Effektiver Rechtsschutz im grenzüberschreitenden Handel durch private Schiedsgerichte
Eine theoretisch-empirische Untersuchung über Verfahrenseffektivität und Zugänglichkeit schiedsrechtlichen Rechtsschutzes am Beispiel kleiner und mittlerer Unternehmen- Autor:innen:
- Reihe:
- Recht und Gesellschaft - Law and Society, Band 7
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit verdrängt zunehmend die staatliche Gerichtsbarkeit im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr. Obwohl Schiedsverfahren staatlichen Gerichtsverfahren prozedural weitgehend entsprechen, gilt die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit als elitär und wenig zugänglich. Tatsächlich deuten Statistiken und Studien darauf hin, dass Schiedsverfahren vor allem bei sehr hohen Streitwerten geführt werden, die selten von KMU eingeklagt werden. Darüber hinaus scheinen KMU nicht über das erforderliche Knowhow zu verfügen, um Schiedsverfahren erfolgreich zu führen. Dennoch versuchen die großen Schiedsinstitutionen mit Regeln für beschleunigte und vereinfachte Verfahren, auch KMU als Schiedsparteien zu gewinnen.
Das vorliegende Werk versucht anhand einer empirischen Studie Antworten auf die Zugänglichkeitsprobleme der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit zu liefern und etwas Licht auf ihr bislang wenig erforschtes Verhältnis zu KMU zu werfen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1893-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-5958-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Recht und Gesellschaft - Law and Society
- Band
- 7
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 390
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 16
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 30
- Schiedsgerichtsbarkeit und staatliche Gerichtsbarkeit als gleichartige Institutionen Kein Zugriff Seiten 31 - 62
- Voraussetzungen für die qualitative Gleichwertigkeit von Schiedsgerichtsbarkeit und staatlicher Gerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 63 - 114
- Die Verfahrenseffektivität der Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 115 - 200
- Die Zugänglichkeit der Schiedsgerichtsbarkeit Kein Zugriff Seiten 201 - 272
- Ergebnis des ersten Teils Kein Zugriff Seiten 273 - 276
- Empirischer Abgleich der theoretischen Befunde Kein Zugriff Seiten 277 - 302
- Empirischer Abgleich durch eigene Fallstudie Kein Zugriff Seiten 303 - 354
- Ergebnis des zweiten Teils Kein Zugriff Seiten 355 - 356
- Schluss: Zusammenfassung und Anregungen Kein Zugriff Seiten 357 - 364
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 365 - 390





