Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte.Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Seit den Enthüllungen Edward Snowdens zeichnet sich eine politische Auseinandersetzung über die Angemessenheit geheimdienstlicher Überwachung ab. Gleichzeitig treffen die im Alltag kaum sichtbaren, auf komplexen Technologien beruhenden und über...
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Rolle nichtstaatlicher Akteure in der internationalen Politik stark verändert. Parallel zur Ausbreitung von Dissidenz in Form von transnationalen Protesten, Demonstrationen und Kampagnen haben auch die...
Die Aufnahme der Responsibility to Protect (R2P) in das Abschlussdokument des Weltgipfels der Vereinten Nationen (VN) im Jahr 2005 wurde als Durchbruch angesehen. Dennoch ist die R2P weiterhin stark umstritten: Insbesondere die im Zuge der...
Die Verknüpfung von Klimawandel und Sicherheit ist in den vergangenen Jahren zu einem zentralen politischen Problem und Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Analysen geworden. Dabei greifen die meisten wissenschaftlichen Arbeiten sowohl...
Dieser Aufsatz beschreibt die deutsche Wissenschaftsgemeinschaft in den Internationalen Beziehungen (IB) und ihre Vorstellungen über Forschung und Publikationen. Der Aufsatz basiert auf Daten der Teaching, Research, and International Policy...
Der Beitrag stellt Grundzüge der Argumentation von Alexander Wendt im Buch »Quantum Mind and Social Science« (2015) dar und setzt sich kritisch mit den Perspektiven der Übertragung seines Ansatzes auf die Sozialwissenschaften auseinander. Dabei...
Der Beitrag setzt sich würdigend-kritisch mit Alexander Wendts Monografie »Quantum Mind and Social Science« auseinander. Im ersten Teil diskutiere ich die vielfältigen und instruktiven erkenntnistheoretischen Erträge der von Wendt...
Nach über zehn Jahren Bearbeitungszeit ist das neue Buch von Alexander Wendt, »Quantum Mind and Social Science: Unifying Physical and Social Ontology«, erschienen. Während »Social Theory of International Politics« eine Tour de Force durch die...