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Die Institutionalisierung des Nichtinstitutionellen

Alexys diskurstheoretische Konzeption der praktischen Vernunft als Grundlage der Theorie des Rechts und des Staates
Autor:innen:
Verlag:
 16.07.2020

Zusammenfassung

Der Band untersucht das Verhältnis von Recht, Vernunft und Diskurs in der Theorie Robert Alexys. Er folgt dabei einer zweifachen Selbstbeschreibung Alexys. In seiner Theorie der juristischen Argumentation aus dem Jahre 1978 spricht Alexy von der kantischen Idee, ein „Gesetzbuch der praktischen Vernunft“ zu entwerfen. Heute stellt Alexy sein gesamtes Werk unter die Idee einer „Institutionalisierung der Vernunft“.

Die Arbeit unternimmt es, die dem zugrundeliegende Konzeption der praktischen Vernunft zu rekonstruieren. Hierzu werden sowohl die zur praktischen Philosophie Kants zurückreichenden Wurzeln als auch das in über 40 Jahren gewachsene System der Rechtsphilosophie Alexys in den Blick genommen. Im Mittelpunkt steht dabei die Notwendigkeit einer Realisierung der Vernunft durch den rationalen praktischen Diskurs im Recht – kurz: Alexys Versuch der Institutionalisierung des Nichtinstitutionellen.


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Bibliographische Angaben

Erscheinungsjahr
2020
Erscheinungsdatum
16.07.2020
ISBN-Print
978-3-8487-5841-8
ISBN-Online
978-3-8452-9975-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie
Band
72
Sprache
Deutsch
Seiten
361
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Teilzugriff Seiten 1 - 16 Download Kapitel (PDF)
    1. A. Recht, Vernunft und Diskurs Kein Zugriff
    2. B. Zum Gang der Darstellung Kein Zugriff
      1. I. Das Problem fundamentaler Begriffe Kein Zugriff
          1. a) Subjektives Vermögen Kein Zugriff
          2. b) Erkenntnisvermögen Kein Zugriff
          3. c) Wahrheits- bzw. Richtigkeitsbezug Kein Zugriff
          4. d) Handlungsbezug Kein Zugriff
          5. e) Sollen und Normativität Kein Zugriff
          1. a) Die handlungsbezogene Definition Kein Zugriff
          2. b) Die kriterienbezogene Definition Kein Zugriff
          3. c) Die reflexive Anwendung Kein Zugriff
          4. d) Die ableitende Anwendung Kein Zugriff
          5. e) Die systembezogene Definition Kein Zugriff
      1. I. Die nietzscheanische Grundposition Kein Zugriff
      2. II. Die aristotelische Grundposition Kein Zugriff
      3. III. Die hobbesianische Grundposition Kein Zugriff
      4. IV. Die kantische Grundposition Kein Zugriff
    1. C. Zum weiteren Gang der Arbeit Kein Zugriff
        1. 1. Die Architektonik der Philosophie Kein Zugriff
        2. 2. Kants kopernikanische Wende Kein Zugriff
      1. II. Die Vernunft als subjektives Erkenntnisvermögen Kein Zugriff
        1. 1. Der formale Gebrauch der Vernunft Kein Zugriff
          1. a) Der theoretische Gebrauch der Vernunft Kein Zugriff
          2. b) Der praktische Gebrauch der Vernunft Kein Zugriff
      2. IV. Die Trennung von Sein und Sollen und die Einheit der Vernunft Kein Zugriff
      1. I. Kants Begriff der praktischen Vernunft Kein Zugriff
          1. a) Die Willkür Kein Zugriff
          2. b) Der Wille im engeren Sinne Kein Zugriff
          1. a) Transzendentale Freiheit Kein Zugriff
            1. aa) Negative Freiheit Kein Zugriff
            2. bb) Positive Freiheit Kein Zugriff
          1. a) Das Ideal des reinen Vernunftwesens und der Allgemeingültigkeit Kein Zugriff
          2. b) Der menschliche Wille Kein Zugriff
          1. a) Die fünf Formeln des kategorischen Imperativs Kein Zugriff
            1. aa) Das Handeln nach einer Maxime Kein Zugriff
            2. bb) Das Kriterium der allgemeinen Gesetze Kein Zugriff
            3. cc) Das im Übrigen unbedingte Handeln Kein Zugriff
        1. 2. Die hypothetischen Imperative Kein Zugriff
          1. a) Die transzendentale Deduktion Kein Zugriff
          2. b) Das Problem der Freiheit Kein Zugriff
          1. a) Die Exposition als Faktum der reinen Vernunft Kein Zugriff
          2. b) Die transzendentale Deduktion der Freiheit Kein Zugriff
        1. 1. Der kategorische Imperativ als objektiver Bestimmungsgrund Kein Zugriff
        2. 2. Der kategorische Imperativ als subjektiver Bestimmungsgrund Kein Zugriff
      1. I. Der kategorische Imperativ und das allgemeine Rechtsgesetz Kein Zugriff
        1. 1. Der moralische und der strikte Begriff des Rechts Kein Zugriff
          1. a) Der Inbegriff von Bedingungen Kein Zugriff
          2. b) Die Willkürvereinigung Kein Zugriff
          3. c) Die Vereinigung nach einem allgemeinen Gesetz der Freiheit Kein Zugriff
      2. III. Das Spannungsverhältnis von positivem Recht und Naturrecht Kein Zugriff
    1. E. Zusammenfassung: Praktische Vernunft bei Kant Kein Zugriff
        1. 1. Eine prozedurale Theorie praktischer Richtigkeit Kein Zugriff
        2. 2. Das Problem der Erkenntnis als Problem der rationalen Begründung Kein Zugriff
        3. 3. Die Idee eines Gesetzbuchs der praktischen Vernunft Kein Zugriff
          1. a) Das diskurstheoretische Kriterium praktischer Richtigkeit Kein Zugriff
            1. aa) Zu den Arten der Diskursregeln Kein Zugriff
              1. (1) Die Grundregeln Kein Zugriff
              2. (2) Die Vernunftregeln Kein Zugriff
              3. (3) Die Argumentationslastregeln Kein Zugriff
              4. (4) Die Argumentformen Kein Zugriff
              5. (5) Die Begründungsregeln Kein Zugriff
              6. (6) Die Übergangsregeln Kein Zugriff
            1. aa) Die Begründung in der Theorie der juristischen Argumentation Kein Zugriff
              1. (1) Das Problem deduktiver Letztbegründungen Kein Zugriff
              2. (2) Die Idee transzendentalpragmatischer Begründung Kein Zugriff
              3. (3) Die logische Struktur der Argumentation bei Alexy Kein Zugriff
              1. (1) Die Notwendigkeit des Sprechakts der Behauptung Kein Zugriff
                1. (a) Der Anspruch auf Wahrheit oder Richtigkeit Kein Zugriff
                2. (b) Der Anspruch auf Begründbarkeit Kein Zugriff
                3. (c) Die prima facie-Pflicht zur Begründung Kein Zugriff
                4. (d) Die Ansprüche auf Gleichberechtigung, Zwanglosigkeit und Universalität Kein Zugriff
              2. (3) Die notwendige Voraussetzung der Diskursregeln Kein Zugriff
              1. (1) Die allgemeinste Lebensform des Menschen Kein Zugriff
              2. (2) Warum soll ich am Diskurs teilnehmen? Kein Zugriff
              3. (3) Das Interesse an Richtigkeit Kein Zugriff
              4. (4) Das Argument der individuellen Nutzenmaximierung Kein Zugriff
              5. (5) Ein existenzielles Problem Kein Zugriff
            1. aa) Das diskurstheoretische Ideal der Rationalität Kein Zugriff
            2. bb) Die Idee absoluter prozeduraler Richtigkeit Kein Zugriff
              1. (1) Das Konstruktionsproblem Kein Zugriff
              2. (2) Das Konsensproblem Kein Zugriff
              3. (3) Das Kriteriumproblem Kein Zugriff
                1. (a) Das Begriffsproblem Kein Zugriff
                2. (b) Das Objektivitätsproblem Kein Zugriff
                3. (c) Das Widerspruchsproblem Kein Zugriff
            1. aa) Diskursive Modalitäten und relative Richtigkeit Kein Zugriff
              1. (1) Die fehlende Entscheidungsdefinität Kein Zugriff
                1. (a) Die Relativität auf die Diskursregeln Kein Zugriff
                2. (b) Die Relativität auf das Maß der Erfüllung der Diskursregeln Kein Zugriff
                3. (c) Die Relativität auf die Teilnehmer Kein Zugriff
                4. (d) Die Relativität im Hinblick auf Zeitpunkte Kein Zugriff
          1. c) Das Verhältnis des realen zum idealen Diskurs Kein Zugriff
          1. a) Das Befolgungsproblem Kein Zugriff
          2. b) Warum soll ich am Diskurs teilnehmen? Kein Zugriff
          3. c) Warum soll ich nach diskursiv begründeten Normen handeln? Kein Zugriff
        1. 1. Bäckers Kritik des transzendentalpragmatischen Arguments Kein Zugriff
          1. a) Bäckers Rekonstruktion durch den Zweck der Verständigung Kein Zugriff
          2. b) Der Metaphysikvorwurf Kein Zugriff
            1. aa) Die Einbeziehung empirischer Aussagen Kein Zugriff
            2. bb) Die Bedeutung der Autonomie Kein Zugriff
          3. d) Bäckers Kritik am „utilitaristisch-empirischen Argumentationsteil“ Kein Zugriff
          4. e) Eine relative Notwendigkeit der Praxis des Behauptens Kein Zugriff
          1. a) Das Problem notwendiger Sprachregeln Kein Zugriff
          2. b) Bäckers Rekonstruktion der zweiten Prämisse Kein Zugriff
          3. c) Bäckers Einwand gegen den performativen Widerspruch Kein Zugriff
          4. d) Zur Fallibilität der Explikation Kein Zugriff
              1. (1) Bäckers Sinnlosigkeitsthese Kein Zugriff
              2. (2) Bäckers Kontingenzthese Kein Zugriff
            1. bb) Die Diskursprinzipien Kein Zugriff
          1. b) Der tatsächliche Diskurs Kein Zugriff
          1. a) Die Universalität des Diskurses Kein Zugriff
          2. b) Die Dialektik von idealem und realem Diskurs Kein Zugriff
          3. c) Keine Rationalität ohne Idealität Kein Zugriff
          1. a) Alexys Definition normativer Tatsachen Kein Zugriff
          2. b) Die unbeantwortete Frage der Wahrheit Kein Zugriff
          1. a) Absolute prozedurale und relative prozedurale Richtigkeit Kein Zugriff
          2. b) Die Ablehnung einer rein nicht-prozeduralen Konzeption Kein Zugriff
          3. c) Objektivität durch Rationalität Kein Zugriff
          4. d) Die Ergänzungsthese Kein Zugriff
        1. 3. Die Präsuppositionsthese in Thirteen Replies Kein Zugriff
          1. a) Das Realismusproblem Kein Zugriff
          2. b) Alexys drei Äquivalenzen Kein Zugriff
          3. c) Die regulativen Ideen der Konzeption Alexys Kein Zugriff
          4. d) Ein diskursiver Realismus Kein Zugriff
    1. C. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. 1. Praktische Fragen Kein Zugriff
        2. 2. Die Anspruchsthese Kein Zugriff
        3. 3. Die Sonderfallthese im engeren Sinne Kein Zugriff
      1. II. Das Verhältnis von juristischer und allgemein praktischer Argumentation Kein Zugriff
      2. III. Die Kritik der Sonderfallthese Kein Zugriff
      1. I. Der Streit um den Begriff und die Natur des Rechts Kein Zugriff
        1. 1. Das Ideal Dimension Pentagon Kein Zugriff
          1. a) Zum Begriff des Anspruchs auf Richtigkeit Kein Zugriff
            1. aa) Die Verbindung aus der Beobachterperspektive Kein Zugriff
            2. bb) Die Verbindung aus der Teilnehmerperspektive Kein Zugriff
          2. c) Der Anspruch auf Richtigkeit erster und zweiter Ordnung Kein Zugriff
        2. 3. Die Doppelnaturthese Kein Zugriff
        3. 4. Der inklusive Nichtpositivismus Kein Zugriff
        1. 1. Die Notwendigkeit des Staates und Rechts für den Diskurs Kein Zugriff
        2. 2. Die Notwendigkeit des Diskurses für Staat und Recht Kein Zugriff
        3. 3. Das Spannungsverhältnis von Gerechtigkeit und Rechtssicherheit Kein Zugriff
      2. IV. Das Beispiel der Auslegung von Gesetzen Kein Zugriff
    1. C. Die Institutionalisierung des Nichtinstitutionellen Kein Zugriff
  2. Verzeichnis der verwendeten Literatur Kein Zugriff Seiten 347 - 361

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