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Gesetzgebungsverfahren im europäischen Staatenverbund - zwischen Voluntarismus und Loyalitätspflicht

Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Gesetzgebung im Verfassungsstaat wird weithin als voluntaristischer Akt begriffen, der sich durch den Willensakt der gesetzgebenden Körperschaften und die Beachtung eines verfassungsrechtlichen Rahmens definiert. In der Studie wird die Verfahrensdimension entwickelt, die sich für die Gesetzgebung aus der Mitgliedschaft in der Europäischen Union ergibt. Sie zeigt am Beispiel der Entscheidung über den „Ausstieg aus der Atomkraft“ auf, dass sich in vernetzten Politikfeldern Loyalitäts- und Abstimmungspflichten ergeben können. Konkret wird aufgezeigt, dass in der Rechtsprechung der Verfassungsgerichtsbarkeit eine Dimension der Koordination und Abstimmung von Gesetzgebungsvorhaben schon anlegt ist, bislang aber noch der systematischen Entfaltung harrt. Die Studie unternimmt den Versuch, diesbezüglich Gesichtspunkte der Konkretisierung aufzuzeigen.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2014
Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-8487-1132-1
ISBN-Online
978-3-8452-5264-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
194
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
    Autor:innen:
    1. Der Weg der Gesetzgebung bis 2010 Kein Zugriff Seiten 11 - 16
      Autor:innen:
    2. Abrupte Gesetzgebung im Angesichte von Unglück und Angst Kein Zugriff Seiten 16 - 21
      Autor:innen:
    3. Untersuchungsprogramm und These Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      Autor:innen:
      1. Inhaltliche Pflicht zur Abstimmung und Koordination Kein Zugriff Seiten 25 - 30
        Autor:innen:
      2. Besondere Anforderungen bei der Planung von Entwicklungsverläufen Kein Zugriff Seiten 30 - 31
        Autor:innen:
      3. Folgerichtigkeit und Systemgerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 31 - 32
        Autor:innen:
      4. Autor:innen:
        1. Fallgruppen eines besonderen Begründungserfordernisses Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Keine allgemeine Begründungspflicht und keine allgemeine Rationalitätserwartung Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Verallgemeinerbarkeit gestiegener Anforderungen an das innere Gesetzgebungsverfahren Kein Zugriff
          Autor:innen:
      5. Das Erfordernis einer Dogmatisierung der Anforderungen Kein Zugriff Seiten 41 - 43
        Autor:innen:
      6. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 43 - 43
        Autor:innen:
      1. Loyalitätsbekenntnis und –pflichten des Grundgesetzes Kein Zugriff Seiten 43 - 47
        Autor:innen:
      2. Realisierung durch Koordinations- und Kooperationsstrukturen Kein Zugriff Seiten 47 - 49
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Hinreichend spürbare Einwirkung auf Verantwortungsbereiche der EU Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Inhalte der Koordinations- und Kooperationspflicht Kein Zugriff
          Autor:innen:
      4. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 52 - 52
        Autor:innen:
    1. Gesetzgebung zwischen Voluntarismus und Integrationsverantwortung Kein Zugriff Seiten 52 - 54
      Autor:innen:
    1. Adressanten und Schutzgehalt Kein Zugriff Seiten 55 - 58
      Autor:innen:
      1. Bei Vorliegen einer Konfliktlage: dauerhafte Unterlassungspflicht Kein Zugriff
        Autor:innen:
      2. Bei Unklarheiten über das Vorliegen einer Konfliktlage: vorsorgliche Koordinationspflicht Kein Zugriff Seiten 60 - 60
        Autor:innen:
    2. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 60 - 62
      Autor:innen:
      1. Überblick Kein Zugriff Seiten 63 - 69
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Zum Verhältnis von AEUV und EAGV Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Der Wandel des Vertragsverständnisses Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Anknüpfungspunkte und Reichweite von Loyalitätspflichten Kein Zugriff
              Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Autor:innen:
            1. Realisierung und Ordnung des Binnenmarktes für Energie Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Sicherung des Funktionierens der Energiemärkte – Das Bestehen einer Gewährleistungsverantwortung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Solidarität im Energiemarkt Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Auswirkungen der “Energiewende” auf das Funktionieren der Märkte Kein Zugriff
              Autor:innen:
          2. Inhalt der Loyalitätspflichten Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Reichweite unionsrechtlicher Verantwortlichkeiten und Schutzanliegen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Auswirkungen der „Energiewende“ auf die Versorgungssicherheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Inhalt der Loyalitätspflichten Kein Zugriff
            Autor:innen:
        4. Autor:innen:
          1. Reichweite unionsrechtlicher Verantwortlichkeiten Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Existenz von Koordinations- und Kooperationsgeboten Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 97 - 97
        Autor:innen:
      1. Autor:innen:
        1. EuGH: Mitgliedstaatliche Bindung im “Anwendungsbereich des EU-Rechts” Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. BVerfG: Die Ankündigung von Widerstand Kein Zugriff
          Autor:innen:
        3. Gemeinsamer Grund: Anwendung nationaler Grundrechte bei mitgliedstaatlichen Gestaltungsspielräumen Kein Zugriff
          Autor:innen:
      2. Gebot der unionsrechtsfreundlichen Interpretation der Grundrechte des Grundgesetzes Kein Zugriff Seiten 103 - 104
        Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Autor:innen:
          1. Bestimmung des Schutzniveaus Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Probleme der Abstimmung von GRCh und EMRK bei Regelungsdifferenzen Kein Zugriff
            Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Persönlicher Schutzbereich Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Autor:innen:
            1. Sacheigentum und Nutzungsmöglichkeit Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Sacheigentum und Kundenbeziehungen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            3. Schutz von nutzbaren und handelbaren Rechtspositionen Kein Zugriff
              Autor:innen:
            4. Autor:innen:
              1. Eigentumsschutz des realisierten Nutzungsrechts Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Eigentumsschutz gesetzlich ausgeformter Nutzungsperspektiven Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Eigentumsschutz der Geschäftsbeziehungen Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Eigentumsschutz der gesetzlich festgelegten „Strommengen“ Kein Zugriff
                Autor:innen:
            5. Rechtmäßiger Erwerb Kein Zugriff
              Autor:innen:
          3. Autor:innen:
            1. Zur Dogmatik der Prüfung Kein Zugriff
              Autor:innen:
            2. Autor:innen:
              1. Dogmatik der europäischen Gerichte Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Erfordernis einer Analyse von Risikosphären Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Unfairness des staatlichen Handelns Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Autor:innen:
                1. „De-facto“-Enteignung von Sacheigentum: Entzug der Möglichkeit jeder sinnvollen Nutzungsmöglichkeit einer Industrieanlage Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                2. „De-facto“-Enteignung durch Entzug der durch die 11. Novelle begründeten Nutzungsperspektive Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                3. „De-facto“-Enteignung durch Entzug der durch die 10. Novelle begründeten Nutzungsperspektive Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                4. Entzug der durch die 11. Novelle gewährten „Strommengen“ Kein Zugriff
                  Autor:innen:
                5. Eigentumsrelevante Beeinträchtigung der durch die 10. Novelle gewährten „Strommengen“? Kein Zugriff
                  Autor:innen:
            3. Nutzungsbeschränkung Kein Zugriff
              Autor:innen:
          4. Autor:innen:
            1. Autor:innen:
              1. Maßstäbe des EGMR Kein Zugriff
                Autor:innen:
              2. Gesetzesvorbehalt Kein Zugriff
                Autor:innen:
              3. Angemessenheit der Abwägung Kein Zugriff
                Autor:innen:
              4. Übermäßige Belastung durch abrupten Entzug einer gesetzlich begründeten Nutzungsperspektive Kein Zugriff
                Autor:innen:
              5. Jedenfalls: Erfordernis einer Entschädigungsregelung Kein Zugriff
                Autor:innen:
            2. Rechtfertigung einer Nutzungsbeschränkung Kein Zugriff
              Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Konkurrenzen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Schutzbereich Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Schranken Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 153 - 154
        Autor:innen:
      1. Abgrenzung von Niederlassungsfreiheit und Warenverkehrsfreiheit Kein Zugriff Seiten 154 - 155
        Autor:innen:
      2. Autor:innen:
        1. Strom als Ware Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Zur Entwicklung der Dogmatik von Art. 35 AEUV Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Art. 35 AEUV als Gewährleistung der Marktausgangsfreiheit Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Eingriffe in Stromexporte und bestehende Lieferbeziehungen als Beschränkung Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Unionsrechtlich legitime Schutzgüter Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Unverhältnismäßigkeit des Vorgehens Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Keine Rechtfertigung bei Unvereinbarkeit mit den Grundrechten Kein Zugriff
            Autor:innen:
      3. Autor:innen:
        1. Schutzbereich Kein Zugriff
          Autor:innen:
        2. Autor:innen:
          1. Schutz ausländischer Direktinvestoren vor Diskriminierung auch nach Markteintritt Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Begrenzter Schutz vor unterschiedslos anwendbaren Belastungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Konsequenzen: Stilllegungspflichten als „Verwendungsregelungen“? Kein Zugriff
            Autor:innen:
        3. Autor:innen:
          1. Erfordernis der Respektierung unionaler Grundrechte („Wachauf/ERT“-Rechtsprechung) Kein Zugriff
            Autor:innen:
          2. Enge Möglichkeiten der Rechtfertigung diskriminierender Beschränkungen Kein Zugriff
            Autor:innen:
          3. Erfordernis eines prozeduralen Verständnisses der Schrankenklauseln Kein Zugriff
            Autor:innen:
      4. Zwischenergebnis Kein Zugriff Seiten 178 - 179
        Autor:innen:
    1. Keine Freistellung des Vorgehens nach Art. 194 Abs. 2 UAbs. 2 AEUV Kein Zugriff Seiten 179 - 180
      Autor:innen:
      1. Unionsrechtliche Rechtsfolgen Kein Zugriff Seiten 180 - 181
        Autor:innen:
      2. Verfassungsrechtliche Rechtsfolgen Kein Zugriff Seiten 181 - 184
        Autor:innen:
  2. Weitergehende Pflichten aus dem EMRK-Recht? Kein Zugriff Seiten 185 - 186
    Autor:innen:
  3. Gesetzgebung am Scheideweg Kein Zugriff Seiten 187 - 192
    Autor:innen:
  4. Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 193 - 194
    Autor:innen:

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