Von der Natur der Psychoanalyse
Ihr paradoxer Charakter und die Frage der Forschung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Das Besondere der psychoanalytischen Begegnung entzieht sich der Festlegung auf wissenschaftliche Begriffe. Dass sie sich stattdessen eigenständig im Spannungsfeld von Wissenschaft und Kunst bewegt und die komplexe menschliche Subjektivität im Ringen mit Kultur und Gesellschaft ernst nimmt, zeigt Gregorio Kohon fundiert und praxisnah.
Dabei treten die Widersprüche von Psychoanalyse und evidenzbasierter Medizin offen zutage: Wissenschaftliche Forderungen nach objektiv messbarem, ergebnisorientiertem und effizientem Erfolg bringen PsychoanalytikerInnen in die Gefahr, sich herrschenden gesellschaftlichen Ideologien anzupassen.
Dagegen stellt der Autor die Wahrhaftigkeit einer Psychoanalyse, die Selbstreflexion, Imagination und Intuition betont und sorgfältigen Einzelfallstudien besonderes Gewicht verleiht. Kohons Rückbesinnung auf ihre Natur vertieft aktuelle Diskussionen in Gesundheitswesen, Forschung und Politik damit auf profunde Weise.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2991-1
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7747-9
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 175
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 13 - 18
- 1 Psychoanalyse Kein Zugriff Seiten 19 - 30
- 2 »Tony« Kein Zugriff Seiten 31 - 58
- 3 »Barbara« Kein Zugriff Seiten 59 - 76
- 4 Zwischen der Angst vor Verrücktheit und der Notwendigkeit, verrückt zu sein Kein Zugriff Seiten 77 - 90
- 5 Die heroische Errungenschaft geistiger Gesundheit Kein Zugriff Seiten 91 - 112
- 6 Die Frage der Unsicherheit Kein Zugriff Seiten 113 - 138
- 7 Was zu tun ist Kein Zugriff Seiten 139 - 146
- Literatur Kein Zugriff Seiten 147 - 158
- Register Kein Zugriff Seiten 159 - 175





