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Die Rückabwicklung gescheiterter gegenseitiger Verträge

Autor:innen:
Reihe:
Studien zum Zivilrecht, Band 10
Verlag:
 2007

Zusammenfassung

Die Frage, ob der Bereicherungsschuldner noch »bereichert« ist, stellt sich als Zentralproblem der Bestimmung des Umfangs der bereicherungsrechtlichen Haftung dar. Besondere Schwierigkeiten bereitet dabei seit jeher die Problematik der Rückabwicklung gescheiterter Austauschverträge, insbesondere wenn die Rückabwicklung wegen Untergangs oder Verschlechterung eines oder beider Leistungsgegenstände gestört ist; das Stichwort Saldotheorie belegt dies zur Genüge.

Auf der Prämisse der grundsätzlichen Unabhängigkeit der gegenseitigen Bereicherungsansprüche aufbauend führt der Autor die Problematik einer sachgerechten Lösung zu, wobei besonderer Wert darauf gelegt wird, das vorgeschlagene Konzept in das Gesamtsystem des Bürgerlichen Gesetzbuches zu integrieren. Insbesondere das Verhältnis zum Rücktrittsrecht wird einer eingehenden Prüfung unterzogen und unter besonderer Berücksichtigung des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes aufgearbeitet. Dabei versteht sich die Arbeit als Abschied von der (noch) herrschenden Saldotheorie und (Neu-)Besinnung auf eine modifizierte Zweikondiktionslehre.

Die Arbeit richtet sich an Rechtslehrer, Richter sowie an interessierte Zivilrechtler.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2007
Copyrightjahr
2007
ISBN-Print
978-3-8329-3050-9
ISBN-Online
978-3-8452-0558-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zum Zivilrecht
Band
10
Sprache
Deutsch
Seiten
233
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
    Autor:innen:
  2. Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    Autor:innen:
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 15
    Autor:innen:
      1. Unabhängigkeit der beiderseitigen Rückgewährpflichten Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Untergang bzw. Verschlechterung einer Leistung Kein Zugriff Seiten 17 - 17
        Autor:innen:
      1. Einführung Kein Zugriff Seiten 17 - 19
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Begriff der Bereicherung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Modifikation des § 818 Abs. 3 BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Faktizität des Leistungsaustauschs Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Geltung des Grundsatzes »do ut des« Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Billigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Gewohnheitsrecht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. »Natur der Sache« Kein Zugriff
            Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. Die überkommene Begründung aus dem Begriff der Bereicherung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Das faktische Synallagma Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Keine Begründung aus dem Gleichgewichtsprinzip des § 326 Abs. 1 S. 1 BGB Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Wertungen der (unmodifizierten) Zweikondiktionentheorie Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Wertungen der Saldotheorie Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Bereicherungsschuldner haftet verschärft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Gegner unterliegt der verschärften Haftung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Nutzungsverteilung Kein Zugriff Seiten 42 - 42
        Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Vorrang der Saldierung vor einer Aufrechnung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Berücksichtigung der Saldierung auch bei Erhebung einer Einrede Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Autor:innen:
        1. Im Prozess Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. In Fällen der Vorleistung Kein Zugriff
          Autor:innen:
      7. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Wertungswiderspruch zu der Risikoverteilung des § 985 BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Einbeziehung des dinglichen Anspruchs in das Synallagma Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Rücktrittsrecht alter Fassung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Überblick über die neuen Regelungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Verteilung der Zufallsgefahr im neuen Rücktrittsrecht Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Der (rücktrittsrechtliche) Sonderfall des gesetzlichen Rücktrittsrechts Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Der Wegfall von § 327 S. 2 BGB a. F. Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Zusammenfassung Kein Zugriff
              Autor:innen:
      1. Beiderseits ausgetauschte und vorhandene Leistungen. Kein Zugriff Seiten 72 - 73
        Autor:innen:
      2. Fälle der fehlenden Wertermittlung Kein Zugriff Seiten 73 - 74
        Autor:innen:
      3. Gleichwertigkeit von Empfangenem und der Gegenleistung Kein Zugriff Seiten 74 - 74
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Einführung in das Problem Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Rechtfertigung (allein) aus dem Umstand der Vorleistung? Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Einführung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Klassische Saldotheorie Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Lehre vom faktischen Synallagma Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Rechtsprechung des Reichsgericht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Die »Gebrauchtwagen«-Fälle BGHZ 53, 144 und 57, 137 Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Begründung aus §§ 818 Abs. 4, 819 BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Strafgedanke Kein Zugriff
            Autor:innen:
          5. Begrenzung des Bereicherungsanspruchs durch § 242 BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Autor:innen:
            1. BGHZ 53, 144 Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. BGHZ 57, 137 Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Gleichbehandlung der Fälle BGHZ 53, 144 und 57, 137 Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Entreicherung bei gewährschaftsrechtlich relevanten Sachverhalten Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Wucher und wucherähnliches Geschäft Kein Zugriff
          Autor:innen:
        5. In der Insolvenz Kein Zugriff
          Autor:innen:
    1. Fazit: Unhaltbarkeit der Saldotheorie Kein Zugriff Seiten 113 - 113
      Autor:innen:
    1. Rückkehr zur Zweikondiktionentheorie Kein Zugriff Seiten 114 - 114
      Autor:innen:
    2. Unmodifizierte Anwendung des § 818 Abs. 3 BGB? Kein Zugriff Seiten 114 - 117
      Autor:innen:
      1. Gegenleistungskondiktion Kein Zugriff Seiten 117 - 119
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Aussagen im Einzelnen Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Würdigung der Vermögensentscheidungslehre Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Verbot widersprüchlichen Verhaltens Kein Zugriff Seiten 124 - 127
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Kohler Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Büdenbender Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Befund zu den vorgeschlagenen Modifikationen des § 818 Abs. 3 BGB Kein Zugriff Seiten 131 - 131
        Autor:innen:
    3. Zu berücksichtigende Parameter innerhalb einer an § 818 Abs. 3 BGB orientierten Rückabwicklungsordnung Kein Zugriff Seiten 131 - 133
      Autor:innen:
      1. Teleologische Reduktion von § 818 Abs. 3 BGB Kein Zugriff Seiten 133 - 134
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Historische Analyse des § 818 Abs. 3 BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Geschehnisse seit den Beratungen der zweiten Kommission Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Objektiv-teleologische Kriterien Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Interessenlage bei Untergang oder Verschlechterung des Leistungsgegenstandes Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Vergleich von Interessenlage und Normzweck Kein Zugriff
          Autor:innen:
        4. Fazit zu den Voraussetzungen der teleologischen Reduktion Kein Zugriff
          Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Unzulässigkeit einer bereicherungsunabhängigen Wertersatzpflicht? Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Die These der schärferen Haftung des Rücktrittsrechts Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Schadensersatzpflicht des bösgläubigen/verklagten Bereicherungsschuldners Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Der Ersatz nicht tatsächlich gezogener Nutzungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zwischenbefund Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Entkräftung der gegen eine teleologische Reduktion sprechenden Gesichtspunkte Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. »Einseitige« Entreicherung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Zufallsbedingte Entreicherung Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Unentgeltlichkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Grundsätzliche Überlegungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Beidseitiger Untergang der Leistung bei einseitigem Vertretenmüssen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Zusammenfassung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Zu berücksichtigende Gesichtspunkte Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Hypothetischer Verschuldensvorwurf bei Kenntnis der Rechtsgrundlosigkeit Kein Zugriff
            Autor:innen:
      5. Autor:innen:
        1. Zurechenbarkeit der ersten Entscheidung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Harmonisierung mit dem Rücktrittsrecht Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Keine analoge Anwendung von § 346 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Fehlende Zurechnung bei Beachtung der Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Einzelheiten der Auslegung des Begriffs der Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten (diligentia quam in suis) Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Bestimmungsgemäßer Verbrauch Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Keine Privilegierung bei grober Fahrlässigkeit/Vorsatz Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Zwischenbefund Kein Zugriff
              Autor:innen:
            5. Keine Privilegierung lediglich der »abwicklungsmächtigen« Partei Kein Zugriff
              Autor:innen:
            6. Keine Differenzierung nach »Rückabwicklungsverantwortlichkeit« – Keine Privilegierung nur bei vom Bereicherungsgläubiger zu vertretender Nichtigkeit Kein Zugriff
              Autor:innen:
            7. Keine Privilegierung bei Kenntnis vom Unwirksamkeitsgrund? Kein Zugriff
              Autor:innen:
            8. Der Sonderfall der Geschäftsunfähigen und beschränkt Geschäftsfähigen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            9. Beschränkte Geschäftsfähigkeit Kein Zugriff
              Autor:innen:
          5. § 347 Abs. 1 S. 2 BGB Kein Zugriff
            Autor:innen:
          6. Autor:innen:
            1. Allgemeines Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Sachmangelbedingte Entreicherung Kein Zugriff
              Autor:innen:
          7. Untergang des Leistungsgegenstandes auch beim Bereicherungsgläubiger Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Zwischenergebnis Kein Zugriff
          Autor:innen:
      6. Bestimmung jeweils eines Bereicherungsanspruchs Kein Zugriff Seiten 216 - 217
        Autor:innen:
    4. Keine Analogie zu §§ 348, 320, 322 BGB Kein Zugriff Seiten 217 - 219
      Autor:innen:
    5. Zusammenfassung Kapitel 4 Kein Zugriff Seiten 219 - 220
      Autor:innen:
  4. Abschließende Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 221 - 226
    Autor:innen:
  5. Literatur Kein Zugriff Seiten 227 - 233
    Autor:innen:

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