Fahrlässige Mittäterschaft
Ein Beitrag zum Verhältnis von Zurechnung und Beteiligung bei Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikten- Autor:innen:
- Reihe:
- Gießener Schriften zum Strafrecht und zur Kriminologie, Band 51
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Die fahrlässige Mittäterschaft hat in kurzer Zeit viel Anklang in der Literatur gefunden, da sich mit dieser auf bequeme Weise Zurechnungsprobleme scheinbar einfach bewältigen lassen. Der Autor zeigt auf, dass es sich bei den Fragen, zu deren Klärung eine fahrlässige Mittäterschaft beitragen soll, nicht wie meist behauptet um Problemfelder der Kausalität im engeren Sinne, sondern um Herausforderungen für die normative Erfolgszurechnung handelt.
Nach einer ausführlichen Analyse der Beteiligungs- und Zurechnungsdomatik von Vorsatz- und Fahrlässigkeitsdelikten gelangt der Verfasser zu dem Schluss, dass die Vertreter einer fahrlässigen Mittäterschaft mit der Mittäterschaft einen ungeeigneten Lösungsansatz gewählt haben: Weder hält der Verfasser die Beteiligungsform für das richtige Mittel, um Zurechnung dem Grundsatz nach zu legitimieren, noch lassen sich seiner Ansicht nach die Voraussetzungen der vorsätzlichen (zurechnungsbegründenden) Mittäterschaft auf Fahrlässigkeitsdelikte übertragen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-8487-4489-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-8778-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Gießener Schriften zum Strafrecht und zur Kriminologie
- Band
- 51
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 327
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 20
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 21 - 26
- Die Lösung des schweizerischen Bundesgerichts Kein Zugriff
- Bewertung der Entscheidung innerhalb der Literatur Kein Zugriff
- BayObLG, Urt. v. 27.4.1990 – RReg. 2 St 392/89 („Kerzenfall“) Kein Zugriff
- OLG Schleswig, Urt. v. 27.04.1981 – 1 Ss 756/80 („Streichholzfall“) Kein Zugriff
- Lösung mithilfe der fahrlässigen Mittäterschaft Kein Zugriff
- Die Unterlassungslösung Kein Zugriff
- Vorverlagerung des Schuldvorwurfes Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Zum Sachverhalt Kein Zugriff
- Problematik der Entscheidung Kein Zugriff
- Die Lösung des 2. Senates Kein Zugriff
- Die „Politbüro“-Entscheidung – BGH, Urt. v. 6.11.2002 – 5 StR 281/01 = BGHSt 48, 77 Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Überbedingte Erfolge bei unechten Unterlassungsdelikten Kein Zugriff
- Modifikationen der condicio sine qua non-Formel Kein Zugriff
- Mangelnder Erkenntnisgewinn der condicio sine qua non-Formel Kein Zugriff
- Lösung von Fällen überbedingter Kausalität Kein Zugriff
- Übertragbarkeit auf die Unterlassungskausalität Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Notwendige Mindestbedingung und überbedingte Erfolge Kein Zugriff
- Überbedingte Erfolge bei Unterlassungsdelikten Kein Zugriff
- Kritik Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Bewältigung überbedingter Erfolge bei Begehungsdelikten Kein Zugriff
- Überbedingte Erfolge bei unechten Unterlassungsdelikten Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Die Risikoerhöhungslehre Kein Zugriff
- Bei vorsätzlichen Delikten Kein Zugriff
- Bei Fahrlässigkeitsdelikten Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Fehlender Pflichtwidrigkeitszusammenhang Kein Zugriff
- Vorhersehbarkeit Kein Zugriff
- Vertrauensgrundsatz Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Erfolgszurechnung in Unternehmen: Die sog. „top down“-Zurechung Kein Zugriff
- Mangelhafte Unternehmensorganisation als strafbares Unrecht: Das sog. „Organisationsverschulden“ Kein Zugriff
- Die Möglichkeiten fahrlässiger Mittäterschaft zur Begründung strafrechtlicher Verantwortlichkeit in Unternehmen Kein Zugriff
- Fahrlässige Mittäterschaft zur Zurechnung bei Sachverhaltsunklarheiten Kein Zugriff
- Fahrlässige Mittäterschaft zur Überwindung von Notwendigkeits- bzw. Vermeidbarkeitserwägungen Kein Zugriff
- Fahrlässige Mittäterschaft bei verschiedenartigen Sorgfaltspflichtverletzungen Kein Zugriff
- Fahrlässige Mittäterschaft bei Sachverhalten mit Unternehmensbezug Kein Zugriff
- Otto Kein Zugriff
- Dogmatische Grundlagen Kein Zugriff
- Auseinandersetzung mit Exner Kein Zugriff
- Nach Roxins Definition Kein Zugriff
- Konstruktion Kein Zugriff
- Praktische Notwendigkeit Kein Zugriff
- Die fahrlässiger Mittäterschaft nach Weißer Kein Zugriff
- Zur kriminalpolitischen Notwendigkeit fahrlässiger Mittäterschaft Kein Zugriff
- Kamm Kein Zugriff
- Vereinbarkeit mit den Vorschriften des Allgemeinen Teils Kein Zugriff
- Voraussetzungen Kein Zugriff
- Anwendungsbereich Kein Zugriff
- Pfeiffer Kein Zugriff
- Notwendigkeit der fahrlässigen Mittäterschaft Kein Zugriff
- Fahrlässigkeitsdelikte und Gesamttat Kein Zugriff
- Renzikowski Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Unanwendbarkeit des Tatherrschaftskriteriums aufgrund gesetzgeberischer Entscheidung Kein Zugriff
- Herrschaft über den Grund des Erfolgs nach Schünemann Kein Zugriff
- Tatherrschaft als (umfassendes) Täterkriterium Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Die Ablehnung des extensiven Täterbegriffes Kein Zugriff
- Gemäßigt restriktiver Täterbegriff Kein Zugriff
- Formal-objektiver restriktiver Täterbegriff Kein Zugriff
- Teilweise gemäßigt restriktiver Täterbegriff Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Ablehnung der formal-objektiven und subjektiver Täterlehren Kein Zugriff
- Die „Zentralgestalt“ als Ausgangspunkt und Leitprinzip der Täterschaft nach Roxin Kein Zugriff
- Die Tatherrschaftslehre und die Täterschaftsregelung in § 25 StGB Kein Zugriff
- Das Tatherrschaftskriterium als „offener Begriff“ Kein Zugriff
- Das Erfolgsdelikt als Herrschaftsdelikt Kein Zugriff
- Tatherrschaft als Kriterium der Tatbestandsverwirklichung von Erfolgsdelikten Kein Zugriff
- Herrschaftsdelikte im Vergleich zu eigenhändigen und Pflichtdelikten Kein Zugriff
- Die Tatherrschaftslehre als Tatbestandshandlungslehre Kein Zugriff
- Tatherrschaft als personalisierendes Zurechnungskriterium Kein Zugriff
- Zur Notwendigkeit des Kausalkriteriums bei Erfolgsdelikten Kein Zugriff
- Das Verhältnis von Tätigkeits- und Herrschaftsdelikten Kein Zugriff
- Tatherrschaft bei Pflichtdelikten? Kein Zugriff
- Grundsätzliches zum Begriff der „Tat“ Kein Zugriff
- Tatbegriff in Roxins Täterlehre Kein Zugriff
- Konsequenzen für den Tatbegriff i.S.d. Tatherrschaft Kein Zugriff
- Beherrschung der Tat Kein Zugriff
- Ausgangspunkt: Gleichwertigkeit aller Bedingungen nach der Äquivalenztheorie Kein Zugriff
- Die Formel der objektiven Zurechnung Kein Zugriff
- Kritik von Vertretern normtheoretischer Ansätze Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Zusammenhang zwischen Verhalten und Erfolg Kein Zugriff
- Grundsatz Kein Zugriff
- Die „neutrale Beihilfe“ Kein Zugriff
- Lösung über objektive Zurechnung Kein Zugriff
- Lösung auf Rechtswidrigkeitsebene Kein Zugriff
- Die Lehre von der Sozialadäquanz Kein Zugriff
- Die von Roxin begründete, differenzierende Ansicht Kein Zugriff
- Keine Einschränkung der Beihilfestrafbarkeit Kein Zugriff
- Stellungnahme Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Die Kritik von Marlie Kein Zugriff
- Konsequenzen für das Verhältnis von Tatherrschaft und objektiver Zurechnung Kein Zugriff
- Konsequenzen für die Lehre von der objektive Zurechnung: Wider den Vermeidbarkeitsgedanken Kein Zugriff
- Abgrenzbarkeit der Tatherrschaftsformen voneinander? Kein Zugriff
- Schlussfolgerungen für die fahrlässige Mittäterschaft Kein Zugriff
- Analyse und Schlussfolgerungen hinsichtlich der allgemeinen Täterlehre Kein Zugriff
- Die sog. „alternative Mittäterschaft“ Kein Zugriff
- Die sog. „additive Mittäterschaft“ Kein Zugriff
- Teilnahme an der Gesamttat Kein Zugriff
- Lehre von der Kollektivperson Kein Zugriff
- Stellungnahme Kein Zugriff
- Kausalität des einzelnen Beitrages ist notwendig Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Notwendigkeit als Maßstab des mittäterschaftlichen Tatbeitrages: Die sog. „negative“ funktionelle Tatherrschaft Kein Zugriff
- Tatbestandsverwirklichung als Kennzeichen des mittäterschaftlichen Tatbeitrages: Die sog. „positive“ funktionelle Tatherrschaft Kein Zugriff
- Potentielle tatbestandsverwirklichende Relevanz des mittäterschaftlichen Beitrages: Potentielle Tatherrschaft? Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Der Tatentschluss als subjektives Element der Mittäterschaft Kein Zugriff
- Der Tatentschluss als zumindest auch objektives Element Kein Zugriff
- Entbehrlichkeit eines gemeinsamen Tatplanes? Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Kollektivansätze Kein Zugriff
- Kritik an den Kollektivansätzen Kein Zugriff
- Die individualistischen Ansätze Kein Zugriff
- Fazit Kein Zugriff
- Konstruktion Kein Zugriff
- Konsequenzen Kein Zugriff
- Mittäterschaft bei unechten Unterlassungsdelikten Kein Zugriff
- Konsequenzen Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Verstoß gegen das Analogieverbot aus Art. 103 Abs. 2 GG, § 1 StGB? Kein Zugriff
- Kein Verstoß gegen den Wortlaut von § 25 Abs. 2 StGB Kein Zugriff
- Unerheblichkeit des Wortlauts von § 25 Abs. 2 StGB Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Allgemeines zur Einheitstäterschaft Kein Zugriff
- Täterschaft als Tatbestandsverwirklichung auch bei Fahrlässigkeitsdelikten Kein Zugriff
- Einige Bemerkungen zum Sorgfaltsmaßstab Kein Zugriff
- Objektive Zurechnung und Fahrlässigkeitstäterschaft Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Verantwortlichkeit für eine Rechtsgutsverletzung nach Otto Kein Zugriff
- Die Konzeption Hoyers Kein Zugriff
- Rückgriff auf das Autonomieprinzip nach Renzikowski Kein Zugriff
- Die Zuständigkeit für eine Risikoquelle bei Sanchez Lazaro Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Ausreichende Konturierung des Handlungsprojekts? Kein Zugriff
- Inhalt des Handlungsprojekts Kein Zugriff
- Zwischenergebnis Kein Zugriff
- Vereinigung durch eine gemeinsame Pflicht? Kein Zugriff
- Objektive Gemeinschaftlichkeit des Verhaltens Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Gemeinschaftliche Begehung eines Fahrlässigkeitsdelikts Kein Zugriff Seiten 304 - 305
- Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 306 - 310
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 311 - 324
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 325 - 327





