
Die Fluchtlinien der Gesellschaft
Gilles Deleuze und die Genese des Neuen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Die Frage nach der Genese des Neuen zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk von Gilles Deleuze. Auch seine zusammen mit Félix Guattari entwickelte sozialtheoretische Hauptthese folgt diesem Gedanken: Etwas in einer gesellschaftlichen Ordnung entzieht sich immer, etwas, das absolut neu ist, das flieht und wieder eingefangen werden muss.
Christoph Kirchers arbeitet die Kontinuität im Denken des französischen Philosophen heraus und zeigt dessen Relevanz für die Gesellschaftstheorie auf. Er vollzieht dazu Deleuzes Kritik an Kant und Hegel nach und rekonstruiert seine Rezeption von Bergson, Spinoza, Nietzsche, Foucault und Tarde. Dabei wird deutlich: Gesellschaftliche Phänomene sind besondere Bewegungen, die sowohl transformierende als auch konservierende Tendenzen umfassen. Sie kommen in konkreten Gefügen über eine Mannigfaltigkeit von Dimensionen zum Ausdruck. Weil diese Bewegungen aber stets von singulären Fluchtlinien vorgezeichnet sind, muss dem Ereignis des Neuen grundsätzlich ein Primat zuerkannt werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-95832-297-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1440-2
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 388
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung: Die Frage nach der Genese des Neuen Kein Zugriff Seiten 7 - 30
- Das Modell der Rekognition Kein Zugriff
- Die Notwendigkeit des Denkens Kein Zugriff
- Wahrheit und Problem Kein Zugriff
- Die selektive Prüfung Kein Zugriff
- Das Identitätsprinzip Kein Zugriff
- Die bewegte Kontinuität der Erfahrung Kein Zugriff
- Intuition als transzendentale Methode Kein Zugriff
- Zwei Mannigfaltigkeiten Kein Zugriff
- Das Mögliche und das Virtuelle Kein Zugriff
- Die Univozität des Seins und die Variationen der Macht Kein Zugriff
- Affektionen und Affekte oder: Was vermag ein Körper? Kein Zugriff
- Die immanenten Kriterien einer vitalistischen Gesellschaftskritik Kein Zugriff
- Pluralismus, Perspektivismus, Relationalismus Kein Zugriff
- Eine verkehrte Welt: Das Reaktiv-Werden der Kräfte Kein Zugriff
- Der Wille zur Macht zwischen Affirmation und Negation Kein Zugriff
- Die singulären Punkte der Aussage Kein Zugriff
- Form und Kraft oder: Was ist Mikrophysik? Kein Zugriff
- Ordnung und Umordnung Kein Zugriff
- Tarde und die Soziologie sozialer Strömungen Kein Zugriff
- Die Fluchtlinien der Gesellschaft Kein Zugriff
- Ereignis und Zeit des Neuen Kein Zugriff
- Wider den Dualismus: Die Typologie abstrakter Maschinen Kein Zugriff
- Werden im Gefüge Kein Zugriff
- Begehren als Konnexionsprozess Kein Zugriff
- Heterogenese oder: Die Macht der Gefüge Kein Zugriff
- Siglen Kein Zugriff Seiten 371 - 372
- Internetquellen Kein Zugriff




