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Fehlerhafte Beschlüsse in der Stiftung bürgerlichen Recht

Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Gegenstand der Untersuchung sind die Rechtsfolgen fehlerhafter Organbeschlüsse in der Stiftung. Den Ausgangspunkt bildet der Verweis in § 86 Satz 1 BGB auf § 28 BGB, wonach die Beschlussfassung eines mehrgliedrigen Vereinsvorstands nach den Vorschriften über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung in den §§ 32 und 34 BGB erfolgt. Untersucht wird ebenfalls das Stiftungsprivatrecht, wobei auch die Vorgaben der Landesgesetze verschiedentlich zur Sprache kommen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-7489-2282-7
ISBN-Online
978-3-7489-2282-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
267
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten I - XII Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Beschluss als rechtstechnisches Mittel kollektiver Willensbildung
      1. 1. Formelle Fehlerhaftigkeit
      2. 2. Materielle Fehlerhaftigkeit
        1. a) Maßgeblichkeit von Stiftungssatzung und Stifterwille
        2. b) Keine Möglichkeit der Satzungsdurchbrechung
        3. c) Zustimmungsbedürftige Beschlüsse
    2. III. Meinungsstand im Stiftungsrecht
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Kategorie des Nicht- oder Scheinbeschlusses
      2. 2. Unwirksamkeit eines Beschlusses
          1. aa) Rechtsgeschäftliche Nichtigkeit nach bürgerlichem Recht
          2. bb) Entstehung einer verbandsrechtlichen Nichtigkeitskategorie
          3. cc) Zwischenbefund
          1. aa) Aktien- und Genossenschaftsrecht
          2. bb) Vereinsrecht
          3. cc) GmbH-Recht
          4. dd) Personengesellschaftsrecht
          1. aa) Nichtigkeit
          2. bb) Anfechtbarkeit
      1. 1. Regelungstechnik
        1. a) Entstehung der Anfechtungsklage
        2. b) Herausbildung der aktienrechtlichen Nichtigkeitskategorie
        3. c) Zusammenfassung
  4. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. These von der Allgemeingültigkeit der §§ 241 ff. AktG
      2. 2. Analoge Anwendung auf Beschlüsse in Vereinen mit organisierter Willensbildung
      3. 3. Beschlüsse im Vereinsvorstand
      4. 4. Fazit
        1. a) Anfechtungsrecht des Vorstands
        2. b) Beschlussanfechtung durch Aktionäre
        3. c) Historisch angestammte Kontrollfunktion
        4. d) Zwischenbefund
        1. a) Verletzung des Mitgliedschaftsrechts durch fehlerhaften Beschluss
        2. b) Anfechtungsklage als standardisierte Form der Rechtsdurchsetzung
        3. c) Historisch zugedachter Individualrechtsschutz
          1. aa) Fehlende subjektive Betroffenheit in § 245 Nr. 1-3 AktG
          2. bb) Kein allgemeiner Gesetzesvollziehungsanspruch
          3. cc) Gesellschafterpflicht zur Wahrung des Gesellschaftsinteresses
        4. e) Zusammenfassung
        1. a) Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagerecht des Vorstands
        2. b) Klagerecht der Verwaltungsmitglieder
        3. c) Positionsbestimmung innerhalb der §§ 241 ff. AktG
      1. 4. Fazit
        1. a) Strukturelle Eigenheiten der Stiftung bürgerlichen Rechts
        2. b) Tendenzen zur Annäherung an Körperschaften und Verbände
        3. c) Zusammenfassung
        1. a) Stiftungsvorstand als pflichtengebundenes Organ
        2. b) Entscheidungsfreiheit innerhalb des Aufgabenfeldes
        3. c) Zwischenbefund
        1. a) Unterschiede in Organstellung und materiell-rechtlicher Position
        2. b) Keine Entsprechung zu aktienrechtlichen Organklagebefugnissen
        3. c) Konsequenz: Nähe zu mitgliederlosen Organen in Verein, GmbH und AG
        4. d) Kein Raum für den Grundsatz der Anfechtbarkeit
          1. aa) Anfechtungsfrist, § 246 Abs. 1 AktG
          2. bb) Klageerfordernis, § 243 Abs. 1 AktG
          3. cc) Urteilswirkung, § 248 Abs. 1 Satz 1 AktG
    1. IV. Fazit: Keine Anwendung der §§ 241 ff. AktG im Stiftungsrecht
  5. Download Kapitel (PDF)
        1. a) Gesetzliche Formerfordernisse, § 125 Satz 1 BGB
        2. b) Gewillkürte Formerfordernisse, § 125 Satz 2 BGB
        3. c) Keine Anwendung auf Verfahrensfehler
        1. a) Nicht erfasst: Satzungsverstöße und Verfahrensfehler
        2. b) Inhaltlicher Verstoß gegen ein Verbotsgesetz
        3. c) Bestimmungen im Landesstiftungsrecht: keine Verbotsgesetze
        4. d) Zusammenfassung
        1. a) Ausgangspunkt: Sittenwidrige Beschlüsse im Gesellschaftsrecht
        2. b) Folgerungen für das Stiftungsrecht
      1. 4. Zwischenergebnis
      1. 1. Maßgeblichkeit der Dispositionsbefugnis
        1. a) Relevanz im Entstehungsprozess der §§ 241 ff. AktG
        2. b) Stellenwert in der gesellschaftsrechtlichen Diskussion
      2. 3. Ableitungen für Organbeschlüsse in der Stiftung
        1. a) Einberufungsmängel
        2. b) Beschlussunfähigkeit
        3. c) Nichterreichen der erforderlichen Mehrheit
        4. d) Beschlussfassung außerhalb der Sitzung
        5. e) Form der Abstimmung
        6. f) Verstöße gegen Ordnungsvorschriften
      1. 2. Anforderungen an den Beschlussinhalt
      2. 3. Klarstellung durch Satzungsregelung
      1. 1. Lehre von der Relevanz des Beschlussfehlers
        1. a) Anwendung der (erweiterten) Grundsätze über die fehlerhafte Gesellschaft
        2. b) Behandlung von Außenrechtsgeschäften
      2. 3. Keine Heilung durch staatliche Genehmigung
    1. V. Zwischenergebnis
  6. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Klagerecht der Organmitglieder
      2. 2. Klagerecht des Destinatärs
      3. 3. Klagerecht des Stifters
      4. 4. Klagegegner
      5. 5. Urteilswirkung
      1. 1. Art und Weise der Beanstandung
      2. 2. Beanstandungsbefugnis
      3. 3. Frist
      4. 4. Wirkung und gerichtliche Kontrolle
    1. III. Klarstellung durch Satzungsregelung
  7. § 6 Zusammenfassung der wesentlichen ErgebnisseSeiten 151 - 156 Download Kapitel (PDF)
  8. AbkürzungenSeiten 157 - 162 Download Kapitel (PDF)
  9. LiteraturSeiten 163 - 179 Download Kapitel (PDF)
  10. FußnotenSeiten 180 - 267 Download Kapitel (PDF)

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