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'De libertate imperfecta rusticorum in Germania‘
Freiheit und Status bei Justus Hennig Böhmer- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die Studie eröffnet neue Perspektiven auf die Rechtsstellung der deutschen Bauern im 18. Jahrhundert, indem sie zeigt, wie und warum Justus H. Böhmer trotz der auch von ihm anerkannten natürlichen Freiheit aller Menschen eine umfassende Unfreiheit der deutschen Bauernschaft begründete. Sie analysiert seine Argumentation im Spannungsfeld von Naturrecht, ius civile sowie adligen Machtinteressen und legt offen, weshalb er gerade das ius civile zur Erfassung des bäuerlichen status entschieden zurückwies. Zudem untersucht sie die konkreten Rechtsfolgen der bäuerlichen Unfreiheit und ordnet Böhmers Ansatz in die sozialen Umbrüche des späten Alten Reiches ein. Die Arbeit verbindet so rechtshistorische Analyse mit naturrechtlicher Ideengeschichte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-4159-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6774-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften der Albrecht Mendelssohn Bartholdy Graduate School of Law
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 544
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Danksagung Kein Zugriff
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff
- A. Forschungsinteresse Kein Zugriff
- B. Leitfragen und Forschungsstand Kein Zugriff
- I. Auswahl der Leitquelle und Methodik Kein Zugriff
- 1. Wissenschaftliche Quellen der Zeit Kein Zugriff
- 2. Quellen aus der Praxis unter besonderer Berücksichtigung des consilium Kein Zugriff
- 1. Die Bedeutung der Dissertation in der frühneuzeitlichen Wissenschaft und Praxis Kein Zugriff
- 2. Das Problem der Urheberschaft im Allgemeinen und Besonderen bei Böhmer Kein Zugriff
- IV. Inhaltlicher Aufbau der Leitquelle Kein Zugriff
- V. Gang der Untersuchung Kein Zugriff
- A. Die Freiheit des Bauern – Ein ständiger Unruheherd in der feudalen Gesellschaft Kein Zugriff
- B. Die bäuerliche Frondienstbelastung – Das zentrale Thema der Leitquelle Kein Zugriff
- I. Richterliche Unparteilichkeit an Patrimonialgerichten Kein Zugriff
- 1. Der Begriff des Eigentums zwischen proprietas und dominium Kein Zugriff
- aa) Das Wirkungsgeflecht von kollektivem und individuellem status im Spiegel seiner Zivil- und Naturrechtsvorstellung Kein Zugriff
- bb) Der individuelle status civilis im Lichte des römischen Rechts Kein Zugriff
- cc) Eine rechtsfähige Sache – Damals möglich? Kein Zugriff
- dd) Die Zweckrichtung der statusbezogenen Personendefinition – Die Ermöglichung einer menschlichen Sache Kein Zugriff
- b) Die Freiheit des homo proprius im Lichte des ius civile Kein Zugriff
- c) Die Rechtsquellenverschiebung durch Thomasius und Böhmer – Unfreiheit als Ausfluss des ius gentium Kein Zugriff
- aa) Die Frondienstlast des homo proprius bei Böhmer Kein Zugriff
- bb) Die „Reformierung“ des Freiheits- und Unfreiheitsbegriffs durch Thomasius und Böhmer Kein Zugriff
- (1) Die Eigentumsfähigkeit des Leibeigenen bei Thomasius Kein Zugriff
- (2) Die Eigentumsfähigkeit des Leibeigenen bei Böhmer unter Berücksichtigung des ius mortuarii Kein Zugriff
- (3) Leibeigenschaft als Ausdruck fremdbestimmter Privatrechtsfähigkeit Kein Zugriff
- (1) Die Zuerkennung einer „bürgerlichen Freyheit“ Kein Zugriff
- (2) Die Loslösung aus dem „Leib-Eigenthum“ Kein Zugriff
- aa) Leibeigenschaft in personen- und statusrechtlicher Terminologie Kein Zugriff
- bb) Leibeigenschaft aus sachenrechtlicher Perspektive – Die Verfügungsbefugnis über einen Menschen kraft statusrechtlicher Unfreiheit Kein Zugriff
- cc) Die dominica potestas und das dominium am Leibeigenen Kein Zugriff
- a) Die libertas imperfecta als grundlegender Baustein einer Vermutung ungemessener Dienste zulasten aller Bauern Kein Zugriff
- b) Die Zirkeldefinition statusrechtlicher Freiheit bei Böhmer Kein Zugriff
- I. Die verschiedenen Arten der Frondienste Kein Zugriff
- 1. Wirrungen in der Definition ungemessener Dienste Kein Zugriff
- (a) Die Gerichtsgewaltstheorie – Frondienste kraft persönlicher Unterwerfung Kein Zugriff
- (b) Die Vertragstheorie – Frondienste kraft Besitzung der Wirtschaftsflächen Kein Zugriff
- (c) Die politische Stoßrichtung der beiden Legitimationsansätze Kein Zugriff
- (a) Die allgemeine Beweisgrundregel – Der favor libertatis und der Rechtssatz Qui dicit, probare debet Kein Zugriff
- (b) Die actio negatoria in Verbindung mit der praesumtio iuris pro libertate naturali Kein Zugriff
- (c) Die allgemeine Unfreiheit des Bauern bei Böhmer Kein Zugriff
- (d) Die Begrenzung kraft Observanz gemäß C. 11, 49, 1 Kein Zugriff
- (e) Die Restriktion der ungemessen Dienste gemäß VI. 5, 13, 15 in Verbindung mit C. 11, 54, 1 sowie C. 10, 24, 1 Kein Zugriff
- (a) Die beweisrechtliche Vermutungswirkung zugunsten ungemessener Dienste im Spiegel der zeitgenössischen Vermutungslehre Kein Zugriff
- (b) Der Beweis der begriffsimmanenten Schranken der Ungemessenheit Kein Zugriff
- (a) Die „possessorische“ Beweisregel – Leistung von Diensten = Schuld dieser Dienste? Kein Zugriff
- (b) Die Übertragung der possessorischen Beweisregel auf die angestrebte fundata intentio ungemessener Dienste Kein Zugriff
- (c) Anderweitige Argumente gegen die possessorische Beweisregel Kein Zugriff
- (d) Böhmers Auffassung Kein Zugriff
- (3) Die bauernfreundliche Komponente in Balthasars Rechtsdenken – Die rechtliche Unantastbarkeit der begriffsimmanenten Schranken Kein Zugriff
- cc) Die Entfesselung der Ungemessenheit bei David Mevius und mit ihm bei Böhmer Kein Zugriff
- dd) Begrenzung kraft Landesgebräuchlichkeit Kein Zugriff
- ee) Begrenzung kraft Verjährung Kein Zugriff
- ff) Sonstige Begrenzungsprinzipien – Die Billigkeitskorrektur und „Hausnotdurfft“ Kein Zugriff
- III. Etwaige Vergütung Kein Zugriff
- I. Unfreiheit unter dem ius civile Kein Zugriff
- 1. Die Freiheitshierarchie im absolutistischem Staat Kein Zugriff
- 2. Die Freiheitsherarchie unter dem ius civile Kein Zugriff
- 3. Der Unterschied von deutscher und römischer Freiheit respektive Knechtschaft Kein Zugriff
- 4. Die Notwendigkeit von „Freilassungen“ Kein Zugriff
- 5. Der Unterschied von leibeigenen und nichtleibeigenen Bauern Kein Zugriff
- 1. Die unter dem „römischen Recht“ bestehenden Legitimationsansätze der Frondienste Kein Zugriff
- 2. Die Beweisobliegenheit der Herrschaften wegen der unter den römisch-rechtlichen Legitimationsansätzen bestehenden Vermutung der Dienstfreiheit Kein Zugriff
- 3. Die Observanz als begriffsimmanente Schranken der Ungemessenheit Kein Zugriff
- 4. Böhmers angestrebte Abschaffung der unter dem römischen Recht bestehenden Schutzmechanismen Kein Zugriff
- IV. Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
- Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 517 - 544





