Wandel der Staatlichkeit und wieder zurück?
Die Einbeziehung Privater in die Erfüllung öffentlicher Aufgaben (Public Private Partnership) in/nac- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Verwaltungsressourcen und Verwaltungsstrukturen, Band 18
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Die verwaltungswissenschaftliche Forschung sieht sich weltweit mit einem Wandel der Formen der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben konfrontiert. Das klassische Bild vom Staat als „Leistungsstaat“, der im öffentlichen Interesse stehende Leistungen in Eigenerstellung erbringt, wurde zunehmend abgelöst durch die Idee eines Staates, der zwar Gemeinwohlinteressen zu sichern, die hierfür notwendigen Leistungen aber nicht notwendig eigenhändig zu erbringen hat. In nahezu allen Staaten hat diese in der Regel unter dem Sammelbegriff „Public Private Partnership“ geführte Diskussion zu – teilweise sehr heftigen – Auseinandersetzungen über das jeweilige Staatsverständnis geführt. Als Prüfstein für die Stabilität der unterschiedlichen Grundlagen und Konzepte erwies sich in vielen Staaten die Weltwirtschaftskrise. Zumindest in einigen Staaten scheint sich eine Renaissance des Staates zu Lasten privater Problemlösungskompetenz abzuzeichnen.
Der Band fasst die auf einer internationalen Konferenz unter Teilnahme von Referentinnen und Referenten aus verschiedenen europäischen und außereuropäischen Ländern gehaltenen Vorträge zusammen und dient dem Vergleich der unterschiedlichen Verwaltungskulturen bezogen auf die Aufgabenwahrnehmung als ein Baustein zu einer vergleichenden Staatstheorie.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6358-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2995-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Verwaltungsressourcen und Verwaltungsstrukturen
- Band
- 18
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 289
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Kenji Kamino, Partnership Actors and Legal Changes in the State and Society Kein Zugriff Seiten 9 - 22 Kenji Kamino
- Hae-Ryoung Kim, Grundsätzliche Probleme von „Public Private Partnership“ aus koreanischer Sicht Kein Zugriff Seiten 23 - 42 Hae-Ryoung Kim
- Jan Ziekow, Wandel der Staatlichkeit und wieder zurück? PPP im Kontext der deutschen Diskussion um die Rolle des Staates Kein Zugriff Seiten 43 - 66 Jan Ziekow
- Holger Mühlenkamp, Ökonomische Analyse von Public Private Partnerships (PPP) – PPP als Instrument zur Steigerung der Effizienz der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben oder als Weg zur Umgehung von Budgetbeschränkungen? Kein Zugriff Seiten 67 - 106 Holger Mühlenkamp
- Chen-Jung Chan, Vertragsgestaltung bei Public-Private-Partnership-Projekten in Taiwan Kein Zugriff Seiten 107 - 132 Chen-Jung Chan
- Akio Takahashi, Verbraucherschutz und öffentlich-privatrechtliche Regelungen in Japan Kein Zugriff Seiten 133 - 150 Akio Takahashi
- Anita Boros, PPP-Projekte in Ungarn Kein Zugriff Seiten 151 - 176 Anita Boros
- Andreas Abegg, Die Bewertung von Kooperationen zwischen Staat und Privaten in der staatstheoretischen Diskussion der Schweiz Kein Zugriff Seiten 177 - 198 Andreas Abegg
- Piotr Stec, Public Private Partnership between Public and Private Law. A Polish View Kein Zugriff Seiten 199 - 214 Piotr Stec
- Rahel Schomaker, Public Private Partnerships aus Sicht der Neuen Institutionenökonomik – Theoretische Überlegungen und empirische Evidenzen Kein Zugriff Seiten 215 - 234 Rahel Schomaker
- Sung Soo Kim, Gemeinwohlerfordernis von PPP-Vorhaben nach Art. 23 Abs. 3 der Koreanischen Verfassung, unter besonderer Berücksichtigung der Enteignung zugunsten privat initiierter Golfanlagen Kein Zugriff Seiten 235 - 254 Sung Soo Kim
- Rainer Pitschas, Innere Sicherheit und Öffentlich-Private Partnerschaft. Von der Gewährleistungsverantwortung des Staates zur collaborativen Sicherheitsgovernance und zurück? Kein Zugriff Seiten 255 - 272 Rainer Pitschas
- Atsunori Isomura, Erfahrungen mit PFI in Japan Kein Zugriff Seiten 273 - 288 Atsunori Isomura
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 289 - 289





