Strafbegründung und Strafeinschränkung als Argumentationsmuster
- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die Topoi der Strafbegründung und -einschränkung haben ihren festen Platz in der gängigen Strafrechtsdogmatik. Verwiesen sei nur auf das nulla-poena-Prinzip (Art. 103 Abs. 2 GG, §§ 1, 2 StGB), das in drei seiner Ausprägungen explizit mit der Frage der strafbegründenden oder -einschränkenden Wirkung operiert (Verbot der Strafbegründung durch Gewohnheitsrecht, Rückwirkungs- und Analogieverbot zulasten des Täters). Aus dem Strafprozessrecht ist hier der in-dubio-Grundsatz zu nennen, der eine Zweifelsregelung zugunsten des Beschuldigten ausspricht. Allerdings offenbaren etwa Situationen, in denen die Strafbarkeit konfligierender Personen in Rede steht, dass die Frage, ob eine Entscheidung zulasten oder zugunsten eines Beschuldigten wirkt, tatsächlich nicht immer eindeutig beantwortet werden kann. Vor diesem Hintergrund widmet sich der Sammelband der konzeptionellen und normativen Beleuchtung strafbegründender und -einschränkender Argumentationsmuster im Strafrechtsdiskurs.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1334-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-5423-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 306
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Autor:innen: |
- I. Zum Projekt eines liberalen und rationalen Strafrechts Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- 1. Eine erste Annäherung: Vergleich zweier Entscheidungsalternativen Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen: |
- a. Wahlfeststellung Kein ZugriffAutor:innen: |
- b. Mehrpersonenverhältnisse Kein ZugriffAutor:innen: |
- c. Bezugnahme Kein ZugriffAutor:innen: |
- III. Zurück zum Ausgangspunkt: Zur Frage eines legitimen Argumentationsmusters Kein ZugriffAutor:innen: |
- Autor:innen:
- A. Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Erste These: Die juristische Auslegung muss von der kontrafaktischen Rationalität des (Gesetzes-)Textes ausgehen. Kein ZugriffAutor:innen:
- Zweite These: Die juristische Hermeneutik ist stets auf Text und Kontext angewiesen. Kein ZugriffAutor:innen:
- Dritte These: Die juristische Hermeneutik enthält in ihrer Struktur ein Moment praktischer Anwendung. Kein ZugriffAutor:innen:
- Vierte These: Die juristische Hermeneutik weist eine pragmatische Dimension auf. Kein ZugriffAutor:innen:
- Fünfte These: Die Rechtsinterpretation ist auf gesellschaftliche Diskurse angewiesen. Kein ZugriffAutor:innen:
- Sechste These: Die strafrechtliche Auslegung ist Teil eines rechtspolitischen Begrenzungsdiskurses. Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Altes Gesetz, neuer Sachverhalt und die Methodenfrage Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. RGSt 32, 165 Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. BGHSt 10, 375 Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. BGHSt 47, 55 Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Der Sinn des Wortes und der Zweck des Gesetzes – ein Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Was kann „enge“ und „im Zweifel beschuldigtenfreundliche“ Auslegung heißen? Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Begründungsstrukturen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. „Semantischer Vertrauensschutz“ Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Weitere Restriktionsfaktoren Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Ausblick Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einführung und Untersuchungsgegenstand Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Die Problematik phänomenaler Inhaltszuschreibung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Differenzierung nach dem Sollen und nach dem Können Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Strafrechtswürdigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Strafrechtsbedürftigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Konkretisierung mittels Rechtsgüterschutz und Verhältnismäßigkeitsprüfung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Schutzfähigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Strafrechtstauglichkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Anwendungsbeispiele Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Vom Argumentationsstrauß zum Begründungs-/Einschränkungsnetz Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Das Problem: GM und Tatstrafrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Darstellung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Plausibilität Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Unbestimmtheit bei der Strafzumessung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Unbestimmtheit bei der Strafbegründung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Bedenken im Hinblick auf den Gleichheitsgrundsatz Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Bedenken im Hinblick auf die Gedankenfreiheit Kein ZugriffAutor:innen:
- F. Schlussfolgerung und Kritik Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Interessenkonflikte auf Rechtfertigungsebene Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Verhaltensnormen und Sanktionsnormen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Allgemeine Rechtfertigungsgründe und Strafunrechtsausschlussgründe Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Doppelfunktionalität der klassischen Rechtfertigungsgründe Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Kriterien zur Einordnung der klassischen Rechtfertigungsgründe Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Verhaltensrechtfertigungsgründe Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Strafbarkeitsausschlussgründe Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Rechtfertigungsgründe aus dem Strafprozessrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- E. Auswirkungen für den handelnden Amtsträger Kein ZugriffAutor:innen:
- F. Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Gegenstand und Inhalt des Zweifelssatzes Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Zur Erforderlichkeit des Tatnachweises im frühmittelalterlichen Parteiprozess Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Zur Beweisbedürftigkeit in modernen adversatorischen Parteiverfahren Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Tatnachweis und Zweifel in Ausprägungen des mittelalterlichen und des gemeinen Inquisitionsverfahrens Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Die „Verdachtsstrafe“ als Ausnahme vom Grundsatz der Beweisbedürftigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Folgerungen Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Ergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- A. Einleitung Kein ZugriffAutor:innen:
- B. Gesetzliche Grundlagen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Selbstbelastungsprivileg und Schweigerecht Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Berücksichtigung beider Aspekte in der deutschen Gesetzgebung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Verlassen des Schutzraumes Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Verfälschung der freien Beweiswürdigung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. In dubio pro reo Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Liberalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- F. Schlussfolgerung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Strafbegründung – Strafausschluss Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Problematik der Wahlfeststellung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Echte und Unechte Wahlfeststellung Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die Beweiskonstellation bei der echten Wahlfeststellung Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. §§ 242, 259 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Strict liability? Kein ZugriffAutor:innen:
- 5. Schuldvermutung? Kein ZugriffAutor:innen:
- III Die Wahlfeststellung als Zombie-Norm Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Einführung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Opportunität zwischen Strafbegründung und -einschränkung Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Materielle und prozessuale Lösung Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Einstellungsvorschriften und Gesetzlichkeitsprinzip Kein ZugriffAutor:innen:
- V. Begründungserfordernisse Kein ZugriffAutor:innen:
- VI. Reformüberlegungen Kein ZugriffAutor:innen:
- VII. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- I. Aufklärungshilfe und Strafzumessung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Zur Vorzugswürdigkeit expliziter gesetzlicher Regelungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. Zur Zulässigkeit einer Schuldunterschreitung Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Aufklärungshilfe und Prävention Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Beurteilung anhand der bestehenden Kronzeugenregelungen Kein ZugriffAutor:innen:
- IV. Staatlicher Strafverzicht, Ermittlungsnotstand und Unrechtsgefälle Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Fazit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- a) Urheber der Fiktion Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Gegenstand der Fiktion Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Fiktionen und Vermutungen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Zweck von Fiktionen Kein ZugriffAutor:innen:
- III. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- I. § 8 Abs. 3 AMG Kein ZugriffAutor:innen:
- II. § 2 Abs. 4 AMG Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Konsequenzen für die Strafbarkeit des Fahrschülers Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Konsequenzen für die Strafbarkeit des Fahrlehrers Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- a) Analogieverbot Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- aa) Generelle Bedenken hinsichtlich des Rückgriffs auf außerstrafrechtliche Fiktionen? Kein ZugriffAutor:innen:
- bb) Bestimmtheit der Fiktion selbst Kein ZugriffAutor:innen:
- cc) Bestimmtheit der Einbeziehung Kein ZugriffAutor:innen:
- c) Zwischenergebnis Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Freie Beweiswürdigung und in dubio pro reo Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Unschuldsvermutung Kein ZugriffAutor:innen:
- 4. Einheit der Rechtsordnung – Auflösung von Wertungswidersprüchen Kein ZugriffAutor:innen:
- II. Außerstrafrechtliche Fiktionen und das Erfordernis der Schutzzweckkohärenz Kein ZugriffAutor:innen:
- D. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse Kein ZugriffAutor:innen:
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- A. Transnationale und internationale Einflusslinien auf die deutsche Strafrechtspflege Kein ZugriffAutor:innen:
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- 1. Die drei Alternativen des § 7 StGB und der Streit über den Umfang der Fremdrechtsanwendung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- a) Zur Teleologie der Fremdrechtsanwendung in § 7 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- b) Strafbarkeitsbegründender und -einschränkender Doppelcharakter des § 7 StGB im Lichte rechtsstaatlich-demokratischer (Mindest-) Anforderungen Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Folgerungen für die Auslegung des § 7 StGB Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die beiderseitige Strafbarkeit und deren Auslegung im Rechtshilferecht Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Die beiderseitige Strafbarkeit als Legitimationspfeiler für die Leistung von Rechtshilfe Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Folgerungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- 1. Die begrenzte Anerkennung eines transnationalen ne bis in idem im deutschen Recht Kein ZugriffAutor:innen:
- 2. Ordre public-Einschränkung eines transnationalen ne bis in idem Kein ZugriffAutor:innen:
- 3. Zur Funktion des transnationalen ne bis in idem und dessen nur begrenzter Anerkennung im deutschen Recht Kein ZugriffAutor:innen:
- C. Synthese Kein ZugriffAutor:innen:
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 301 - 306





