Cover of book: Disruptionen im Privatrecht
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Disruptionen im Privatrecht

Editors:
Publisher:
 2025

Summary

This volume documents the 34th annual conference of the Society for Young Civil Law Science e.V., which took place from September 25 to 27, 2024, at the University of Goettingen. The contributions to the conference provide insights into the various aspects of existing and supposed disruptions in private law and show when and how these can challenge or change the law. The topics range from questions of digitalization and the enforcement of the law to societal and normative upheavals. With contributions byArnold Arpaci | Eileen Friederichs, M.A. | Selma Gather | Dr. Leon Marcel Kahl | Dr.-Ing. Andreas Lommatzsch | Mag.a Maria Paulmichl | Arne Radeisen, LL.M. (Amsterdam) | Jennifer Reh | Dr. André Reinelt | Mag. iur. Julia Schiestl | Dr. Daniel Timmermann | Mag.a Antonia Werner

Keywords



Bibliographic data

Edition
1/2025
Copyright Year
2025
ISBN-Print
978-3-7560-1663-1
ISBN-Online
978-3-7489-4506-2
Publisher
Nomos, Baden-Baden
Series
Jahrbuch junger Zivilrechtswissenschaftler
Language
German
Pages
263
Product Type
Edited Book

Table of contents

ChapterPages
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 8 Download chapter (PDF)
  2. Authors:
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    1. I. Kontextualisierung und Fragestellung
    2. II. Gesellschaftlicher und digitaler Konstitutionalismus
      1. 1. Soziale Macht digitaler Plattformen im Privatrechtsdiskurs
        1. a) Machtdiskurs innerhalb der Privatrechtswissenschaft
        2. b) Modal-strukturbezogene Machtposition digitaler Kommunikationsplattformen
        3. c) Zwischenfazit
      1. 1. Macht und Grundrechte
      2. 2. Drittwirkungsdebatte reloaded
      3. 3. Privatrechtswirkung jenseits von Drittwirkung und Grundrechtsbindung
      4. 4. Zwischenfazit
      1. 1. Status quo und offene Fragen
        1. a) Problemaufriss
        2. b) Wertungsebene
        3. c) Dogmatische Re-Konstruktion
  3. Authors:
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    1. I. Einleitung
      1. 1. Von Schumpeters Marktmodell zu nutzer:innenbasierter Innovation
        1. a) Plattformen
        2. b) Daten
    2. III. Recht als Ermöglichungsstruktur für Produktion und Innovation
      1. 1. DA
      2. 2. DMA
      3. 3. DSA
      4. 4. Essentielle Charakteristika von Nutzer:innen
      1. 1. Datenzugangsregeln des DA
      2. 2. Datenzugangsrechte des DMA
      3. 3. Zwischenfazit
      1. 1. Regulierungsmacht von Plattformen – Ausgeliefertsein von Nutzer:innen
      2. 2. Mechanismen zur Vermeidung von Staueffekten
    3. VII. Fazit
  4. Authors:
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            1. aa. Vorteile
            2. bb. Möglichkeiten der Auslesung mit oder ohne temporäre Vervielfältigungen im Arbeitsspeicher
          1. b. Training mit Webdokumenten ohne lokalen dauerhaften Datenkorpus
          2. c. Kombination der Trainingsmethoden: Nutzung von Webdokumenten als Eingabe für Sprachmodelle
        1. 2. Dauerhafte Vervielfältigungen im trainierten System?
        2. 3. Exkurs: Vervielfältigungen durch Ausgaben des Systems
        3. 4. Training generativer KI-Anwendungen als unbenanntes Verwertungsrecht?
          1. a. Tendenziell keine Anwendbarkeit für das Training generativer KI
          2. b. Maschinenlesbarer Nutzungsvorbehalt
            1. aa. Relevanz der Abgrenzung
            2. bb. Praktische Abgrenzungsschwierigkeiten
          1. b. Streit über eigene wirtschaftliche Bedeutung
        1. 3. Tendenziell partielle Unionsrechtswidrigkeit der §§ 44a, 44b UrhG wegen Drei-Stufen-Test
      1. III. Keine Geltung europäischer Urheberrechtsstandards für Training in Drittstaaten
    1. B. Zusammenfassung der Ausgangslage und Einbeziehung der Ratio des Urheberrechts
      1. I. Option: Rechtssichere gesetzliche Trainingsbefugnis ohne Vergütung
      2. II. Option: Gesetzliche Trainingsbefugnis mit effektivem gesetzlichen Vergütungsanspruch
      3. III. Option: Verzicht auf gesetzliches Nutzungsrecht
    2. D. Politische Stellungnahme
  5. Authors:
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    1. I. Einleitung
    2. II. Zum Begriff des KI-Systems
      1. 1. Ausnahmetatbestand des „unabwendbaren Ereignisses“ und Gegenausnahme „außergewöhnliche Betriebsgefahr“
      2. 2. Haftung in Triage-Situationen
      3. 3. Resümee
      1. 1. Analogie zur Gehilfenzurechnung gem §§ 1313a, 1315 ABGB
      2. 2. Gefährdungshaftung für technische Hilfsmittel
      3. 3. Resümee
    3. V. Produkthaftung: Auf Expansionskurs
      1. 1. Offenlegungsanspruch der Geschädigten gem Art 3
      2. 2. Kausalitätsvermutung gem Art 4
      3. 3. Resümee
    4. VII. Conclusio
  6. Authors:
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      1. I. Einleitung
        1. 1. Begriff der sexuellen Belästigung
        2. 2. Verbreitung von sexueller Belästigung
        3. 3. Durchsetzungshindernisse
        1. 1. Allgemeines
            1. aa) Schadenersatzansprüche nach dem GlBG (AGG)
            2. bb) Schadenersatzansprüche auf Grundlage des ABGB (BGB)
          1. b) Individualrechtsschutz
            1. aa) Allgemeines
            2. bb) Gemeinsame Klageführung: Aktive Streitgenossenschaft
            3. cc) Sammelklage
          1. a) Allgemeines
          2. b) Anspruchsgrundlagen
          3. c) Individualrechtsschutz
          4. d) Kollektiver Rechtsschutz
        2. 4. Zwischenfazit
        1. 1. Allgemeines
        2. 2. Potenzielle Ausgestaltung
        3. 3. Fazit
  7. Authors:
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    1. I. Einführung
      1. 1. Luciano gegen RWE
      2. 2. Deutsche Umwelthilfe gegen Wintershall Dea
      3. 3. Bundesverband Verbraucherzentralen gegen Airbeat-One
      4. 4. Financialright gegen Lkw-Kartellanten
      5. 5. Gesamtschau: Kriterien für Klagen im öffentlichen Interesse
      1. 1. Allgemeine Interessen im Rahmen der Prozesskostenhilfe
      2. 2. Öffentliche Interessen im Rahmen der Anti-SLAPP-Richtlinie
      3. 3. Gebührenbefreiung im Rahmen der Landesjustiz(kosten)gesetze
        1. a) Höchstwert
        2. b) Streitwertbestimmung und Regelstreitwert
        3. c) Gesetzliche Streitwertminderung
        4. d) Inflationsbedingte Streitwertminderung
        5. e) Gesamtschau
        1. a) Pro-bono-Beratung
        2. b) Erfolgshonorar
      1. 3. Gebührenbefreiungstatbestände
    2. V. Kostenfreiheit de lege ferenda?
    3. VI. Zusammenfassung
  8. Authors:
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        1. 1. Das AGG: Ein Antidiskriminierungsgesetz
        2. 2. Begrenzte Anwendungsbereiche
        3. 3. Beispielhafte Fälle
          1. a) Gefahr für die Vertragsfreiheit
          2. b) Aushöhlung der liberalen Grundanlage
        1. 2. Paradigmenwechsel
        1. 1. Frage nach der dogmatischen Verortung des AGG
        2. 2. Diskriminierungsverbote als Deliktsrecht
          1. a) Einordnung nach dem Gesetz
            1. aa) Vertrauen als normative Verhaltenserwartung
            2. bb) Absicherung gleicher rechtsgeschäftlicher Autonomie
            3. cc) Besondere Vulnerabilität im rechtsgeschäftlichen Kontakt
          2. c) Zwischenfazit
            1. aa) Anlass: Teilnahme am Rechtsgeschäftsverkehr
            2. bb) Normativität der Nichtdiskriminierungserwartung
          1. b) Diskriminierungsschutz als Ermöglichungsbedingung rechtsgeschäftlicher Autonomie
          2. c) Ergebnis
          1. a) Diskriminierungsverbote als Teil der Privatrechtsmoral
          2. b) Rekonstruktion als Auslegungshilfe
        1. 2. Fazit: Ende der Vertragsfreiheit?
  9. Authors:
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    1. I. Einleitung
    2. II. Auslegung der „Wirtschaftsbedingungen“ des Art. 9 Abs. 3 GG
    3. III. Demokratieprinzip
        1. a) Historische Auslegung
        2. b) Zwischenfazit
        1. a) Keine Trennung zwischen betrieblicher und Unternehmensmitbestimmung
        2. b) Keine Restriktion aufgrund der Rechtsfolge
        3. c) Zwischenfazit und Normdurchsetzung
    4. V. Praktische Konkordanz
    5. VI. Zusammenfassung
  10. Authors:
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      1. I. Stellung und Funktion der Rechtsdogmatik
      2. II. Maßstab der Disruption
      1. I. Unbefriedigende Lösung anhand der Begriffe nondum conceptus und nasciturus
        1. 1. Familiensolidarität unabhängig der Zeugungsumstände
          1. a. Eingefrorene Erbengemeinschaft
          2. b. Enterbung als Schutz des künftigen Erbens und Entlastung der aktuellen Erben
      2. III. Vorwirkung des § 1923 II BGB
      1. I. Vorschlag der Rechtsprechung
      2. II. Eigentum zur Stabilisierung und Festigung der Erwartungen
      3. III. Disruption des Begriffspaars „Rechtssubjekt/Rechtsobjekt“ – fluides Verständnis statt starrer Unterscheidung?
    1. D. Schluss
  11. Authors:
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    1. I. Einführung
      1. 1. Einfachrechtliche Grundlagen: Die Eltern-Kind-Zuordnung im Abstammungsrecht
          1. aa) Verfassungsrechtliche Vorgaben für die abstammungsrechtliche Eltern-Kind-Zuordnung
          2. bb) Verfassungsgerichtliche Prüfung der Anfechtungsregeln
          3. cc) Würdigung des disruptiven Potentials der BVerfG-Entscheidung von 2003
        1. b) Gesetz zur Änderung der Vorschriften über die Anfechtung der Vaterschaft vom 23. April 2004
          1. aa) Rekonturierung der verfassungsrechtlichen Vorgaben für die abstammungsrechtliche Eltern-Kind-Zuordnung
          2. bb) Verfassungsgerichtliche Revision des Anfechtungsrechts des leiblichen Vaters
          3. cc) Würdigung des disruptiven Potentials der BVerfG-Entscheidung von 2024
        2. d) Ausblick: Diskussionsentwurf des BMJ vom 9. Dezember 2024
    2. III. Beobachtungen zum disruptiven Potential der Verfassungsrechtsprechung im Familienrecht

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