Neue Störungsbilder – Mythos oder Realität?
Psychoanalytisch-pädagogische Diskussionen zu ADHS, Asperger-Autismus und anderen Diagnosen- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Psychoanalytische Pädagogik
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Immer mehr PädagogInnen und SozialarbeiterInnen sehen sich in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern vermehrt mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen konfrontiert und geraten dabei an ihre Handlungsgrenzen. Auch die öffentlichen Medien zeichnen ein negatives Bild heutiger Jugendlicher: Scheinbar kommt es immer häufiger zu Regelverletzungen, Konflikten und Gewaltausbrüchen. Die Häufung von Diagnosen wie ADHS, Asperger-Syndrom, Bipolare Störung oder der Stimmungsstörung Disruptive Mood Dysregulation Disorder (DMDD) verstärken diesen Eindruck.
Doch haben psychische Störungen wirklich zugenommen? Oder hat sich nicht vielmehr die Sensibilität gegenüber diesen Auffälligkeiten verändert? Im vorliegenden Band untersuchen die BeiträgerInnen den Trend zunehmender psychopathologischer Differenzierung und Medizinalisierung von auffälligem und störendem Verhalten. Ausgehend von den Grundannahmen der Psychoanalytischen Pädagogik werden die ambivalenten Folgen dieser Entwicklung auf den pädagogischen Diskurs und die pädagogischen Praxisfelder aufgezeigt, veränderte Sozialisationsbedingungen hinterfragt und Handlungshinweise für einen angemessenen Umgang gegeben.
Mit Beiträgen von Benjamin Bardé, Annelinde Eggert-Schmid Noerr, Fabian J. Escher, Manfred Gerspach, Rolf Göppel, Joachim Heilmann, Marianne Leuzinger-Bohleber, Hans von Lüpke, Ursula Pforr, Angela Plass, Marianne Rauwald, Inge Seiffge-Krenke, Christine Tomandl, Jürgen Wettig, Silke Wiegand-Grefe und Birgit Wieland
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2485-5
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6826-2
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Psychoanalytische Pädagogik
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 305
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 20Autor:innen: | |
- Was prägt unsere Konstruktionen von »Kindheit«? Kein Zugriff Seiten 21 - 52Autor:innen:
- Konstrukt Diagnose - Wer den Namen weiß, hat die Macht Kein Zugriff Seiten 53 - 62Autor:innen:
- Die neue Entwicklungsphase des »emerging adulthood« - Typische Störungen und Entwicklungsrisiken sowie Ansätze der Versorgung Kein Zugriff Seiten 63 - 82Autor:innen: |
- »Neue Störungen« – Abwehr von unerträglichen Komplexitäten? Aus der Psychoanalysemit einem muslimischen Spätadoleszenten Kein Zugriff Seiten 83 - 106Autor:innen:
- Neues und Altes vom Zappelphilipp Kein Zugriff Seiten 107 - 126Autor:innen:
- Autismus ist nicht gleich Autismus - Vom frühkindlichen Autismus zur Autismus-Spektrum-Störung (ASS) Kein Zugriff Seiten 127 - 146Autor:innen:
- Schlangengrube Familie - Transgenerationale Ursachen von Dissozialität und Gewalt Kein Zugriff Seiten 147 - 176Autor:innen:
- Depressionen im Kindes- und Jugendalter - Unter der mehrgenerationalen Perspektive einer elterlichen psychischen Erkrankung Kein Zugriff Seiten 177 - 198Autor:innen: |
- Burnout - Eine »neue Störung« oder nur ein neues Bild? Kein Zugriff Seiten 199 - 222Autor:innen:
- Bedeutung von Bindungs- und Mentalisierungsprozessen als Traumaprävention - Die psychotherapeutische Arbeit im intermediären Raum Kein Zugriff Seiten 223 - 238Autor:innen:
- »Ihr sollt meine Diener sein!« - Zur Herausforderung Psychoanalytischer Sozialarbeit Kein Zugriff Seiten 239 - 256Autor:innen:
- »Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit« - Aus der Arbeit des Rudolf Ekstein Zentrums Wien Kein Zugriff Seiten 257 - 272Autor:innen:
- Das soziale »Unbewusste« als Organisationsparadoxon Kein Zugriff Seiten 273 - 300Autor:innen:
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 301 - 305





