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Die Thun-Hohenstein’schen Reformen und die Aufwertung des Römischen Rechts als universitäres Unterrichtsfach

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

In den Beiträgen dieses Bandes wird die juristische Studienreform des Unterrichtsministers Leo von Thun-Hohenstein unter zwei Aspekten in den Blick genommen: Zum einen soll die Implementierung der Thun’schen Studienreform an den Universitäten außerhalb Wiens in den Kronländern betrachtet werden. Vor allem sollen hierbei auch die Universitäten in Galizien betrachtet werden, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Unterricht in polnischer Sprache übergingen. Zum anderen geht es um die Bedeutung des Römischen Rechts in der Konzeption Thuns. In dessen Ausbildungskonzepten kam dem Römischen Recht eine Schlüsselstellung zu. In einigen Beiträgen des Bandes wird die hohe Wertschätzung des Römischen Rechts bei den Reformern um Thun näher betrachtet: Worauf gründete sich das hohe Prestige des Römischen Rechts als dem entscheidenden Vehikel zu einer ausreichend theoretisch-methodisch fundierten Rechtswissenschaft?
Mit Beiträgen von Christoph Aichner | Ernest C. Bodura | Wilhelm Brauneder | Valentina Cvetkovic | Ulrich Falk | Franz Fillafer | Tomasz Giaro | Hans-Peter Haferkamp | Thomas Simon

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-2999-0
ISBN-Online
978-3-7489-5336-4
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
214
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
  2. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
      1. Einleitung
      2. Literatur
  3. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Das juristische Studienwesen vor den Thun’schen Reformen: Der Studienplan von 1810
    2. 2. Die Kritik Thuns und seiner Berater
    3. 3. Das Konzept der juristischen Studienreform
    4. 4. Die Vorbilder in Deutschland: Die „geschichtliche Rechtswissenschaft“ und das „Freistudium“
    5. 5. Hintergrund: Gegensätzliche privatrechtsgeschichtliche Entwicklung in Österreich und den anderen deutschen Bundesstaaten durch frühe Kodifikation des Privatrechts in Österreich
    6. 6. Vorbehalte gegenüber dem deutschen Studienmodell
    7. 7. Implementierung des Reformkonzepts
    8. Literatur
  4. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. I. Die überholte Sicht von Exegetik und Pandektistik
    2. II. Die Zeit der Exegetischen Schule
    3. III. Parallel zur Exegetik: Die Italienisch-Österreichische Jurisprudenz
    4. IV. Der Beginn der Historischen Rechtsschule in Österreich vor 1848: Die Germanistik
    5. V. Die zweite Wende zur Historischen Rechtsschule nach 1848: Die Pandektistik
    6. VI. Dogmatische Folgen von Exegetik und Pandektistik
    7. Literatur
  5. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. I.
    2. II.
    3. III.
    4. IV.
    5. V.
    6. Literatur
  6. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
      1. I.
      2. II.
      3. III.
      4. IV.
      5. V.
      6. VI.
      7. VII.
      8. VIII.
      9. IX.
      10. X.
      11. Epilog
      12. Literatur
  7. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. Einleitung
    2. Aspekte der Personalpolitik Thuns an der juridischen Fakultät
    3. Umsetzung der Reformen und Auswirkungen auf Lehre und Forschung
    4. Fazit und Ausblick
    5. Quellen und Literatur
  8. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. I. Zur programmatisch-methodologischen Eigenart der galizischen Romanistik nach dem Jahr 1850
      1. 1. Józefat Zielonacki und sein Pandektenlehrbuch aus dem Jahr 1862
      2. 2. Ferdynand Źródłowski und sein Pandektenlehrbuch aus dem Jahr 1889
      1. 1. Zolls programmatische Schrift aus dem Jahr 1873
      2. 2. Piętaks Einstellung zum Pandektenrecht und zur Pandektistik im Lehrbuch des römischen Erbrechts
        1. a) Über die Lehre des römischen Rechts an unseren Universitäten von Fryderyk Zoll (dem Älteren)
        2. b) Zolls Aufsatz von 1899/1900: Zum wissenschaftlichen Stellenwert des römischen Rechts nach der Einführung eines allgemeinen Zivilgesetzbuches in Deutschland
        3. c) Das Prolegomena zur Geschichte des Römischen Rechts von Ignaz Koschembahr-Łyskowski als Programmschrift der nächsten Generation der Lemberger Romanisten
    2. IV. Zu den Gründen für das Aufkommen der Pandektistik in Galizien
    3. Literatur
  9. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. School of Law of the Duchy of Warsaw (1808–16)
    2. The Royal Alexandrine University (1816–31)
    3. Szkoła Główna (1862–69)
    4. The Russian Imperial University (1869–1915)
    5. A look over the borders
    6. Bibliography
  10. Autor:innen:
    Download Kapitel (PDF)
    1. 1. Einleitung
    2. 2. Römisches Recht als Lehrfach
      1. 3.1 Rajko Lešjanin
      2. 3.2 Gligorije (Giga) Geršić
      3. 3.3 Živko Milosavljević
      4. 3.4 Andrija (Andra) Đorđević
      5. 3.5 Dragoljub Aranđelović
    3. 4. Schluss
    4. Quellen
    5. Literatur
  11. PersonenregisterSeiten 207 - 208 Download Kapitel (PDF)
  12. SachregisterSeiten 209 - 213 Download Kapitel (PDF)

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