsverfahren mit parteiöffentlicher Verhandlung
        3. c) Transparenz trotz Nichtöffentlichkeit durch Veröffentlichung von Schiedssprüchen
        1. a) Überblick
          1. aa) Schiedsverfahren als Angelegenheiten von öffentlichem Interesse
          2. bb) Transparenz statt „Hinterzimmer-Politik“
          1. aa) Wahrung von Geschäftsgeheimnissen
          2. bb) Schiedsverfahren als geschützter Raum
          3. cc) Schiedsverfahren als uninteressante Spezialmaterie
        2. d) Systembedingt unterschiedliche Perspektiven von Eingliederungshilfe und Pflege
      1. 3. Zusammenfassung
    1. V. Zusammenfassung und Fazit: Beitrag der gemeinsamen, rechtlich angelegten Elemente der Schiedsverfahren zur Legitimation der Schiedsstellen
  8. Download chapter (PDF)
    1. I. Einfluss der Empfehlung der anwaltlichen Prozessbevollmächtigten
      1. 1. Allgemeiner und taktischer Austausch
      2. 2. Fachliche Beratung
    2. III. Zusammenfassung und Fazit
  9. Download chapter (PDF)
    1. I. Entscheidungsfindung in der Organisation
      1. 1. Erreichung von Verfahrenszielen
      2. 2. Lange Gerichtsverfahrensdauer
      3. 3. Schlüssiger Schiedsspruch
      4. 4. Gesetz des Widersehens
      5. 5. Taktisches Vorgehen
      6. 6. Fairerer Kompromiss
      1. 1. Schiedsspruch bietet Angriffsfläche
      2. 2. Nichterreichung von Verfahrenszielen
      3. 3. Rechtsunsicherheit und Klärung von Grundsatzfragen
      4. 4. Grobe Fehler im Schiedsspruch
    2. IV. Zusammenfassung
  10. Download chapter (PDF)
    1. I. Paradigmenwechsel durch das BTHG – Von der Institutionen- zur Personenzentrierung
      1. 1. Beteiligte Organisationen
      2. 2. Ausgestaltung der Beteiligung am Verfahren
      1. 1. Eher zustimmende Aussagen
      2. 2. Eher ablehnende Aussagen
      1. 1. Beteiligung von Interessenvertretungen am Verfahren als eine Vorstufe von Partizipation
      2. 2. Beteiligung als enge Konsultation und aktive Einbeziehung: Verpflichtung zur Einbindung der Interessenvertretung in das Schiedsverfahren aus der UN-BRK
    2. V. Fazit
  11. J. Zusammenfassung - Was füllt das „Reservoir des guten Willens“?Pages 275 - 282
    Download chapter (PDF)
  12. Download chapter (PDF)
      1. 1. Kompetenz der Schiedsstellenmitglieder
      2. 2. Repräsentation und Einbeziehung
      3. 3. Weitere Eigenschaften des Verfahrens
      4. 4. Fazit
      1. 1. Deliberation und Repräsentation
      2. 2. Transparenz und Nichtöffentlichkeit
      3. 3. Fazit
      1. 1. Nutzenmaximierung im Kontext von distributivem Bargaining
      2. 2. Schiedsstelle als Lotse in die „Zone gemeinsamer Attraktivität“
      3. 3. Fazit
      1. 1. Kontinuitäten exklusiver Netzwerkzirkel
      2. 2. Gute Verankerung im Netzwerk fördert die Akzeptanz des Verfahrensergebnisses
      3. 3. Soziales Kapital in Akteurnetzwerken als Ressource für alternative Konfliktlösung
      4. 4. Fazit
    1. V. Abstimmungsprozesse
    2. VI. Lange Gerichtsverfahrensdauern: Schiedsverfahren als Konfliktlösung mit geringen Transaktionskosten
  13. L. AusblickPages 313 - 314
    Download chapter (PDF)
  14. LiteraturverzeichnisPages 315 - 330
    Download chapter (PDF)
  15. Anhang 1: InterviewleitfadenPages 331 - 334
    Download chapter (PDF)
  16. Anhang 2: Länge der geführten InterviewsPages 335 - 336
    Download chapter (PDF)
  17. Anhang 3: Übersicht der verwendeten LandesschiedsverordnungenPages 337 - 344
    Download chapter (PDF)

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