Die "Zeitschrift für Internationale Beziehungen" (ZIB) ist das zentrale Publikationsorgan der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Ihre Aufgabe ist es, aus unaufgefordert eingesandten Beiträgen in einem doppelt anonymisierten Begutachtungsverfahren die besten auszuwählen, um auf diese Weise die qualitativ avancierte, theoretisch und methodisch reflektierte IB-Forschung in Deutschland zu repräsentieren. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ZIB wesentlich zur Profilbildung der deutschen IB-Community beigetragen und wichtige inhaltliche Impulse gegeben. Lange fehlte es den Internationalen Beziehungen in Deutschland an einem Kommunikationsforum, das den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine mehr als nur punktuelle Zusammenführung der fachlichen Diskussion bieten konnte. Durch ihr Format schließt die ZIB diese Lücke und schafft Raum für umfassende wissenschaftliche Kontroversen und vielfältigen Austausch. Idealtypisch umfasst jedes Heft drei Aufsätze, die einen originären, theoretisch und methodisch reflektierten Beitrag zur Disziplin Internationale Beziehungen leisten, sowie entweder die Rubrik Forum oder die Rubrik Symposium. Homepage: www.zib.nomos.de
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat auch die Internationalen Beziehungen (IB) herausgefordert. Vertreter*innen dieser Teildisziplin sind gefragte Gesprächspartner*innen für Politik und Medien. Kernkonzepte der IB wie Konfliktreife,...
Russlands Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 hat nicht nur die Politik, sondern auch die Theorie der Internationalen Beziehungen kalt erwischt. Seitdem prägen intertheoretische Sprachlosigkeit oder Besserwisserei die Debatte. Wir entwickeln...
Der Beitrag kommentiert den Vollartikel „Raus aus den Silos! Russlands Überfall auf die Ukraine und seine Konsequenzen für die Theorie der Internationalen Beziehungen“. Ich mache drei Argumente: Erstens sind Theoriedebatten in Krisenzeiten...
In ihrem Hauptartikel plädieren Diez und Hasenclever für einen Heterolog zwischen multiplen Ansätzen der Theorien der Internationalen Beziehungen (IB), um den Russischen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine umfassend zu erklären. Im hiesigen...
Das Verhältnis von Friedensforschung und Sicherheitsforschung hat sich gewandelt. Dabei ist die begriffliche Trennung unscharf. Friedensforschung kann in kritische Friedensforschung und Friedens- und Konfliktforschung unterteilt werden, während...
Der Referenztext setzt sich oberflächlich betrachtet mit der Kritik sowohl der Strategischen Studien als auch der sogenannten kritischen Friedensforschung auseinander. Tiefenstrukturell geht es ihm jedoch um eine disziplinäre Neuaufstellung...
Wie können Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitsstudien und sozialwissenschaftliche Osteuropaforschung besser miteinander verknüpft werden, um den Anforderungen und der Komplexität der derzeitigen weltweiten (Un-)Sicherheitsphänomene...
Seit dem russischen Krieg in der Ukraine und mit der allseitigen Präsenz von IB-Wissenschaftler*innen in den Medien hat sich zwar die ‚Relevanz'-Klage erledigt, nicht aber der Bedarf an fachinterner Selbstvergewisserung über den Standort als...
Der vorliegende Beitrag blickt zunächst auf vergangene deutsche Debatten zum Verhältnis zwischen Theorie und Praxis der Internationalen Beziehungen (IB) zurück. In einem Dreischritt beleuchtet er dann kritisch das Selbstverständnis der...
Dieser Beitrag setzt sich mit der Argumentation des Vollartikels auseinander, dass Wissenschaft erklären und einordnen, aber keine Schlussfolgerungen oder Positionen beziehen sollte; und dass Wissenschaftler*innen im medialen Diskurs mehr Wert auf...