
Inferenz und Wahrnehmungsgehalt
Brandom – Gurwitsch – Husserl- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Weiße Reihe, Band 21
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die Phänomenologie und die sprachanalytische Philosophie basieren auf unterschiedlichen methodischen Ansätzen und gelten daher häufig als unvereinbar: Während die eine das Bewusstsein analysiert, richtet die andere ihren Fokus auf die Sprache. Eric Ebner zeigt, dass sich beide Ansätze im Hinblick auf die Analyse von Wahrnehmungsgehalten produktiv miteinander verbinden lassen. Die phänomenologische Stärke in der Analyse der Wahrnehmung wird dabei mit einer methodisch primären Orientierung an Sprache verknüpft. Im Zentrum steht die These, dass Wahrnehmungsgehalte durch die Verbindung der inferentialistischen Philosophie Robert B. Brandoms mit den phänomenologischen Ansätzen Edmund Husserls und Aron Gurwitschs als materielle Inferenzen rekonstruiert werden können. Dadurch wird nicht nur eine Verbindung zwischen zwei philosophischen Traditionen hergestellt, sondern zugleich das Konzept der materiellen Inferenz systematisch erweitert und eine Alternative zu einer gegenstandsorientierten Interpretation des Horizontbegriffs bei Husserl ausgearbeitet. Die These wird problemorientiert aus den Ansätzen Brandoms und Husserls entwickelt und im Kontext phänomenologischer Debatten diskutiert.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-465-04745-2
- ISBN-Online
- 978-3-465-14745-9
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Weiße Reihe
- Band
- 21
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 585
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort Kein Zugriff
- Inferentieller Wahrnehmungsgehalt. Explizieren von Wahrnehmungsverweisungen als materielle Inferenzen auf normativer Grundlage Kein Zugriff
- Zum Thema Kein Zugriff
- Zum Vorgehen Kein Zugriff
- Zur Gliederung und den Hauptergebnissen Kein Zugriff
- I.0 Einleitung Kein Zugriff
- I.1.1 Normative Pragmatik / Soziale Praxis Kein Zugriff
- I.1.2 Inferentielle Semantik Kein Zugriff
- I.1.3 Die sprachliche soziale Praxis Kein Zugriff
- I.1.4 Wahrnehmen Kein Zugriff
- I.1.5 Expressivismus Kein Zugriff
- I.1.6 Diskussion und kritische Besprechung einzelner Thesen Brandoms Kein Zugriff
- I.1.7 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
- I.2.1 Der historische philosophische Kontext des Husserlschen Denkens und Philosophie als strenge Wissenschaft Kein Zugriff
- I.2.2.1 Die natürliche Einstellung und die phänomenologischen Methoden Kein Zugriff
- I.2.2.2 Die Struktur und die Beschaffenheiten des transzendentalen Bewusstseins Kein Zugriff
- I.2.2.3 Phänomenologie der Vernunft Kein Zugriff
- I.2.2.4 Die Rolle des Ichs und der Reflexion Kein Zugriff
- I.2.3 Das transzendentale Ego als Fundament der Husserlschen Phänomenologie und das Konzept des Habitus Kein Zugriff
- I.2.4.1 Lebenswelt Kein Zugriff
- I.2.4.2 Logik Kein Zugriff
- I.2.5 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
- I.3.1 Brandom und Husserl – ein Vergleich Kein Zugriff
- I.3.2 Lösungsansätze bei Husserl für Brandoms Probleme Kein Zugriff
- I.3.3 Probleme des Explizierens und ein schwerwiegender Einwand gegen einen Vergleich Kein Zugriff
- I.3.4 Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- II.0 Einleitung Kein Zugriff
- II.1.1 Ganze und figurale Momente bei Husserl Kein Zugriff
- II.1.2.1 Über Gestaltqualitäten von Christian von Ehrenfels Kein Zugriff
- II.1.2.2 Die Theorie Benussis Kein Zugriff
- II.1.2.3 Die Berliner Schule Kein Zugriff
- II.1.3 Husserl, Gestaltpsychologie und Gurwitsch Kein Zugriff
- II.2.1 Holistisches Vorgehen / Konkrete und abstrakte Einstellung Kein Zugriff
- II.2.2 Diskussion der Arbeiten Goldsteins mit Bezug auf die Gestaltpsychologie und Husserl sowie auf die Arbeiten Gurwitschs Kein Zugriff
- II.3.1 Gestaltpsychologie und Phänomenologie Kein Zugriff
- II.3.2 Goldsteins Theorie und Phänomenologie Kein Zugriff
- II.3.3 Ichloses Bewusstseinsfeld und Intentionalität bei Gurwitsch Kein Zugriff
- II.4 Zusammenfassung und Ausblick Kein Zugriff
- III.0 Einleitung Kein Zugriff
- III.1.1.1 ‚Hof‘, ‚Hintergrund‘ und ‚Horizont‘ in der statischen Phänomenologie Husserls Kein Zugriff
- III.1.1.2 ‚Noema‘ bei Husserl Kein Zugriff
- III.1.1.3.1 Gurwitsch Kein Zugriff
- III.1.1.3.2 Die West-Coast-Interpretation Kein Zugriff
- III.1.1.3.3 Die East-Coast-Interpretation Kein Zugriff
- III.1.1.4 Diskussion zur Noema-Debatte und Fazit Kein Zugriff
- III.1.2.1.1 Smith und McIntyre Kein Zugriff
- III.1.2.1.2 Lohmar Kein Zugriff
- III.1.2.1.3 Gurwitsch / Unterschiede zwischen Verweisungsebenen Kein Zugriff
- III.1.2.2 Fundierung Kein Zugriff
- III.1.3 Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- III.2.1.1 Phänomenologie als Transzendentalphilosophie / gegen Entitäten Kein Zugriff
- III.2.1.2 Thema der Phänomenologie: Sinn bzw. Bedeutung Kein Zugriff
- III.2.1.3 Normen bei Crowell Kein Zugriff
- III.2.1.4 Diskussion und Überleitung zu den nächsten Abschnitten Kein Zugriff
- III.2.2.1 Vorprädikativ Kein Zugriff
- III.2.2.2 Prädikativ Kein Zugriff
- III.2.2.3 Fundierung Kein Zugriff
- III.2.3 Fazit und Ausblick Kein Zugriff
- III.3.1.1 Darstellung Kein Zugriff
- III.3.1.2 Analyse und Kritik Kein Zugriff
- III.3.2.1 Bewusstsein und Sprache / relationaler Expressivismus Kein Zugriff
- III.3.2.2 Finks Kritik an Husserl Kein Zugriff
- III.3.3.1 Voraussetzungen des Explizierens Kein Zugriff
- III.3.3.2 Kriterien für ein gelungenes Explizieren Kein Zugriff
- III.3.4 Fazit Kein Zugriff
- III.4 Fazit Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 557 - 560
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 561 - 584




