Promovieren in der Rechtswissenschaft
Zwischen Individualbetreuung und strukturierten Programmen- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Traditionell ist die Postgraduiertenphase in der Rechtswissenschaft durch die Individualpromotion gekennzeichnet. Diese Form der Doktorandenausbildung sieht sich erheblichem Veränderungsdruck ausgesetzt. In den Medien und der Disziplin selbst haben Plagiatsskandale die Kriterien der Auswahl der Promovierenden, die Betreuung sowie die Notenvergabe auf den Prüfstand gestellt. Dissertationen als Forschungsleistungen sind dabei mit einer Diskussion über die Forschungsausrichtung des Faches zwischen Professions- und Wissenschaftsorientierung konfrontiert. Die Hochschulpolitik drängt auf strukturierte Promotionsprogramme. Universitäten gründen zentrale Graduierteneinrichtungen, um Nachteile im Wettbewerb um Drittmittel zu vermeiden. Auch für die Rechtswissenschaft stellen sich somit Fragen nach der Qualität ihrer Promotionen und angemessenen institutionellen Antworten auf die gegenwärtigen Probleme. Die Beiträge des Bandes gehen diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven nach.
Mit Beiträgen von:
Michelle Cottier, Mark Van Hoecke, Kai-Olaf Maiwald, Arne Pilniok, Stephan Rixen, Tilman Repgen, Jakob Tesch, Mark Torka, Hans-Heinrich Trute
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-2376-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6540-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 162
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- „Rerum cognoscere causas“ – Überlegungen zum Promotionsstudium Kein Zugriff Seiten 11 - 22Autor:innen:
- Autor:innen:
- I. Vorläufig-fallible Anmerkungen eines teilnehmenden Beobachters Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Ausgangslage: eine Qualitätsdebatte, die den heiklen Punkten ausweicht Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die Wahrheit ist konkret, aber … Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Wissenschaftsfreiheit als „dienende Freiheit“ Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zwischenfazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Systematisierender Benchmark-Ansatz Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Formalia, Zitationsregeln und Zitierrelevanz Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Theoretischer Tiefgang – zur Gefahr wissenschaftlicher Moden Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Originalität und innovativer Charakter Kein ZugriffAutor:innen:
- d) Insbesondere: Die Themenwahl – Schlüssel zum Promotionserfolg Kein ZugriffAutor:innen:
- e) Aufwand und Ertrag – Zum topischen Charakter der Kriterien Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Bundesweites Forum für die Diskussion über Qualitätsstandards Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Qualitätssicherung durch Wissenschaftsfinanzierung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Hochschulinterne Vorkehrungen der Qualitätssicherung Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Zur Verantwortung der Fakultäten für die Promotion Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. (Wieder-)Belebung des Rezensionswesens Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Schlussbemerkung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Zur Datenlage über Promovierende allgemein und in der Rechtswissenschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Institutionelle Struktur des Promotionsangebots in der Rechtswissenschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Zahl der abgeschlossenen Promotionen in Deutschland im weltweiten Vergleich Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Übergangsquote und Promotionsintensität Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Betreuungsrelationen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Gründe für den Beginn der Promotion Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Einkommen und Beschäftigungsbedingungen der Promovierenden Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Die traditionelle Konzeption der Rechtswissenschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Wandelnde Konzeptionen der Rechtswissenschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Wandelnde Funktion der Doktorarbeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Methodologische Ausbildung im Jurastudium Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Methodologische Ausbildung in Research Masters Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Methodologische Ausbildung in Doctoral Schools Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Schlussfolgerung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Europäische Entwicklung und Schweizer Umsetzung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Förderung von Doktoratsprogrammen und Doktorierenden Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Strukturierte Doktoratsprogramme Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Reform der Studienordnungen für das Doktorat Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zaghafte Ansätze eines Paradigmenwechsels Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Rückgang der Zahl der Doktorierenden, Zunahme von Frauenanteil und Internationalität Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Gute Berufsaussichten, Divergenz zwischen Ausbildungsinhalten und beruflicher Tätigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Strukturelle Probleme der wissenschaftlichen Laufbahn Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Im Spannungsfeld zwischen sich wandelnden Anforderungen von Rechtspraxis und Wissenschaft Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Doktorat als erster Schritt einer wissenschaftlichen Laufbahn Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Doktorat als Qualifikation für außeruniversitäre Tätigkeiten Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Vorteile und Chancen der doppelten Ausrichtung Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Zusammenfassung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Forschungsorientierung und Berufsbezug Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Studienstufen und Bologna-Reform Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Realisierungsformen einer Forschungsorientierung im Studium Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Das „Zürcher Framework“ Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Forschungsorientierung und Studienstufen Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Doppelte Verortung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen: |
- Autor:innen: |
- 1. Professionalisierung als „Kampfbegriff“ Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2. Professionalisierung soziologisch Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3. Professionalisierung in der Wissenschaft Kein ZugriffAutor:innen: |
- II. Promovieren und Promotionsbetreuung als Professionalisierungsprozess Kein ZugriffAutor:innen: |
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- 1. Die Spannung zwischen neuer und traditioneller Ordnung des Promovierens Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- a) Autonomie und Heteronomie: Freiwilligkeit und Verpflichtung zur Betreuung Kein ZugriffAutor:innen: |
- b) Mehrfachrollen: Promovierende als Kollegen und Novizen Kein ZugriffAutor:innen: |
- c) Eingreifen: Intervention statt Krisenlösung Kein ZugriffAutor:innen: |
- d) Krisenbezug: Erzeugung von intellektuellen Krisen in der Promotionsbetreuung Kein ZugriffAutor:innen: |
- e) Mehrfachzurechnung von Problemen: Sache, Person oder institutioneller Kontext? Kein ZugriffAutor:innen: |
- IV. Fazit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- I. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen: |
- II. Die Veränderungen universitärer Governance Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 1. Konturen eines neuen Modells Kein ZugriffAutor:innen: |
- a) Wissenschaftsrat Kein ZugriffAutor:innen: |
- b) Hochschulrektorenkonferenz Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2. Förderung des neuen Modells durch Mechanismen externer Governance Kein ZugriffAutor:innen: |
- a) DFG Kein ZugriffAutor:innen: |
- b) Promotionsförderung durch Stiftungen Kein ZugriffAutor:innen: |
- c) Europäische Union Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 1. Elemente eines neuen Modells – eine Lösung für die Defizite? Kein ZugriffAutor:innen: |
- 2. Konsequenzen für die Universitäten Kein ZugriffAutor:innen: |
- a) Konsequenzen für die Selbstverwaltung Kein ZugriffAutor:innen: |
- b) Zentralisierung und neue Rollen für die Administration Kein ZugriffAutor:innen: |
- 3. Konsequenzen des Zusammenspiels interner und externer Governance der Promotionsphase Kein ZugriffAutor:innen: |
- V. Fazit Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 161 - 162





