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Doing mandir, doing kōvil
Eine empirische Rekonstruktion hinduistischer Tempelpraktiken in der Schweiz und in Österreich- Autor:innen:
- Reihe:
- Religionen aktuell, Band 32
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Die religionswissenschaftliche Detailstudie versteht sich als Beitrag zur Erforschung von Hinduismen. Sie rekonstruiert in Zürich und Wien, stellvertretend für zwei nationalstaatliche Kontexte, hinduistische Tempelpraktiken. Im Zentrum steht die Frage nach dem praktischen Vollzug des Geschehens im Hindutempel, also die Frage danach, welche Praktiken einen Tempel als solchen hervorbringen. Einem ethnomethodologischen Zugang verpflichtet, rekonstruiert die Studie die Routine gemeinschaftlicher hinduistischer Tempelpraxis – das „doing mandir“. Damit füllt sie eine Forschungslücke und leistet einen Beitrag zur Etablierung praxistheoretischer Zugänge in der Religionswissenschaft und ihrer Übersetzung in die Konkretion empirischer Forschung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8288-4683-8
- ISBN-Online
- 978-3-8288-7766-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Religionen aktuell
- Band
- 32
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 350
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- 1.1 Forschungsfrage
- 1.2 Forschungsinteresse und Forschungsstand
- 1.3 Aufbau der Arbeit
- 1.4 Transliteration
- 2.1.1 Praxis und Praktiken und ihre Ontologie
- 2.1.2 Praktisches Wissen
- 2.1.3 Materialität
- 2.1.4 Zeitlichkeit und Kontextualität sozialer Praktiken
- 2.1.5 Routine und Kreativität sozialer Praktiken
- 2.1.6 Das Potenzial der Praxistheorie für die Religionswissenschaft
- 2.2 Migrationsgesellschaft
- 2.3 Hinduismus
- 2.4 Religion
- 3.1 Die ethnomethodologische Einstellung
- 3.2.1 Ethnografische Strategie und teilnehmende Beobachtung
- 3.2.2 Interviews und Gespräche
- 3.2.3 Dichte Beschreibung – Rekonstruktion von Situationen und ihren Praktiken
- 3.3 Gütekriterien qualitativer Forschung
- 3.4 Die Rolle der Forscherin
- 4.1.1 Kontext: Schweizer Migrations- und Religionspolitiken
- 4.1.2.1 Der Arulmigu Sivan Kovil
- 4.1.2.2 Der Sri-Sivasubramaniar-Tempel
- 4.2.1 Kontext: Österreichische Migrations- und Religionspolitiken
- 4.2.2.1 Der Hindutempel im Afroasiatischen Institut AAI
- 4.2.2.2 Der Tempel der Hindu Mandir Gesellschaft/Hindu Mandir Association (HMA)
- 4.2.2.3 Der Sanatan Dharam Mandir Sidh Jogi Baba Balaknath
- 4.2.2.4 Vereine
- 4.3 Schweiz und Österreich im Vergleich
- 5.1.1 Die gelbe Tür
- 5.1.2 Den Tempel betreten
- 5.1.3 Putzen und Ordnen
- 5.1.4 Kochen und Essen
- 5.2.1 Religiöse Praktik als sensuelles Engagement: Bhajans singen
- 5.2.2 Stabilisierte Wiederholung: Jubelrufe
- 5.2.3 Die Bedeutung von Artefakten und die Entstehung von Gemeinschaft: Āratī
- 5.2.4 Die Affektstruktur von Praktiken: Pūjā
- 5.2.5 Grenzenlose Praxisteilnahme: Durgāpūjā
- 5.3.1 Praktiken der Zukunft
- 5.3.2 Praktiken der Vergangenheit
- 5.3.3 Doing Past, Doing Future
- 5.4.1 SivanTV: Filmen und Feiern im Tempel
- 5.4.2 Totenrituale: Kontinuität und Adaption
- 5.4.3 Körperlichkeit und Subjektivierung: Befähigung religiöser Experten
- 5.5 Zusammenfassung
- 6.1 Rückblick
- 6.2.1 Sitzen, arbeiten, putzen, beten: doing mandir, doing kōvil
- 6.2.2.1 Wie kommt hinduistische Tempelpraxis zustande?
- 6.2.2.2 Wie erhält sich Tempelpraxis über Zeit und Raum?
- 6.2.2.3 Wie verändert sich Tempelpraxis, bricht ab oder hört auf?
- 6.2.2.4 Grenzen praxistheoretischer Analyse
- 6.3 Praxistheorie und Religionswissenschaft
- 6.4 Ausblick
- LiteraturSeiten 307 - 338 Download Kapitel (PDF)
- Verzeichnis der InternetquellenSeiten 339 - 346 Download Kapitel (PDF)
- Liste der InterviewsSeiten 347 - 348 Download Kapitel (PDF)
- Liste der BeobachtungsprotokolleSeiten 349 - 350 Download Kapitel (PDF)




