„Und damit kam die Angst …“
Der rechtsterroristische Anschlag am S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Am 27. Juli 2000 explodierte an der Düsseldorfer S-Bahn-Station Wehrhahn ein Sprengsatz. Er richtete sich gezielt gegen eine Gruppe Sprachschüler:innen aus der ehemaligen Sowjetunion, darunter sechs Jüdinnen und Juden. Zehn Menschen wurden verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich. Der Anschlag fand bundesweit Beachtung, wurde dann jedoch rasch vergessen, da Täter:innen nicht ermittelt werden konnten. Erst in den letzten Jahren ist das öffentliche Interesse an der antisemitischen und antislawischen Gewalttat gestiegen. Der Band zeichnet die Ereignisse nach, verdeutlicht in Interviews die Folgen für die Betroffenen und wirft einen kritischen Blick auf die polizeilichen Ermittlungen und den Prozess. Weitere Beiträge beleuchten die extrem rechten Strukturen im Raum Düsseldorf sowie die antisemitische Propaganda in rechten Medien. Projekte und Ansätze des Erinnerns an diese Gewalt schließen den Band ab. Mit einem Begleitwort der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-86331-807-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6699-9
- Verlag
- Metropol Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 315
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 25 Jahre nach dem Wehrhahn-Anschlag: Geschichte wiederholt sich. Begleitwort der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- 27. Juli 2000, 15:03 Uhr. „Und damit kam die Angst, sich als Jüdin oder Jude öffentlich zu bekennen und entsprechend zu leben, auch in unsere Stadt.“ Zur Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 47 Fabian Virchow, Sabine Reimann
- „Außer Verteidigung und Gericht glaubt niemand an die Unschuld dieses Angeklagten.“ Ungesühnt und (un)vergessen: Der Wehrhahn-Anschlag Kein Zugriff Seiten 48 - 84 Stefan Geilhausen
- „Ich habe das rausgeschüttelt, was ich rausschütteln wollte. Schreiben Sie das oder nicht? Ist mir völlig egal. Ich habe es rausgelassen.“ Kein Zugriff Seiten 87 - 100 Ekaterina Pyzova, Johannes Gleitz
- „Plötzlich hörten wir eine sehr, sehr große Explosion, ein sehr lautes Geräusch. Wir sind alle zusammengezuckt. Kein Zugriff Seiten 101 - 121 Galina Veksler, Katja Kuklinski, Sabine Reimann
- „Zuhören und Verstehen“ Kein Zugriff Seiten 122 - 130 Stella Shcherbatova, Chiara Zucconi
- Gewalt ist Botschaft ist Strategie. Der Anschlag vom Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn in seiner Zeit: Rechtsterrorismus, Kontexte und Folgen im Sommer 2000 Kein Zugriff Seiten 133 - 161 Anke Hoffstadt
- „Bombenstimmung in Düsseldorf“ Schlaglichter auf die lokale (extreme) Rechte Kein Zugriff Seiten 162 - 188 Jürgen Peters
- „Sie wollen unser Bestes – unser Geld!“ Antisemitische Demagogie in Medien der extremen Rechten Kein Zugriff Seiten 189 - 220 Fabian Virchow
- „Drecksgesocks“, das „mein Land ausplündert“ Antiosteuropäischer Rassismus und der Wehrhahn-Anschlag Kein Zugriff Seiten 221 - 236 Jannis Panagiotidis, Hans-Christian Petersen
- „Die kleine Chance, die es noch gab, ist fatal vertan worden.“ Kein Zugriff Seiten 239 - 259 Dominik Schumacher, Hendrik Puls, Sabine Reimann
- „Diese Lücke ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch aufschlussreich." Kein Zugriff Seiten 260 - 271 Christof Seeger-Zurmühlen, Christine Brinkmann
- „Täter läuft noch frei rum.“ Bildungspraxis zu rechtem Terror Kein Zugriff Seiten 272 - 312 Eva Krane, Sabine Reimann
- Autor:innenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 313 - 315



