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Das Bundessozialgericht als Tatsacheninstanz

Generelle Tatsachen in der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zum Off-Label-Use von Arzneimitteln
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Mit dem Werk wird gezeigt, wie die obersten Bundesgerichte, insbesondere das Bundessozialgericht (BSG), wissenschaftliche Erkenntnisse als sogenannte generelle Tatsachen oder ähnliche generelle Tatsachenarten feststellen und in die Rechtsanwendung einbeziehen. Dabei wird das spannungsreiche Verhältnis zwischen Rechtsnormen und sozialen Wirklichkeiten und eine damit zusammenhängende verfahrensrechtliche und verfassungsrechtliche Thematik offengelegt. Das Thema wird zum einen rechtstheoretisch beleuchtet, zum anderen wird die Rechtsprechungspraxis, insbesondere die Rechtsprechung des BSG zum Off-Label-Use von Arzneimitteln, analysiert. Die Ergebnisse sind sowohl für die Rechtswissenschaft als auch für die Rechtspraxis von Bedeutung. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-3293-8
ISBN-Online
978-3-7489-6888-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum Sozialrecht
Band
79
Sprache
Deutsch
Seiten
558
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Vorwort
    2. Abkürzungsverzeichnis
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Ausgangslage und Problemstellung
    2. II. Untersuchungsgegenstand
    3. III. Relevanz der Untersuchung
      1. 1. Rechtsdogmatik
      2. 2. Die juristische Methode der Rechtsanwendung
      3. 3. Rechtstheorie und Rechtsphilosophie
    4. V. Gang der Untersuchung
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Das Sozialstaatsprinzip gemäß Art. 20 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 1 S. 1 GG
      2. 2. Das Grundrecht der freien Entfaltung der Persönlichkeit gemäß Art. 2 Abs. 1 GG
      3. 3. Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit gemäß Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG
      1. 1. Das Prinzip der Gewaltenteilung gemäß Art. 20 Abs. 2 S. 2 und Abs. 3 GG
          1. aa. Der Vorrang des Gesetzes
          2. bb. Der Vorbehalt des Gesetzes
        1. b. Die Bindung der rechtsprechenden Gewalt an das Gesetz gemäß Art. 20 Abs. 3 i.V.m. Art. 97 Abs. 1 GG
      2. 3. Das Bestimmtheitsgebot
          1. aa. Inhalt der Norm
          2. bb. Die Ausübung öffentlicher Gewalt gemäß Art. 19 Abs. 4 S. 1 GG
        1. b. Die Gewährung rechtlichen Gehörs gemäß Art. 103 Abs. 1 GG
          1. aa. Rechtsdogmatische Einordnung als Verfahrensgrundrecht
          2. bb. Inhalt der Norm
    1. III. Das Demokratieprinzip gemäß Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG
    2. IV. Zusammenfassung
  4. Download Kapitel (PDF)
        1. a. Sein und Sollen
          1. aa. Der philosophische Positivismus
          2. bb. Der Gesetzes- und Richterpositivismus
          1. aa. Positives Recht versus Naturrecht
          2. bb. Verrechtlichtes Naturrecht
        2. d. Zwischenergebnis
          1. aa. Demokratisch legitimierte Entscheidung
            1. (1) Beratung von Gesetzen
            2. (2) Verkündung von Gesetzen
        1. b. Private Rechtsetzung
              1. (i) Formelle und materielle Gesetze
              2. (ii) Formelles und materielles Recht
            1. (2) Charakteristika von Rechtsnormen
            2. (3) Normhierarchie von Rechtsnormen
            1. (1) Die Ansichten von Eugen Ehrlich und Hans Kelsen zu Rechtssätzen
            2. (2) Einordnung
            1. (1) Verknüpfung von Tatbestand und Rechtsfolge
            2. (2) Grundsatz: Rechtsfolge als Rechte und Pflichten
            1. (1) Erläuternde Rechtsnormen
            2. (2) Einschränkende Rechtsnormen
            3. (3) Verweisende Rechtssätze
            1. (1) Konkrete Normenkontrolle gemäß Art. 100 Abs. 1 GG
            2. (2) Abstrakte Normenkontrolle gemäß Art. 94 Abs. 1 Nr. 2 GG
            1. (1) Prinzipale Normenkontrolle gemäß § 47 VwGO
            2. (2) Inzidente Normenkontrolle
        1. a. Aussagesätze über das positive Recht
        2. b. Aussagesätze über Tatsachen
        3. c. Richterrecht
        4. d. Zwischenergebnis
      1. 4. Zusammenfassung
          1. aa. Der Akt der Rechtsanwendung
            1. (1) Der Obersatz
              1. (i) Die Subsumtion im engeren Sinne
              2. (ii) Die Subsumtion im engeren Sinne als Rechtsanwendung
            2. (3) Schlussfolgerung (Conclusio)
          2. cc. Zwischenergebnis
          1. aa. Definition von Auslegung
          2. bb. Subjektiver Wille des historischen Gesetzgebers oder objektiver Wille der Norm?
            1. (1) Sprachlich-Grammatische Auslegung
            2. (2) Systematische Auslegung
            3. (3) Historische und genetische Auslegung
            4. (4) Teleologische Auslegung
          3. dd. Zwischenergebnis
            1. (1) Gesetzliche Bindung der juristischen Methode
              1. (i) Grundsätzlicher Gleichrang der Auslegungsmethoden
              2. (ii) Vorrang der normtextbezogenen Auslegungsmethoden im Konfliktfall
            2. (3) Wortlaut- bzw. Wortsinngrenze
          4. ff. Zwischenergebnis
          1. aa. Ermessensspielraum
          2. bb. Unbestimmte Rechtsbegriffe und Beurteilungsspielraum
        1. d. Rechtsanwendungsfehler
        2. e. Zwischenergebnis
        1. a. Theorie der Rechtsnormerzeugung als juristische Argumentationstheorie
            1. (1) Einzelne Elemente der Rechtsnormerzeugung
            2. (2) Die Herstellung der Rechtsnorm
          1. bb. Begründung und Argumentation der gerichtlichen Entscheidung
        2. c. Zwischenergebnis
        1. a. Die logisch-begriffliche Revisionsmethode
        2. b. Die teleologische Revisionsmethode
        3. c. Die Leistungsmethode
        4. d. Zwischenergebnis
          1. aa. Auslegungsfragen
            1. (1) Subsumtion als Tatsachenfrage
            2. (2) Subsumtion als Rechtsfrage
          1. aa. Definition von (Einzel-)Tatsachen
          2. bb. Tatsachenfragen
        1. c. Zwischenergebnis
    1. IV. Zusammenfassung
  5. Download Kapitel (PDF)
          1. aa. Rechtsdogmatische Einordnung
          2. bb. Die Tatbestandsmerkmale des Wirtschaftlichkeitsgebots
          1. aa. Rechtsdogmatische Einordnung
            1. (1) Wirksamkeit
              1. (i) Begriff
              2. (ii) Evidence-based Medicine (Evidenzbasierte Medizin – EbM)
              1. (i) Der G-BA gemäß § 91 SGB V
              2. (ii) Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gemäß §§ 139a-c SGB V
              1. (i) Der Einbezug der EbM in die Richtlinienbeschlüsse des G-BA
              2. (ii) Bekanntmachung der Richtlinien des G-BA
              3. (iii) Demokratischen Legitimation des G-BA und rechtsdogmatische Einordnung der Richtlinien des G-BA
              4. (iv) Rechtsschutz gegen Richtlinien des G-BA
              5. (v) Die Richtlinie über die Verordnung von Arzneimitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (Arzneimittel-Richtlinie – AM-RL) des G-BA
          1. bb. Wirtschaftlichkeitsprüfungen gemäß §§ 106 ff. SGB V
        1. a. Der Arzneimittelbegriff
          1. aa. Zulassungsverfahren auf europäischer Ebene (zentralisiertes Verfahren)
          2. bb. Zulassungsverfahren auf nationaler Ebene (dezentrales Verfahren)
            1. (1) Bekanntmachung über die Zulassung in einem zentralisierten Verfahren
            2. (2) Bekanntmachung über die Zulassung in einem dezentralen Verfahren
      1. 3. Vorgreiflichkeit des AMG
      1. 1. Definition Off-Label-Use
        1. a. Prüfung der arzneimittelrechtlichen Zulassung gemäß § 27 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 und 3, § 31 Abs. 1 S. 1 SGB V i.V.m. § 21 Abs. 1 AMG
            1. (1) Die Anlage VI der AM-RL
            2. (2) Verfahren zur Aufnahme von Arzneimitteln in die Anlage VI der AM-RL
          1. bb. Off-Label-Use im Rahmen klinischer Studien gemäß § 35c Abs. 2 SGB V
          1. aa. Schwerwiegende Erkrankung
          2. bb. Fehlende Therapiealternative
          3. cc. Begründete Erfolgsaussicht
          4. dd. Zwischenergebnis
          1. aa. Lebensbedrohliche Erkrankung
          2. bb. Fehlende Standardtherapiealternative
          3. cc. Indiziengestützte Erfolgsaussicht
            1. (1) Kein Verstoß gegen das AMG
            2. (2) Abstrakte und konkret auf den Versicherten bezogene Chancen-Risiken-Analyse hinsichtlich des eingesetzten Medikaments
            3. (3) Arzneimitteltherapie entsprechend den Regeln der ärztlichen Kunst, Dokumentation und Einwilligung durch den Patienten
    1. III. Haftungsrecht beim Off-Label-Use
    2. IV. Zusammenfassung
  6. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Der Amtsermittlungsgrundsatz gemäß § 103 SGG
      2. 2. Das Kammer- und Senatsprinzip
      3. 3. Ehrenamtliche Richter
      1. 1. Voraussetzungen für die Zulässigkeit und Begründetheit der Berufung gemäß § 143 SGG
            1. (1) Urkunden (§ 106 Abs. 3 Nr. 1, 1. Hs. SGG) und elektronische Dokumente (§ 106 Abs. 3 Nr. 1, 2. Hs. SGG)
            2. (2) Medizinische Unterlagen (§ 106 Abs. 3 Nr. 2 SGG) und Auskünfte (§ 106 Abs. 3 Nr. 3 SGG)
            3. (3) Vernehmung von Zeugen und Sachverständigen (§ 106 Abs. 3 Nr. 4 SGG)
            4. (4) Einnahme des Augenscheins (§ 106 Abs. 3 Nr. 5, 1. Hs. SGG)
              1. (i) Definition
              2. (ii) Notwendigkeit der Erhebung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens durch das Gericht
              1. (i) Definition
              2. (ii) Antizipierte Sachverständigengutachten im Sozialrecht
                1. α. Fachgremium
                2. β. Öffentliches Verfahren
                3. γ. Regelmäßige Anwendung
            1. (1) Gutachten gemäß § 109 SGG
            2. (2) Gutachten aus dem Verwaltungsverfahren oder dem Widerspruchsverfahren (Verwaltungsgutachten)
            3. (3) Privatgutachten
          1. cc. Zwischenergebnis
              1. (i) Definition
              2. (ii) Verhältnis verschiedener Beweismittel zueinander
                1. α. Eigene Feststellungen des Gerichts
                2. β. Ort der Tatsachenfeststellungen
            1. (2) Rechtliche Beweiswürdigung (Subsumtion im engeren Sinne)
              1. (i) Anwendungsbereich von § 128 Abs. 2 SGG
              2. (ii) Verhältnis von § 128 Abs. 2 zu § 128 Abs. 1 S. 1 SGG
              1. (i) Anwendungsbereich von § 128 Abs. 1 S. 2 SGG
              2. (ii) Adressaten von § 128 Abs. 1 S. 2 SGG
                1. α. Besonderheiten des Sachverständigenbeweises
                2. β. Gutachten aus einem anderen Gerichtsverfahrens gemäß § 118 Abs. 1 S. 1 SGG i.V.m. § 411a ZPO
                1. α. Besonderheiten des Urkundenbeweises
                2. β. Gutachten aus dem Verwaltungsverfahren oder dem Widerspruchsverfahren (Verwaltungsgutachten) versus gerichtliches Sachverständigengutachten
              1. (iii) Beweiskraft von Privatgutachten
              1. (i) Definition
              2. (ii) Verletzung von Denkgesetzen bei der Auslegung und Subsumtion
              3. (iii) Verletzung von Denkgesetzen bei der Beweiswürdigung und Tatsachenfeststellung
            1. (3) Naturgesetze
              1. (i) Allgemeine oder absolute Erfahrungssätze
              2. (ii) Besondere oder spezielle Erfahrungssätze
              3. (iii) Qualifizierte Erfahrungssätze
              4. (iv) Einfache Erfahrungssätze
                1. α. Unterschiedliche Arten von Erfahrungssätzen
                2. β. Überprüfung der Einhaltung des formellen Beweisrechts bei der Feststellung von besonderen Erfahrungssätzen durch die Berufungsinstanz
            2. (5) Berücksichtigung des Gesamtergebnisses des Verfahrens
          1. dd. Zwischenergebnis
      2. 3. Zwischenergebnis
      1. 1. Sachrüge und Verfahrensrüge
        1. a. Zulassungsentscheidung
        2. b. Die Nichtzulassungsbeschwerde gemäß § 160a SGG
            1. (1) Rechtssache als Tatsachenfrage
            2. (2) Aktuelle Auslegung von § 160 Abs. 2 Nr. 1 SGG
            3. (3) Zwischenergebnis
          1. bb. Grundsätzliche Bedeutung
          2. cc. Abstrakte Klärungsbedürftigkeit der Rechtssache
          3. dd. Konkrete Klärungsfähigkeit der Rechtssache
        1. b. Abweichung von höchstrichterlicher Rechtsprechung gemäß § 160 Abs. 2 Nr. 2 SGG
          1. aa. Definition Verfahrensmangel
          2. bb. Tatsächliches Vorliegen des Verfahrensmangels
          3. cc. Geltendmachung des Verfahrensmangels
          4. dd. Beruhen der Entscheidung auf dem Verfahrensmangel
            1. (1) § 109 SGG
            2. (2) § 128 Abs. 1 S. 1 SGG
            3. (3) § 103 SGG
          1. aa. Rechtsverletzung
          2. bb. Vorschrift des Bundesrechts gemäß § 162, 1. Alt. SGG
          3. cc. Sonstige revisible Rechtsnorm gemäß § 162, 2. Alt. SGG
          4. dd. Nicht revisibles Recht
        1. b. Kausalität der Rechtsverletzung
      2. 5. Begründung der zugelassenen Revision gemäß § 164 Abs. 2 SGG
        1. a. Grundsatz der Bindung gemäß § 163, 1. Hs. SGG
        2. b. Ausnahmen von der Bindung des BSG gemäß § 163, 2. Hs. SGG
        1. a. Sachentscheidung durch das BSG gemäß § 170 Abs. 2 S. 1 SGG
        2. b. Unmöglichkeit einer Sachentscheidung durch das BSG aufgrund mangelnder Sachverhaltsermittlung durch das Tatsachengericht gemäß § 170 Abs. 2 S. 2 SGG
        1. a. Divergenzvorlage gemäß § 41 Abs. 2, 3 SGG
        2. b. Vorlage bei grundsätzlicher Bedeutung einer Rechtsfrage gemäß § 41 Abs. 4 SGG
      3. 9. Zwischenergebnis
    1. IV. Zusammenfassung
  7. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Definition genereller Tatsachen
        1. a. Wissen im engeren Sinne
        2. b. Wissen im weiteren Sinne
        1. a. Juristisches Wissen im engeren Sinne
        2. b. Nicht-juristisches Wissen im engeren Sinne
        3. c. Juristisches und nicht-juristisches Wissen als nicht normativ-verbindliche Aussagesätze
        4. d. Zwischenergebnis
        1. a. Bekanntmachungen der europäischen und nationalen Arzneimittelzulassungsbehörden
        2. b. Veröffentlichungen des G-BA und des IQWiG oder Stellungnahmen von anderen Behörden
        3. c. Wissenschaftliche Erkenntnisse der Medizin
        4. d. Rechtswissenschaftliche Erkenntnisse
        5. e. Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF)
        6. f. Tabellen und Empfehlungen über die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE-Tabellen)
        7. g. Quellen zur Konkretisierung von Tatbestandsmerkmalen der Anlage 1 zu der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV)
        8. h. Die International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems (ICD)
        9. i. Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge zur Gewährung des Mehrbedarfs bei kostenaufwändiger Ernährung
      1. 4. Zwischenergebnis
        1. a. Feststellung und Einordnung von Rechtstatsachen durch das BSG
        2. b. Rechtstatsache als soziologischer Begriff
        3. c. Einordnung
          1. aa. Definition
          2. bb. Abgrenzung zu generellen Tatsachen
          3. cc. Grundsätzliche Geltung von § 128 Abs. 2 SGG
        1. b. Gerichtskundige Tatsachen
        2. c. Zwischenergebnis
          1. aa. Sinn und Zweck der Revision gemäß § 160 Abs. 2 SGG
          2. bb. Revisionsgerichtliche Kontrolle der Beweiswürdigung gemäß § 128 Abs. 1 S. 1 SGG
          3. cc. Einordnung
          1. aa. Ansicht des Großen Senats des BSG
          2. bb. Einordnung
            1. (1) Antizipierte Sachverständigengutachten als Rechtsnormen?
              1. (i) MdE-Tabellen
              2. (ii) Gerichtliche Kontrolle
          1. bb. Rechtsnatur von allgemeinen Erfahrungssätzen und generellen Tatsachen
          2. cc. Zwischenergebnis
        1. a. Feststellung genereller Tatsachen durch das BSG
          1. aa. Feststellung genereller Tatsachen zum Zweck der Rechtsauslegung
            1. (1) Ausführliche Prüfungskompetenz des BSG (Ansicht von Wolfgang Dreher)
            2. (2) Die Feststellung genereller Tatsachen lediglich zum Zweck der Rechtsauslegung (Ansicht von Artur May)
          2. cc. Einbezug genereller Tatsachen in das Modell der Rechtsnormerzeugung
        2. c. Einordnung
        1. a. Feststellung genereller Tatsachen zur Rechtsauslegung
        2. b. Feststellung genereller Tatsachen zur Subsumtion im engeren Sinne
      1. 2. Einordnung
    2. VI. Rechtsschutz gegen die fehlerhafte oder unvollständige Feststellung von generellen Tatsachen durch die Tatsacheninstanz
      1. 1. Rechtsdogmatische Grundlagen
        1. a. § 128 Abs. 2 SGG
        2. b. § 128 Abs. 1 S. 2 SGG
        3. c. § 163 und § 170 Abs. 2 S. 2 SGG
          1. aa. Rechtsprechung des BVerfG
          2. bb. Rechtsprechung des BSG
          3. cc. Bedeutung für das BSG bei der Feststellung von generellen Tatsachen
      2. 3. Einordnung
    3. VIII. Zusammenfassung
  8. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Datenbasis
      2. 2. Begründung der exemplarischen Auswertung und der Auswahl der Urteile
      3. 3. Leitfragen und Leitkriterien bei der Analyse der Rechtsprechung
        1. a. Feststellung von Einzeltatsachen gemäß § 26 BVerfGG
        2. b. Feststellung von generellen Tatsachen durch das BVerfG zur Subsumtion unter Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 1 GG
        1. a. Rechtliche Grundlagen
          1. aa. Ansichten in der Rechtsprechung
          2. bb. Ansichten in der Literatur
            1. (1) Norminterpretierende Verwaltungsvorschriften
            2. (2) Normkonkretisierende Verwaltungsvorschriften
            1. (1) Argumente für eine Rechtsnormqualität
            2. (2) Argumente gegen eine Rechtsnormqualität
            3. (3) Einordnung
          1. aa. Auslegung von § 1246 Abs. 2 RVO a.F.
          2. bb. Subsumtion unter § 1246 Abs. 2 RVO a.F.
          3. cc. Einordnung
            1. (1) Auslegung des Rechtsbegriffs
            2. (2) Subsumtion unter den Rechtsbegriff
              1. (i) Feststellung von generellen Tatsachen ohne eigene Beweiserhebung
              2. (ii) Feststellung von generellen Tatsachen mit eigener Beweiserhebung
            3. (4) Feststellung von Einzeltatsachen
            1. (1) Subsumtion unter den Rechtsbegriff des „pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffs“ (§ 35 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB V)
            2. (2) Subsumtion unter den Rechtsbegriff einer möglichen „therapeutischen Verbesserung“ eines Arzneimittels (§ 35 Abs. 1 S. 6, 2. Alt., Abs. 1b SGB V)
          1. cc. Einordnung
          1. aa. Wandlung in der Rechtsprechung hinsichtlich der Feststellungsbefugnis
            1. (1) Auslegung von Tatbestandsmerkmalen einzelner Berufskrankheiten der Anlage 1 zur BKV
            2. (2) Subsumtion des Lebenssachverhalts unter Tatbestandsmerkmale einzelner Berufskrankheiten der Anlage 1 zur BKV
            1. (1) Auslegung von § 9 Abs. 2 SGB VII
            2. (2) Subsumtion unter § 9 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 S. 2 SGB VII
            3. (3) Einordnung
          2. dd. Zwischenergebnis
            1. (1) Auslegung von § 33 Abs. 1 S. 1 SGB V und Subsumtion unter § 33 Abs. 1 S. 1 i.V.m. § 2 Abs. 1 S. 3 SGB V
            2. (2) Einordnung
            1. (1) „Barrierefreiheit“ als generelle Tatsache
            2. (2) Einordnung
          1. aa. Ehemaliges Recht der DDR als generelle Tatsachen
          2. bb. Rechtsanwendung von § 6 Abs. 1 S. 1 AAÜG i.V.m. § 14 SGB IV
            1. (1) Korrektur der Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz durch das BSG
            2. (2) Anwendung von § 202 S. 1 SGG i.V.m. § 293 ZPO?
          1. aa. Rechtsbegriff der „Notfallversorgung“
            1. (1) Eigene Sachkunde des Gerichts
            2. (2) Berücksichtigung von Einzeltatsachen
            1. (1) Rechtsanwendung von § 21 Abs. 5 SGB II
            2. (2) Einordnung
              1. (i) Revisionsinstanz
              2. (ii) Tatsacheninstanz
            1. (2) Einordnung
          1. aa. Auslegung von § 24 Abs. 1 S. 2 SGB XII
          2. bb. Subsumtion unter § 24 Abs. 1 S. 2 SGB XII
          3. cc. Einordnung
            1. (1) Auslegung des Rechtsbegriffs
            2. (2) Einordnung
            1. (1) Auslegung des Rechtsbegriffs
            2. (2) Einordnung
          1. aa. Rechtsbegriff des „gewöhnlichen Entgeltabzugs“ i.S.v. § 136 Abs. 2 S. 1 SGB III a.F. bzw. § 111 Abs. 1 AFG a.F.
          2. bb. Einordnung
          1. aa. Rechtsauslegung mittels Gesetzesmaterialien
          2. bb. Einordnung
        1. a. Wissenschaftliche Erfahrungssätze
          1. aa. Freie Beweiswürdigung gemäß § 261 StPO
          2. bb. Grundsatz der Bindung des Revisionsgerichts an die Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz gemäß § 337 Abs. 1 StPO
            1. (1) Überprüfung der Beweiswürdigung
            2. (2) Feststellung von wissenschaftlichen Erfahrungssätzen durch den BGH in Strafsachen
        2. c. Feststellung von Einzeltatsachen
        1. a. Bundesverfassungsgericht
          1. aa. Feststellung von generellen Tatsachen durch das BVerwG
          2. bb. Normkonkretisierende Verwaltungsvorschriften
          1. aa. Feststellung von generellen Tatsachen durch das BSG
          2. bb. Erkenntnisgrundlagen genereller Tatsachen
        2. d. Strafgerichtsbarkeit
        1. a. Freie Beweiswürdigung gemäß § 286 Abs. 1 ZPO
        2. b. Grundsatz der Bindung des Revisionsgerichts an die Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz gemäß § 559 Abs. 2 ZPO
        3. c. Grenzen der Beweiswürdigung gemäß § 286 ZPO
          1. aa. Verwandte Begriffe
            1. (1) Ansichten in der Rechtsprechung
            2. (2) Ansichten in der Literatur
          1. aa. Begriffsbestimmung
            1. (1) Ansichten in der Rechtsprechung
            2. (2) Ansichten in der Literatur
          2. cc. Feststellungsbefugnis des BGH für medizinische Erfahrungssätze
        1. a. Rechtliche Grundlagen zur Beweiswürdigung und zur Bindung der Revisionsinstanz an die Tatsachenfeststellungen
            1. (1) Normtatsachen
            2. (2) Erfahrungssätze
          1. bb. Tatsacheninstanz
    1. IV. Zusammenfassung
  9. Download Kapitel (PDF)
    1. I. Leitfragen und Leitkriterien bei der Analyse der Rechtsprechung
        1. a. Bindung des BSG an die Feststellungen der Vorinstanz gemäß § 163 SGG
          1. aa. Venimmun- und Sandoglobulin-Urteil
          2. bb. Concerta Retard-Urteil
          3. cc. Polyglobin-, Ilomedin- und Cabaseril-Urteil
          4. dd. Einordnung
          1. aa. Generelle Tatsachenfeststellungen des BSG
          2. bb. Generelle Tatsachenfeststellungen des LSG Bayern (Avastin-Urteil)
          3. cc. Einordnung
        1. a. Richtliniengestützter Off-Label-Use gemäß § 35c Abs. 1 SGB V
          1. aa. Translarna-Urteil
          2. bb. Cytotect -Urteil
          3. cc. Rituximab-Urteil
        1. a. Schwerwiegende Erkrankung
        2. b. Fehlende Therapiealternative
          1. aa. Bindung des BSG an die Feststellungen der Vorinstanz gemäß § 163 SGG
            1. (1) Concerta Retard-, Polyglobin- und Sandoglobulin-Urteil
            2. (2) Venimmun- und Ilomedin-Urteil
        3. d. Einordnung
          1. aa. Bindung des BSG an die Feststellungen der Vorinstanz gemäß § 163 SGG
          2. bb. Zurückverweisung des Rechtsstreits an die Vorinstanz gemäß § 170 Abs. 2 S. 2 SGG
          3. cc. Auslegung des Begriffs der lebensbedrohlichen Erkrankung i.S.v. § 2 Abs. 1a S. 1 SGB V und Subsumtion von Einzeltatsachen unter den ausgelegten Begriff
            1. (1) Translarna- und Rituximab-Urteil
              1. (i) Generelle Tatsachen im Zusammenhang mit Pneumonien
              2. (ii) Generelle Tatsachen im Zusammenhang mit Blutvergiftungen
            2. (3) Einordnung
            1. (1) Rituximab-Urteil
            2. (2) Venimmun-Urteil
            3. (3) Cabaseril-Urteil
          4. ff. Einordnung
          1. aa. Feststellung von generellen Tatsachen zur Subsumtion unter § 2 Abs. 1a S. 1 SGB V
              1. (i) Rituximab-Urteil
              2. (ii) Octagam-Urteil
            1. (2) Herbeiführung einer Sachentscheidung gemäß § 170 Abs. 2 S. 1 SGG
          2. cc. Einordnung
          1. aa. Auslegung von § 2 Abs. 1a SGB V
            1. (1) Tatsachenfeststellungen des LSG Hamburg (Rituximab-Urteil)
            2. (2) Tatsachenfeststellungen des LSG Niedersachsen-Bremen (Octagam-Urteil)
          2. cc. Feststellung von generellen Tatsachen zur Subsumtion unter § 2 Abs. 1a S. 1 SGB V
          3. dd. Feststellung von Einzeltatsachen durch die Tatsacheninstanz zur Subsumtion unter § 2 Abs. 1a S. 1 SGB V
          4. ee. Einordnung
          1. aa. Bestätigende, ergänzende und ersetzende Feststellung von generellen Tatsachen
          2. bb. Uneinheitliches Vorgehen des BSG
          1. aa. Verletzung von § 128 Abs. 1 S. 2 SGG
          2. bb. Verletzung von § 163 und § 170 Abs. 2 S. 2 SGG
        1. a. Bindung des BSG an die Feststellungen der Vorinstanz gemäß § 163 SGG
          1. aa. Profact Depot-Urteil
          2. bb. Wobe Mugos E-Urteil
          1. aa. Profact Depot-Urteil
          2. bb. Megestat-Urteil
          3. cc. Einordnung
          1. aa. Bindung des BSG an die Feststellungen der Vorinstanz gemäß § 163 SGG
          2. bb. Feststellung von generellen Tatsachen
          1. aa. Bindung des BSG an die Feststellungen der Vorinstanz gemäß § 163 SGG
          2. bb. Feststellung von generellen Tatsachen
        1. a. Lebensbedrohliche Erkrankung und fehlende Standardtherapiealternative
        2. b. Indiziengestützte Erfolgsaussicht
        1. a. Feststellung von generellen Tatsachen im 6. Senat des BSG
        2. b. Verletzung von § 128 Abs. 1 S. 2 SGG durch das BSG
        1. a. Vorgehen des 1. und 6. Senats des BSG bei der Feststellung von generellen Tatsachen
        2. b. Vorlage an den Großen Senat des BSG gemäß § 41 Abs. 4 SGG
      1. 2. Erkenntnisgrundlagen genereller Tatsachen bei der Prüfung eines Off-Label-Use durch das BSG
  10. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Tatsächlich-normative Regelwerke (generelle Tatsachen)
      2. 2. Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) und Demokratieprinzip (Art. 20 Abs. 2 S. 1 GG)
      3. 3. Einordnung
      1. 1. Überprüfung der fehlerhaften Sachverhaltsermittlung des BSG durch das BVerfG
          1. aa. Pflichten des Gerichts gemäß Art. 19 Abs. 4 GG
          2. bb. Verletzung von Art. 19 Abs. 4 GG durch das BSG bei der Feststellung von generellen Tatsachen
          1. aa. Verletzung des einfachen Verfahrensrechts als Verletzung von Art. 103 Abs. 1 GG
          2. bb. Verletzung von Art. 103 Abs. 1 GG durch das BSG bei der Feststellung von generellen Tatsachen
          1. aa. Verletzung des einfachen Verfahrensrechts als Verletzung von Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG
          2. bb. Keine Verletzung von Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG durch das BSG bei der Feststellung von generellen Tatsachen
          3. cc. Verletzung von Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG durch das BSG bei der Feststellung von generellen Tatsachen
        1. d. Folgen der Verletzung von Verfahrensgrundrechten
    1. III. Zusammenfassung
  11. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Anwendung von Rechtsnormen
        1. a. Exemplarische Auswertung der Rechtsprechung aus dem öffentlichen Recht und dem Zivilrecht
        2. b. Analyse der Rechtsprechung des BSG zum Off-Label-Use von Arzneimitteln
        3. c. Einordnung
        1. a. Generelle Tatsachen und Verfassungsrecht
        2. b. Rechtsschutz gegen die (fehlerhafte) Feststellung von generellen Tatsachen oder von Einzeltatsachen durch das BSG in seiner Off-Label-Use-Rechtsprechung
    1. II. Ausblick
  12. Download Kapitel (PDF)
    1. Literaturverzeichnis (Hinweis zu den Beck´schen Online-Kommentaren)
    2. Hinweis zu Art. 93 bzw. Art. 94 GG
    3. Materialien I
    4. Materialien II
  13. LiteraturverzeichnisSeiten 515 - 552 Download Kapitel (PDF)
  14. Materialien ISeiten 553 - 554 Download Kapitel (PDF)
  15. Materialien IISeiten 555 - 558 Download Kapitel (PDF)

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