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Soziale Herkunft, Karrierewege und Entscheidungspraxis in der Sozialgerichtsbarkeit

Soziologische und rechtswissenschaftliche Beiträge
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Wie beeinflusst soziale Herkunft Karrierewege und Entscheidungspraxis von Richter:innen? Der Band fokussiert auf die Sozialgerichtsbarkeit als Ort, an dem gesellschaftliche Ungleichheit auf juristische Verfahren trifft. Beiträge aus Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaft durchleuchten Ausbildungswege, richterliche Selbstbilder, Verfahrensbesonderheiten und Begründungspraxis. Der Band vereint Forschungsstände unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen und richtet sich an wissenschaftlich interessierte Praxis sowie an interdisziplinär ausgerichtete Wissenschaft.
Mit Beiträgen von Dr. Katie Baldschun | Dr. Frerk Blome | Prof. em. Dr. Armin Höland | Dr. Anders Leopold | Peter Masuch | Dr. Tobias Mushof | Dr. Sarah Schulz | Dr. Davor Šušnjar | Prof. Dr. Felix Welti

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-3624-0
ISBN-Online
978-3-7489-6390-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum Sozialrecht
Band
76
Sprache
Deutsch
Seiten
253
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  2. Peter Masuch Download Kapitel (PDF)
    1. I. Soziale Herkunft, Bildungswege und die Filtermechanismen in der juristischen Karriere
    2. II. Rechtssoziologische Bestandsaufnahme erforderlich
    3. III. Sozialrecht in Ausbildung und Rechtsprechung
    4. IV. Herausfordernde Interdisziplinarität: Zur Entwicklung der Rechts- und Richtersoziologie
    5. V. Niedrigschwelliger Rechtsschutz unter Druck: Anforderungen und Ambivalenzen in der Praxis
    6. VI. Zusammenwirken auf Augenhöhe? Zur Rolle ehrenamtlicher Richter in der Sozialgerichtsbarkeit
    7. VII. Rechtsprechung und Rechtsentwicklung
    8. VIII. Entscheidungsfiguren, Argumentationspraxis und Digitalisierung
    9. IX. Verrechtlichung (sozial-)politischer Konflikte
  3. EinleitungSeiten 19 - 26 Sarah Schulz, Felix Welti Download Kapitel (PDF)
  4. Sarah Schulz Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Anzahl der Richter:innen
      2. 2. Frauenanteil
      3. 3. Migrationshintergrund
      1. 1. Historischer rechtssoziologischer Forschungsstand
      2. 2. Repräsentative Forschung zu Arbeitsgerichtsbarkeit und sozialer Herkunft
      3. 3. Justiz in der Elitensoziologie
    2. IV. Politikwissenschaftliche Gerichtsforschung
    3. V. Geschichtswissenschaftliche Behörden- und Gerichtsforschung
    4. VI. Richtersoziologische Blicke auf die Sozialgerichtsbarkeit
    5. VII. Warum es eine politikwissenschaftliche Gerichtsforschung braucht
  5. Frerk Blome Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Theorien rationaler Wahl
      2. 2. Theorien kultureller Reproduktion
      1. 1. Die Ausbildungsstruktur
      2. 2. Die Bewertungskultur
      3. 3. Zum Sozialprofil der Studierenden der Rechtswissenschaft
      1. 1. Die ältere ungleichheitsbezogene Justizsoziologie
      2. 2. Erklärungsansätze sozialer Ungleichheit
      3. 3. Die jüngere ungleichheitsbezogene Justizsoziologie
    2. V. Die Promotion in der Rechtswissenschaft
      1. 1. Allgemeiner Forschungsstand
      2. 2. Das Sozialprofil juristischer Profession in jüngeren Studien
    3. VII. Schlussfolgerungen
  6. Davor Šušnjar Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Anforderungen an die Klageschrift
      2. 2. Amtsermittlungsgrundsatz, § 103 SGG
      3. 3. Hinweispflichten, § 106 SGG
      4. 4. Kostenfreiheit des Verfahrens
      5. 5. Mündliche Verhandlung und alternative Entscheidungsmöglichkeiten, Erledigungsdruck
      6. 6. Spezialmaterie, Anwaltsperspektive, Rechtsschutz durch Verbände
    2. III. Fazit
  7. Felix Welti Download Kapitel (PDF)
    1. I. Die kommunikative Dimension von Rechtsfindung
      1. 1. Rechtsbegriffe und Lebenswelten
      2. 2. Soziale Nähe und Distanz zwischen den Beteiligten des Sozialgerichtsverfahrens
      3. 3. Kommunikation als Korrektiv zum behördlichen Massenverfahren
      4. 4. Kommunikation als Korrektiv zur Sachverhaltsermittlung durch Gutachten
      1. 1. Amtsermittlung, Vorbereitung der mündlichen Verhandlung
      2. 2. Erörterungstermin
        1. a) Verfahrensende ohne materielle gerichtliche Entscheidung
        2. b) Gerichtsbescheid
        3. c) Urteil ohne mündliche Verhandlung
        4. d) Beschluss ohne mündliche Verhandlung
        1. a) Ort der Verhandlung, § 110 SGG
        2. b) Videoverhandlung
        3. c) Anordnung des persönlichen Erscheinens
        4. d) Nichterscheinen der Beteiligten, Entscheidung nach Aktenlage
        5. e) Kommunikative Gestaltung der Verhandlung
    2. V. Wie kommunikativ sind Entscheidungen und ihre Begründung?
    3. VI. Schluss
  8. Tobias Mushoff Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Überblick
      2. 2. Gerichtskostenfreiheit
      3. 3. Verzicht auf Anwaltszwang
      4. 4. Richterlichte Hinweis- und Hinwirkungspflichten
      1. 1. Bedeutung für den gleichen Zugang zum Recht
      2. 2. Konsequenzen
      3. 3. Präklusion als Ausnahme
      4. 4. Gutachten nach § 109 SGG
        1. a) Allgemeines
        2. b) Prüfung der tatbestandlichen Voraussetzungen
        3. c) Rechtsschutz gegen die Ablehnung von Prozesskostenhilfe
        1. a) Allgemeines
        2. b) Hör- und sprachbehinderte Personen
        3. c) Barrierefreie Zugänglichmachung von Prozessdokumenten
        4. d) Barrierefreiheit bei Begutachtungen
        5. e) Bestellung besonderer Vertreter
        6. f) Grenzen
    2. V. Verfahrensdauern als Herausforderung
    3. VI. Schluss
  9. Anders Leopold Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
    2. II. Organisation
      1. 1. Vorheriges Berufsleben
      2. 2. Probezeit
      3. 3. Tutorenmodelle für den Berufseinstieg
      1. 1. Zugewiesene Rechtsgebiete
      2. 2. Besonderheiten
      3. 3. Geschäftsverteilung
        1. a) Rechtserkenntnis
        2. b) Verfahrenslauf
        3. c) Besonderheiten bei LSG und BSG
        4. d) Eilverfahren
        1. a) Leitung der mündlichen Verhandlung
        2. b) Ehrenamtliche Richterinnen und Richter
        3. c) Vorbereitung
        4. d) Protokollführung
        1. a) Erlass von Entscheidungen
        2. b) Absetzfrist
        3. c) Begründung von Entscheidungen
        4. d) Erledigungen
        1. a) IT-Prägung des Arbeitsplatzes
        2. b) Fachprogramme
        3. c) Juristische Datenbanken
      1. 5. Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle
    3. VI. Vergütung
    4. VII. Versicherungsfragen
    5. VIII. Fortbildung
    6. IX. Abordnungen
    7. X. Unabhängigkeit und Beurteilungen
      1. 1. Aufgaben der Gerichtsleitung
      2. 2. Präsidium
      3. 3. Richterrat
      4. 4. Präsidialrat
      5. 5. Gleichstellungsbeauftragte
      6. 6. Schwerbehindertenvertretung
      7. 7. Richterdienstgerichte
      8. 8. Richterwahlausschuss und Beratender Ausschuss
      9. 9. Datenschutzbeauftragte
      10. 10. Ausschuss der ehrenamtlichen Richter
      11. 11. Bibliothekskommission
      12. 12. Ausbildung
    8. XII. Schluss
  10. Armin Höland Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
    2. II. Die Vorsortierung der Wege in das richterliche Ehrenamt in der Sozialgerichtsbarkeit
    3. III. Der Beitrag ehrenamtlicher Richterinnen und Richter zu sozialgerichtlichen Verhandlungen und Entscheidungen
    4. IV. Erfahrungen und Kritik
    5. V. Abschließende Gedanken
  11. Katie Baldschun Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
    2. II. Entscheidungstexte und Begründungspraxis, Wirkung auf weiteres Entscheiden
      1. 1.
      2. 2.
      3. 3.
      4. 4.
      5. 5.
    3. IV. Haben und vermitteln Richter:innen bestimmte Vorstellungen vom sozialen Rechtsstaat?
  12. Sarah Schulz Download Kapitel (PDF)
    1. I. Einleitung
      1. 1. Hilfe zum Verständnis: Soziale Nicht-Reproduktion
      2. 2. Was weiß die materialistische Rechtstheorie vom Sozialgericht?
      1. 1. Feldzugang
      2. 2. Datengrundlage und Anmerkungen zur Interviewführung mit Richter:innen
      3. 3. Öffentliche Soziologie
      1. 1. Hilfskrafttätigkeit, Ausbildungsmodelle, persönliche Förderung
      2. 2. Umbruch SGB-II-Einführung und Gerichtskonkurrenz
    2. V. Fazit

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