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Monographie Kein Zugriff

Zeugenbetreuung von Holocaust-Überlebenden und Widerstandskämpfern bei NS-Prozessen (1964–1985)

Zeitgeschichtlicher Hintergrund und emotionales Erleben
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Als die Opfer des Holocaust und WiderstandskämpferInnen 1964 als Zeuginnen und Zeugen im Auschwitzprozess erstmals wieder nach Deutschland reisten, befand sich die psychologische Traumaforschung noch in ihren Anfängen. Bevor sich PsychologInnen, TherapeutInnen, JournalistInnen und JuristInnen dem Thema stellen konnten, gründete sich ein erster Betreuerkreis und leistete in Sachen Vergangenheitsbearbeitung Pionierarbeit. Trotz ihres Beitrags zu einer bundesweiten Erinnerungskultur und ihrer Leistung hinsichtlich des transnationalen Dialogs mit den Opfern führt die Zeugenbetreuung in der wissenschaftlichen Forschung noch heute ein Schattendasein.

Funkenberg befasst sich im vorliegenden Buch mit der Zeugenbetreuung bei NS-Prozessen und beleuchtet insbesondere die Motivation der Betreuerinnen und Betreuer für ihr Engagement, die emotionale Herausforderung der Betreuungsarbeit und die psychische Verfassung der OpferzeugInnen. Anhand von Interviews, Briefen und Berichten belegt sie die Einzigartigkeit der Begegnungen von ZeugenbetreuerInnen mit Holocaust-Überlebenden und WiderstandskämpferInnen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-8379-2551-7
ISBN-Online
978-3-8379-6802-6
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Forschung Psychosozial
Sprache
Deutsch
Seiten
375
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. 1.1 Zeugen vor Gericht Kein Zugriff
    2. 1.2 Offene Fragen und Vorannahmen Kein Zugriff
    3. 1.3 Forschungsstand Kein Zugriff
    4. 1.4 Quellen, Methoden und Aufbau Kein Zugriff
      1. 2.1.1 Die 1950er Jahre Kein Zugriff
      2. 2.1.2 Die 1960er Jahre Kein Zugriff
      3. 2.1.3 Die 1970er Jahre und frühen 1980er Jahre Kein Zugriff
      4. 2.1.4 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 2.2 Psychologische Sicht auf die Spätfolgen von Konzentrationslagerhaft in den 1960er Jahren Kein Zugriff
    2. 2.3 Opferschutz zu Zeiten der NS-Prozesse? Kein Zugriff
      1. 2.4.1 Möglichkeiten, Grenzen und Probleme in Verfahren gegen NS-Gewaltverbrecher Kein Zugriff
      2. 2.4.2 Die besondere Problematik des Zeugenbeweises Kein Zugriff
      3. 2.4.3 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 3.1 Die erste Betreuungsinitiative in Frankfurt am Main Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Zeugenbetreuung in Darmstadt Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Zeugenbetreuung in Hamburg Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Zeugenbetreuung in Düsseldorf Kein Zugriff
      4. 3.2.4 Zeugenbetreuung in Hagen Kein Zugriff
    2. 3.3 Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. 4.1.1 Erhebungsmethoden Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Feldforschung Kein Zugriff
      3. 4.1.3 Auswertung Kein Zugriff
      1. 4.2.1 »Lang und bitter war der Weg fürmich deshalb, weil ich voller Begeisterung für das Dritte Reich war.« – Zeugen- und Betreuerbiografien Kein Zugriff
      2. 4.2.2 »Ich glaube, in meiner Generation wird man kaum jemanden finden, der über den Nationalsozialismus wirklich aufgeklärt wurde.« – Die ›Vorgeschichte‹ Kein Zugriff
      3. 4.2.3 »Es ist das Einzige, was man tun kann: Zeugnis abzugeben.« –Die Angst vor der Aussage und der Wunsch, zu berichten Kein Zugriff
      4. 4.2.4 »Wichtig erscheint mir vor allem, dass die Zeugen begrüßt werden, dass ihnen jemand vor der Vernehmung ›Guten Tag‹ sagt und sie nach ihren Wünschen fragt.« – Der erste Kontakt Kein Zugriff
      5. 4.2.5 »Das war ein sehr schwerer Moment in meinem Leben, dieser Prozess.« – Zeugen und Betreuer im Gerichtssaal Kein Zugriff
      6. 4.2.6 »In meiner Erinnerung ist immer nur Sonne.« – Begegnung und Freundschaft Kein Zugriff
      7. 4.2.7 »Ich wurde mit dem Holocaust-Virus infiziert, und seither hab’ ich eine zweiteHaut.« Psychische Belastung der Zeugenbetreuer Kein Zugriff
      8. 4.2.8 »Fast täglich erreichen mich Briefe.« – Langfristige Kontakte und neue Perspektiven Kein Zugriff
      9. 4.2.9 »Aber insgesamt war die Stimmung auch in den 80er Jahren nicht so, dass das [die Zeugenbetreuung] sos elbstverständlich war.« – Zeitgeist und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Kein Zugriff
    1. 4.3 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 5.1 Rundfunk Kein Zugriff
    2. 5.2 Printmedien Kein Zugriff
    3. 5.3 Öffentliche Auftritte Kein Zugriff
    4. 5.4 Zwischenfazit Kein Zugriff
    1. 6.1 »(K)eine Zeit für Qualitätsstandards?« – Zeugenbetreuung in Deutschland Kein Zugriff
    2. 6.2 Der Einzug in die Praxis – Die Gründung des International Criminal Court (ICC) Kein Zugriff
    3. 6.3 Das psychosoziale Trauma – Neue Forschungsansätzein der Arbeit mit Überlebenden schwerer Menschenrechtsverletzungen Kein Zugriff
  2. 7. Fazit Kein Zugriff Seiten 337 - 350
  3. Dank Kein Zugriff Seiten 351 - 352
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 353 - 375

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