
Zwischen Bewusstseinsphilosophie und Naturalismus
Zu den metaphysischen Implikationen der Diskursethik von Jürgen Habermas- Autor:innen:
- Reihe:
- Edition Moderne Postmoderne
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Im Gegensatz zu Adorno hat Habermas kein Interesse mehr daran, sich mit der Metaphysik im Augenblick ihres Sturzes solidarisch zu erklären. Daher behauptet er explizit, ohne »metaphysische Rückendeckung« zu philosophieren und macht dies auch theoriestrategisch deutlich. Die Studie untersucht zunächst die Strategie der Metaphysikkritik bei Habermas, um anschließend die Folgen dieses Vorgehens zu analysieren. Dabei kommt sie zu dem Schluss, dass Habermas eine Naturalisierungsstrategie einschlägt, deren Folgen auf die Konzeption der Diskursethik bisher nicht berücksichtigt worden sind. Dies hat zur Konsequenz, dass Habermas wichtige Aspekte seiner eigenen Ethik unterminiert und damit gerade jener Form von Naturalismus Vorschub leistet, die er eigentlich kritisieren wollte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-620-5
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0620-5
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Edition Moderne Postmoderne
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 243
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- InhaltSeiten 5 - 8 Download Kapitel (PDF)
- EinleitungSeiten 9 - 18 Download Kapitel (PDF)
- I. Der Metaphysikbegriff bei Jürgen HabermasSeiten 19 - 36 Download Kapitel (PDF)
- II. Naturalisierung des SelbstbewusstseinsSeiten 37 - 96 Download Kapitel (PDF)
- III. Metaphysische Letztbegründung?Seiten 97 - 204 Download Kapitel (PDF)
- IV. Hegel: Ursprünge des habermasschen Naturalismus und mögliche AlternativenSeiten 205 - 214 Download Kapitel (PDF)
- V. Metaphysische Implikationen in der Diskursethik?Seiten 215 - 224 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturverzeichnisSeiten 225 - 241 Download Kapitel (PDF)
- BackmatterSeiten 242 - 243 Download Kapitel (PDF)




