Justiz und Sportgerichtsbarkeit - Mit- oder Gegeneinander, Kooperation oder Clinch?
Tagungsband des wfv-Sportrechtsseminars vom 26.-28. September 2014 in Wangen/Allgäu- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Schriften zum Sportrecht, Band 39
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Der organisierte Sport braucht Kontroll- und Entscheidungsinstanzen, die eine schnelle und kompetente Streitbeilegung ermöglichen. Die Sportgerichtsbarkeit der Verbände garantiert diesen effizienten Rechtsschutz und hat dabei zwangsweise Berührungspunkte mit der Schiedsgerichtsbarkeit sowie der staatlichen Justiz. Sportverbände stoßen aber dort an ihre Grenzen, wo kriminelles Verhalten nur mit den Mitteln der staatlichen Strafverfolgung nachgewiesen und sanktioniert werden kann, so beispielsweise bei Manipulationen im Zusammenhang mit dem sich rasant entwickelnden Sportwettenmarkt. Andererseits kann wiederum eine einheitliche internationale Rechtsprechung z. B. bei Dopingvergehen wohl nur der Sport selbst mit seinen Verbands- und Schiedsgerichten garantieren. Die Schwierigkeit der Abgrenzung zeigt sich spätestens dann, wenn der einzelne Sportler sein Recht letztlich doch vor den staatlichen Gerichten sucht, weil nur diese seiner Auffassung nach in der Lage sind, Entscheidungen auf Grundlage eines fairen Verfahrens zu treffen. Dieses tatsächlich oder auch nur vermeintlich bestehende Konkurrenzverhältnis ist Gegenstand der Beiträge des Tagungsbandes.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2016
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3196-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7560-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften zum Sportrecht
- Band
- 39
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 144
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Autor:innen:
- Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- 1. Teil: Zweisäulensystem des Sportrechts im materiellen Sinne Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Justiz Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Sportgerichtsbarkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- I. Organisation Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Verfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Sportschiedsgerichte Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Vereins- und Verbandsgerichte Kein ZugriffAutor:innen:
- Schluss Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Entscheidungen zu Regressfällen nach Verbandssanktionen gegen einen Verein Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Entscheidungen zum Ticketing Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Entscheidungen zum Ambush Marketing Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Entscheidungen zum Olympiaschutzgesetz Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Entscheidungen zu Agenturverträgen Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Vorbemerkung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Unterschiedliche rechtliche Voraussetzungen: Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Erwartungen der Verbände an die Justiz Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Schwerpunktbereich: Kontakte, Ansprechpartner, Zuständigkeiten Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Schwerpunktbereich: Erwartungen der Verbände im Rahmen von Ermittlung und Aufklärung „fußballtypischer“ Straftaten Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Schwerpunktbereich: Materielles Recht, Verfahrensrecht, Rechtsfolgen Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Vorwort Kein ZugriffAutor:innen:
- Begrüßung und Vorstellung: Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Überblick über die Entscheidung des LG München I Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Das – aus der Sicht deutscher Gerichte – auf die Schiedsvereinbarung anwendbare Recht Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Das Zustandekommen der Schiedsvereinbarung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Zum Inhalt des Art. 27 Abs. 2 ZGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- bb) Ausgestaltung der Schiedsklausel „übermäßig ” i.S. des Art. 27 Abs. 2 ZGB? Kein ZugriffAutor:innen:
- (1) Die „geschlossene“ Schiedsrichterliste Kein ZugriffAutor:innen:
- (2) Das „Prüfungsrecht“ des Generalsekretärs Kein ZugriffAutor:innen:
- (3) Die angebliche Ernennung des Vorsitzenden durch den Generalsekretär (Art. 54 (2) CAS-VerfO) Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zwischenergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Kein Raum für Rechtsfortentwicklung durch das LG München I im Lichte der EMRK Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Deutscher ordre public und EMRK Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Justizgewährungsanspruch und Schiedsgerichtsbarkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- aa) Abgrenzung zu „gesetzlich“ angeordneten Schiedsgerichten Kein ZugriffAutor:innen:
- bb) Inhaltliche Vorgaben an die Erklärung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- bb) Anwendung der vorstehenden Grundsätze auf den vorliegenden Fall Kein ZugriffAutor:innen:
- cc) Keine Relevanz der EGMR-Entscheidung „Deweer“ für den vorliegenden Fall Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Durchsetzungen der Wertung des Art. 6 Abs. 1 EMRK gegenüber der privaten Schiedsgerichtsbarkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Zusammenfassung der Ergebnisse Kein ZugriffAutor:innen:
- Teilnehmer: Kein Zugriff
- Moderation: Kein Zugriff
- Anmoderation: Kein Zugriff
- Referenten Kein Zugriff Seiten 143 - 144





