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Nationalismus im spät- und postkommunistischen Europa

Band 3 - Nationalismus in den nationalen Gebietseinheiten
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Im kommunistischen Europa gab es 38 subnationale territoriale Einheiten. Fast überall führte die Renaissance des Nationalismus im spät- und postkommunistischen Europa zur Konfrontation zwischen den nationalen Vereinheitlichungsbestrebungen der Titularethnien der alten und neuen Nationalstaaten und den national autonomistischen, föderalistischen und Unabhängigkeitsbestrebungen der größeren ethnischen Minderheiten. Die größeren Territorien mit einer mehrheitsbildenden Titularethnie strebten nach staatlicher Unabhängigkeit, die ihnen die internationale Staatengemeinschaft verweigert. In einigen Fällen wurde eine De-facto-Staatlichkeit errungen. In anderen Fällen wurde die vorherige Autonomie beseitigt. In jüngster Zeit werden in Russland die kleineren national-territorialen Gebilde aufgelöst. Umgekehrt entstanden jedoch im postkommunistischen Europa auch einige neue national-territoriale Gebilde.

Im vorliegenden Band werden 15 nationale Territorien unterschiedlichen Typs unter der leitenden Fragestellung des Gesamtwerkes nach dem Verhältnis von Ethno- und Staatsnationalismus und seinen Auswirkungen auf die Gewaltneigung und Demokratieentfaltung oder -behinderung in der Umbruchszeit von 1985-1995 näher untersucht.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-8329-3922-9
ISBN-Online
978-3-8452-1184-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
387
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 9
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 10 - 13
  3. Kommentar: (Sub)-Nationalismen der Nationen ohne Staat Kein Zugriff Seiten 13 - 26
    Autor:innen:
    1. Nationalismus in Republiken der Rußländischen Föderation (Sacha, Südossetien, Tatarstan, Tuva): die Ideologie der Führer und das Massenbewußtsein Kein Zugriff Seiten 26 - 54
      Autor:innen:
    2. Ethnischer und politischer Nationalismus in der Republik Karelien 1985-1995 Kein Zugriff Seiten 54 - 75
      Autor:innen:
    3. Die Nationalismen Mordwiniens Kein Zugriff Seiten 75 - 97
      Autor:innen:
    4. Das Modell Tatarstans und der Nationalismus der Tataren Kein Zugriff Seiten 97 - 117
      Autor:innen:
    5. Baschkirischer Nationalismus in jüngerer Zeit Kein Zugriff Seiten 117 - 139
      Autor:innen:
    6. Die Karatschaiisch-Tscherkessische Republik und der karatschaiische Nationalismus Kein Zugriff Seiten 139 - 162
      Autor:innen:
    7. Nationale Bewegungen in Tschetschenien: Wurzeln, Etappen und Bilanzen Kein Zugriff Seiten 162 - 187
      Autor:innen:
    8. Die nationale Frage in Burjatien: gegenwärtige Retrospektive Kein Zugriff Seiten 187 - 206
      Autor:innen:
    1. Die krimtatarische Nationalbewegung: Beitrag zur Stabilität oder zur Unsicherheit? Kein Zugriff Seiten 206 - 226
      Autor:innen:
    2. Die "Staatlichkeit" Transnistriens - ein Unfall der Geschichte? Kein Zugriff Seiten 226 - 252
      Autor:innen:
    3. Zurück zur Nation durch die Wiederaneignung der Muttersprache: Die Gagausen in Moldau Kein Zugriff Seiten 252 - 272
      Autor:innen:
    4. Abchasien: Auf dem Weg zur nationalen Wiedergeburt oder zum ethnokratischen Staat Kein Zugriff Seiten 272 - 295
      Autor:innen:
    1. Kosovo: der nationale Schattenstaat Kein Zugriff
      Autor:innen:
    1. Die Schweizer Staats- und Willensnation - Vorbild für die Regelung der Beziehungen zwischen den ethnischen und nationalen Gruppen in den osteuropäischen Staaten? Kein Zugriff
      Autor:innen:
  4. Ergänzende Bibliographie Kein Zugriff Seiten 372 - 385
  5. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 385 - 387

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