Apriorität und Positivität des Rechts nach Kant
- Autor:innen:
- Reihe:
- Fundamenta Juridica, Band 63
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Gegenüber dem schon als Gemeinplatz gehandelten Verdikt, bei der Rechtslehre handele es sich um das Spätprodukt eines schon in seiner Denkkraft geschwächten, ja senilen Kant, haben die Monographien von Deggau (1983), Kersting (1984) und Ludwig (1985) den systematischen Rang von Kants Spätwerk in einer die anschließende Forschung bestimmenden Weise nachgewiesen. Die Untersuchung übertrifft sie, was den Nachweis der systematischen Geschlossenheit der Rechtslehre und ihr Zusammenstimmen mit Kants politischer Philosophie betrifft, noch einmal. Sie stellt erstmals Kants Lehre vom zivilen Ungehorsam als systematisch stimmiges Komplement der Rechtslehre im Kontext der Bedenken dar, welche die schlechthinnige Widerrechtlichkeit des gewaltsamen Widerstandes gegen den Staat nach Kant in der Kant-Forschung hervorgerufen hat. Ferner weist sie die volle Kompatibilität von Kants Rechtsbegriff mit seiner politischen Theorie nach und stellt sich dabei dem Problem, welcher Stellenwert im Ganzen von Kants praktischer Philosophie empirisch-konsequentialistischen Argumenten zukommt.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6732-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3178-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Fundamenta Juridica
- Band
- 63
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 129
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Problemstellung Kein Zugriff Seiten 13 - 15
- Zur Begrifflichkeit: Apriorität & Positivität Kein Zugriff Seiten 15 - 18
- Apriorität des Rechtsbegriffs – Positivität des Rechts Kein Zugriff Seiten 18 - 19
- Quellen & Textausgaben Kein Zugriff Seiten 19 - 20
- Das Besitzproblem a priori (§§ 1-9 RL) Kein Zugriff Seiten 21 - 25
- Die kategoriale Geltung des vernünftigen Privatrechts Kein Zugriff Seiten 25 - 33
- Exkurs: Prauss’ Kant-Kritik als formal-transzendentale Handlungstheorie Kein Zugriff Seiten 33 - 40
- Seines Rechts teilhaftig werden (§ 41 RL) Kein Zugriff Seiten 40 - 44
- Egoistische Neigung & reziproke Gefährdung (§ 42 RL) Kein Zugriff Seiten 44 - 49
- Das »Volk von Engeln«-Argument (§ 43 RL) Kein Zugriff Seiten 49 - 53
- Reziproke »Sicherstellung«: Empirische Gesetze (§ 44 RL) Kein Zugriff Seiten 53 - 59
- Die »Allgemeine Anmerkung A«: Revolutionsverbot Kein Zugriff Seiten 59 - 66
- Zweifel an dem strikten Revolutionsverbot nach Kant Kein Zugriff Seiten 66 - 70
- Die Möglichkeit zivilen Ungehorsams Kein Zugriff Seiten 70 - 74
- Die Marginalisierung der positivistischen Pointe der Rechtslehre in der Literatur Kein Zugriff Seiten 74 - 84
- Das »Volk von Teufeln«-Argument als naturalistische Analogie (Prauss) Kein Zugriff Seiten 85 - 97
- Das »Volk von Teufeln«-Argument als konsequentialistische These Kein Zugriff Seiten 97 - 104
- Die bürgerliche Öffentlichkeit als vermittelnde Instanz zwischen dem vernünftigen Privatrecht a priori und dem positiven Recht im Staat Kein Zugriff Seiten 104 - 114
- Fazit Kein Zugriff Seiten 115 - 118
- Ausgaben der Rechtslehre Kein Zugriff Seiten 119 - 119
- Andere Kant-Texte und Quellen Kein Zugriff Seiten 119 - 120
- Sonstige Literatur Kein Zugriff Seiten 120 - 126
- Personen Kein Zugriff Seiten 127 - 127
- Sachen Kein Zugriff Seiten 128 - 129





