
Auf halbem Weg
Die Studien- und Arbeitsmarktsituation von Ökonominnen im Wandel- Autor:innen:
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- Reihe:
- HWR Berlin Forschung, Band 48-49
- Verlag:
- 01.01.2008
Zusammenfassung
Als Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts Zugang zu Universitäten gewährt wurde, studierten die meisten von ihnen Fächer, die als »weiblich« galten. Heute gibt es mehr Studentinnen der Wirtschaftswissenschaften als etwa der Germanistik. Was hat Frauen in den letzten Jahrzehnten dazu bewogen, sich den »männlichen« Studiengängen der BWL und VWL zuzuwenden? Dieses Buch zeichnet den Weg in historischer Perspektive nach: Schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Frauen als Buchhalterinnen und Kontoristinnen willkommen, aber betriebliche Führungspositionen und akademische Stellen blieben Männern vorbehalten. Nach 1945 haben sich Wirtschaftsstudien und -berufe sehr unterschiedlich entwickelt: In der DDR erlebte dieser Bereich (außer in Spitzenpositionen) eine ausgeprägte Feminisierung, während sich in der Bundesrepublik die Geschlechter-Segregation erhielt. Doch in den letzten beiden Jahrzehnten sind die Dinge in Bewegung geraten. Wirtschaftsakademikerinnen gelangen vermehrt in Positionen, die früher unerreichbar waren – die Hälfte des Weges ist also zurückgelegt. Gleichwohl stoßen sie immer wieder an eine »gläserne Decke«. Warum sind traditionelle Geschlechterhierarchien bis heute so zählebig?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- Erscheinungsdatum
- 01.01.2008
- ISBN-Print
- 978-3-89404-794-8
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6780-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- HWR Berlin Forschung
- Band
- 48-49
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 192
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- VorwortSeiten 9 - 10 Download Kapitel (PDF)
- 1. EinleitungSeiten 11 - 18 Download Kapitel (PDF)
- 2.1 Geschlechterverhältnisse
- 2.2 Soziale Faktoren bei der Studien- und Berufswahl
- 2.3 Geschlechtsspezifische Segregation auf Arbeitsmärkten
- 2.4 Berufs- und Tätigkeitsfelder der WirtschaftsakademikerInnen
- 3.1 Lernen im Kontor und in der Handelsschule
- 3.2 Nationalökonomische Studien und Berufe
- 4.1 Die Gründung der Handelshochschulen
- 4.2 Die Betriebswirtschaftslehre – ein umkämpftes Fach
- 4.3 Die Nationalökonomie – ein Fach in der Krise
- 4.4 Studierende und Geschlechterverhältnisse
- 4.5 Wirtschaftsberufe und interne Konkurrenzen
- 4.6 WirtschaftsakademikerInnen im Berufsleben
- 4.7 Handelsschülerinnen in den Büros
- 5.1 Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre im Nationalsozialismus
- 5.2 Studierende und WirtschaftswissenschaftlerInnen in der Praxis
- 6.1 Der Siegeszug der Betriebswirtschaftslehre
- 6.2 Wandlungen der Volkswirtschaftslehre
- 6.3 Studierende und Geschlechterverhältnisse
- 6.4 Wirtschaftsakademikerinnen im Berufsleben
- 7.1 Die Bedeutung ökonomischer Studien im real existierenden Sozialismus
- 7.2 Studierende, AbsolventInnen und Geschlechterverhältnisse
- 8.1 Die Entwicklung der AbsolventInnenzahlen
- 8.2 Geringe Arbeitslosigkeit – hohe Erwerbstätigkeit
- 8.3 Beschäftigungsformen, Einkommen und Status
- 8.4 Qualifikationsadäquanz und Berufszufriedenheit
- 8.5 Geschlechtsspezifische Muster der Berufseinmündung
- 9.1 Methodische Vorbemerkungen
- 9.2 Expandierende Beschäftigungsmöglichkeiten – niedrige Arbeitslosigkeit – steigende Frauenanteile
- 9.3 Horizontale und vertikale Segregation und Einkommensunterschiede
- 9.4 Manager oder kaufmännische Angestellte?
- 10. FazitSeiten 161 - 172 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturSeiten 173 - 187 Download Kapitel (PDF)
- Verzeichnis der Abbildungen und TabellenSeiten 188 - 192 Download Kapitel (PDF)




