
Nachhaltigkeit im Privatrecht
Jahrbuch Junge Zivilrechtswissenschaft- Editors:
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- Series:
- Jahrbuch junger Zivilrechtswissenschaftler, Volume 6
- Publisher:
- 2023
Summary
This book contains the papers presented at the 32nd annual conference of the Young Civil Law Association (Gesellschaft Junge Zivilrechtswissenschaft e.V.), held at the Johannes Kepler University Linz from 27 to 30 September 2022. The fourteen papers submitted by young scholars cover a wide range of the many cutting-edge issues of "sustainability in private law". The featured works show how private law can/could play a role in our efforts towards becoming a more sustainable society. With contributions by Dr. Joshua Blach | Ass.-Prof. Dr. Bernhard Burtscher | Vanessa Dorothea Dohrmann, LL.M. (Siegen) | Dr. Karina Grisse, LL.M. (Edinburgh) | Dr. Tony Grobe | Victor Jouannaud | Dr. Markus Lieberknecht, LL.M. (Harvard) | Jun.-Prof. Dr. Juliane K. Mendelsohn | Mag. Uwe Neumayr | Dr. Christopher Rennig | Mag. Dominik Schindl | Ass.-Prof. Dr. Florian Scholz-Berger | Jun.-Prof. Dr. Sebastian Schwamberger, LL.M. (Wien) | Dr. Christian Uhlmann, LL.M. (Cornell) | Dr. Alexander Wimmer
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Bibliographic data
- Copyright year
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8487-7572-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3547-6
- Publisher
- Nomos, Baden-Baden
- Series
- Jahrbuch junger Zivilrechtswissenschaftler
- Volume
- 6
- Language
- German
- Pages
- 363
- Product type
- Edited Book
Table of contents
- Titelei/InhaltsverzeichnisPages 1 - 8 Download chapter (PDF)
- Victor Jouannaud Download chapter (PDF)
- A. Einführung: Veränderte Vorzeichen des privatrechtlichen Nachhaltigkeitsdiskurses
- B. Ökologische Nachhaltigkeit als Rechtsprinzip und Regulierungsziel
- 1. Parallelität individueller Schutzinteressen und Nachhaltigkeitsbelange
- 2. Parallelität individueller (Innovations-)Interessen und Nachhaltigkeitsbelange
- 3.1. Subjektive Rechte an Umweltbelangen und unionsrechtliches private enforcement
- 3.2. Einräumung von Verbandsklagebefugnissen
- 1. Regulatorisches Vertragsrecht
- 2. Anstöße zu nachhaltiger Vertragsgestaltung
- 3. Nachhaltigkeit als default value?
- I. Relevanz des allgemeinen Gesetzesvorbehalts
- II. Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
- E. Fazit
- Christopher Rennig Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- B. Nudging im Kontext von behavioral economics and law
- C. Fliesenlegerfall 2.0 als gedanklicher Ausgangspunkt
- I. Privatrecht und Nachhaltigkeit
- II. Nudging im Privat- und insb. im Vertragsrecht
- 1. Allgemeine Überlegungen
- 2. Beispiele für Nachhaltigkeits-Nudging durch die Rechtsordnung
- 1. Allgemeine Überlegungen für das Vertragsrecht
- 2.1. Informationspflichten zu Nachhaltigkeitsaspekten
- 2.2. Anreize monetärer Art
- 2.3. Vorrang nachhaltiger Alternativen durch default rules
- E. Fazit
- Karina Grisse Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Nachhaltigkeit
- II. Gute Entscheidungen im Sinne der Nachhaltigkeit
- C. Information als Werkzeug
- I. Informationsgehalt
- II. Entscheidungssituationen
- III. Life Cycle Assessment (LCA), Product Environmental Footprint (PEF) und weitere Methoden
- IV. Betrachtung
- 1. De lege lata
- 2. De lege ferenda
- II. Verbraucherrechte-RL
- III. Kennzeichnungen nach Unionsrecht
- IV. Ökodesign-VO-E
- V. Zwischenfazit
- F. Ergänzende produktgruppenübergreifende Informationsmöglichkeit mit zivilrechtlichen Mitteln
- G. Fazit und abschließende Überlegungen
- Uwe Neumayr Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Herkunft und Gegenstand
- II. Ziele und Hauptforderungen
- 1. Öffentliches Produktrecht und zivilrechtliche Durchsetzung
- 2. Reparierbarkeit als übliche oder vernünftigerweise erwartete Eigenschaft
- 3. Rechtsfolgen und Probleme bei der Rechtsdurchsetzung
- 1. Ansprüche aus dem Kaufvertrag
- 2. Direktanspruch des Endabnehmers gegen den Hersteller
- 1. Vorrang der Verbesserung
- 2. Austausch durch generalüberholte Produkte (refurbished goods)
- 3. Maßnahmen zur Förderung von Gebrauchtwarenkäufen
- II. Nachvertragliches Recht auf Reparatur
- E. Vorvertragliche Informationspflichten
- F. Fazit und Ausblick de lege ferenda
- Sebastian Schwamberger Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- B. Ökologische Aspekte der Verlängerung der Nutzungsdauer
- C. Fehlendes Interesse der Verbraucher an der Reparatur
- D. Die qualitativen Abstufungen von refurbished goods
- I. Refurbished Goods als Vertragsinhalt
- 1.1. Der merkantile Minderwert bei der Nachbesserung
- 1.2. OGH 6 Ob 240/19s und BGH VIII ZR 184/20
- 1.3. Eigene Ansicht
- 2. Bei der Ersatzlieferung
- III. Art. 14(4) als Argument für eine Ersatzlieferung mittels refurbished goods
- 1. Primärrechtliche Vorgaben
- 2. Sekündärrechtliche Vorgaben
- V. Nachbesserung mittels refurbished spare parts
- F. Thesen
- Vanessa Dorothea Dohrmann Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Hintergrund und Entstehungsgeschichte
- II. Kompetenzgrundlagen der Europäischen Union
- III. Vor- und Nachteile eines europäischen Lieferkettengesetzes
- 1. Schwellenwertbestimmungen
- 2. Kritische Beurteilung
- 3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum LkSG
- 4. Reichweite
- II. Geschützte Rechtspositionen
- 1. Einbeziehung der Sorgfaltspflicht in die Unternehmenspolitik, Art. 5 RL-Entwurf
- 2. Risikoanalyse, Art. 6 RL-Entwurf
- 3. Präventionsmaßnahmen, Art. 7 RL-Entwurf
- 4. Abhilfemaßnahmen, Art. 8 RL-Entwurf
- 5. Beschwerdeverfahren, Art. 9 RL-Entwurf
- 6. Überwachung, Art. 10 RL-Entwurf
- 7. Berichterstattung, Art. 11 RL-Entwurf
- 8. Eindämmung des Klimawandels, Art. 15 RL-Entwurf
- 1. Öffentlich-rechtliche Durchsetzung, Art. 17, 18 und 20 RL-Entwurf
- a. Schadensersatzhaftung
- b. Anwendbares Recht
- 1. Managementvergütung, Art. 15 Abs. 3 RL-Entwurf
- 2. Sorgfaltspflicht der Unternehmensführung, Art. 25 RL-Entwurf
- 3. Persönliche Verantwortung der Unternehmensführung, Art. 26 RL-Entwurf
- D. Fazit und Ausblick
- Joshua Blach Download chapter (PDF)
- I. Kontextualisierung
- II. Gang der Untersuchung
- I. Kompetenzzuweisung
- II. Unternehmensinteresse
- III. Investitionsverpflichtungen
- 1. Art. 22 Abs. 1 RL-E
- 2. Art. 22 Abs. 2 UAbs. 1 RL-E
- 3. Art. 22 Abs. 2 UAbs. 2 RL-E
- 1. Von Art. 22 Abs. 1 RL-E
- 2. Von Art. 22 Abs. 2 UAbs. 1 RL-E
- 3. Von Art. 22 Abs. 2 UAbs. 2 RL-E
- III. Abschließende Bewertung
- D. Kollisionsrechtliche Aspekte
- E. Zusammenfassung
- Markus Lieberknecht Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Abbau von Rechtsdurchsetzungsdefiziten als Regelungsziel
- II. Grenzüberschreitende Regulierung durch das LkSG
- I. Geschützte Rechtspositionen gemäß § 2 Abs. 1 LkSG
- 1. Bezugnahme auf völkerrechtliche Übereinkommen
- 2. Bildung von autonomen LkSG-Standards
- 3. Rückbindung an das nationale Recht des Produktionsstaats
- 4. Auffangtatbestand in § 2 Abs. 2 Nr. 12 LkSG
- I. Autonomes Verständnis des LkSG
- II. Kombination von Rechtsquellen im LkSG
- 1. Anwendungsbeispiel: Zwangsarbeit in Xinjiang
- 2. Problem der Ratifikationslücken
- 3. Pflicht zur Konfrontation mit dem Produktionsstaat?
- IV. Durchsetzung und Befolgung des LkSG
- E. Zusammenfassung in Thesenform
- Juliane K. Mendelsohn Download chapter (PDF)
- A. Einleitung - Die Nachhaltigkeitsfrage
- I. Status quo der Nachhaltigkeitsdiskussion
- II. Die Besonderheit der Zusammenschlusskontrolle und ihre Nähe zur Wettbewerbskonzeption
- III. Das wandelnde Bild des Wettbewerbs
- IV. Kritischer Blick auf den Zusammenschluss Bayer/Monsanto
- C. Einfallstore für die „Berücksichtigung“ von Nachhaltigkeitserwägungen im Rahmen der Zusammenschlusskontrolle
- D. Zu guter Letzt – zur „Materialisierung“ der Zusammenschlusskontrolle
- Tony Grobe Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- B. „Corporate Purpose“
- C. US-rechtlicher Hintergrund
- I. Das Gesellschaftsinteresse – Shareholder Value oder Stakeholder Value?
- II. Dogmatik und Terminologie
- III. Zuständigkeitsfragen
- I. „Mehr Bewusstsein schaffen“ für nachhaltige Themen
- II. Ein Lösungsansatz für das Problem der interessenpluralistischen Zielkonzeption?
- F. Zusammenfassung und Folgerungen
- Alexander Wimmer Download chapter (PDF)
- A. Ausgangspunkt: Der Verbraucher als Lenker der Marktwirtschaft und diesbezügliche Herausforderungen durch (nachhaltigkeitsbezogene) Werbung
- B. Bedeutung des lauterkeitsrechtlichen Irreführungsverbots für das Thema, seine allgemeine Struktur und Themeneingrenzung
- I. Die Entwicklungsstränge des Strengeprinzips in Rechtsprechung und Literatur
- 1. Begründung des Strengeprinzips für die Umweltwerbung
- 2. Auslotung des Strengeprinzips bei umweltbezogenen Werbungen
- 3. Werbung mit Sozialbelangen
- D. Thesen
- Christian Uhlmann Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Ausgangspunkt in Deutschland: der liberale Zivilprozess
- II. Ausgangspunkt in Österreich: der soziale Zivilprozess
- III. Synthese
- I. Die verschiedenen Grundmodelle
- II. Zertifizierungs- bzw. Zulassungsverfahren
- III. Weitere Einschränkungen der Parteiherrschaft
- I. Zulassungsverfahren und Prozesskosten
- 1. Dispositionsmaxime
- 2. Beibringungsgrundsatz
- III. Informationsbeschaffung und Beteiligung Dritter am Prozess
- IV. Synthese
- E. Fazit und Ausblick
- Bernhard Burtscher, Dominik Schindl Download chapter (PDF)
- A. Ausgangspunkt
- I. Dritte Pisten
- II. Urgenda und die Folgen
- III. Der „Klimabeschluss“ des BVerfG
- I. Der amerikanische Weg
- II. Schadenersatzklagen (Lliuya vs RWE)
- III. Unterlassungsklagen (Shell)
- D. Fazit
- Florian Scholz-Berger Download chapter (PDF)
- A. Einleitung
- I. Problemstellung und Stand der Diskussion
- II. Rahmen der Diskussion
- III. Zuschaltung von Parteien und Parteienvertretern („Videoverhandlung“)
- IV. Zuschaltung von Beweispersonen („Videovernehmung“)
- V. Zwischenfazit
- I. Maßgebliches Spannungsfeld
- II. Grundrechtliche Grenzen für den Videokonferenzeinsatz
- III. Ansätze zur Auflösung des Spannungsfeldes
- D. Fazit und Ausblick




