, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Doppelorganschaft und Treuepflichten

Haftungsfragen bei Kollision organschaftlicher Treuepflichten infolge mehrfacher Organstellung
Autor:innen:
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

Besonders in Konzernen sind mehrfache Organstellungen ein und derselben natürlichen Person häufig anzutreffen: Mitglieder des Leitungsorgans der Muttergesellschaft fungieren regelmäßig als Mitglieder des Aufsichtsorgans der Tochtergesellschaft. Das vorliegende Werk widmet sich dieser in der heutigen Wirtschaftspraxis weit verbreiteten Konstellation und den daraus resultierenden Haftungsfragen. Themen und Fragestellungen Übt eine natürliche Person in zwei oder mehreren Kapitalgesellschaften gleichzeitig organschaftliche Funktionen aus, so ist sie auf Grund dieser mehrfachen Organstellung gleichzeitig mehreren Gesellschaften gegenüber zur Treue und Interessenwahrung verpflichtet. Bei gegenläufigen Interessen der Gesellschaften führt dies mitunter zu widerstreitenden Handlungspflichten des Organwalters, sodass dieser faktisch nicht in der Lage ist, allen ihn treffenden Treuepflichten zu entsprechen. Dies wirft die Frage auf, ob und unter welchen Voraussetzungen die in einem solchen Fall unvermeidbare Verletzung einer der bestehenden Treuepflichten den Organwalter schadenersatzpflichtig werden lässt. Im vorliegenden Werk werden die Voraussetzungen und der Umfang einer potentiellen Haftung des Organwalters umfassend erörtert. Dabei wird insbesondere auf folgende Themen eingegangen: - Umfang und Inhalt der Treuepflichten von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern - Sorgfaltsmaßstab des Organwalters - Verschwiegenheitspflichten von Aufsichtsratsmitgliedern - Kausalität der Pflichtverletzung - Regressmöglichkeiten des ersatzpflichtigen Aufsichtsratsmitglieds gegenüber der entsendenden Muttergesellschaft - Schadenersatzpflicht der entsendenden Muttergesellschaft gegenüber der Tochtergesellschaft Dr. Olaf Riss, LL.M. ist Assistent am Institut für Zivilrecht der Universität Wien sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäisches Schadenersatzrecht der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkte liegen vor allem im Bestandrecht, im Bauträgervertragsrecht, im materiellen Insolvenzrecht, insbesondere dem Recht der Gläubigeranfechtung, sowie im allgemeinen Zivilrecht.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2008
Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-902638-05-2
ISBN-Online
978-3-7097-9995-6
Verlag
Jan Sramek Verlag, Wien
Sprache
Deutsch
Seiten
147
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    2. Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff
    3. Verzeichnis der Abkürzungen Kein Zugriff
    4. Verzeichnis zitierten Literatur Kein Zugriff
  1. A. Problemstellung und zu erörternder Beispielssachverhalt Kein Zugriff Seiten 1 - 4
  2. B. Pflichten und schadenersatzrechtliche Verantwortlichkeit der bestellten Organe Kein Zugriff Seiten 5 - 78
  3. C. Schadenersatzrechtliche Verantwortlichkeit der Muttergesellschaft gegenüber dem Tochterunternehmen bzw dessen Gesellschaftern Kein Zugriff Seiten 79 - 102
  4. D. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 103 - 108
  5. E. Verhaltensrichtlinien für Vorstandsmitglieder einer Muttergesellschaft in ihrer Funktion als Aufsichtsrat einer Tochergesellschaft Kein Zugriff Seiten 109 - 114
  6. F. Erörterung ausgewählter Fallkonstellationen Kein Zugriff Seiten 115 - 120
  7. Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 121 - 122

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Handelsrecht & Wirtschaftsrecht & Gesellschaftsrecht"
Cover des Buchs: Messenger-Dienste und Wettbewerb
Monographie Kein Zugriff
Johanna Dirkes
Messenger-Dienste und Wettbewerb
Cover des Buchs: Handelsrecht
Lehrbuch Kein Zugriff
Anja Steinbeck, Marcus Bieder
Handelsrecht
Cover des Buchs: Die Anwendbarkeit von § 313 BGB auf den Insolvenzplan
Monographie Kein Zugriff
Friedrich Schlott
Die Anwendbarkeit von § 313 BGB auf den Insolvenzplan